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Ernährung von Babys und Kleinkindern: Die Macht der ersten Monate
Corbis

Wie beeinflusst die Ernährung in den ersten Lebensmonaten spätere Essgewohnheiten, die allgemeine Gesundheit und die Psyche? Eine Studie mit mehr als 1500 Müttern und Kindern liefert Antworten.

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malhinterfragt 03.09.2014, 18:24
1. Noch schlimmer

ist die zunehmende Prägung der Kleinsten auf den Kantinenfertigfraß in den Kitas, wo sie ja ab 9 Monate heute 40-Stundenwochen absitzen dürfen.... Das wird sich noch übel rächen!

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captainfatbeard 03.09.2014, 19:21
2.

Welch ein grandios nichtssagender Artikel. Es werden Fragen aufgeworfen, die nicht beantwortet werden. "Teils, teils", "relativ wenige Daten", "ein beliebtes Streitthema" ... - wenn ich mit solchen Aussagen zu meinem Professor gehen würde, würde er meine Dissertation nicht annehmen. Da ich die Studie nicht gelesen habe, weiß ich nicht ob es an der Studie liegt oder an diesem Artikel. Doch eins ist klar: Nicht jede Sudie ist es wert über sie zu berichten.

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lachina 03.09.2014, 19:33
3. Ich weiß nicht....

ich konnte nicht stillen und meine jüngste Tochter verbrachte die ersten 6 Jahre in Südamerika - dort hat niemand Angst vor Zucker, er wird allem zugesetzt; sie war am seltensten krank oder erkältet,
obwohl sie schon mit einem Jahr in den Kindergarten kam, sie war von all ihren Geschwistern die Dünnste und auch heute noch mit 18 ist sie gertenschlank....
ob diese Studien immer so stimmen?

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ItchyDE 03.09.2014, 19:33
4. Unglaublich überraschende Ergebnisse

Erstes Ergebnis: wer im ersten Lebensjahr eine Allergie hatte, hat ein höheres Allergierisiko.

Zweites Ergebnis: Kinder von Eltern, die auf gesunde Ernährung achten, ernähren sich gesünder.

Drittes Ergebnis: Kinder, die nicht gestillt werden, haben kein signifikant höheres Risiko von psychischen Störungen.

Viertes Ergebnis: Wer als Kleinkind Limo trinkt, trinkt später auch Limo.

Diese Studie wurde bezahlt von: Captain Obvious.

Und @malhinterfragt: sowohl bei uns in der Kita, als auch im Kindergarten kommt täglich eine Köchin und bereitet das Essen vor. Im Kindergarten dürfen Kinder sogar ab und zu mal mithelfen. Soviel zum Kantinenfraß.

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aussiemum 03.09.2014, 19:59
5. Monkey see monkey do!

Also ich glaube ganz fest daran dass Essgewohnheiten von denen der Eltern abhängig sind. Unsere Kinder kopieren was wir ihnen vorleben. Ich bin 37 Jahre alt und war selbst 40h die Woche im Kindergarten, mit "Kantinenfrass" aber das in der ehemaligen DDR... Geschadet hat's mir nicht. Meine eigenen Kinder sind auch sehr gute Esser... Weil nämlich bei uns im Kindergarten viel ausprobiert wird und die Kinder so auf eine abwechslungsreiche Ernährung vorbereitet werden.

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disklord 03.09.2014, 20:07
6.

Zitat von malhinterfragt
ist die zunehmende Prägung der Kleinsten auf den Kantinenfertigfraß in den Kitas, wo sie ja ab 9 Monate heute 40-Stundenwochen absitzen dürfen.... Das wird sich noch übel rächen!
Seltsamerweise haben die Kinder meiner Bekannten immer einen Kindergarten gehabt, wo frisch und vor Ort gekocht wurde und wird. Und es sind auch nicht irgendwelche exotischen Orte, sondern beide Male der Nächstgelegene. Beide sind von der AWO und einer ist in einem Viertel mit hohem Migrantenanteil.

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hinterdir 03.09.2014, 20:28
7. Es gibt Kitas,

die auch einen eigenen Koch haben. Abgesehen davon möchte ich gar nicht wissen, wie "GESUND" die Kinder zu Hause ernährt werden. Sind ihre Kinder im Knast oder warum müssen sie nur sitzen?....

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big t 03.09.2014, 20:35
8.

Ich kann diese ewigen pro-Stillen Debatten nicht mehr hören.
Der Anteil der stillenden Mütter steigt mit sinkendem sozialen Status, das Fläschennahrung teuer ist. Trozdem sidn die Kinder aus der Unterschicht auch weiterhin Unterschicht-Kinder...
Milch ist Milch, entscheidend ist, mit welcher Zuwendung das Kind gefüttert wird, und nicht womit.
Und im sozial schwachen Milieu ist die liebevolle Zuwendung zu Kindern nicht so ausgeprägt wie in der Oberschicht.

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großwolke 03.09.2014, 20:41
9.

Habe ich das richtig verstanden, ist dies eine reine Befragungsstudie? Falls ja, und ich unterstelle dabei sogar mal, dass die Mamis alle zu hundert Prozent ehrlich waren, kann die Studie zumindest im Zusammenhang mit der Prägung durch die Ernährung in den ersten paar Lebensmonaten keinerlei Aussage machen. Als Sechsjähriger ernährt man sich nämlich in der Regel noch komplett fremdbestimmt. Was die Eltern einem nicht geben, das hat man schlicht nicht. Ganz egal, was man vielleicht lieber möchte.

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