Forum: Gesundheit
Ernährung: Vegan in der Schwangerschaft - geht das?
Corbis

Vegan lebende Schwangere haben es nicht leicht: Die Studienlage ist dünn, die Meinungen von Ernährungsexperten und Ärzten gehen auseinander. Wer tierische Produkte meiden will, braucht einen genauen Plan.

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guntramruecker 17.11.2015, 12:19
10. Muttermilch vegan?

Wer auf Produkte von Säugern verzichtet muss dem Kind auch die Muttermilch verweigern, oder?

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Reziprozität 17.11.2015, 12:21
11.

Zitat von janzen1
Dem werdenden Kind wünscht man da alles Gute. Aber was soll's. Es bekommt ja Luft und Liebe. ...
Sie haben vollkommen recht. Stillen ist ja nicht drin beim Veganer ...

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Ralf Müller 17.11.2015, 12:21
12.

Der Mensch ist ein Allesfresser. Hätte die Natur gewollt dass wir Vegetarier wären, hätte sie uns ein Verdaungssystem wie bei den Kühen verpasst.
Vegetarier zu sein ist genauso krankhaft wie jeden Tag ein Pfund Fleisch auf dem Tisch.
Im übrigen ist es nachgewiesen, dass der durchschnittliche menschliche Gesundheitszustand erst mit beginn des Ackerbaues nach unten ging.

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spon-facebook-10000082262 17.11.2015, 12:23
13. Typisch Fleischesser...

Sind die ersten, die hier kommentieren, und dabei Unsinn wie "religiös", "ungesund" und ähnlichen Quatsch von sich geben. Sie scheinen ja wirklich panische Angst vor Veganern und Vegetariern zu haben. Ob es wohl daran liegt, dass immer mehr Studien klar belegen, dass der Fleischkonsum massiv zu den üblichen Zivilisationskrankheiten beiträgt? Und nur weil ein paar Gynäkologen in D es immer noch nicht kapiert haben, zeigen Studien aus anderen Ländern, dass eine vegetarische oder vegane Ernährung auch in der Schwangerschaft überhaupt kein Problem darstellt. Aber da müsste man ja mal seine veralteten Ansichten ändern...

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akerensky 17.11.2015, 12:24
14.

Schlechte Erfahrungen musste leider eine ehemalige Kollegin von mir erfahren. Als überzeugte Veganerin wollte sie auch in der Schwangerschaft ihre Essgewohnheiten nicht umstellen. Informiert hat sie sich vor allem in Online Foren. Auf die Ärzte, die ihr davon abrieten, wollte sie nicht hören. Ergebnis: der Fötus war unterernährt, musste früher geholt werden. Wie durch ein Wunder überlebte das Kind. Allerdings war es geistig behindert. Nach Meinung der Ärzte wird es wohl nie richtig sprechen können. Für die Mutter sind übrigens die Ärzte schuld weil sie das Kind früher geholt haben. Sie ist immer noch in den selben Foren aktiv und berät dort werdende Mütter über Veganismus in der Schwangerschaft...

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unbekanntgeblieben 17.11.2015, 12:26
15. Blankes Entsetzen

... amerikanische Studien ... sind zumindest mit Vorsicht zu genießen, womit es auf eine Risiko-Entscheidung hinausläuft ...

Das jemand ernsthaft erwägt diesen Unsicherheitsfaktor, einen 'Versuch', auf Kosten eines anderen, noch dazu des eigenen ungeborenen Kindes einzugehen ...

Wenn die Frau sich irrt, ist dieser 'Fehler' nicht korrigierbar!

... ich würde fast so weit gehen, dass diese Fahrlässigkeit eine Straftat ist, "Die Freiheit des Menschen endet da, wo die eines anderen beginnt"

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tw1974 17.11.2015, 12:28
16. Stillen?

Zitat: "der kleine Sohn kam kerngesund zur Welt, ist mittlerweile neun Monate alt - und wird vegan ernährt".

Hat die Mutter den Jungen denn nicht gestillt? Meines Wissens ist der Vorteil des Stillens für Kinder sehr geht belegt und Muttermilch ist eindeutig nicht vegan, da tierischen/menschlichen Ursprungs.

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DuDDle 17.11.2015, 12:31
17.

Vegan ist bei vielen Veganern ähnlich einer Ideologie. Das bedeutet, daß alles getan wird um die Vorzüge darzustellen, eventuelle Nachteile werden dabei herabgespielt.

Das macht es natürlich schwer objektive Informationen zu bekommen. Bei der pro-Vegan Fraktion wäre ich also vorsichtig mit dem Wert der Informationen.

Keine Ahnung ob es eine ähnlich ideologisierte anti-Vegan Fraktion gibt, falls ja, wäre ich auch da vorsichtig bzgl. der Informationen.

Beim Problem der Schwangerschaft sehe ich mit den Folgen eines Fehlers bei veganen Ernärung ein viel zu hohes Risiko.

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 17.11.2015, 12:33
18. Körperverletzung...

Zitat von exil-teutone
würde ich meinem Wissenstand nach unter Körperverletzung Schutzbefohlener einordnen. Seinen eigenen Körper zu ruinieren ist eine individuelle Verantwortung (mal von verursachten Kosten im Gesundheitssektor abgesehen), aber Babies damit zu ruinieren ist gelinde gesagt verantwortungslos. Jede ehrlich interessierte Person sollte sich ernsthaft a) die Gesundheit von Veganern der 2. und 3. Generation anschauen b) mit den Quellen der Weston A. Price Foundation (WAPF) auseinandersetzen. Die Quellen- und Studienlage ist mitnichten dünn, sie ist mehr als eindeutig.
...ist es auch wenn man sich von Dioxin verseuchten Eiern, Milch und Fleisch von Hormon und Antibiotika behandelten Tieren mit BSE, MKS, Vogelgrippe, Schweinegrippe und umetikettierter Gammelware ernährt.

Im übrigen haben sie den Abschnitt übersehen, in dem deutlich geschrieben steht, dass es durchaus möglich ist. Man muss eben nur besonders darauf achten, was aber auch ein Vorteil gegenüber der "(Discounter-)Fleisch ist mein Gemüse" Mutter sein kann, die Sie mit ihrem Beitrag in falsche Sicherheit wiegen sie bräuchte nicht besonders auf ihre Ernährung zu achten, weil Fleisch und Milch ja so schrecklich gesund seien.

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spon-facebook-10000082262 17.11.2015, 12:34
19. @exil-teutone

Eine simple Suche in Wikipedia fördert folgendes zu Tage: "The foundation has been criticized by the U.S. Food and Drug Administration (FDA) for its advocacy of drinking raw milk and by Joel Fuhrman, MD for its advocacy of the health benefits of animal-based fats." Gegründet von einem Zahnarzt und die Präsidentin hat Englisch studiert. Sind ja Super-Experten. Da weiß ich dann, was ich von diesen "Studien" zu halten habe...

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