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Erst Hitze, dann Regen: So trotzen Sie der Mückenplage
imago/ blickwinkel

In den kommenden Wochen droht eine Mückenplage. Warum werden manche Menschen besonders häufig gestochen? Und wie lässt sich erklären, dass Stiche dieses Jahr noch fieser jucken als sonst?

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Sibylle1969 24.07.2018, 09:20
20.

Ich gehöre leider auch zu den bevorzugten Mückenopfern. Während mein Mann immer nur wenige oder gar keine Stiche abbekommt, bin ich oft total zerstochen. Anfang Juni waren wir in Frankreich, da habe ich an einem einzigen Abend über 40 Mückenstiche bekommen, mein Mann keinen einzigen. Das ist unfair :-(

Ganz oft schwellen die Stiche bei mir auch an, fühlen sich heiß an und jucken wie die Hölle. Ratschläge, bloß nicht zu kratzen, sind kaum hilfreich, wenn der Juckreiz nicht auszuhalten ist. Salben wie Fenistil lindern kaum. Das beste ist noch das Kühlen mit einem Kühlpack.

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dani216 24.07.2018, 09:24
21. Da scheint was dran zu sein,

Zitat von herwescher
...heißt Hefeweizen ... Früher wurden meine Frau und ich gleichmäßig gestochen ... Dann bin ich auf Hefeweizen umgestiegen: Seitdem nichts mehr ... Dafür bekommt meine Frau (Mineralwasser, geeist mit Zitrone) die volle Ladung ab ... Ein Problem, das momentan herrscht und das der Spiegel mal aufgreifen sollte: Seit Wochen ist es unmöglich, hier in Hessen Flensburger Hefeweizen (in der Plop-Flasche) zu erhalten. Beim Einkäufer von Rewe reklamiert. Der sagte mir, es sei nichts zu bekommen, weil die Flensburger Brauerei ihre Kundschaft im Norden bevorzugt beliefert und alles sofort von der Palette weg gekauft wird. Ein Vorbote der Klima-Katastrophe? Seitdem trinke ich Paulaner. Wenn auch die anfangen, die indigene Bevölkerung zu priosieren, stehe ich dumm da ... Ist das nicht fremdenfeindliche Diskriminierung? Wenn das einer von der Flensburger Brauerei liest: Hilfe !!! (betrifft Rewe-Markt in Herborn)
das geht mir genauso.
Meine Frau mit ihrem Zitronenwasser ist verstochen und von mir als Weizenbiertrinker halten sich die Viecher fern.
Es wäre also empirisch bewiesen, dass Weizenbier wie ein Insekten-Repellent wirkt.
...oder Zitronenwasser die Quälgeister anzieht?
... oder es doch an Geruch liegt, dass sie mich meiden?
Vielleicht hilft auch Duschen .... und zusätzlich Weizenbier.
Hmmm, das wäre mal ein Thema für eine Studie.

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polza_mancini 24.07.2018, 10:41
22. Heisser Löffel

Zitat von Sibylle1969
Ich gehöre leider auch zu den bevorzugten Mückenopfern. Während mein Mann immer nur wenige oder gar keine Stiche abbekommt, bin ich oft total zerstochen. Anfang Juni waren wir in Frankreich, da habe ich an einem einzigen Abend über 40 Mückenstiche bekommen, mein Mann keinen einzigen. Das ist unfair :-( Ganz oft schwellen die Stiche bei mir auch an, fühlen sich heiß an und jucken wie die Hölle. Ratschläge, bloß nicht zu kratzen, sind kaum hilfreich, wenn der Juckreiz nicht auszuhalten ist. Salben wie Fenistil lindern kaum. Das beste ist noch das Kühlen mit einem Kühlpack.
Ich hatte bisher auch massiv darunter zu leiden. Ich kann Ihnen bezüglich Juckreiz nur dringend die im Artikel erwähnten "Hitzestäbe" empfehlen. Ich selber nehme mittlerweile heisses (Boiler-) Wasser, mindestens 50 eher 60 Grad, heize einen Löffel darin auf und presse selbigen dann mehrere Sekunden auf die Stichstelle - mit etwas Übung braucht man auch kein Beißholz mehr...:-) Das Jucken verschwindet augenblicklich!

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polza_mancini 24.07.2018, 10:46
23. Nebenwirkung!

Zitat von dani216
das geht mir genauso. Meine Frau mit ihrem Zitronenwasser ist verstochen und von mir als Weizenbiertrinker halten sich die Viecher fern. Es wäre also empirisch bewiesen, dass Weizenbier wie ein Insekten-Repellent wirkt. ...oder Zitronenwasser die Quälgeister anzieht? ... oder es doch an Geruch liegt, dass sie mich meiden? Vielleicht hilft auch Duschen .... und zusätzlich Weizenbier. Hmmm, das wäre mal ein Thema für eine Studie.
Im hiesigen Biergarten hatte ich das Phänomen auch beobachtet und mich damals sofort dieser sehr angenehmen und ganzheitlichen Weizenbier-Methode angeschlossen.
Indes bemerkte ich bei vielen (auch mir) in den Folgejahren, dass sich die Hautoberfläche (oberhalb des Gürtels) merklich vergrößerte, was wiederum mehr Angriffsfläche für das Getier bot und somit teilweise den Effekt aufhob. Gleichwohl verlasse ich den Biergarten immer noch entspannter und fröhlicher als meine Frau (Mineralwasser-Methode, nicht effektiv)...

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permissiveactionlink 24.07.2018, 11:52
24. Das einzige, was hilft,

und nicht nur kurzzeitig Linderung verschafft, ist Hitze auf der Einstichstelle ! Stechmücken und andere stechend-saugende Insekten geben mit ihrem Speichel Substanzen in die Stichwunde ab, die die Blutgerinnung verzögern. Es handelt sich um Proteine, die sich durch Hitze denaturieren lassen. Das muss aber Zeitnah geschehen und nicht erst am nächsten Morgen. Dafür geeignete Hitzestifte gibt es in Apotheken und im Versandhandel. Die Wirkung ist gerade bei jenen Plagegeistern besonders groß, die eher unscheinbar sind und uns seltener als unfreiwilligen Blutspender missbrauchen. Unser Immunsystem läuft gerne Amok bei Proteinen, mit denen es nicht klarkommt. Dann gibt es größere Pusteln, Entzündungsreaktionen und Juckreiz. Hier im Rheinland fasst man das auch zusammen unter "Juck is noch schlimmer wie Ping (Schmerz)". Zu den gefährlichen Mücken sollte man neben Stechmücken, Kriebelmücken und Gnitzen noch die Sandmücken (Phlebotonidae) zählen, von denen auch hierzulande Vorkommen nachgewiesen sind und die die hochgefährliche Haut-Leishmaniose übertragen. Das ist bei uns noch nicht geschehen, wohl aber in Paris (!): Dort konnte die Übertragungskette nachgewiesen werden, und Sandmücken waren die Vektoren. In Mittelmeerländern gibt es überall Vorkommen. Mal schauen, was der Klimawandel, den viele Unbelehrbare nach wie vor leugnen, uns diesbezüglich noch "Schönes" beschert.

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derjoey 24.07.2018, 12:12
25. Hornissen und Wespen

Zitat von geirröd
...verschont bleibe von Mücken. In unserem Dach nisten Hornissen. Rund ums Haus habe ich noch nicht mal Fliegen (wir wohnen auf dem Dorf).
Definitiv die ökologisch sinn- und vertretbarste Maßnahme. Wespen machen den Job im Sommer allerdings auch ganz gut - zumindest so lange, wie noch Insekten als Nahrung für die Larven benötgt werden. Und sofern man Wespen um sich haben mag (ansonsten Ablenkfüttern versuchen, sobald die "süße Zeit" beginnt).

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karl-felix 24.07.2018, 13:34
26. Das

Zitat von Goldwin
Das Insektensterben ist ja de facto erstmal ein plakative Aussage. Klare wissenschaftliche Beleg dazu gibt es derzeit nicht. Es gibt lediglich einzelne Studien die den verdacht nahe legen dass es weniger Insekten gibt. Deshalb werden von vielen Leuten immer wieder die Windschutzscheibe des Autos als angeblichen Beleg für den Rückgang der Insektenpopulation genannt. Und seltsamerweise steigt die Zahl der toten Insekten aufd er Scheibe auch in einem extrem Mückenreichen Jahr wie in diesem nicht an.
liegt daran , dass es in diesem Jahr kaum Mücken gibt. Die grossflächige Bekämpfung der Stechmücken von Hubschraubern aus
sorgt dafür, dass für unsere Vögel kaum noch Mücken übrig bleiben . Heben Sie ihn doch einfach mal hoch aus dem Sessel un d gehen vor die Türe, sehen Sie ja was los ist .
Es gibt keine Darsser Blutsäufer mehr.

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kindchen 24.07.2018, 14:52
27. Zum Glück ...

... haben wir die Sommerzeit. Sonst kämen die Mücken schon eine Stunde früher raus. Ohne Sommerzeit begänne schon im August bei oftmals bestem Badewetter die Dämmerung so früh, daß die meisten Arbeitnehmer praktisch keine Chance hätten, nach der Arbeit noch eine Runde im See zu schwimmen, bevor die Mücken rauskommen ...

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