Forum: Gesundheit
Ernährung: Grundloser Glutenverzicht ist teuer und nicht gesund
DPA/ TMN/ Andrea Warnecke

Immer mehr Supermärkte bieten glutenfreie Waren an. Für die wenigen Menschen mit Zöliakie ist das ein Segen. Für alle anderen gilt: Nur weil etwas glutenfrei ist, ist es noch lange nicht gesünder.

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K:F 09.02.2017, 07:15
20. Glutenfreie Lebensmittel eine Marktlücke

für die Lebensmittelindustrie. 1:100 davon 10-20 % erkranken an Zöliakie, lt. Die Lebensmittelindustrie mach daraus einen MArkt und drückt dort überteuerte Lebensmittel rein.

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ansv 09.02.2017, 07:26
21.

Zitat von paulpanther5
@kragdag: Genau das meinte ich. Die Ersatzstoffe sind Reis, Hirse, Mais und so weiter. Was soll daran bitte ungesund sein.
Tja, leider irren Sie eben - wie so viele. Aus Reis- oder Maismehl können Sie kein Brot backen, weil ohne das Klebereiweiß kein Teig entsteht. Wenn Sie hier nicht auf Gluten zurückgreifen können oder wollen, sind Sie bei Stoffen wie Xanthan und Gummi Arabicum. Bestenfalls, denn es gibt billigeres.

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jileha 09.02.2017, 07:47
22. Fehlschluss

Was ist denn das für eine Argumentation? Dass jemand, der auf Gluten verzichtet, ungesünder lebt, wird im Artikel ja überhaupt nicht behandelt, sondern nur, dass diejenigen, die glutenhaltige Nahrung gegen Ersatzprodukte austauschen, die ihrerseits diverse gesundheitliche Probleme mitbringen, gesundheitlich den Kürzeren ziehen.
Es gibt eine ganze Reihe von Ärzten, die Gluten bei sehr vielen Menschen für von Autoimmunreaktionen verursachte chronische Entzündungen und dadurch ausgelöste Beschwerden verantwortlich machen. Und ihren Patienten geht es bei einer glutenfreien Ernährung sehr viel besser, obwohl sie nicht an Zöliakie leiden. Auf Gluten kann man unbesorgt verzichten, wenn man sich insgesamt gesund ernährt.

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Flying Rain 09.02.2017, 07:52
23. Phua

Zum Glück mache ich mir nicht in einem solchen Umfang wie manche hier Gedanken um mein Essen. Wenn es schmeckt wird es gegessen ist meine Einstellung. Die Menge macht bekanntlich das Gift. Naja einen Vorteil hatt das ganze ja und zwar für diejenigen welche eine Unverträglichkeit haben und nun eine breite Auswahl an Lebensmitteln bekommen.

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Dark Agenda 09.02.2017, 08:19
24. Sogar glutenfreie Gummibären

Solange es weiterhin mein stinknormales Weißbrot im Laden gibt und wenn es ein zwei % der Bevölkerung etwas bringt, warum nicht.
Generell denke ich jedoch, dass viele Krankheitssymptome in nur westlichen Ländern auf die künstliche Ernährung zurück zu führen sind. Tiefkühlfraß. künstliche Komponenten und Functional Food, Konservierungsstoffe.
Jedem der keine Unverträglichkeiten hat, würde ich möglichst unverarbeitete Produkte ans Herz legen.

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GrinderFX 09.02.2017, 08:22
25.

Zitat von olli08
Ob glutenfreie Produkte nur für Menschen mit Zöliakie sinnvoll sind oder nicht, lasse ich mal dahingestellt. Ich vermute aber, dass jemand, der sich bewusst für Lebensmittel mit bestimmten Eigenschaften entscheidet (und damit meine ich kein functional food), gesünder lebt als jemand, der unreflektiert jede Chemo-Pizza inhaliert, solange sie unter 2 Euro kostet ...
Eben nicht!
Denn Ernährung aus falschen Annahmen ist eben falsch und führt nicht zu dem gewünschten Ergebnis und hier eben zu Mangelernährung und überzuckerten Nahrungsmitteln!

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hilj 09.02.2017, 08:31
26. Gluten betrifft nur wenige, aber was ist mit Milch?

Da gab es doch diesen Beitrag auf Arte, warum der empfohlene Milchkonsum zu hinterfragen ist. Daher vergiss Gluten, schau auf Milch und Milchprodukte. ARTE MEDIATHEK | ARTE | Milch - Ein Glaubenskrieg

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GrinderFX 09.02.2017, 08:38
27.

Zitat von jileha
Was ist denn das für eine Argumentation? Dass jemand, der auf Gluten verzichtet, ungesünder lebt, wird im Artikel ja überhaupt nicht behandelt, sondern nur, dass diejenigen, die glutenhaltige Nahrung gegen Ersatzprodukte austauschen, die ihrerseits diverse gesundheitliche Probleme mitbringen, gesundheitlich den Kürzeren ziehen. Es gibt eine ganze ....
Der Glaube versetzt halt Berge, nur eben ganz kleine.
Alles eine Frage der Einbildungskraft. Man könnte denen auch erzählen, dass Gemüse gesund wäre und ihnen helfen würde, dass es ihnen besser geht. Moment..., das tut es ja wirklich, nur will daran keiner glauben und es hören, ist ja gerade nicht Hipp.

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mama_arbeitet 09.02.2017, 08:48
28. nicht nur Zöliakie

Inzwischen ist auch bekannt, dass man eine Sensitivität gegenüber Gluten entwickeln kann - ich habe so etwas, sagt mein Internist.
Esse ich glutenhaltige Lebensmittel, bläht sich mein Bauch zum Platzen auf, ich kann Krämpfe bekommen, Durchfall, oder das, was mein kleiner Sohn als "Pupsantrieb" bezeichnet ;-)
100% Roggen kann ich bisschen besser "wegstecken" als Weizen oder Dinkel, Spuren von Gluten machen gar nichts aus...
Ich bin auch froh ohne Probleme glutenfreie Basis-Lebensmittel wie Brot kaufen zu können.

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IB_31 09.02.2017, 08:56
29.

Zitat von hilj
Da gab es doch diesen Beitrag auf Arte, warum der empfohlene Milchkonsum zu hinterfragen ist. Daher vergiss Gluten, schau auf Milch und Milchprodukte. ARTE MEDIATHEK | ARTE | Milch - Ein Glaubenskrieg
Ist zwar Off-Topic aber,
Hinter "Milchkonsum hinterfragen "stecken die Jünger der veganen Kirche.
("Nix vom Tier","Milch ist für Kälber,nicht für Käse,Sahne,Joghurt ..."usw.)

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