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Ex-McDonalds-Manager: "Fast Food ist Kindesmisshandlung"
kiankhoon/ iStockphoto/ Getty Images

Harald Sükar arbeitete 13 Jahre lang für McDonalds, zuletzt als Geschäftsführer. Im Interview erklärt er, warum er Kinder nie mehr in ein Fast-Food-Restaurant mitnehmen würde - auch nicht ausnahmsweise.

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rstevens 08.07.2019, 10:49
1. Grundsätzlich richtig, aber mal wieder übertrieben

Ich finde die Aussagen grundsätzlich in Ordnung. Allerdings mal wieder völlig übertrieben. Kinder, die sich ausreichend bewegen, können durchaus auch mal bei Mc Donalds oder anderswo Fastfood essen. Das gilt vor allem dann, wenn die Ernährung sonst in Ordnung ist, also wenig Süßigkeiten, Wasser statt Säften und Softdrinks zum Durstlöschen und wenn sonst vernünftiges Essen auf den Teller kommt, also keine Fertignahrung.

Ich halte nichts von Dogmen. Viel wichtiger ist, dass die Kinder insgesamt lernen, was vernünftige Ernährung ausmacht und dass man durchaus auch mal etwas essen kann, was nicht den modernen Vorstellungen von perfekter Ernährung entspricht, solange es in Maßen konsumiert wird und sie sonst lernen, wie vernünftige Ernährung aussieht. Harte Verbote machen Mc Donalds doch nur noch interessanter.

Für Kinder, die jede freie Minute draußen rumrennen und z.B. Fußball spielen, sind 5-6 Mc-Donaldsbesuche im Jahr oder die gelegentlichen Pommes am Badesee mit Sicherheit keine Körperverletzung. Wenn Eltern ihre Kinder allerdings dauernd mit solchen Lebensmitteln vollstopfen und es z.B. zu jeder Gelegenheit Limonade und andere Softdrinks statt Wasser zu Trinken gibt, dann ist das in der Tat Körperverletzung. Letzteres gibt es leider viel zu häufig. Den betroffenen Kindern sieht man das leider meist an...

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oliro 08.07.2019, 10:51
2.

Das ist wirklich eine öde Geschichte. Mann, ehemaliger Mitarbeiter bei McD, massives Übergewicht, erkennt nach 13 Jahren, dass der McD-Frass gesundheitsschädlich ist und wendet sich ab. Das ganze verarbeitet er in einem Buch und hofft nun, einen Bestseller geschrieben zu haben. Herzlichen Glückwunsch.

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bz16 08.07.2019, 10:53
3. Ich weiß nicht...

...was diese Stimmungsmache und Pauschalisierungen immer sollen. Meine Kinder (4 und 8) waren rein statistisch betrachtet ca. 1x pro Lebensjahr bei einer Fast-Food-Kette essen. Beide geistig und körperlich topfit, weder Übergewicht noch Fettleber. Und Geschrei, wenn wir an einem McDoof vorbeigehen, habe ich in der Zeit auch noch nicht vernommen.

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Gruenz 08.07.2019, 10:53
4. Geht auch anders

Die Menüs lassen sich doch individuell zusammenstellen - z.B. BigMäc/Salat/Softdrink zuckerfrei oder Wasser - diese Kombi hat dann nur 10g Zucker/45g Kohlenhydrate. Das nennt man "freier Wille" oder Eigenverantwortung. Ob ein derartiges "Menü" dann einem 7 Euro wert ist steht auf einem anderen Blatt...

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mschuldes 08.07.2019, 11:33
5. Seltsam...

Ich habe mal eben geschaut: Burger plus Pommes kommen auf knapp 9 Gramm Zucker. Selbst wenn ich einen halben Liter Coke Classic und dann noch ein Eis mit Oreo nehme komme ich nicht auf die 119 Gramm Zucker. Kann der Mann KHs und Zucker nicht unterscheiden? Dann hoffe ich, dass er nicht wirklich über Ernährung berät...
Das immer alles völlig schwarz/weiss dargestellt wird ist echt nervig.

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Kanalysiert 08.07.2019, 11:37
6. Klischee bestätigt, leider.

Zitat “Zu meiner Zeit gehörten gerade Menschen mit wenig Einkommen zu den treuesten Kunden, die bis zu fünfmal in der Woche zu uns kamen.”
McDreck ist ja nicht gerade billig, d.h. statt was Gescheites im Supermarkt zu kaufen und selbst frisch zu kochen, geht man aus Faulheit dahin und isst lieber diese Zuckerfettpampe? Da wundert es mich nicht, dass soviele Menschen adipös sind.

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Eulenspiegel 13 08.07.2019, 11:40
7. McAbfall & Co.

So ein Fast Food- "Restaurant" sollten wir höchstens betreten, weil's nicht mehr zur übernächsten Toilette reicht.
Auszerdem sollten diese Junkfood- und Abfallproduzenten für die Folgekosten haftbar gemacht werden (Krankenversicherung, Müllbeseitigung), für die wir Steuerzahler aufkommen. Parallel dazu solide Aufklärung in den Schulen, färbt vielleicht auch auf die Eltern ab.

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tomvomwom 08.07.2019, 11:43
8. wie dumm,

ignorant und zynisch muss man sein, um für eine derartige Erkenntnis 13 Jahre zu brauchen? armselig.

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Ruhrtime 08.07.2019, 11:43
9. Advertorial deluxe

Toller Werbeartikel. Leider unter dem Deckmantel des Journalismus.

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