Forum: Gesundheit
Ernährung: Eier sind gesünder, als viele denken
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Eier? Lieber in Maßen genießen, hieß es lange. Mittlerweile gelten die Warnungen als überholt. Neue Studien weisen sogar darauf hin, dass Eier-Liebhaber seltener am Herz erkranken.

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schumbitrus 23.05.2018, 23:14
20. Das Narrativ vom bösen Cholesterin ..

Man muss sehen, wo die Mär vom bösen Cholesterin her kommt: Die Pharma-Industrie hat es erfunden, weil sie Medikamente hatte, mit der sie den Cholesterin-Wert drücken können.

Also hat man Studien in Auftrag gegeben, die dann vollkommen normale Cholesterin-Werte als bedenklich einstuften und die beim duschschnittlich gebildeten und per Pharma-Vertretern fortgebildeten Ärzten - surprise! surprise! - zur Verschreibung von Cholesterin-Senkern geführt hat. Inkl. von Nebenwirkungen ..

Ich esse seit Jahren 80-100 Eier pro Monat und habe super Blutwerte! Allerdings esse ich auch nur Bio-Eier, weil es mich anekelt, wenn die Eier nach den Fisch-Abfällen riechen und Schmecken, die die Hühner zu fressen bekommen. Außerdem will ich, dass die Viecher, von denen oder die ich esse, auch Tier-gerecht gelebt haben. Wenn jemand so viele konventionelle Eier isst wie ich Bio-Eier, dann hätte ich Sorge, dass da irgendwelche undeklarierten Abfall-Stoffe drin sein könnten, die bei 1 Ei/Woche nicht auffallen, aber bei der Menge ungesund sind.

Btw.: Die lukrative und Generalstabsmäßig geplante Desinformation der Pharma-Industrie zum bösen Cholesterin ist das eine, die Nicht-Information darüber, welchen Mist wir uns durch die industrielle Lebensmittel-Herstellung rein ziehen ist das andere: Gehärtete Fette oder die Additive die Getreide, dem Mehl und den später daraus hergestellten Produkten zugesetzt werden - bzw. die Tatsache, dass wir überhaupt viel zu viel Getreide resp. Kohlenhydrate futtern.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass man seine Lebenserwartung trotz des stetig steigenden Lebensalter vermutlich nochmal um 10 Jahre steigern kann, wenn man sich von Industrie-Lebensmitteln fern hält, natürliche (un-erhitzte!) Öle verwendeet, insgesamt Lebensmittel nicht über 60°C erhitzt und wenig Kohlenhydrate (statt dessen mehr Proteine und Ballaststoff und angemessene Mengen an gesunden Fetten) zu sich nimmt.

Es ist die Desinformation interessierter Kreise, die immer wieder neue Säue durchs Dorf treibt - und die damit ihre Umsätze und Gewinne für die Shareholder erzielt. So lange es legal ist und die Profite sprudeln sind die langfristigen Auswirkungen der Desinformation der Bürger/Patienten irrelevant!

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Chef111 24.05.2018, 01:27
21. Der Mist kam sowieso nur aus den Staaten

Der Mist mit den Eiern kam wie immer aus den Staaten, und den sollte man sowieso nichts abnehmen. Sobald irgeneiner eine Studie haben will, kann er diese auch haben, es muss nur eine zahlkraeftige Lobby dahinterstehen.
So, die Pharmaindustrie und Lebensmittelindustrie kann ja keine naturbelassene Produkte, wie Fruechte und Gemuese, Eier und Fleisch als gut deklarieren, dann wuerden sie ja kein Geld verdienen.
Keiner wuerde den hergestellten Frass mehr essen und keiner wuerde mehr krank sein (nach deren Definition).
Nur in den USA sind Statins (Cholesterol reduzierende Artzneimittel) im Fehrnsehen in der Werbung zu sehen (Verschreibungspflichtig). Das wuerde sich in D wohl kein Pharmakonzern leisten wollen oder duerfen.
So lasst all den hergestellten Frass alleine in den Regalen stehen und esst nicht natuerliche Produkte und vorallem kocht selbst. (Oele sind auch keine natuerlichen Produkte also benutzt Butter oder kaltgespresste Oele wie Kokosnuss oder Oliven Oel.

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s.p.igel 24.05.2018, 08:46
22. Wer Arteriosklerose-Probleme hat ...

... der hat seinen Ei-Konsum aufgrund der Cholesterin-Debatte natürlich reduziert. Wer damit keine Probleme hat, der hat seinen Ei-Konsum nicht reduziert. Natürlich hat das zur Folge, dass Personen mit Herzproblemen weniger Eier essen. Sie haben aber nicht die Herzprobleme, weil sie weniger Eier essen, sondern sie essen weniger Eier, weil sie Herzprobleme haben. Die Studie verwechselt also Ursache und Wirkung.

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Pless1 24.05.2018, 09:58
23.

@schumbitrus (Nr. 20)

Im Prinzip weisen Sie auf viele richtige Dinge hin, insbesondere was das Thema Cholesterin und Pharma-Interessen anbelangt. Gerade Cholesterin-Präparate wie beispielsweise Statine sin ein Milliardenmarkt. Ich arbeite selbst in der Pharma-Branche und kann das durchaus beurteilen.

Dass Sie Bio-Eier bevorzugen sei Ihnen zugestanden. Man muss hier allerdings sehen, dass vieles, was Sie damit erreichen wollen so nicht erreicht wird. "Bio" - das heißt im Grunde nur: "ohne chemischen Pflanzenschutz und ohne mineralischen Dünger erzeugt". Es heißt aber nicht zwingend, dass diese Lebensmittel mit höheren Tierschutzstandards hinterlegt oder nachhaltiger erzeugt werden. Konkret bei Eiern: Die Tierschutzstandards bei Bioeiern entsprechen denen der konventionellen Freilandhaltung. (Bio-) Abfälle dürfen in der ökologischen Landwirtschaft ebenfalls eingesetzt werden. Das "Fisch-Ei" kann ihnen dort prinzipiell also auch begegnen. Ich bewirtschafte (im Nebenerwerb) einen Bauernhof (nur Ackerbau und ein paar Hühner für den Eigenbedarf). Dort habe ich auch schon Humus als organischen Dünger eingesetzt. Dieser entstammt, je nach Typ, öffentlichem Grünschnitt oder der Bio-Tonne. Im Prinzip eine super Sache und auch für den Ökolandbau zugelassen. Ich mache das aber kaum noch, denn das enthält mir einfach viel zu viele Plastikreste. Auch so etwas landet über die Nahrungskette dann im (Bio-) Ei. Ich will den Öko-Landbau nicht schlecht reden, das hat sicher seine Berechtigung und viele gute Ansätze. Die Welt ist aber leider auch hier nicht einfach in schwarz und weiß zu unterteilen.

Ein Ei zu genießen, während das Huhn dazu im Garten scharrt - das ist wirklich was Feines! Früher der Normalfall für jedermann, heute fast ein Privileg.

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honey_d 24.05.2018, 10:12
24. Nichts gegen Eier, aber...

...durch den kleinen Satz
"Die Studie wurde jedoch von der australischen Eier-Lobby, der Australian Egg Corporation, unterstützt, ihr einziges großes Manko."
wird das ganze doch gehörig relativiert. Schade...

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Pless1 24.05.2018, 10:20
25.

@schumbitrus (Nr. 20)
Im Prinzip weisen Sie auf viele richtige Dinge hin, insbesondere was das Thema Cholesterin und Pharma-Interessen anbelangt. Gerade Cholesterin-Präparate wie beispielsweise Statine sin ein Milliardenmarkt. Ich arbeite selbst in der Pharma-Branche und kann das durchaus beurteilen.

Dass Sie Bio-Eier bevorzugen sei Ihnen zugestanden. Man muss hier allerdings sehen, dass vieles, was Sie damit erreichen wollen so nicht erreicht wird. "Bio" - das heißt im Grunde nur: "ohne chemischen Pflanzenschutz und ohne mineralischen Dünger erzeugt". Es heißt aber nicht zwingend, dass diese Lebensmittel mit höheren Tierschutzstandards hinterlegt oder nachhaltiger erzeugt werden. Konkret bei Eiern: Die Tierschutzstandards bei Bioeiern entsprechen denen der konventionellen Freilandhaltung. (Bio-) Abfälle dürfen in der ökologischen Landwirtschaft ebenfalls eingesetzt werden. Das "Fisch-Ei" kann ihnen dort prinzipiell also auch begegnen. Ich bewirtschafte (im Nebenerwerb) einen Bauernhof (nur Ackerbau und ein paar Hühner für den Eigenbedarf). Dort habe ich auch schon Humus als organischen Dünger eingesetzt. Dieser entstammt, je nach Typ, öffentlichem Grünschnitt oder der Bio-Tonne. Im Prinzip eine super Sache und auch für den Ökolandbau zugelassen. Ich mache das aber kaum noch, denn das enthält mir einfach viel zu viele Plastikreste. Auch so etwas landet über die Nahrungskette dann im (Bio-) Ei. Ich will den Öko-Landbau nicht schlecht reden, das hat sicher seine Berechtigung und viele gute Ansätze. Die Welt ist aber leider auch hier nicht einfach in schwarz und weiß zu unterteilen.

Ein Ei zu genießen, während das Huhn dazu im Garten scharrt - das ist wirklich was Feines! Früher der Normalfall für jedermann, heute fast ein Privileg.

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s.p.igel 24.05.2018, 11:43
26. Eine obskure Studie der Eierlobby ...

... wird wird von den Cholesterin-Lüge-Anhängern kritiklos aufgenommen. Zahlreiche seriöse Studien zu Statinen, u.a. von der renommierten Cochrane Collaboration werden als Betrug hingestellt.

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charly25 24.05.2018, 12:10
27.

Zitat von PriseSalz
Seit 50 Jahren registriere ich Ernährungsstudien. Seit ich selber Statistik gelernt habe, weiss ich dass an allen diesen Studien ein extremer Mangel haftet: Nicht aussagekräftig, da es unmöglich ist, Ceteris Paribus-Bedingungen herzustellen. Also alles für die Tonne. Ich selber ernähre mich und meine Famlie nach einem einfachen Grundsatz: Je weniger verarbeitet Lebensmittel sind, um so besser. Tiefkühl-Fertiggericht kommen nicht auf meinen Teller, Dosensuppen schon gar nicht. Ansonsten geht alles. Zweiter Grundsatz: Hygiene in der Küche, aber nicht übertreiben. Sagrotan jedenfalls habe ich noch nie benutzt. Nur wer auch mal 'Dreck' frisst, bildet ein gesundes Immunsystem. Dritter Grundsatz: Hände weg von Bio-Frischgemüse. Salmonellen, Escherichia coli, das Zeug ist so dermassen belastet das einem schlecht wird. Die erste feste Nahrung meiner Tochter war übrigens... ja, genau, Ei.
genau richtig, und 4. genug Ausdauersport und Krafttraining. 5. nicht zum Arzt gehen. der kommt dann eh ganz schnell mit irgendwelchen vorbeugenden Medikamenten, die kein Mensch je brauchen wuerde, wenn er sich an Punkt 1 bis 4 haelt.

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charly25 24.05.2018, 12:14
28.

Zitat von **Kiki**
Fett ist nach aktueller Sicht der Wissenschaft gar nicht mehr "böse". Zucker ist der neue Feind. In Wirklichkeit ist natürlich beides nicht böse. Behaupte ich nach 27 Kilo Gewichtsabnahme in 14 Monaten, ohne eines von beidem dabei gemieden zu haben.
Muessiggang und Faulheit, sind der wahre Feind. wer nicht gegen die menschliche Natur lebt, der braucht auch keinen Arzt.

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upalatus 24.05.2018, 12:55
29.

Ab und an mit/ein Ei, hart/weich, gebrutzelt oder sonstwas, sehr gerne auch in selbstgemachten Backwaren, und ich/family leben. Sogar in einem allgemein recht gesunden Zustand. Allerdings werden garantiert nicht Produkte aus Zehntausender'bio'haltung oder irgendwo aus NL verwendet, sondern welche vom kleinen Hühnerhalter nebenan. Der hat sein Auskommen, und was er teurer ist, gleicht ein weniger haltloses Konsumieren des wertvollenö Gutes Ei gut aus.

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