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EU-Drogenbericht: Kokain ist so leicht verfügbar wie nie
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Es ist das am häufigsten konsumierte illegale Aufputschmittel in Europa: Kokain wird einem Bericht zufolge in der EU immer öfter beschlagnahmt. Eine Opioid-Epidemie wie in den USA gibt es aber nicht.

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Sepp Hinterseer 06.06.2019, 15:25
1. Wahnsinn

Wenn man bedenkt wie viele Milliarden dadurch in mafiöse Strukturen abfließen.

Hier sollte der Staat überdenken, ob man das Zeug nicht irgendwie kontrolliert abgeben kann, um den riesigen illegalen Markt auszutrocknen.

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spon_8370587 06.06.2019, 15:53
2.

Zitat von Sepp Hinterseer
Wenn man bedenkt wie viele Milliarden dadurch in mafiöse Strukturen abfließen. Hier sollte der Staat überdenken, ob man das Zeug nicht irgendwie kontrolliert abgeben kann, um den riesigen illegalen Markt auszutrocknen.
An dem illegalen Markt ist der Staat selbstverständlich beteiligt. Immerhin hat er ihn geschaffen. Ohne massive Unterstützung "von ganz oben" könnten diese illegalen Millardengeschäfte nicht stattfinden.

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Leser_01 06.06.2019, 16:11
3.

Das ist alles ganz normal, denn eine offene Gesellschaft ist offen auch für ihre Feinde (so schon Böckenförde).

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Rechtschreibprüfer_der 06.06.2019, 16:13
4.

Gefunden wird mehr, weil immer mehr Zeug verschnitten wird. Es reicht zu sagen, dass es Koks ist, obwohl schon bis zur Nachweisbarkeitsgrenze gestreck und die Leute kaufen trotzdem.

Keine Macht den Doofen!

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zappamagma 06.06.2019, 16:23
5. Haben Sie den Artikel gelesen?

Zitat von Rechtschreibprüfer_der
Gefunden wird mehr, weil immer mehr Zeug verschnitten wird. Es reicht zu sagen, dass es Koks ist, obwohl schon bis zur Nachweisbarkeitsgrenze gestreck und die Leute kaufen trotzdem. Keine Macht den Doofen!
„Im Vergleich zum Vorjahr meldete die Beobachtungsstelle einen gleich dreifachen Anstieg: bei der Zahl der Beschlagnahmungen, bei der durchschnittlich beschlagnahmten Menge sowie bei der Reinheit der Droge.“

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duke_van_hudde 06.06.2019, 16:26
6. Sie haben natürlich absolut recht

Zitat von spon_8370587
An dem illegalen Markt ist der Staat selbstverständlich beteiligt. Immerhin hat er ihn geschaffen. Ohne massive Unterstützung "von ganz oben" könnten diese illegalen Millardengeschäfte nicht stattfinden.
Wenn man diese Drogen bei Aldi an der Kasse bekommen könnte wär das Problem endlich vorbei.
Nur es qürde halt eine Reihe von Verlieren geben.
1.Die Mafia würde ihre gigantischen Gewinne verlieren
2.Die Polizei hätte deutlich weniger "Kunden" die sie kontrollieren müsste. Man könnte hier also massiv einsparen.
3. Eine grosse Menge an Gefängnisse könnten geschlossen werden.
Auch hier könnte massiv Personal eingespart werden.
4.Legale Drogen Produzenten Alkohol und Tabak hätten Konkurenz auf dne Markt für Berauschprodukte.
5.Durch den Wegfall der Beschaffungskriminalität(Die meisten sachen könnten sich in einen freien Markt auch Hartz IV Empfänger leisten.) verlieren Versicherungen und die Sichhereitsindustrie deutlich Umsatz.
6. Ein gigantisches Heer an Kleindealer müste sich neue Jobs suchen.
Viele haben aber keine wirklich gute Ausbildung und sind am Markt schwer vermittelbar was normale Geshcäfte angeht.

Was mich immer wundert ich würde mir auch kein Herroin spritzen wenn das Zeug für 1 Euro pro Gramm beim aldi zu erwerben gibt, aber viele haben wohl eine oslche Angst das sie das machen das sie gegen die Drogenfreigabe sind.
Warum man für etwas bestraft wird wo das eigentlich Opfer man selber ist bleibt mir aber eh unklar und das jemand der unter Drogen Autofährt bestraft gehört da er damit anderewissentlich gefährdet ist doch wieder klar.

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t.buning 06.06.2019, 16:27
7.

Wurde von der Bundesregierung überhaupt schon einmal geprüft, wie sich die Legalisierung von Cannabis in diversen westlichen Staaten in der Praxis auswirkt? Laufen den Straßendealern, die nicht nur Cannabis anbieten, vielleicht die Erstkunden weg? Haben Strafverfolgungsbehörden mehr Recourcen übrig für vermeintlich wichtigere Dinge? Erlauben neue Steuereinnahmen eine wirksamere Drogenprävention?
Wir könnten völlig kostenlos und ohne vorher ein eigenes Risiko eingehen zu müssen von den Erfahrungen anderer profitieren. Von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch zu machen wäre fast schon als fahrlässig zu bezeichnen. Früher oder später sollte das auf jeden Fall geschehen. Das wäre deutlich zielführender, als wenn Befürworter und Gegner immer wieder mit den selben Hypothesen argumentieren.

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jejay 06.06.2019, 16:58
8. Legalisierung!

Als klassisch liberaler gehe ich selten mit der Meinung in den Spiegel Online Kommentaren. Aber hier ist wohl das einfachste und beste die Legalisierung, kontrollieren lässt es sich so auch am besten und die Kriminalität wird nicht begünstigt.

An den Herren, der denkt, der Staat würde schon längst mitgestalten. So ein Quatsch, aber ich verstehe woher das kommt. Wer Sozialist ist und denkt der Staat könnte alles lösen, wenn er nur wollte, der muss ja hier an mangelnden Willen glauben. Ich sag euch was: Wasser kann man nicht mit Sieben schöpfen!

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DrWaumiau 06.06.2019, 17:00
9. Es braucht vor allem...

...eine Drogenpolitik, die diesen Namen verdient. Wenn man aber bedenkt, dass Frau Marlene Mortler immer noch Drogenbeauftragte ist, eine Frau, die weder von Tuten noch von Blasen auch nur einen Hauch von Ahnung hat, die an dem Thema nicht mal irgendein Interesse hat - eine vollkommene Katastrophe! Und ich würde mal prognostizieren, die Opioid-Epedemie à la USA werden wir hier auch noch erleben. Dank des segensreichen Kapitalismus.

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