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"Ernährungsreport 2017": So isst Deutschland
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Die Deutschen wollen sich gerne gesund ernähren - tun es aber häufig nicht. Das zeigt der "Ernährungsreport 2017". Demnach ist Fleisch noch immer die Leibspeise der meisten, viele kochen kaum selbst.

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Miere 04.01.2017, 06:20
50. Die Fragestellung ist aber auch ziemlich blöde.

Wenn ich am liebsten Fleisch oder Fisch esse, dann heißt das doch noch lange nicht, dass ich Gemüse ablehne, oder? Ich esse gern Fleisch, gern Fisch, gern Käse und auch gern Gemüse und Salat.
Aber wenn ich mein Lieblingsessen angeben soll, dann ist es eben eher Steak mit Brokkoli als Brokkoli mit Steak, auch wenn ich sehr gerne Brokkoli esse und Steak niemals ohne Gemüse auftischen würde.

Und ich würde auch gern Fleisch aus artgerechter Tierhaltung essen, aber ich habe bisher zu viel Betrug gesehen, um einfach so angebliches Biofleisch zu kaufen. Dafür müssen erst wirklich vertrauenswürdige Kontollen her.

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teilzeitmutti 04.01.2017, 07:03
51. Das ist ja das Grundproblem der DGE-Empfehlungen

Zitat von hansfrans79
Erst Unwissenschaftlichkeit und dann aber sein eigenes Bauchgefühl wie einen Fakt aussehen zu lassen, ist aber auch nicht ganz korrekt.
nämlich das diese keine wissenschaftliche Grundlage haben. Insofern ist eine gleichwertige subjektive Argumentation (nichts anderes ist von der DGE zu hören) legitim.

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99koelsch 04.01.2017, 07:06
52. Eiweiß

Für Freunde der eiweißreichen Ernährung bleiben leider nicht viele Alternativen: Fleisch - aus Massentierhaltung; Fisch aus überfischten Gebieten; Eier aus Massen-Legebatterien. Tofu hat sich leider noch nicht wirklich durchgesetzt.

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intschutschuna 04.01.2017, 08:31
53. Wie wär's

Zitat von Putin-Troll
Danke für den Tip. Kann ja mal meine Chef fragen, ob ich meine Mittagspause um 2h verlängern darf, damit ich mich zuhause an den Herd stellen kann...
mit Abends kochen? Machen wir auch. Jeden Abend. Wir arbeiten beide Vollzeit und tauschen uns abends beim gemeinsamen Kochen über den Tag aus. Da ist man nicht nur gesund, sondern macht auch was zusammen.

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heinzgünther 04.01.2017, 08:43
54.

Zitat von kumi-ori
Zu Ihnen möchte ich nicht in die Schule gehen. Keine tierischen Produkte, also auch keine Milchprodukte, keine Eier? Wir sind Mischköstler und keine reinen Pflanzenfresser. Haben Sie schon mal etwas von Retinoiden gehört? Wissen Sie, was mit Kindern passiert, die zu viele gelben Rüben essen? Wissen Sie, von welchen Nahrungsmitteln Übergewicht kommt? Ich streite nicht ab dass man sich auch ohne tierische Produkte ausgewogen ernähren kann, aber das bedarf dann doch einer gewissen Auswahl, Rainbow allein reicht nicht. Ich weiß auch nicht, wie nachhaltig es ist, wenn wir massenhaft Olivenöl und Avocado importieren müssen, um unseren Bedarf an mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu decken. Ich dachte bis jetzt, Ernährungsunterricht in Schulen sei überflüssig. Sie beweisen mir gerade das Gegenteil.
Erhellen sie mich? Woher kommt übergewicht? Vom bösen Zucker?
Was genau fehlt mir denn, wenn ich keine tierischen Produkte zu mir nehme? Vitamin B12, und sonst?
Was genau für eine auswahl meinen sie denn? Wonach sollte ich mich denn richten um mich ausgewogen zu ernähren, wenn ein rainbow nicht reicht?

Eigentlich habe ich übrigens auch nicht keine tierischen Produkte geschrieben, sondern "keine oder wenige"! Aber gut, haarspalterei! Jetzt erhellen sie mich erstmal, woher kommt übergewicht? Ich bin gespannt wie ein flitzebogen!

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Veganer1Mio 04.01.2017, 09:06
55.

Zitat von thechamelion3
Es ist nicht erwiesen das Fleich ungesund ist. Im Gegenteil - es gibt Studien die belegen das Fleisch und Fisch keinen Einfluss auf die Lebensdauer haben., wenn man einen Faktor einrechnet das sich Vegetarier insgesamt gesuender Verhalten. DIe DEG Ernaehrungspyramiede ist hoechst unwissenschaftlich und beruht im Prinzip noch auf Zeiten, in denen es primaer darum ging, wie man eine gesamte Bevoelkerung moeglichst das ganze Jahr ueber planbar udn durchgaengig versorgen kann, wenn diese Bevoelkerung auch noch hart koerperlich arbeitet. Diese ominoesen 60% Kohlenhydrate halte ich fuer absolut uebertrieben und nicht belegt. Gesunde Ernaehrung, das ist an sich schon ein Mythos.
Fleischt zu essen ist sehr wohl ungesund und verkürzt die Lebensdauer ... von Tieren. Zählt das gar nicht? Ein Gruß an die Generation Y. Hauptsache an sich selber denken.

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Veganer1Mio 04.01.2017, 09:08
56.

Zitat von hakim
wenn sie sich an Ernährungsempfehlungen halten würde. ca. 3 Portionen Fleisch oder Wurst in der Woche und 2-3 Portionen Ei. Die restlichen ca. 15 Mahlzeiten sollten dann eh im Wesentlichen vegan oder vegetarisch sein, oder ist der Durchschnittsdeutsche wirklich zu jeder Mahlzeit Tierprodukte. In diesem Sinne ist veganes oder vegetarisches Essen und Kochen doch ganz normal und regelmäßig notwendig. Hier scheint doch das Problem, wie koche ich lecker und sättigend ohne Tier. Da scheinen vielen Deutschen die Fähigkeiten abhanden gekommen zu sein. Wenn man mal sieht, was die jungen syrischen Männer (Berge von Salat, Fladenbrot,etwas Joghurt,Tee und ja auch Schokolade) so einkaufen und offensichtlich auch essen, dann kann der Deutsche noch was lernen.
Ja, ich würde sagen, dass der Durchschnittsdeutsche zu JEDER Mahlzeit (also ca. 21 Mal die Woche) Fleisch, Wurst, etc. isst. Und dazwischen noch einen Burger, BiFi, ....

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ansv 04.01.2017, 09:40
57.

Die Ergebnisse passen irgendwie nicht zusammen - also man will anständige Tierhaltung, isst aber fleischhaltige Fertigprodukte ungewissen Inhalts. Man sagt, gesunde Ernährung sei einem wichtig - erwartet dann abe, dass andere (Hersteller oder Schulkantine) sich darum kümmern mögen. Bleibt zu hoffen, dass sich da etwas in den Köpfen in Bewegung setzt.

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IB_31 04.01.2017, 10:46
58.

Zitat von Veganer1Mio
Ja, ich würde sagen, dass der Durchschnittsdeutsche zu JEDER Mahlzeit (also ca. 21 Mal die Woche) Fleisch, Wurst, etc. isst. Und dazwischen noch einen Burger, BiFi, ....
Nö.
Die meisten kennen auch noch die vielen Produkte aus MIlch,
sowie Fisch.

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sponcon 04.01.2017, 11:13
59. Leider sind die Zeiten sehr hektisch geworden

Zitat von blurps11
Klar sollten sie. Machen aber eben viele nicht und bei den immensen Problemen, die Übergewicht und Fehlernährung in den reichen Gesellschaften heute darstellen, muss man sich dann eben überlegen, ob man das einfach so schleifen lassen kann. Jeder Spaziergang durch die Fußgängerzonen zeigt, dass es mit Vertrauen auf die Eigenverantwortung der Bürger nicht ansatzweise funktioniert.
Wir treffen uns mit unseren inzwischen erwachsenen Kindern zum gemeinsamen Kochen. Dabei tauschen wir immer das "Aufgabengebiet". Mal machen wir Dessert, mal Vorspeise oder Hauptgericht. Unsere Kinder haben es ja noch direkt erlebt und auch mitgemacht, ein Essen in der Familie zuzubereiten.
Dazu kommt aus meiner Sicht in der heutigen Zeit auch ein inflationäres Angebot an Fertiggerichten, einschließlich Systemgastronomie.
Da unser Gesellschaftssystem auf Wachstum aufgebaut ist, muss auch für den entsprechenden Absatz gesorgt werden. Allumfassendes Wachstum bei der Produktion, bei den Bäuchen und beim Krebs. Dann sind wir eine "gesunde" Gesellschaft. Kein Wachstum macht die Gesellschaft krank. Ob das wirklich so ist?

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