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Ernährung: Vegan für Kinder - was Eltern beachten müssen
Corbis

Bei Erwachsenen ist eine vegane Ernährung längst nichts besonderes mehr. Doch dürfen auch Kinder auf Käse, Joghurt und Milch verzichten?

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hansulrich47 18.07.2015, 16:15
90. Sie haben soo Recht!

Zitat von FlorBa
aber ich halte diesen ganzen Vegetarismus mit all seinen seltsamen Ausprägungen für eine psychisch induzierte und zur Zeit trendige Essstörung. Wie z.B. Magersucht. Wäre der Mensch als Pflanzenfresser konstruiert, so hätte er einen Labmagen. Nichts gegen die teilweise hervorragend schmeckenden vegetarischen Gerichte. Aber ich bleibe bei gesunder Mischkost.
Das ist alles nur trauriger Ausfluss von Langeweile im Überfluss und 'Anders' sein wollen. Menschen haben weder Pansen noch Labmagen und müssen deshalb etwas anderes essen als Grünfutter. Ich finde es sehr lustig aus Soja (gewonnen im gerodeten Regenwald) mit grossen Aufwand Würstchen oder Schnitzel zu machen. Was für ein irrealer Quatsch! Wer Gelüste nach Wurst hat soll Wurst essen. Wer Soja mag soll Sojaquark essen! Sojawürstchen sind eine Mogelei!

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EvaBaum 18.07.2015, 16:19
91. Genau das macht doch die Fleisch- Lobby

Zitat von Furchensumpf
...Ist es für Sie nicht langsam lächerlich, immer nur die Extrembeispiele rauszukramen und bewusst zu ignorieren, dass es auch eine Mitte gibt? Ich weiß, passt nicht in Ihr Konzept...
Wenn ich so an meine Kindheit in den 1980er Jahre zurück denke, fällt mir folgendes, vermittelt wurde den Menschen: Vegetarier haben grüne Haut, Pickel und sind nur Haut und Knochen, Fleischesser dagegen sind kerngesund und haben rote Wangen.. Die Wirklichkeit sieht eher so aus, dass der durchschnitts Deutsche viel zu viel Fleisch ist, vor sich hin kränkelt und zu Übergewicht und schlechter Haut neigt. Vegetarier- und noch schlimmer Rohköstler- dagegen haben meist gesunde Haut und sind schlank.

PS Wie hies es doch immer so schön in der Werbung: "Fleisch ein Stück Lebenskraft" Jemand von der anderen Seite meinte mal zum Thema Schweine: "Erst töten wir sie, dann töten sie uns" (:

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Furchensumpf 18.07.2015, 16:23
92.

Zitat von cekay1
haben keine porösen Knochen weil die Kalzium- und Magensiumzufuhr durch grünes Blattgemüse mehr als ausreichend ist. Vegane Frischkosternährung ist nicht nur ein Konzept, sondern die gesündeste und natürlichste Lebensweise die ich kenne.
Tja, da sagen aktuelle Studien aber was anderes. Und welche Lebensweisen Sie kenne, sagt noch lange nichts darüber aus, was wirklich gesund ist...

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Ursprung 18.07.2015, 16:26
93. Abnehmende Demenz

Vor allem das mit dem B12 ist heller Unsinn im Artikel.
Das gibts naemlich primaer nur im Humus und in den Kleinstlebewesen in Bodennaehe, von Wuermern bis Blattlaeusen und Ameisen.
In "normalen" Tieren ists nur deshalb ueberreichlich, weil die bei "natuerlicher" Kost ueber Freilandhuehner in die Eier, Rehe und auf Wiesen grasende Kuehe/Schafe/Ziegen kommen.
Doch wer kauft noch in irgendwelchen Discountern Fleisch von Tieren, die sich "natuerlich" ernaehrt haben?
Gibts da etwa Rehruecken fuer 3 bis 7 Euro/kg? Oder vom Rind, welches noch auf Wiese grast?
Deshalb fehlt uns allen, auch Kindern, das lebensnotwendige B12.
Veganer haetten theoretisch auch uebergenug davon.
Aber nur, wenn die frisch gerupftes Wildgemuese ungewaschen essen wuerden. Auf Treibhaus-Salat und Turbokohl haftet jedoch schon lange kein B12 mehr.
Was tun?
Sich aus Holland Speisemehlwuermer kommen lassen und zufuttern oder, wers nicht mag, Methylcobalamin 1mg/Tag nehmen. Dann nimmt auch die (relative) Demenz in unserem System wieder ab.

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carlitom 18.07.2015, 16:26
94.

Zitat von Ishibashi
psychisch induziert ist allenfalls ihr Kommentar. Nur weil Sie sich eventuell weniger mit den philosophischen Grundlagen der Ethik befassen heißt das noch lange nicht dass Ihre Einschätzung richtig ist. Ich habe immerhin 60 Jahre gebraucht um zu verstehen warum Vegetarismus ethisch sinnvoll ist. Meine Tochter hat dies bereits mit 5 Jahren verstanden und sich ab dem Zeitpunkt konsequent geweigert Fleisch zu essen. Erst 20 Jahre später konnte Sie mich dann mit fundierten Argumenten überzeugen.
Jetzt wird es schräg. Sie wollen also behaupten, Ihr Kind hat sich mit fünf Jahren aus philosophisch-ethischen Gründen geweigert, Fleisch zu essen? Klar.
Nee, Ihr Kind mochte das halt nicht. Na und? Andere mögen was anderes nicht. OFfensichtlich hat sie dann später über ihren Unwillen eine Ideologie "drüber" gesetzt. Wer's mag...!

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Furchensumpf 18.07.2015, 16:26
95.

Zitat von EvaBaum
Sie haben Ihrem Knd auch Ihre Lebensweise aufgezwungen, indem Sie es an Fleisch gewöhnt haben. Natürlich trägt auch Ihr Nachwuchs so ein erhöhtes Risiko in sich, für Übergewicht und Herz- Kreislauf Erkrankungen.
Tja, da besteht der Unterschied zu Ihnen: Wir haben unser Kind nicht an Fleisch "gewöhnt"...während des ersten Lebensjahres hat er regelmäßig Fleisch zum Essen beigemischt - aber auch nur 1-2 mal die Woche. Das Eisen brauchen nun mal Kinder, anders können sie es ohne Zusatzstoffe nicht bekommen. Danach konnte er selbst entscheiden ob er es möchte oder nicht. UNd so ist er recht wenig Fleisch, ab und zu mal eine Wurst, aber dafür viel Gemüse und Obst.

Wieviel Entscheidungsfreiheit lassen Sie ihrem Kind?

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carlitom 18.07.2015, 16:27
96.

Zitat von lituma
...wenn man 100% seiner Zeit nicht über seine Ernährung nachdenkt, nichts hinterfragt und ignoriert, dass Fleisch verweste Leichenteile sind, Milch ein Drüsensekret für Tierbabies und Eier die Menstruation von einem Vogel, dann ist die Ernährung der Tierausbeutung, Misshandlung und Mord vorausgeht natürlich eine ganz tolle Lebensweise.
Genau solche Darstellungen werden wahrscheinlich verhindern, dass mehr Menschen Vegetarier werden. Das ist derart extremistisch und absurd, dass einen nur schaudern kann - vor Leuten, die so denken und argumentieren. Einen normalen Bezug zur Natur haben diese Menschen sicherlich nicht.

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EvaBaum 18.07.2015, 16:28
97. Immer noch schöner

Zitat von 1940fischer
Mein Kind ernährt sich seit fünf Jahren vegan bzw vegetarisch. Heute mit vierzehn und vierzig Kilo ist sie mit Abstand die kleinste in der klasse ...
Mit 14 kann Frau noch lange wachsen, das kommt in Schüben. Und ein kleines zierliches Mädchen ist immer noch schöner, als all diese "Prachtweiber" die mit 10 schon geschlechtsreif sind und mit 12 Körbchen DD haben. diese Erscheinungen würd ich als wirklich krank bezeichnen.

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cdrb 18.07.2015, 16:28
98. Wie ideologisch borniert...

... muss man eigentlich sein, um auch seinen Kindern Veganertum aufzuzwingen?
Der Mensch ist ein Allesfresser, und damit gehören auch Fleisch und sonstige Tierprodukte zur Ernährung hinzu. Und wenn es dann bis zur Ablehnung der Verwendung von Tierprodukten geht (ich denke hier an Leder, etc.), dann wird es allmählich besorgniserregend.

Es mag ja jeder für sich selbst entscheiden, ob er denkt, sein Verzicht auf das Schnitzel rette Nordkoreaner vor dem Hungertod.
Man darf auch gerne die Kinder zum bewussten Umgang mit Nahrungsmitteln erziehen, und ihnen klarmachen, dass zusammengepresstes Hack aus Massentierhaltung vielleicht nicht die allerhöchste Qualität darstellt.

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aufdenpunktgebracht 18.07.2015, 16:29
99. Eßstörung antrainiert

Der Mensch und seine Ernährung ist auf Fleisch und Obst/Gemüße eingestellt. Und das seit mehreren hunderttausend Jahren. Darauf hat sich der Körper eingestellt, das braucht er um gesund zu leben. Wenn man einseitig tierische oder pflanzliche Produkte wegläßt, fehlt dem Körper etwas.

Chronische Krankheiten dann auf den tierischen Anteil der Ernährung zu schieben, ist schlichtweg quatsch. Meistens sind das psycho-somatische Symptome und damit eher eine Zivilisationskrank, also eine Eßstörung.

Auf keinen Fall sollte man seine Eßstörunf auf seine Kinder übertragen. Die brauchen Fleisch (Proteine), damit sich ihr Gehirn gesund entwickelt. Kinder sollen doch keine Eßstörung von den Eltern antrainiert bekommen.

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