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"Ernährungsreport 2017": So isst Deutschland
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Die Deutschen wollen sich gerne gesund ernähren - tun es aber häufig nicht. Das zeigt der "Ernährungsreport 2017". Demnach ist Fleisch noch immer die Leibspeise der meisten, viele kochen kaum selbst.

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hansfrans79 03.01.2017, 16:20
10.

Zitat von thechamelion3
Es ist nicht erwiesen das Fleich ungesund ist. Im Gegenteil - es gibt Studien die belegen das Fleisch und Fisch keinen Einfluss auf die Lebensdauer haben., wenn man einen Faktor einrechnet das sich Vegetarier insgesamt gesuender Verhalten. DIe DEG Ernaehrungspyramiede ist hoechst unwissenschaftlich und beruht im Prinzip noch auf Zeiten, in denen es primaer darum ging, wie man eine gesamte Bevoelkerung moeglichst das ganze Jahr ueber planbar udn durchgaengig versorgen kann, wenn diese Bevoelkerung auch noch hart koerperlich arbeitet. Diese ominoesen 60% Kohlenhydrate halte ich fuer absolut uebertrieben und nicht belegt. Gesunde Ernaehrung, das ist an sich schon ein Mythos.
Erst Unwissenschaftlichkeit und dann aber sein eigenes Bauchgefühl wie einen Fakt aussehen zu lassen, ist aber auch nicht ganz korrekt.

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peterpeterweise 03.01.2017, 16:27
11. Vegetarisch und vegan wird überbewertet

Zitat von jschm
in der Presse wird dem vegetarischen/veganischen leben aber gefühlt 40% Berichterstattung eingeräumt. Wollen gewisse Journalisten ihre persönlichen Vorlieben populär machen?
Im vergangenen Sommer hatte meine Zeitung eine Liste mit Empfehlungen für Eisdielen. Von 10 Empfehlungen waren 3 für Veganer. Also 30 Prozent, für die weniger als ein Prozent Veganer in Deutschland. Viele Schulen bieten inzwischen als Pflicht auch täglich als ein vegetarisches Gericht an. Wenn nur zwei Gerichte zur Auswahl stehen, ist das eine Quote von 50 Prozent, für 4 Prozent der Schüler.
Ich konnte einmal einen vegetarischen Gemüsetaler an der Schule kosten. Geschmacklich nicht zu definierender Breiklumpen in triefenden Billigfett schwimmend - das ist sicher nicht gesünder als ein Stück Lammfleisch. Aber deutlich billiger. Möglicherweise wird das vegetarische Gericht auch als Ausrede genommen, um die Kosten für Fleisch zu sparen. Natürlich gibt es auch billiges Fleisch von schlechter Qualität. Aber innerhalb einer Qualitätsstufe ist Fleisch in der Regel teuerer als vegetarische Produkte. So können die Anbieter Kosten senken und dabei so tun, als ob es eine gute Tat für ihre Kunden wäre.

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mol1969 03.01.2017, 16:40
12. Theorie und Praxis ....

Das ist halt der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Ich weiß auch, dass Obst und Gemüse gesund sind und Fleisch und Wurst nur in Maßen gegessen werden sollte.
Aber mal ehrlich: In der Praxis ißt man halt eher, was einem schmeckt.
Einen wirklich vegetarischen Tag gibt es bei mir eigentlich nie. Zum Mittagessen gibt es sicherlich an 5-6 Tagen in der Woche Fleisch, dazu Beilagen wie Kartoffeln, Spätzle oder mal Reis, gerne auch Gemüse oder mal einen Salat dazu, aber immer nur als Beilage. Wenn es mal kein Fleisch gibt, dann Fisch oder Sachen wie Kässpätzle, Pfannkuchen, Maultaschen etc., die dann zwar vegetarisch sind, aber eben auch nicht als sonderlich gesund gelten.
Vegetarisch aus Prinzip gab es bei mir noch nie.
Zum Abendbrot meistens Wurst- oder Käsebrote, meistens mit Salat. Und ja, ich trinke auch fast jeden Tag Alkohol und bekenne mich da auch ganz offen dazu. Ich betrinke mich nicht, aber eine tägliche Flasche Bier, ein Viertele Wein oder Most zum Vesper gehört für mich dazu und das lasse ich mir auch nicht nehmen.
Dafür esse ich sehr selten Fertiggerichte, vielleicht einmal im Jahr eine Fertigpizza. Fertig zubereitete Gyrospfanne kaufe ich auch ab und zu mal, meistens mache ich mir mein Essen aber selber aus normalen Zutaten.
Ich bin der Meinung, dass ich gesünder lebe als ein Vegetarier, der sein Essen nur als Fertiggericht zu sich nimmt und anstelle einer Flasche Bier einen Orangensaft oder gar eine Cola konsumiert.

Ich glaube, so ähnlich wie ich isst die Mehrheit. Nur in Umfragen sagt dann eben jeder, er würde sich vorwiegend von Gemüse ernähren und nur einmal die Woche Fleisch essen. Ich stehe zu meiner Ernährung und fühle mich wohl dabei.

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ketzer2000 03.01.2017, 16:42
13. Selbst kochen

Wirklich selbst kochen tun heute die wenigsten. Wenn man so am Supermarkt an der Kasse steht sind doch zumindest Halbfertigprodukte dabei. Das beginnt bei zahlreichen Soßen, bei Konserven und den Dingen, die das Kühlregal so bietet. Wenn man dann noch die glutenfreien, laktosefreien und ... -freien Produkte nimmt. Voila! Die Industrie hat uns im Griff. Dazu kommen die vegetarischen und veganen Schnitzel, Würste und und und. Die Zutatenlisten sind lang und kleingedruckt. Um mich vernünftig zu ernähren, brauche ich allerdings etwas Lesekompetenz, eine gute Brille für's Kleigedruckte und am wichtigsten Zeit ein Kochbuch oder Rezept aus dem Internet zu suchen und nachzukochen.

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stern1961 03.01.2017, 16:44
14. vegan Essen

bedeutet auch 3 Teller Weissnudeln am Tag:) wichtig ist ausgewogene Ernährung, dh. frisches Obst und Gemüse, tāglich, 5x handvoll, und Vollkorn! Dann ist zu viel Fleisch auch relativ. Frohes neues Jahr!

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rapor 03.01.2017, 16:47
15. Durchschnittswerte

Wenn ich bedenke, wieviele meiner Bekannten und Freunde wenig Fleisch essen, müssen ja Einige das Fleisch nur so in sich reinschauffeln.
Die meisten reduzzierten wegen oft mangelhafter Qualität.

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moev 03.01.2017, 17:01
16.

Zitat von hakim
oder ist der Durchschnittsdeutsche wirklich zu jeder Mahlzeit Tierprodukte.
Sehr wahrscheinlich. Mindestens Tierprodukte, wenn nicht gar direkt Fleisch.

Wenn die Scheibe Wurst nicht auf dem Frühstücks-/Abendbrot liegt, dann zumindest die Cornflakes in der Milch. Beim Mittagessen ohnehin.

Das vegetarischste ist bestenfalls der Schokoriegel der sich mal nebenbei reingepfiffen wird.

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muellerthomas 03.01.2017, 17:13
17.

Zitat von jschm
in der Presse wird dem vegetarischen/veganischen leben aber gefühlt 40% Berichterstattung eingeräumt. Wollen gewisse Journalisten ihre persönlichen Vorlieben populär machen? p.s. wird wahrscheinlich auch wieder zensiert....
ja und gefühlt handelt auch jeder zweite Artikel über Parteien in Deutschland von der AfD, obwohl deren Wähleranteil viel kleiner ist....vermutlich eine Verschwörung.

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sammilch 03.01.2017, 17:14
18.

Zitat von rapor
Wenn ich bedenke, wieviele meiner Bekannten und Freunde wenig Fleisch essen, müssen ja Einige das Fleisch nur so in sich reinschauffeln. Die meisten reduzzierten wegen oft mangelhafter Qualität.
Ich habe Kollegen, die haben sich bei der Kantine beschwert, als diese vegetarische Speisen ins Angebot aufgenommen haben - obwohl es genug fleischreiche Alternativen gab.

Für viele meiner Geschlechtsgenossen ist Fleisch essen immer noch gleichbedeutend mit "männlich sein".

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sammilch 03.01.2017, 17:17
19.

Zitat von peterpeterweise
Im vergangenen Sommer hatte meine Zeitung eine Liste mit Empfehlungen für Eisdielen. Von 10 Empfehlungen waren 3 für Veganer. Also 30 Prozent, für die weniger als ein Prozent Veganer in Deutschland. Viele Schulen bieten inzwischen als Pflicht auch täglich als ein vegetarisches Gericht an. Wenn nur zwei Gerichte zur Auswahl stehen, ist das eine Quote von 50 Prozent, für 4 Prozent der Schüler. Ich konnte einmal einen vegetarischen Gemüsetaler an der Schule kosten. Geschmacklich nicht zu definierender Breiklumpen in triefenden Billigfett schwimmend - das ist sicher nicht gesünder als ein Stück Lammfleisch. Aber deutlich billiger. Möglicherweise wird das vegetarische Gericht auch als Ausrede genommen, um die Kosten für Fleisch zu sparen. Natürlich gibt es auch billiges Fleisch von schlechter Qualität. Aber innerhalb einer Qualitätsstufe ist Fleisch in der Regel teuerer als vegetarische Produkte. So können die Anbieter Kosten senken und dabei so tun, als ob es eine gute Tat für ihre Kunden wäre.
Glauben Sie mir... Fleisch ist billiger als das Gemüsepatty.

Sind Sie die letzten Monate mal auf der Straße gewesen?
Fast alle sind zu dick.
Und genausoviele sagen, vegan und vegetarisch essen ist unnütz und macht nicht satt.

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