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Ernährung: Vegetarier erkranken seltener an Darmkrebs
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Darmkrebs zählt zu den tödlichsten Tumorerkrankungen in der westlichen Welt. Eine fleischlose Ernährung schützt möglicherweise - dafür spricht eine aktuelle Studie.

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anders_denker 10.03.2015, 07:30
20. Wäre eine genauere Untersuchung wert

Zitat von Phil2302
"Ob es der Fleischverzicht allein ist, der dazu führt, oder der generell gesündere Lebensstil von Vegetariern, kann aber auch diese Studie nicht mit Sicherheit beantworten" Womit doch der ganze Artikel umsonst ist? Ich kenne auch einige, die - ......
Aber der statistik wegen braucht es dann schon eine größere Menge möglichst identischer Ernährungsformen dieser Art.

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anders_denker 10.03.2015, 07:40
21. Ich dürfte darunter fallen

Zitat von at@at
wie es z.B. aussieht bei Menschen, die wenig Fleisch verzehren oder gar kein verarbeitetes Fleisch (also keine Wurst etc) oder die z.B. rotes Fleisch meiden. Aber diese Studien werfen immer alle Fleischesser in einen Topf, also die, die täglich fettes Fleisch und fette Wurst verzehren mit denen, die vielleicht einmal pro Woche etwas Geflügel zu sich nehmen - da kommt maximal ein guter Mittelwert für die Fleischesser bei raus. Immerhin wurde hier mal der Fisch separat untersucht - und hoppla, Fischesser sind sogar noch gesünder, zumindest in Hinblick auf Darmkrebs, als Vegetarier.
Selten Fleisch, noch seltener Wurst. Allergiebedingt allerdings auch fast kein Fisch. Fast täglich eine Portion Rohkost, Salate (mit Olivenöl, Leinöl) und viel Gemüse in variierender Zubereitung. Wenns nach meinem Arzt geht stehe ich recht gut da. Gefühlt kann ich bei gleichltrigen noch nicht so recht "mitklagen". Gut wenn die zipperlein später kommen.
Das tolle ist - mit der Zeit lernt man sein Stück Fleisch viel mehr zu Genießen als beim täglichen "wegessen". Und alle Schaltjahr erlaube ich mir uach mal einen Burger. Muss ja nicht unbedingt von McD oder BK sein. Auch da gibt es inzwischen was für "bewusstere" Esser.

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metalslug 10.03.2015, 07:47
22. Omega-3-Fettsäure

Omega-3-Fettsäure so viel ich weiß nur im Fisch so vorhanden (qualitativ), dass es Mensch aufnehmen kann. Leinöl nix, Tabletten auch nix. Nur in zappeligen Fisch!!!

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HerrH. 10.03.2015, 07:55
23. Selbstverständlich ist es das Fleisch

denn jeder der sich auch nur ansatzweise mit Biologie beschäftigt hat weiß dass die Natur nichts lieber macht als ihre Kreationen von der Nahrung krank werden/sterben zu lassen. Eine andere Möglichkeit GIBT es einfach nicht. Die Jahrhundertausende davor standen der Mensch immer kurz vor der Ausrottung durch Krebs. Daher gibt es auch heute nur noch den Homo sapiens sapiens. Alle anderen Unterarten sind an Krebs wegen des ganten Fleisches gestorben. Wie auch die Inuit. Alle tot weil sie sich früher größtenteils von Fleisch ernährt haben. Wenigstens ist nun endlich die Wahrheit raus.

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crazy_swayze 10.03.2015, 08:04
24.

Die Anzahl der Babys in einem Gebiet korreliert mit der Anzahl Störche in einem Gebiet.
Ganz klar - die Störche bringen die Babys.

Oder umgekehrt?

Worauf ich hinaus will - diese Art Studie erfüllt nicht einmal die Minimalanforderung einer wissenschaftlichen Arbeit, nämlich die Ausarbeitung einer Theorie, WARUM Fleischkonsum Darmkrebs bedingen soll.
Ohne diese Theorie sind Korrelationen sinnlos. Es korrelieren sicher auch sehr viele Dinge, die keinen Kausalzusammenhang haben.

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pandur1234567@yahoo.com 10.03.2015, 08:31
25. Seit wann sind Fischesser Vegetarier?

Laut dieser Studie laufen Vegetarier größere Gefahr Darmkrebs zu bekommen als Fischesser und Fisch ist bekanntlich ein Tier (auch weißes Fleisch genannt).
Inwieweit berücksichtigt diese Studie das Vegetarier eher Nichtraucher sind? Ist das herausgerechnet? Wenn man Vegetarische Nichtraucher u Fleischessende Raucher vergleicht kommt man zu falschen Ergebnissen. Viele Vegetarier sind Menschen die für Gesundheit vegetarisch essen weil sie denken das dies hilft. Also werden auch höhere Prozentanteile Nichtraucher sein als bei den Fleischessern.

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PentagoonRaider 10.03.2015, 08:32
26. Interessant, wie die Mehrheit

der Kommentare sofort reflexhaft ihre Essgewohnheit verteidigt. "Ich will nicht missioniert werden" ist noch die sinnvollste Aussage.

Der Neurotiker gibt nie freiwillig seine Neurose auf, er will nur kommoder mit ihr leben.
Zur Veränderung braucht es Bewusstsein, und wir leben lieber im Tran der Gewohnheit.

Das iss so, das bleibt so - Darmkrebs oder nich. Denn der iss MORGEN, und was morgen ist, damit hammer's auch nich so.

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Ursprung 10.03.2015, 08:49
27. Andere starke Gruende

Unter den vielen Gruenden, kein Fleisch zu essen, mag ja auch eine geringere Anfaelligkeit zu Darmkrebs sein.
Bevor aber dazu kein plausibler Wirkmechanismus beschrieben ist, bleibt so eine Begruendung reichlich fragwuerdig. Koinzidenz, die hier vorliegen kann, ist ein zu schwaches Argument.
Es gibt andere Gruende genug, vegetarisch zu essen.

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Munku 10.03.2015, 08:54
28.

Zitat von Horst333
Risiko bedeutet doch letztlich, die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken. Wenn nun im Untersuchungszeitraum 490 von 77000 Probanden erkrankt sind, komme ich auf eine Wahrscheinlichkeit (Risiko) von ca. 0,6%. Wie kann dann das Risiko für einen Vegetarier 22% geringer sein?
Das Risiko wird sicherlich nicht um 22 Prozentpunkte geringer (was eine absolute Angabe ist), sondern um 22% geringer (was eine relative Angabe ist). Das ist doch nun nicht wirklich schwer zu verstehen.

Überhaupt: Darmkrebs ist nur eines der vielen vielen lebensbedrohlichen Risiken, und da gibt es weit grössere. Für die Forschung ist es sicherlich wichtig die Risiken zu kennen, für das eigene Leib lohnt sich eine geänderte Lebensweise nicht. Schliesslich könnten umgekehrt Vegetarier ja auch ein erhöhtes Risiko für eine andere Lebensbedrohung haben.

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diezweitemeinung 10.03.2015, 09:01
29. Kaffeesatzlesen als Wissenschaft

Denkende Menschen sind irritiert, wenn sie zu einem die Gesundheit betreffenden Problem im Januar in den Medien lesen, dass die Antwort A richtig ist und im Juni ist es die Antwort B. Im nächsten Jahr sind dann beide Varianten widerlegt. Daher heißt es "Das Wissen von heute ist der Irrtum von morgen." Die Erklärung für dieses Phänomen ist wirklich einfach und logisch.
Ein großer Anteil der Medizin-Studien basiert auf Auskünften, die von Menschen gegeben werden, deren Motivation und Zuverlässigkeit in den Sternen steht. Das was diese in Fragebögen so von sich geben, kann der Wahrheit entsprechen - oder auch nicht. Meistens wohl eher nicht, da jeder selbst beurteilen kann, wie zuverlässig/unzuverlässig das menschliche Gedächtnis arbeitet. Und die Bedeutung der Antworten ist den meisten Menschen ohnehin nicht klar - oder sie interessiert sie nicht.
Selbstverständlich spricht wenig gegen die Bemühung sich vegetarisch zu ernähren. Für die Tiere wirkt es sich vermutlich überwiegend positiv aus. Für die Menschen ist es in Hinsicht auf die eigene Gesundheit hingegen von eher minimaler Bedeutung. Längst gehört es zum Wissen intelligenter Menschen mit Allgemeinbildung, dass beispielsweise die überwiegende Mehrzahl der Krebserkrankungen rein zufallsbedingt bei der ständig ablaufenden Erneuerung des Zellbestandes entstehen wenn die automatisch ablaufende DNA-Reparatur mal nicht klappt. Alle heroischen Bemühungen laufen daher auf individueller Eebene ins Leere. Wer gerne Grünzeug isst, soll es daher tun. Wer Steaks vorzieht, sollte an das damit verbundene Tierelend denken. Ist seine Gier größer als seine Tierliebe, dann soll er eben das Steak wählen. Sterben müssen wir alle - so oder so.

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