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Ernährungsberaterin Stepfanie Romine: "Gut essen bedeutet Planung"
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Wer sich gesund ernähren möchte, braucht hochwertige Zutaten - und Zeit, sagt Stepfanie Romine. Die Ernährungsberaterin und Buchautorin übers kreative Kochen, das generelle Misstrauen zu Gemüse und vegane Sportlernahrung.

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dasfred 17.09.2018, 13:50
1. Unsere wöchentliche Ernährungsberatung gib uns heute

Gut, viele nutzen heutzutage das schnelle Angebot, dass überall verfügbar ist. Es gibt auch eine Menge Möglichkeiten, sich ausgewogen und gesund zu ernähren, aber diese ganzen Foodapostel, die uns hier Gemüse predigen, nehmen langsam überhand. Wer seine Ernährung umstellen will, weil er sich davon Vorteile erhofft, ist hoffnungslos überfordert. Auch gesundes Essen muss man genießen können, sonst wird das nichts. Außerdem gibt es keinen Ernährungsplan, der für jeden geeignet ist. Also bitte nur Anregungen aufnehmen, ausprobieren und bei Nichtgefallen vergessen.

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Romiman 17.09.2018, 13:59
2. Gemüsechancen

Hab dem Spinat inzwischen über 15 Chancen gegeben. Er hat keine genutzt...
Aber immerhin bei Paprika, Brokkoli oder grünen Bohnen hat es tatsächlich geklappt.

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PRAN1974 17.09.2018, 14:27
3.

Eine Verfechterin veganer Küche hier als Ernährungsexpertin hinzustellen, ist grenzwertig. Dann vertritt sie die Auffassung, dass Ausdauersportler hauptsächlich Kohlenhydrate und keine Unmengen Proteine brauchen. Da stimme ich zu, aber was ist mit den Kraftsportlern? Um Muskeln aufzubauen, sind Proteine nämlich doch wichtig. Grundsätzlich kann ein Mensch sogar ganz ohne Kohlenhydrate alt werden, aber nicht ohne Proteine und essentielle Fette. Die Proteine muss man natürlich nicht aus tierischen Nahrungsmitteln beziehen, aber die Erfahrung zeigt, dass proteinreiche Hülsenfrüchte im Allgemeinen doch etwas schwerer verdaulich sind als Käse oder ein mageres Hähnchenfilet. Natürlich nicht mein Problem.
Dass man nicht nach Rezept kochen sollte, sehe ich auch ganz anders. Erst durch das Nachkochen neuer Rezepte haben sich meine Kochfähigkeiten weiterentwickelt und ich habe frische und gesunde Zutaten schätzen gelernt, die ich als Kind noch gar nicht kannte.

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Marillax 17.09.2018, 14:34
4. Ernährungsratgeber, der 2768.

Ich bin jemand, der wirklich seeehr wenig Fleisch und Wurst ist. Aber von Veganern und anderen selbsternannten Ernährungsaposteln lasse ich mir ganz sicher nicht vorschreiben, wie mein Speiseplan auszusehen hat.
Es wird sowieso spätestens aller zwei Jahre eine neue "Das ist jetzt aber wirklich das Allergesündeste"-Sau durchs Dorf getrieben. Verdient sich ja gut Geld mit all diesen Ernährungsratgebern.

Das Gesündeste ist immer noch, von allem zu essen, und das in Maßen. Wichtig ist das Genießen. Und das geht nicht, indem ich mir fast alles verbiete, was mir schmeckt.

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g_bec 17.09.2018, 14:44
5. Ohne Rezept

Ohne Rezept kochen bedeutet aber auch, dass man etwas Ahnung vom "Verhalten" der Produkte bei der Verarbeitung haben sollte. Und da ist gerade für Anfänger und Interessierte ein Rezept dann doch wieder ganz empfehlenswert. Und Zeit braucht man auch, wenn man sich "ungesund" aber mit lecker Selbstgekochtem ernähren möchte;-)

PS: Sauerkraut passt ja auch am Besten zu fettem Fleisch, besonders zu einem Eisbein, frischen Grütz-, Blut- oder Leberwürsten, 'ner Bratwurst oder zu einem guten Gulasch;-)
Allerdings schmeckt es auch roh und pur sehr gut, wenn es ein richtiges SAUERkraut ist und kein süßliches westliches Industrieprodukt. Oder gar totgekocht auf bayrische Art mit Möhren drin.
Und es reinigt den Darm schnell und geräuschvoll;-)

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hileute 17.09.2018, 15:23
6. Natürlich sollte man so wenig Fastfood wie möglich essen,

aber ich hab doch kein Bock gedämpfte Bohnen mit pürierten Grünkohl zu löffeln

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Celegorm 17.09.2018, 17:01
7.

Zitat von Marillax
Ich bin jemand, der wirklich seeehr wenig Fleisch und Wurst ist. Aber von Veganern und anderen selbsternannten Ernährungsaposteln lasse ich mir ganz sicher nicht vorschreiben, wie mein Speiseplan auszusehen hat.
Ich finde es seltsam, dass jedes mal, wenn sich ein Veganer zu irgendeinem beliebigen Ernährungs-, Gesundheits- oder Umwelthema äussert, so viele daraus heraus lesen, dass dieser ihnen etwas "vorschreiben" will. Wo genau finden Sie in den Aussagen von Stepfanie Romine irgendwelche Vorschriften? Ich kann beim besten Willen nichts erkennen.

Wohlgemerkt, ich bin kein Veganer, esse gerne Fleisch und finde das was die Dame hier erzählt völlig überflüssig da geradezu banal (oder z.T. nur bedingt richtig). Aber ich fühle mich davon weder angegriffen noch bedrängt oder gegängelt. Immerhin scheint es sie ja nicht zu stören, dass Fleisch auf den Tisch kommt, sie stellt nur in Frage, ob dieses immer der Kern einer jeden Mahlzeit sein muss, was angesichts des Fleischfetischismus mancher sicher nicht falsch ist. Insofern kann ich nicht nachvollziehen, wie man sich von ein paar banalen Rat- und Vorschlägen bevormundet fühlen lassen kann..

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Celegorm 17.09.2018, 17:04
8.

Zitat von hileute
aber ich hab doch kein Bock gedämpfte Bohnen mit pürierten Grünkohl zu löffeln
Wenn das das Einzige ist, was Ihnen als Gegenteil von Fast Food in den Sinn kommt, dann wäre es wohl wirklich nicht verkehrt, mal in ein gutes Rezeptebuch zu investieren. So als kleiner Tipp: man kann sogar klassischen "Fast Food" wie z.B. Burger mit guten Zutaten als ausgewogene und gesunde Mahlzeit selber machen. Egal ob mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch..

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Celegorm 17.09.2018, 17:10
9.

Zitat von PRAN1974
Dass man nicht nach Rezept kochen sollte, sehe ich auch ganz anders. Erst durch das Nachkochen neuer Rezepte haben sich meine Kochfähigkeiten weiterentwickelt und ich habe frische und gesunde Zutaten schätzen gelernt, die ich als Kind noch gar nicht kannte.
Um die eigenen Kochfähigkeiten zu entwickeln, ist m.E. beides wichtig: nach Rezept wie auch frei zu kochen. Sowie alles dazwischen. Rezepte sind als Inspiration oder um neue Techniken oder Zutaten zu lernen essentiell, wenn man sich aber immer nur sklavisch an Rezepte hält, dann geht das Kochen nie in Fleisch und Blut über. Als fortschrittener Hobbykoch macht man ja meist sowieso irgendwas dazwischen, sprich greift sich Rezeptbestandteile und Ideen heraus um damit mit bestehenden Wissen selber etwas zu komponieren.

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