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Essen: Wie viel auf dem Teller ist zu viel?
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Die Nudeln türmen sich und die Soße läuft schon über den Rand: Viele hauen sich den Teller voll - und überfressen sich. Britische Forscher haben nun einen Leitfaden für die richtige Portionsgröße entwickelt.

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juttakristina 15.01.2019, 18:13
60.

Zitat von tutnet
Der Labrador Rüde ist 8 Jahre alt und wiegt 33kg, die Hündin ist knapp 6 und wiegt 27kg. Nudeln gibt es für die beiden nur einmal alle paar Wochen als kleine Beilage. Beide sind labradortypisch verfressen, denen fehlt die Rückmeldung "satt". Wenn man sich an die Fütterungsempfehlungen der Futtermittelhersteller halten würde, wären die kugelrund. Wenn der Napf leer ist, schauen sie noch genauso hungrig. Dann gibt es einen Apfel in dünnen Scheiben, der wird gerne als Nachtisch genommen.
tutnet,

danke für die Erläuterung! Da liegt ja der Fall schon ganz anders... Klang vorher eher danach, als ob die Nudeln doch ein wesentlicher Bestandteil der normalen (Hunde-)Ernährung wären. ;-))

Vielleicht kursieren auch irgendwo noch realistische Fütterungsempfehlungen, denn mein Kollege sagt, dass er sich einfach daran halte - oder es sind Empfehlungen vom Ausbilder. Ihm "hilft" natürlich, dass er Ottos Augen nicht sehen kann, aber er hat auch andere Mittel, seinem Herrchen zu sagen, dass er noch sooo hungrig sei, aber er bleibt hart und Otto, der Blindenhund, damit gertenschlank. Übrigens, ein Labbie, der kein Wasser mag...

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Gaztelupe 15.01.2019, 18:19
61. Eine Handvoll Frömmigkeit

Was Wissenschaftler so alles treiben in diesen Zeiten. Brexit hin, Brexit her, Großbritannien muss es gut, sehr gut sogar gehen, wenn seine Wissenschaftler solchen Kokolores hervorbringen.

Schön auch im Vorspann das Wort »überfressen«. Dachte immer, Menschen würden essen und das Fressen sei den Tieren vorbehalten, aber in der Redaktion hatte man wohl ein so starkes, eindringliches Bild vor Augen, wie atemlos, womöglich schwitzend geschlungen wird, dass die Tier-Mensch-Gleichsetzung schon gar nicht mehr aufgefallen ist - oder vielleicht sogar Absicht? Im Dienst der guten, Gewicht reduzierenden Sache?

Ich schmeiße so gut wie immer die halbe 500-g-Packung ins Wasser, auch wenn ich nur für mich koche. Auf diese Menge wird auch die Soße, der Sugo oder wie das Zeug gerade genannt wird, bemessen. Vorteil: Ich kann mir den Bauch vollschlagen und muss nicht verzichten, wenn’s besonders lecker geworden ist. Weiterer Vorteil: Bei dieser Menge bleibt was übrig, was man am nächsten Tag aufwärmen und vielleicht noch variieren kann. Und noch ein möglicher Vorteil: Sollte zufällig etwas Junges, etwas Üppiges an der Tür klingeln und nach einer Tasse Mehl fragen, kann der Feierabend ungeahnte, wonnige Wendungen nehmen, denn der kurvige Gast hat in diesem Fall garantiert Hunger und es ist ja mehr als genug da! Warum also nicht Mehl Mehl sein lassen und gleich zu Tisch bitten? Genau deshalb entkorke ich auch immer die ganze Flasche Wein, nicht die halbe. Man kann ja nie wissen.

Gratis-Rezept: Wem frische Pasta zugänglich ist, der kaufe lieber mehr als zu wenig dicke Spaghetti. Die sind viel kürzer als die normalen. Die werden in ordentlich, nicht zu schüchtern und bloß nicht zu achtsam gesalzenes, kochendes Wasser geschmissen. Guter Pecorino wird gerieben, auch nicht gerade sparsam. Butter wird zerlassen, bis sie fast braun ist. Spätestens an diesem Punkt hat die Ernährungsberaterin die Flucht ergriffen, macht aber nichts. Die Mühle mit dem schwarzen Pfeffer tobt sich über dem Fett aus, und zwar ausgiebig. Die noch bissfesten Spaghetti werden mit dem ganzen Kram vermischt und kommen sofort auf den Teller, ein Gefühl für Timing sollte also vorhanden sein.

Guten Appetit!

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vwl_marlene 16.01.2019, 03:21
62. Menuefolge

Zitat von rainer_d
Das Sättigungsgefühl setzt leider erst relativ lange nach der Mahlzeit ein. Darum ist man, wenn man es nicht vorher abwiegt, oft deutlich zu viel.
Wenn ich den Hund nur einmal am Tag fuettere und der dann hungrig das Trockenfutter runterschlingt, dann ueberfuttert der sich auch und kotzt anschliessend.
Oefters, und dafuer langsamer essen, nicht schlingen, Suppe und/oder Salat als Vorspeise, dann das Hauptgericht. So bin ich (ja, verwoehnt...und immer mit Nachtisch) aufgewachsen, so mache ich es heute auch noch, und der Hund wird drei mal am Tag gefuettert und bekommt zwischendurch auch noch was ab.

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kolenya 16.01.2019, 09:21
63.

Ich esse morgens 1 Scheibe Brot oder Haferflocken mit Obst und Milch, ca. 200-300 kcal. Würde ich Mittags so wenig Nudeln essen, wären es ca. 300 kcal plus geschätzt 200kcal für Soße (passierte Tomaten mit Gewürzen oder Tomatenmark und Brühe meistens). Dann müsste ich abends ca. 800-1000 kcal zu mir nehmen, um meinen Tagesbedarf zu decken. Da esse ich doch lieber mittags mehr, als abends 4! Scheiben Brot.

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till_wollheim 16.01.2019, 09:55
64. Alles Quatsch!

Wichtig ist alleine eine Maßgabe: langsam essen, denn wenn man sehr hungrig ist, so ißt man, wenn man alles reinschlingt, zu viel, da die Rückmeldung ans Hirn "ich bin jetzt satt" des Magens etwa 5 Minuten benötigt. Ansonsten ist es völlig egal wie viel man ist - man muß nur entsprechend wieder Energie verbrauchen. Also die empfohlene Menge des Essens kann man, ohne den Energieverbrauch zu kennen, überhaupt nicht seriös bestimmen. Daß allerdings insb. Unterschichten, sich nicht genügend bewegen, ist ein anderes Problem! Zur Frage ob jemand zu dick wird: das ist vor allem genetisch bestimmt!

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Blaue Fee 16.01.2019, 12:38
65. Ohhh!

Zitat von Gaztelupe
Was Wissenschaftler so alles treiben in diesen Zeiten. Brexit hin, Brexit her, Großbritannien muss es gut, sehr gut sogar gehen, wenn seine Wissenschaftler solchen Kokolores hervorbringen. Schön auch im Vorspann das Wort »überfressen«. Dachte immer, Menschen würden essen und das Fressen sei den Tieren vorbehalten, aber in der Redaktion hatte man wohl ein so starkes, eindringliches Bild vor Augen, wie atemlos, womöglich schwitzend geschlungen wird, dass die Tier-Mensch-Gleichsetzung schon gar nicht mehr aufgefallen ist - oder vielleicht sogar Absicht? Im Dienst der guten, Gewicht reduzierenden Sache? Ich schmeiße so gut wie immer die halbe 500-g-Packung ins Wasser, auch wenn ich nur für mich koche. Auf diese Menge wird auch die Soße, der Sugo oder wie das Zeug gerade genannt wird, bemessen. Vorteil: Ich kann mir den Bauch vollschlagen und muss nicht verzichten, wenn’s besonders lecker geworden ist. Weiterer Vorteil: Bei dieser Menge bleibt was übrig, was man am nächsten Tag aufwärmen und vielleicht noch variieren kann. Und noch ein möglicher Vorteil: Sollte zufällig etwas Junges, etwas Üppiges an der Tür klingeln und nach einer Tasse Mehl fragen, kann der Feierabend ungeahnte, wonnige Wendungen nehmen, denn der kurvige Gast hat in diesem Fall garantiert Hunger und es ist ja mehr als genug da! Warum also nicht Mehl Mehl sein lassen und gleich zu Tisch bitten? Genau deshalb entkorke ich auch immer die ganze Flasche Wein, nicht die halbe. Man kann ja nie wissen. Gratis-Rezept: Wem frische Pasta zugänglich ist, der kaufe lieber mehr als zu wenig dicke Spaghetti. Die sind viel kürzer als die normalen. Die werden in ordentlich, nicht zu schüchtern und bloß nicht zu achtsam gesalzenes, kochendes Wasser geschmissen. Guter Pecorino wird gerieben, auch nicht gerade sparsam. Butter wird zerlassen, bis sie fast braun ist. Spätestens an diesem Punkt hat die Ernährungsberaterin die Flucht ergriffen, macht aber nichts. Die Mühle mit dem schwarzen Pfeffer tobt sich über dem Fett aus, und zwar ausgiebig. Die noch bissfesten Spaghetti werden mit dem ganzen Kram vermischt und kommen sofort auf den Teller, ein Gefühl für Timing sollte also vorhanden sein. Guten Appetit!
Pecorino! Jetzt läuft mir das Wasser im Mund zusammen!

Essen ist immer ein Genuss und nicht nur Treibstoff für den Körper.

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hansa_vor 16.01.2019, 20:53
66.

Zitat von Sibylle1969
Wir essen pro Person 80 g Trockennudeln mit der Waage abgewogen oder zu zweit zusammen ein 250-Päckchen frische Nudeln. Satt werde ich davon aber nur, wenn ich vorher noch einen Salat esse. Schon als Studentin wunderte ich mich, dass auf der Miracoli-Packung stand, das seien 2-3 Portionen, wo ich das doch immer alleine gegessen habe. Das sind 250 g Nudeln, wenn ich mich recht erinnere. Heute mit knapp 50 muss ich natürlich deutlich weniger essen, würde aber wahrscheinlich 100 g trockene Nudeln essen, wenn ich nicht präzise 80 g abwiegen würde. Überhaupt sind die Portionsangaben auf Lebensmitteln oft sehr klein: wer bitte isst nur 30 g Müsli?
Ist wie in der Werbung wo 4 Personen fröhlich lächelnd um EINEN "Ofenkäse" sitzen.

In meiner Familie gebe es da ein Massaker ;)

Auf die Packungsangaben sollte man nicht wirklich achten, einfach so selten wie möglich Lebensmittel essen welche irgendwelche "Dinge" aufgedruckt haben dann passt das meist.

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hansa_vor 16.01.2019, 21:12
67.

Zitat von Gaztelupe
Was Wissenschaftler so alles treiben in diesen Zeiten. Brexit hin, Brexit her, Großbritannien muss es gut, sehr gut sogar gehen, wenn seine Wissenschaftler solchen Kokolores hervorbringen. Schön auch im Vorspann das Wort »überfressen«. Dachte immer, Menschen würden essen und das Fressen sei den Tieren vorbehalten, aber in der Redaktion hatte man wohl ein so starkes, eindringliches Bild vor Augen, wie atemlos, womöglich schwitzend geschlungen wird, dass die Tier-Mensch-Gleichsetzung schon gar nicht mehr aufgefallen ist - oder vielleicht sogar Absicht? Im Dienst der guten, Gewicht reduzierenden Sache? Ich schmeiße so gut wie immer die halbe 500-g-Packung ins Wasser, auch wenn ich nur für mich koche. Auf diese Menge wird auch die Soße, der Sugo oder wie das Zeug gerade genannt wird, bemessen. Vorteil: Ich kann mir den Bauch vollschlagen und muss nicht verzichten, wenn’s besonders lecker geworden ist. Weiterer Vorteil: Bei dieser Menge bleibt was übrig, was man am nächsten Tag aufwärmen und vielleicht noch variieren kann. Und noch ein möglicher Vorteil: Sollte zufällig etwas Junges, etwas Üppiges an der Tür klingeln und nach einer Tasse Mehl fragen, kann der Feierabend ungeahnte, wonnige Wendungen nehmen, denn der kurvige Gast hat in diesem Fall garantiert Hunger und es ist ja mehr als genug da! Warum also nicht Mehl Mehl sein lassen und gleich zu Tisch bitten? Genau deshalb entkorke ich auch immer die ganze Flasche Wein, nicht die halbe. Man kann ja nie wissen. Gratis-Rezept: Wem frische Pasta zugänglich ist, der kaufe lieber mehr als zu wenig dicke Spaghetti. Die sind viel kürzer als die normalen. Die werden in ordentlich, nicht zu schüchtern und bloß nicht zu achtsam gesalzenes, kochendes Wasser geschmissen. Guter Pecorino wird gerieben, auch nicht gerade sparsam. Butter wird zerlassen, bis sie fast braun ist. Spätestens an diesem Punkt hat die Ernährungsberaterin die Flucht ergriffen, macht aber nichts. Die Mühle mit dem schwarzen Pfeffer tobt sich über dem Fett aus, und zwar ausgiebig. Die noch bissfesten Spaghetti werden mit dem ganzen Kram vermischt und kommen sofort auf den Teller, ein Gefühl für Timing sollte also vorhanden sein. Guten Appetit!
Nun habe ich Hunger und muss schauen ob ich noch Pecorino im Kühlschrank habe.

Schämen sie sich!

Grins, danke für den Beitrag, mit gutem Lebensgefühl geht alles einfacher.

Ich würde NIE auf die Idee kommen Nudeln auf EXAKT 166Gr abzuwiegen um dadurch drei Portionen zu erhalten...

Essen muss mit Freude und Genugtuung zubereitet und gegessen werden, wenn es zu viel war kann man danach immer noch Trübsal blasen und weniger zu sich nehmen ^^

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heike_schönbrunner 16.01.2019, 23:53
68. Nicht richtig formuliert und total falsch interpretiert!

Denn die 75g Trockennudeln sind die Richtwertangabe (schon seit den späten 1970-ern !!),wenn Nudeln als Beilage gereicht werden,also zu Fleischgerichten.Bei reinen Nudelgerichten geht man eher von 100-125g Trockengewicht aus.Denn aufgepasst: Nutzt man das Portionsloch an z.B. dem Spaghettilöffel hat man 100g ungekochte Spaghetti abgemessen!!

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christianu 17.01.2019, 01:50
69. Hört auf Euren Körper

Jeder Mensch hat eigene Bedürfnisse, die man nicht in Nudelgewicht aufmessen kann. Zudem ist es wichtig, welche Zugaben im Spiel sind. Ich bin 68 Jahre alt, 175 cm groß, und habe seit mehr als 40 Jahren ein Gewicht von 62 kg +/-2 kg. Ich war immer sehr sportlich, aber auch mehrere Jahrzehnte Bürohengst als Vertriebsmann. Es gibt nur drei Wahrheiten, wie ich meinen Gesamtzustand halten konnte. Erstens, iss langsam und genieße gutes Essen. Zweitens, verzichte auf Zucker, zumindest in konzentrierter Form. Drittens, bewege Dich und empfinde dabei Freude, solange das noch möglich ist. Dann braucht man nicht Kalorien zu abzuwägen oder gar Diäten einzuhalten. Unser Körper empfindet schon, was ihm gut tut, wir müssen nur die Signale hören.

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