Forum: Gesundheit
Ernährungsexpertin über Kekse, Braten, Glühwein: "Eine der schlimmsten Sünden ist der
Getty Images

Zur Weihnachtszeit hauen viele ordentlich rein. Was macht das mit unserem Körper? Welche Tücken lassen sich vermeiden und was ist die größte Kalorienbombe? Eine Ernährungsexpertin klärt auf.

Seite 3 von 4
kreuzschnabel 18.12.2018, 13:22
20. mal nachgerechnet

"Wer täglich auf etwa 500 Kalorien verzichtet, kann pro Woche ein halbes bis ein Kilo verlieren. "
Kann nicht stimmen: 1kg Körperfett hat ca.8000kcal, 500kcal mal 7 Tage macht 3500kcal, das ist nicht mal ein halbes Kilogramm.
Wer in einer Woche dauerhaft ein halbes bis ganzes Kilogramm verliert, nimmt viel zu schnell ab und ernährt sich mangelhaft, Knochen- und Muskelschwund sind die Folge. Ein Kilogramm pro Monat abzunehmen ist durchaus sportlich zu nennen. Wer es von Neujahr bis Ostern schafft, 1kg/Monat abzunehmen, hat die Weihnachtschlemmerei erfolgreich verdaut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ingbuzzer 18.12.2018, 13:35
21. Kann man ruhig radikal machen

Ab 1. Dezember täglich volle Kanne reinhauen, Weihnachtsmarkt, Waffeln, Schmalzkuchen, Kekse, Schokolade. Weihnachtsfeier mit Cocktails etc. An den Weihnachtstagen alles mitnehmen: Gans, Knödel, Saucen, Rindfleisch usw. usf. Silvester auch nochmal richtig reinhauen, Berliner, Viktoria, Alkohol. Alles was das Herz begehrt.
So und den Januar dann konsequent Low Carb und wenig Fleisch, zwischendurch intermittierendes Fasten. Im Februar fitter denn je wieder mit Sport anfangen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kurt-C. Hose 18.12.2018, 13:37
22.

Zitat von kreuzschnabel
"Wer täglich auf etwa 500 Kalorien verzichtet, kann pro Woche ein halbes bis ein Kilo verlieren. " Kann nicht stimmen: 1kg Körperfett hat ca.8000kcal, 500kcal mal 7 Tage macht 3500kcal, das ist nicht mal ein halbes Kilogramm. Wer in einer Woche dauerhaft ein halbes bis ganzes Kilogramm verliert, nimmt viel zu schnell ab und ernährt sich mangelhaft, Knochen- und Muskelschwund sind die Folge. Ein Kilogramm pro Monat abzunehmen ist durchaus sportlich zu nennen. Wer es von Neujahr bis Ostern schafft, 1kg/Monat abzunehmen, hat die Weihnachtschlemmerei erfolgreich verdaut.
Nö. Mit dem richtigen Ernährungsprogramm sind 4 kg im Monat gesund machbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neusser555 18.12.2018, 13:41
23.

"Wenn das Ihr tägliches Pensum ist, werden Sie sicher zunehmen, weil Sie mehr Kalorien zu sich nehmen, als Sie brauchen."
Gleich am Anfang der erste Fehler - wer sich genug bewegt, kommt damit auch klar. Es gilt der Energieerhaltungssatz, auch bei der Ernährung.
Ach ja: Das meiste nimmt man nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
annoo 18.12.2018, 14:05
24.

Zitat von j.wagner.uk
Es ist schlimm, dass immer noch der Mythos vom Notfallprogramm und Jo-Jo Effekt verbreitet werden. Dies ist inzwischen wissenschaftlich widerlegt. Auch eine schnell Abnahme hat sich nach neuesten Studien als positiv herausgestellt, denn dabei wird an der Organen angelagertes Fett besser abgebaut.
Das glaube ich nicht. Haben Sie Quellen für Ihre Behauptung?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Henny 185 18.12.2018, 14:08
25. Bullshit

Ichh kann es nicht mehr hören, alle Jahre wieder die-selbe Leier.
Wenn wir mal den Dezember dazurechnen, gibt es Kekse, Glühwein und Schokolade, grob gerechnet, an 31:Tagen des Jahres. Bleiben immerhin noch 335 Tage, an denen ich mein Gewicht kontrollieren kann und dies ggfs auch tun sollte.
Mein Übergewicht entsteht vermutlich nicht gerade in der Weihnachtszeit, sondern zwischen Januar und November. Also, genießt die Zeit und ab Jahresbeginn kürzertreten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
medhusahh 18.12.2018, 14:35
26.

Zitat von gartenkram
würde ich jemals Kalorienzählen, gleich aus welchem Grund. Wenn ich um die Weihnachtszeit herum esse, was mir gefällt und ansonsten nicht im Fett bade, dann wird das schon reichen. STändig gibt es neue Ernährungsratschläge, mal so, mal so, dann wieder noch ganz anders. Überflüssig wie ein Kropf ... ich habe diverse Verwandte, die äusserst langlebig sind und waren (85-knapp 100) und immer gegessen haben, wonach ihnen war. Ich werde nie in meinem Leben anfangen, Essen abzuwiegen, Pläne aufzustellen wann wo was wie zu essen ist und zählen, ob ich genug getrunken habe. Was für ein Quatsch.
Wenn Sie nicht übergewichtig sind, besteht dazu auch kein Anlass. Aber wer sich dauerhaft jenseits von BMI 25 aufhält, der sollte schon schauen, die Kalorienaufnahme zu mäßigen, um Gewicht zu reduzieren bzw. nicht noch weiter zuzunehmen.

Übergewicht ist das relevanteste gesundheitliche Problem unserer Zeit, verantwortlich für Zivilisationskrankheiten, die da wären Diabetes, Herz/Kreislaufkrankheiten, Krebserkrankungen, hormonelle Störungen, Gelenkschäden etc.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Maxililliane 18.12.2018, 14:38
27. nüx

Zitat von jupp78
Und dass der Körper den Grundumsatz bei geringer Kalorienzufuhr herunter schraubt, ist absolut erwiesen und kann jeder bei sich selbst auch feststellen. Einfach mal wenig essen und man merkt schnell, wie die Hände, Füße, Nase etc. schneller kalt sind, einfach weil der Körper weniger umsetzt. Aber um diesen Effekt wird man im Zweifel nicht herum kommen, der ist genauso gegeben, wenn man nur moderat weniger Energie zuführt als man verbraucht.
Das hat aber nichts damit zu tun, dass der Körper das Fett für Notfallzeiten bunkert, sondern daß man mit 60kg einen geringeren Grundumsatz hat, als mit 100kg.
Daher kommt auch der Jojo - erst wird sich übergewichtig gegessen, dann mit einer kalorienreduzierten Ernährung abgenommen und dann isst man wieder wie zu 100kg-Zeiten. Dass dieses nicht funktioniert, sollte klar sein. Man darf halt nach der Abnahme nicht in alte Ernährungsmuster fallen, sondern seine Essensmenge auch an das geringere Gewicht und somit den geringeren Umsatz anpassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
StefanXX 18.12.2018, 14:44
28.

Zitat von kreuzschnabel
"Wer täglich auf etwa 500 Kalorien verzichtet, kann pro Woche ein halbes bis ein Kilo verlieren. " Kann nicht stimmen: 1kg Körperfett hat ca.8000kcal, 500kcal mal 7 Tage macht 3500kcal, das ist nicht mal ein halbes Kilogramm. Wer in einer Woche dauerhaft ein halbes bis ganzes Kilogramm verliert, nimmt viel zu schnell ab und ernährt sich mangelhaft, Knochen- und Muskelschwund sind die Folge. Ein Kilogramm pro Monat abzunehmen ist durchaus sportlich zu nennen. Wer es von Neujahr bis Ostern schafft, 1kg/Monat abzunehmen, hat die Weihnachtschlemmerei erfolgreich verdaut.
Was Sie schreiben ist wissenschaftlich nicht haltbar. 0,5 kg pro Woche kann man ganz bedenkenlos abnehmen. Bei 1 kg dürfte so die Grenze sein was noch gesund ist, aber auch das ist i.d.R. noch kein Problem. Wichtig ist halt, dass man sich dabei bewegt und unterstützend Sport macht, dann gibt es nämlich auch keinen Muskelschwund. Und ein Kilogramm pro Monat ist nun wirklich alles andere als "sportlich", aber sicher besser als gar nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
taste-of-ink 18.12.2018, 15:00
29.

Sofern nicht der seltene Fall einer Stoffwechselerkrankung vorliegt, ist die Sache doch ganz einfach: wer mehr Brennstoff (Kalorien) zu sich nimmt, als er verbraucht (Grundumsatz + zusätzlicher Bedarf) nimmt zu, weil der Körper darauf eingstellt ist, für schlechte Zeiten Reserven zu bilden. Was nützt da also die beste Diät, wenn nach den paar Wochen (oder wie lange die Diät auch immer dauert) und verlorenen Kilos weitergemacht wird, wie bisher? Dick wird man jedenfalls nicht nur wegen der Weihnachtszeit.
Wer dauerhaft abnehmen will, muss seine Ernährung auf den Prüfstand stellen und sollte über Bewegung seinen Kalorienverbrauch am Tag erhöhen. Muskelaufbau erhöht zudem den täglichen Grundumsatz. Allerdings sollte man auch nicht glauben, mit einer Viertelstunde im Wohlfühltempo auf dem Crosstrainer das Fett kilogrammweise zu verbrennen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 4