Forum: Gesundheit
Ernährungsreport 2019: So essen die Deutschen am liebsten
DPA

Es soll vor allem gut schmecken: Eine Umfrage zeigt, wie sich die Menschen in Deutschland ernähren. Agrarministerin Klöckner will Verbrauchern nun gesündere Nahrungsmittel unterjubeln.

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Lorah 09.01.2019, 18:42
10. Hab' gestern ..

... von unseren Nachbarn von deren Iranbesuch eine Schachtel krass köstlicher orientalischer Kalorienbomben mitgebracht bekommen: Nüsse, Pistazien, Linsenmehl, Rosenwasser, Kardamom, Öl, (überraschend wenig) Honig, ugf. so groß wie diese kleinen Marsriegel. Mehr als eine pro Tag wäre definitiv Völlerei. Und auf der Umverpackung war: eine Lebensmittelampel. Sowohl für die einzelne Portion als auch für 100 g. Das für die Perspektive.

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P-Schrauber 09.01.2019, 18:46
11. "Schnell zubereitet, gesund und auch noch lecker" Das trifft zu!

Doch doch doch, das trifft zu. Wir sind mittlerweile immer puristischer geworden mit dem Essen.
Allerdings halte ich gar nichts von Tiefkühl-Fertigkost, Tiefkühlgemüse sehr wohl, schliesslich gibt es nicht jedes Gemüse frisch zu jeder Jahreszeit, (Erbsen z.B.).

Aber deswegen ministerlich Maßregeln lassen das haben wir bei uns nicht vorgesehen, kaufen frisch, und essen mittlerweile mehr Fisch als Fleisch, die Hälfte hat bei uns mit dem Fleischverzehr (leider) sowieso aufgehört...

Es gibt nix besseres als dick und fett geraspelter Parmigiano Reggiano auf die Pasta, die Kalorienbilanz ist mir da egal, ebenso der Preis, der Geschmack der zählt.

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widower+2 09.01.2019, 18:53
12. Stimmt!

Zitat von Gleichstrom
Niemand braucht eine Fettampel!
Zumal Fett nicht fett macht. Zucker schon. Und da wird es für Otto Normalverbraucher schon erheblich schwieriger, den tatsächlichen Zuckergehalt zu erkennen, da sich Zucker unter allen möglichen Bezeichnungen, die den wenigsten Verbrauchern bekannt sind, in diversen Lebensmitteln versteckt.

Ob man deshalb eine Zucker- oder Kohlehydrat-Ampel braucht, ist eine andere Frage. Aber Fette sind für jeden immer klar ersichtlich.

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Haarfoen 09.01.2019, 19:00
13. Fettleibigkeit in Deutschland

Schön, wenn es schmeckt. Das Problem ist ein anderes: Die zunehmende Verfettung der Deutschen. 65% der Männer sind übergewichtig, die Frauen schneiden mit 50% lt. WHO etwas besser ab. Im krankhaft fettleibigen Sektor (Adipositas) tummeln sich beide Geschlechter bei je ca. 25% (!). Die Kinder bewegen sich bei einer Rate von ca. 17% Fettleibigkeit, adipöse Strukturen leicht abnehmend. Die Kosten für die Allgemeinheit sind enorm: Bluthochdruck, Diabetes, Bewegungsmangel, usw. Offensichtlich sind sich die Leute nicht bewusst, was sie da in sich rein stopfen ... oder es ist ihnen egal. Ich plädiere für eine deutliche Kennzeichnung minderwertiger Lebensmittel, ähnlich wie bei Zigaretten, hilfsweise einer riesigen Fettampel auf der Packung. Oder mit Greuelbildern verkalkter Aterien, Fettabsaugungs- Apparaturen, adipösen Körperteilen und verfaulten Zähnen. Erfreulich ist, dass die jungen Leute anders ticken - mehr Vegetarier und mehr Bewusstsein. Hoffentlich kommt der Konsumrückgang in Sachen Fleisch, Wurst und Sahne durch Sterben der Babyboomer- Generation nicht zu spät - für das Weltklima.

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widower+2 09.01.2019, 19:43
14. Wie schön!

Zitat von Haarfoen
Erfreulich ist, dass die jungen Leute anders ticken - mehr Vegetarier und mehr Bewusstsein. Hoffentlich kommt der Konsumrückgang in Sachen Fleisch, Wurst und Sahne durch Sterben der Babyboomer- Generation nicht zu spät - für das Weltklima.
Als früher Babyboomer kann ich aber mindestens 10 Jahre völlig willenlos Fleisch und Wurst in mich reinstopfen (falls ich das so lange überleben sollte), bevor ich auch nur annähernd den ökologischen Fußabdruck einer der heute unter jungen Leuten so hippen Reisen nach Australien und zurück erreiche.

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blurps11 09.01.2019, 20:10
15.

Zitat von Lorah
... von unseren Nachbarn von deren Iranbesuch eine Schachtel krass köstlicher orientalischer Kalorienbomben mitgebracht bekommen: Nüsse, Pistazien, Linsenmehl, Rosenwasser, Kardamom, Öl, (überraschend wenig) Honig, ugf. so groß wie diese kleinen Marsriegel. Mehr als eine pro Tag wäre definitiv Völlerei. Und auf der Umverpackung war: eine Lebensmittelampel. Sowohl für die einzelne Portion als auch für 100 g. Das für die Perspektive.
Wissen Sie, was unsere Spezialisten hier im Forum aus dem Post mitnehmen werden ? Lebensmittelampeln sind ein Mittel von Diktaturen ;)

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moev 09.01.2019, 20:37
16.

Zitat von widower+2
Zumal Fett nicht fett macht. Zucker schon. Und da wird es für Otto Normalverbraucher schon erheblich schwieriger, den tatsächlichen Zuckergehalt zu erkennen, da sich Zucker unter allen möglichen Bezeichnungen, die den wenigsten Verbrauchern bekannt sind, in diversen Lebensmitteln versteckt.
Was völlig belanglos ist wie viele verschiedene davon drin stecken, denn in der Nährwerttabelle stehen die alle auf eine einzige Zahl zusammengefasst.

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dpfungstadt 09.01.2019, 20:44
17. Niemand braucht eine Fettampel ?

Zitat von Gleichstrom
Was die Ampel angeht - sind wir denn alle Analphabeten? Seit Ewigkeiten stehen die Nährwerte auf jedem Lebensmittel drauf, ausgenommen Frischware. Wenn es intellektuell überfordert, die Menge Zucker pro 100g oder 100 ml abzulesen, eine unpräzise Ampelkennzeichnung jedoch dringend benötigt wird, die auch nicht mehr aussagen kann, kann ich mich nur fragen, von wievielen Schwachsinnigen ich umgeben bin - offenbar genug, um gehört und protegiert zu werden! Wie auch immer, wer zu dumm ist, die Nährwertangaben zu lesen, kann sich doch ruhig zu Tode fressen. Oder darüber nachdenken, ob das Erlernen des sogenannten Lesens nicht vielleicht seiner Lebensqualität auch in anderen Bereichen zuträglich sein könnte. Niemand braucht eine Fettampel!
Wenn die Leute angeblich alles auf den Inhaltsangaben lesen und verstehen, warum werden die Menschen in Deutschland denn immer dicker? Sind die wirklich alle dumm? Wer liest sich denn beim Einkaufen wirklich die meistens zu klein gedruckten Angaben zu Fett-, Zucker- und Salzzusatz auf allen Packungen durch? Wenn ich meine Lesebrille vergessen habe (brauche ich seit zwei Jahren), kann ich die Angaben gar nicht mehr lesen. Eine einfache Ampel würde auch uninformierte Verbraucher beim Einkaufen darauf hinweisen, was sie sich da in den Einkaufskorb legen. Das wichtigste Argument für die Ampel ist die Blockade der Nahrungsmittelindustrie. Die wissen ganz genau, warum sie sie nicht wollen: Sie würden weniger Profit mit ungesunden Lebensmitteln machen.
Klöckner selbst nannte die Lebensmittelampel verwirrend. Bei der aktuellen Kennzeichnung muss man z. B. bei der Angabe unter Kohlenhydrate „davon Zucker“ wissen, wieviel natürlicher Zucker im Brot oder in der Milch bereits enthalten ist und sich dann selbst ausrechnen, wie viel Zucker zusätzlich hinzugefügt wurde. Das ist natürlich total selbsterklärend.

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gorlois7 09.01.2019, 20:47
18.

Die Industrie hat seit Jahrenden die Nahrungsmittel so hergestellt, wie sie das mochte, soll heissen, wie es ihr den grössten Verdienst brachte, Wichtig war allein, dass die diversen Schadstoffe unterhalb der zulässigen Toleranzgrenze lagen!
Jetzt, da die Leute zunehmend den Krankenkassen Kosten verursachen, wird nicht etwa diese Industrie in die Grenzen halbwegs gesunder Lebensmittel verwiesen, nein, der Verbraucher wird aufgefordert, doch nun aber mal endlich etwas auf seine Gesundheit zu achten!
Und damit die Industrie im Kontext überhabt vorkommt, wird auf die freiwillige Selbstkontrolle verwiesen, die die Industrie sich im Hinblick auf Reduktion von Zucker, Fett, Salz und was der Ekelhaftigkeiten sonst noch in der Nahrung enthalten sein könnte, auferlegen wird! ( Har, har, har!)
Warum können wie in D gleich noch die Ampel nicht einsetzen?

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dpfungstadt 09.01.2019, 20:57
19. Völlig belanglos?

Zitat von moev
Was völlig belanglos ist wie viele verschiedene davon drin stecken, denn in der Nährwerttabelle stehen die alle auf eine einzige Zahl zusammengefasst.
Trotzdem ist es wichtig zu wissen, über welche Nährstoffe man seinen Tageskalorienbedarf deckt, finden Sie nicht? Ich kann meinen Tagesbedarf von ca. 1900 kcal auch nur mit Haushaltszucker und Fett decken. Wenn ich nur soviel Kalorien zu mir nehme wie ich benötige, werde ich dadurch nicht zunehmen. Lange überleben werde ich damit aber garantiert nicht.

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