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EU-Vergleich: Deutsche wollen am wenigsten Kinder
DPA

Nirgendwo in Europa ist die Geburtenrate niedriger als in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer aktuellen EU-Statistik. Demnach starben in Deutschland 2012 sogar mehr Menschen, als lebend geboren wurden.

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e.e 20.11.2013, 19:53
60.

... dann sollen die gebildeten, aber kinderarmen Schichten auch mehr Kinder bekommen, dann ist die Rente in der Zukunft mehr gewährleistet.
Es sind vorwiegend die Hochausgebildeten die kaum Kinder bekommen. Das liegt nicht nur an den langen Ausbildungsgängen, sondern auch an der mitunter unverständlichen Einstellung zum Kinder kriegen, die allgemein in Deutschland weit verbreitet ist.

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franziskus.2 20.11.2013, 19:59
61. Karriere ?

Zitat von carlitom
Es mag sein, dass es einen Karriereknick bedeutet, wenn Frau sich für Kinder entscheidet, aber die Rahmenbedingungen sind heute so gut wie nie zuvor. Es gibt weit mehr Krippenplätze, es gibt Rechte darauf, es gibt immer längere Betreuung rund um die Schulzeiten und auch in den Ferien eine Menge Angebote, immer mehr Ganztagsschulen und die "Rabenmutter", die einst so geschmäht wurde, wenn sie arbeiten ging, ist heute sozial akzeptiert. Wenn die Leute trotzdem keine Kinder bekommen, dann einfach, weil sie nicht wollen. Das ist auch eine Form von Freiheit. Ob es daran liegt, dass sie auf vieles nicht verzichten wollen oder nicht so belastbar sind (denn eine Belastung ist es ja), ist im Grunde egal. Sie können frei entscheiden und entscheiden sich trotz guter Voraussetzungen dagegen. Ende! Wozu braucht die Welt mehr Deutsche? Sie ist eh überbevölkert.
Die überwältigende Mehrheit der Frauen macht keine Karriere. Sie arbeiten, weil die Familie das Geld braucht. Ich habe im meinem Berufsleben viele Frauen, die einfache Tätigkeiten verrichteten gefragt, warum sie arbeiten. Die Antwort war: "Weil wir das Geld brauchen". ''Wenn einer nur arbeiten würde, Mann oder Frau, dann wäre manches Problem gelöst. Voraussetzung dafür ist, dass der arbeitende Partner genug verdient.

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aquarelle 20.11.2013, 20:11
62.

Zitat von sysop
Nirgendwo in Europa ist die Geburtenrate niedriger als in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer aktuellen EU-Statistik. Demnach starben in Deutschland 2012 sogar mehr Menschen, als lebend geboren wurden.
Der Trend zu kinderlosen Frauen zeigt doch nur, dass es für Frauen eben auch andere Lebensmodelle gibt, andere, als noch zu Zeiten unserer Eltern, wo Frau nur geheiratet hatte um versorgt zu sein und um dann die Kinder aufzuziehen (ich streite nicht ab, dass es noch immer Frauen gibt, die dies anstreben).
Ich begrüße dies, denn Kinder zu haben ist immer das 'normale' und Frau wird schief angesehen, wenn sie sich gegen Kinder entscheidet.

Ich persönlich finde es egoistischer Kinder in diese Welt zu setzen, die so langsam aber sicher zerfällt, nur weil ich etwas zum Liebhaben brauche und/oder mich später im Alter versogt wissen will...
Wenn mehr Menschen drüber nachdenken würden, ob sie ihren Kindern etwas bieten können oder ob sie ein Kind so erziehen können, dass es ein vernünftiger Mensch wird, hätten wir heute glaub ich ein paar Sorgen weniger...

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carlitom 20.11.2013, 20:30
63. Richtig

Zitat von franziskus.2
Die überwältigende Mehrheit der Frauen macht keine Karriere. Sie arbeiten, weil die Familie das Geld braucht.
Vollkommen richtig. So dass auch dieses Argument - karrierefeindlich - wegfällt. Fakt bleibt: die Leute wollen immer weniger Kinder. Warum dürfen sie das nicht einfach so entscheiden, ohne dass ihnen jemand sagt, dass sie das falsch machen?

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01099 20.11.2013, 20:55
64. Aw:

Zitat von tapier
insbesondere die kinderlosen Doppelverdiener, zumindestens der gesetztliche Anteil davon sollte verschwinden. Wer nämlich nichts für den Erhalt der Art tut, soll gefälligst auch keinen Nutzen daraus ziehen.
Da kommt es wieder durch; das Deutsche. Hauptsache man hat einen Feind und dem kann man dann das Leben schwer machen.
Rentner und Rentner tun übrigens auch nichts "für den Erhalt der Art", und wenn Sie Ihren Gedanken einmal weiterspinnen, werden Sie vielleicht bemerken, auf welch gefährlichem Weg Sie sich befinden.

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01099 20.11.2013, 21:00
65.

Zitat von vantast64
denn man heiratet nicht nur, sondern unterschreibt eine Versorgungsgemeinschaft, ein Sozialamt für Frau und Kinder, die sogar eine Minderung der eigenen Rente bei einer Scheidung bedeutet. Dieses Modell ist nur für Junkies zu empfehlen.
Wie heißt es doch so schön: "Drum prüfe, wer sich ewig bindet".
Die Fälle, die ich kenne, bei denen die Geschichte so wie von Ihnen beschrieben endigte, hatten es mehr oder weniger so gewollt oder verdient. Meist Kinder von Frauen, die man viel zu kurz kannte oder die - zumindest auf mich - schon einen gestörten Eindruck machten. Mein Mitleid hält sich da in Grenzen.

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01099 20.11.2013, 21:04
66.

Zitat von 01099
Da kommt es wieder durch; das Deutsche. Hauptsache man hat einen Feind und dem kann man dann das Leben schwer machen. Rentner und Rentner tun übrigens auch nichts "für den Erhalt der Art", und wenn Sie Ihren Gedanken einmal weiterspinnen, werden Sie vielleicht bemerken, auf welch gefährlichem Weg Sie sich befinden.
Es sollte natürlich "Rentner und Behinderte" heißen. Pardon!

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Midgard_ 20.11.2013, 21:22
67. In keinem anderen Land

in Europa wird Frauen seit Geburt intensiv eingehämmert, daß es nichts Wichtigeres als Karriere gibt, werden Frauen belächelt und bemitleidet, wenn sie sich gegen Karriere und für Kinder entscheiden.
Auch die jetzt angedachte Qoute für Aufsichtsgremien geht in die gleiche Richtung, wobei völlig ignoriert wird, daß erheblich weniger Frauen berufstätig sind als Männer und daß Frauen auch an den Unis andere Zweige verbolgen als Männer.
Natürlich soll jede Frau eine ihren Wünschen entsprechende Qualifikation erwerben, aber nicht nur auf Karriere fixiert werden. Denn soviel ist doch klar: ob Mann oder Frau, nur ein kleiner Prozentsatz macht tatsächlich Karriere - jedes Land lebt von der Arbeit derer, die die Arbeit machen und nicht von Rednern und Planern!

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Broeselbub 20.11.2013, 21:42
68. da muß man sich

nicht wundern. Hier kann man sich Kinder einfach nicht mehr leisten. Die Löhne sinken oder stagnieren während die Lebenshaltungskosten rasant steigen. Habe immer noch die Hoffnung das wir wieder eine Politik bekommen die dem normalen Bürger gut tut. Seit 1982 geht es für uns stetig bergab. Und mit Merkel schneller als gedacht.

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ha19 20.11.2013, 21:46
69. Wenn

man ich mal die Kinderlosen im Bekanntenkreis darauf anspreche, dann kommen nur fadenscheinige Ausreden. Der Staat macht zu wenig, man hat keine Zeit durch zu viel Arbeit, die Erde ist so wie so überbevölkert, wir sind noch nicht so weit Verantwortung für Kinder zu übernehmen, usw. und so fort. Im Endeffekt ist es aber bei den Meisten nur reine Bequemlichkeit bzw. Egoismus und nichts weiter. Nur Rente wollen dann am Alter Alle haben und gepflegt werden natürlich auch.
Das passt eben nicht zusammen.

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