Forum: Gesundheit
Ernährungsreport Deutschland 2018: Die Maulhelden
DPA

Fast alle Deutschen wollen sich gesund ernähren, und ihnen liegt das Tierwohl sehr am Herzen. Das behaupten die Menschen in einer aktuellen Befragung. Zweifel sind angebracht.

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ingnazwobel 03.01.2018, 19:57
1.

Bestes Beispiel: Traue keiner Statistik die Du nicht selbst manipuliert hast oder jeder Statistik ist eh für den Allerwertesten.

Natürlich will sich jeder gesund ernähren. Aber was schmecken doch die Hamburger im Fast Food so gut, auch will man den Hasen das Futter nicht wegessen -zudem es ohne das ungesunde Dressinh eh nicht schmeckt. Fertigfutter ist günstig und geht schnell. Auch beim Rumpsteak für 60 Euro das Kilo extra abgehangen und aus biologischer Zucht hört es spätestens auf mit dem Tierwohl.

Natürlich will sich jeder bewußt ernähren, aber die Zeit und das Geld hat nicht jeder, was auch gewollt ist - denn der Mehrbedarf wäre überhaupt nicht lieferbar.
Zudem ist das Leben zu kurz um etwas zu essen was einem nicht schmeckt- wenn es daduch etwas kürzer wird - what happens!

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corny2 03.01.2018, 20:06
2. Mein Ziel: bewusster Fleisch-Konsum, einschränken und ersetzen

Ich versuche:
- nur einmal pro Woche am Sonntag und an Feiertagen Fleisch zu essen. Dann gibt es keine Konflikte mit meinen Eltern.
- nur Tiere zu essen, die ich auch selber töten und zubereiten würde; und die (in Summe) nicht umweltschädlich sind.
Fische habe ich schon einmal gefangen, getötet, ausgeweidet und zubereitet. Bestimmte Insekten esse ich ebenfalls - Insekten sind nämlich der perfekte Fleisch- und Milch-Ersatz aufgrund der Inhaltstoffe und können gut gewürzt sehr lecker schmecken. Nur leider sind sie derzeit noch zu teuer und nicht im Supermarkt zu kaufen...

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haarer.15 03.01.2018, 20:11
3. Maulhelden

Beim Thema Ernährung sind (zu) viele nicht ehrlich. Und dass die young generation so gerne kocht, finde ich aberwitzig. Von einigen Ausnahmen abgesehen. Deutschland (das ist schon lange der Trend) wird immer dicker und voluminöser und die Wohlstandskrankheiten nehmen zu. Da gibt es nur eine Konsequenz: Das Fach Ernährungslehre muss verpflichtend in den Lehrplan der Schulen. Auch der Sportunterricht darf kein Randfach mehr sein.

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frankfurtbeat 03.01.2018, 20:12
4. der Landwirtschaftsminister ...

der Landwirtschaftsminister Schmidt ist eine Fehlbesetzung die seinesgleichen sucht ... man schaue sich die verkorkste Industrieproduktion an! Holland gibt den Landwirten Geld damit diese die holländische Gülle auf den deutschen Acker bringen. Glyphosat ist unbedenklich und wird wie viele andere unnötige Chemikalien ausgebracht. Der Verbraucher bekommt das Nitrat in Form von Trinkwasser wieder auf den Tisch. Antibiotika wird in rauhen Mengen verfüttert, Masttierhaltung ist Standard. Die Äcker strahlen erhöht radioaktiv aufgrund des permanenten Ausbringens von Mineraldünger ... Monokulturen zwecks Energiegewinnung ... was fehlt noch um das meisterhafte Bild des Landwirtschaftsministeriums zu vollenden?

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yofreak 03.01.2018, 20:14
5. Aber

Ich selber bin bereit beim Metzger aus dem Familienbetrieb mehr Geld für das Fleisch aus zu geben. Nur weil im Supermarkt bio drauf steht. Da hört man leider zu viel negatives.

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trueblue 03.01.2018, 20:16
6. Artgerecht? Tierwohl?

Tierhaltung mit dem Ziel die Tiere zu töten um sie zu essen kann niemals artgerecht sein. Wer sich wie angeblich zwei Drittel der Befragten eine am Tierwohl orientierte Landwirtschaft wünscht, sollte durch sein eigenes Konsumverhalten dazu beitragen, dass allein die Produktion pflanzlicher Produkte in ihr eine Zukunft hat.

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musca 03.01.2018, 20:16
7. Wie es im Artikel steht.

Die bei diesen Umfragen "Befragten" , beschönigen und übertreiben und geben häufig "sozial erwünschte" Antworten obwohl sich die meisten Leute selbst keineswegs daran halten.

Das verfälscht natürlich alles an solchen "Telefonstudien".

Ich bin da genau so ein schwarzes Schaf im Bezug aufs Lügen bei Fragen auf meine eigene Ernährungsweise und esse viel mehr und viel öfter Fleisch pro Woche als es "eigentlich für eine "korrekte Ernährung" aktuell als gesund oder gar empfohlen gelten würde.

Einzig bei Süßwaren , da kann ich ehrlich sein...daraus mache ich mir nichts, nur hin und wieder mal eine kleine Tafel Schokolade als Nachspeise, aber sehr selten.

Allgemein sind süße Speisen wie auch gesüßte Getränke aller Art allgemein nicht so mein Ding.

Aber bei solchen "Befragungen" lügen wohl fast alle.

Außer , man ist jemand , der sich tatsächlich sehr "speziell" ernährt.

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deltaquadrant 03.01.2018, 20:24
8. Toller Titel

"Maulhelden" bringt es auf den Punkt. Die Deutschen werden immer dicker. Erwachsene und Kinder. Und so handelt es sich mehr um einen Wunsch als um die Wirklichkeit, sich gesund und bewusst zu ernähren. Zucker hat Drogencharakter wie Rauchen und Alkoholkonsum. Wir wissen alle, wie schwierig es ist, einer Droge abzuschwören. Und so gilt auch hier -wie bei anderen "guten Vorsätzen"-, dass es bei der Idee bleibt und der Umsetzung hapert.

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hintzeprof 03.01.2018, 20:27
9. Im Psychologiestudium...

... vor 30 Jahren habe ich noch gelernt, wie man sozialpsychologische Untersuchungen durchführt und dabei durch geschickte Auswahl der Probanden, durch geschickte Auswahl der Fragen und durch statistische Bereinigung der sozialen Erwünschtheit zu relativ zuverlässigen Ergebnissen kommt. Wenn das nicht gemacht wird, ist die Untersuchung nichts wert und es lohnt nicht, darüber zu berichten bzw. dies zu lesen.

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