Forum: Gesundheit
Ernährung: Pferdefleisch ist reich an Eisen
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Ein Lebensmittelhersteller in Großbritannien hat Pferdefleisch in seine Rinderlasagne gemischt. Ein Skandal. Für die Gesundheit stellt Pferdefleisch aber grundsätzlich keine Gefahr dar. Es ist vor allem eines: Ein guter Eisenlieferant.

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juliamerlot 08.02.2013, 17:41
10. Schlachttiere dürfen kein Phenylbutazon bekommen

In der EU ist es verboten Tieren Phenylbutazon zu geben, die zu Lebensmitteln verarbeitet werden sollen. Deshalb schreiben wir auch, dass grundsätzlich keine Gefahr besteht. Wenn das Fleisch aus illegaler Haltung kommt, ist das etwas Anderes.

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willire 08.02.2013, 17:51
11.

Zitat von juliamerlot
In der EU ist es verboten Tieren Phenylbutazon zu geben, die zu Lebensmitteln verarbeitet werden sollen. Deshalb schreiben wir auch, dass grundsätzlich keine Gefahr besteht. Wenn das Fleisch aus illegaler Haltung kommt, ist das etwas Anderes.
Da widersprechen Sie aber Herrn Dr. Wittig, und als Dr. wird er es ja wohl besser wissen, oder? ;-)

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Peter-Lublewski 08.02.2013, 17:56
12.

Zitat von persefolis
So sieht es eher nach schnöder Angeberei aus
Wie wenig Angeberei erwarten Sie, wenn der Doktortitel bereits im Nick und dann noch am Ende des Beitrags auftaucht?

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michaelkaloff 08.02.2013, 18:01
13. Pferdefreund sind ja entsetzt..

...wie ich als ehemaliger Nachbar einer Pferdemetzgerei öfters feststellen musste, diese hat dann wegen massiver Anfeindungen schließen müsse. Dabei liefern gerade die Pferdefreunde den Rohstoff: Ausgediente Kinderponys, Pferde, die nicht hübsch genug sind und solche, die dem Preiskampf zum Opfer fielen. Allerdings sollte in einer Verpackung drin sein, was drauf steht, so viel zu England.

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loeweneule 08.02.2013, 18:03
14.

Zitat von Robert_Rostock
Aha. Reich an Eisen. Vor allem, wenn man die Hufeisen erwischt.
Ich habe es mir verkniffen, das zu schreiben, da ich annahm, daß jemand anderes auch drauf kommt. So schwer ist es ja auch nicht.

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loeweneule 08.02.2013, 18:05
15.

Zitat von teldg
Hätte nie gadacht, dass Pferdefleisch in D dermassen unbeliebt ist. In Frankreich, Luxemburg, Belgien ....gehört es zum Feinsten, das man sich im Restaurant an den Tisch bringen lassen kann. Ein Filetstück vom Pferd, à point, mit etwas Knoblauch verfeinert, Pommes, Kroketten oder Purée dazun ... und ein Gläschen Roten ... der Himmel auf Erden.
Unbeliebt wäre der falsche Ausdruck. Es ist weitgehend verpönt. Hat wohl mit all der Ponyhof-Romantik zu tun. Und ja, auch ich finde Pferde eigentlich sehr nett. Aber auch lecker. Das geht.

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loeweneule 08.02.2013, 18:06
16.

Zitat von axel.hag
Schließlich ist ein Schwein kein schlechteres Tier.
Zum reiten aber eher ungeeignet.

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xebudig 08.02.2013, 18:09
17.

Zitat von dr.christian.wittig
Bei Entzündungen und Verletzungen aller Art darf Pferden immer noch Phenylbutazon gegeben werden, oftmals bis 8 mg/kg/Tag. Phenylbutazon ist jedoch nach einigen fatalen UAW bei der Anwendung beim Menschen auf Fälle schwerer Gicht, SPA und RA limitiert worden. Hier wird maximal ca. 7,5 mg/Kg /Tag dosiert. Pferdefleisch kann also in zunächst unbestimmbaren Mengen auch gesunden Menschen Phenylbutazon zuführen mit allen Möglichkeiten einer UAW. Da nutzt einem das bisschen Eisen nichts. Dr. Christian Wittig Düsseldorf
Oh je, sachlich und medizinisch falsch.

a) Phenylbutazone wird nicht im Muskelgewebe angereichert, kann also bei Verzehr von einigen 100g Fleisch keine problematische Dosis verursachen. Probleme machen aber einige Metaboliten von Phenylbutazone, die beim Menschen bei regelmäßigem Verzehr Anämien auslösen können. Dies hat nicht das geringste mit der Einschränkung von Phenylbutazone selbst für die Behandlung von Menschen zu tun.

b) Das Problem ist bekannt und nicht auf Pferde beschränkt. Der Einsatz von Phenylbutazone ist daher in der Veterinärmedizin generell auf den Tieren beschränkt die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind.

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willire 08.02.2013, 18:10
18.

Zitat von michaelkaloff
...wie ich als ehemaliger Nachbar einer Pferdemetzgerei öfters feststellen musste, diese hat dann wegen massiver Anfeindungen schließen müsse. Dabei liefern gerade die Pferdefreunde den Rohstoff: Ausgediente Kinderponys, Pferde, die nicht hübsch genug sind und solche, die dem Preiskampf zum Opfer fielen. Allerdings sollte in einer Verpackung drin sein, was drauf steht, so viel zu England.
Hier gibt es den Pferdemetzger seit über 100 Jahren, mitten in der Stadt.
Restaurant mit 60 Plätzen gibt es auch.

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michaelkaloff 08.02.2013, 18:29
19. Hallo willire...

... dann geht es in Ihrer Stadt weniger hysterisch zu als in meiner ehemaligen Heimatstadt Düsseldorf. Ich würde in Ihrer Stadt gerne mal dort essen gehen, wenn ich wüsste, wo das ist. Ich habe gerne in besagter Pferdemetzgerei eingekauft, geäussert habe ich mich in meinem Beitrag über die Hybris der Pferdefreund. LG

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