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Ex-McDonalds-Manager: "Fast Food ist Kindesmisshandlung"
kiankhoon/ iStockphoto/ Getty Images

Harald Sükar arbeitete 13 Jahre lang für McDonalds, zuletzt als Geschäftsführer. Im Interview erklärt er, warum er Kinder nie mehr in ein Fast-Food-Restaurant mitnehmen würde - auch nicht ausnahmsweise.

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ancoats 08.07.2019, 14:40
120.

Zitat von emil7685
Anfälligkeit für Infektionen und ein schlechtes Immunsystem haben aber auch sehr viel mit Unterernährung zu tun.
Ach, Sie wären überrascht, wenn schnell auch ein guter ernährter Mensch an einer "harmlosen" Wundinfektion eingehen kann, wenn es keine Desinfektion/ggf. Antibiotika gibt. Von Typhus, Cholera und insbesondere Tuberkulose (daran sterben z.B. im 19. Jahrhundert, vgl. "Zauberberg") durchaus auch Wohlsituierte und -genährte) ganz zu schweigen. Mangelernährung und schnellerer Tod im Falle einer Krankheit gehen zwar tatsächlich zusammen, aber bei schweren bakteriellen und viralen Infektionen hilft auch gute Ernährungslage nicht.

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misterknowitall2 08.07.2019, 14:40
121. Naja,

Zitat von Eulenspiegel 13
So ein Fast Food- "Restaurant" sollten wir höchstens betreten, weil's nicht mehr zur übernächsten Toilette reicht. Auszerdem sollten diese Junkfood- und Abfallproduzenten für die Folgekosten haftbar gemacht werden (Krankenversicherung, Müllbeseitigung), für die wir Steuerzahler aufkommen. Parallel dazu solide Aufklärung in den Schulen, färbt vielleicht auch auf die Eltern ab.
die Abfallproduzenten sind die Kunden und genau genommen auch für die Folgekosten selbst verantwortlich. Ich glaube hier wird keiner gezwungen diese Nahrung zu konsumieren.

Aufklärung in Schulen? Wissen sie was wir dort gelernt haben? Wie mache ich einen Burger und eigene Pommes! Ist zwar schon 30 Jahre her, aber das wird sich nicht geändert haben. Es muss einfach gehen, schnell gehen und in Summe ist ein Burger auch kein schlechtes Essen, wenn er selber gemacht ist.

Aufklärung in Schulen hilft nicht. Die Eltern müssen wieder lernen selber zu kochen. Wie wäre es mit einem Elternführerschein, wo so was vermittelt wird, bevor man Kinder bekommt?

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emil7685 08.07.2019, 14:40
122.

Zitat von willib1955
Bei 25 Euro sind Sie aber schon im Sternerestaurant.
Unsinn. Wann waren Sie bitte das letzte Mal essen? Ich war zufällig gerade gestern auf dem Dorf im Brandenburgischen essen und ein Tellerschnitzel ohne Beilagen hat dort 11 Euro gekostet. Pommes dazu noch mal 3,50. In einem absolut stinknormalen gutbürgerlichen Wirtshaus. Wenn dann noch eine Apfelschorle für 4,50 dazukommt und ein kleiner Nachtisch dann sind Sie locker bei 25 Euro. Schon eher bei 30. Wir haben zu viert über 100 Euro bezahlt.

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willib1955 08.07.2019, 14:42
123.

Zitat von jupp78
Inkl. Getränke? Halte ich für ein Gerücht. Die 25 Euro vom Mitforisten sind für einen Restaurantbesuch schon nicht so falsch angesetzt. Und wenn man nur 20 Euro ansetzt ... ok, ist aber immer noch deutlich teurer als beim goldenen M.
Schnitzel mit Pommes und ein Bier.

Schnitzel mit Pommes und Gemüse 11 Euro
Bier 3 Euro
Und dazu Salat vom Salatbuffet.

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ohjeee 08.07.2019, 14:42
124. 1

Zitat von *Querdenker*
1. Mit Jugendlichen in einem Restaurant, einer bestellt eine baked potatoe mit Frühlingsquark, entfernt diesen penibel und auf meine Frage hin äußert er: Dies sei zu gesund für ihn. 2. Bei einem Elternabend wegen einer Jugendfreizeit werde ich von einem Vater gefragt, ob es dieses Mal vernünftiges Essen geben würde, so dass die Jugendlichen nicht mehr zu McDonalds gehen müssten. Wir haben immer nur frisch gekocht, zu frisch! 3. Jugendliche verweigern bei einer Freizeit Kartoffelpüree aus Kartoffeln, weil das nach Kartoffeln schmeckt. Sie wollen Kartoffelpüree aus der Tüte. Ergo: McDonalds ist nur ein Beispiel. Dies kann beliebig mit Nestlé- und Unileverprodukten fortgesetzt werden.
1. Den hätten Sie einfach mit "da ist ne Menge Protein drin, brauchst du fürs Muskelwachstum" erledigen können.
Zu 2. und 3.: Das erinnert mich an meine SchwiMu, die in der Schule auch mal frisch gekocht hat um zu "beweisen", dass die Jugendlichen so Geschmacksverirrt sind, dass denen "frisch" gekochtes nicht mehr schmeckt. Aber ganz ehrlich, das kann ich voll und ganz verstehen, dass denen der Kartoffelstampf (ist halt was anderes als Kartoffelbrei und kommt selbstredend auch auf die Kartoffelsorte an) nicht schmeckte. Eine Gourmet-Köchin ist sie nicht.
Gutes Kartoffelpüree (siehe Sterne-Restaurant) wird xmal püriert und durch einen Sieb gerieben, dann kommen noch Unmengen Butter rein (idR 1 zu 1, wie ich vor nicht langer Zeit lernen durfte), das hat mit Ihrem Kartoffelbrei höchstwahrscheinlich auch nichts zu tun. Ich kenne von meinen Eltern auch eher "geschmeidigen" Kartoffelbrei (auch wenn nur wenig Butter drin war) und meine bessere Hälfte machte immer Stückigen Kartoffelstampf. Das schmeckt auch unterschiedlich.
Jetzt weiß ich nicht wie Sie kochen, aber um bei meiner SchwiMu zu bleiben kann ich durchaus nachvollziehen, dass Jugendlichen (und auch Erwachsenen) deren Essen nicht schmeckt.

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emil7685 08.07.2019, 14:43
125.

Zitat von Romiman
Holy Moly! Das übertrifft bei weitem meine Jahresration (und die bisherige Gesamtlebensration meiner Tochter).
Keine Angst! Ich mache das nur alle Jubeljahre mal. Meine normale "Ration" sind zwei Burger, Pommes und irgend ein Fingerfood dazu. Cola lasse ich oft weg.

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misterknowitall2 08.07.2019, 14:47
126. Das stimmt nur bedingt.

Zitat von rghrichter
Der Mann hat grundsätzlich Recht. Zucker hat die Evolution nicht für die Ernährung des Homo Sapiens vorgesehen. Bis vor 500 Jahren gab es außer Honig keinen zu haben. Die Zunahme von Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht sind eindeutig AUCH dem Fast Food anzulasten.
Der Körper schafft sich seinen eigenen Zucker, indem er Stärke zerlegt. Unser Hirn arbeitet ausschließlich mit Zucker. Wir brauchen ihn also schon. Die Menge ist das Gift und durch den Kristallzucker ist er in zu großen Mengen verfügbar.

Hat aber mit dem Fast-Food wenig zu tun. Das geht mehr an die Getränkehersteller oder die Süßigkeitenfabrikanten.

Diabetes hat auch viel mit dem Alter zu tun oder mit Bewegungsmangel. Ganz bewiesen ist das noch nicht. Das gilt auch für Bluthochdruck und Übergewicht. Man vermutet einen Zusammenhang, der ja auch nahe liegt, aber es ist nichts bewiesen. So sind mit Sicherheit einige Darmbakterien dafür verantwortlich, dass man dick wird.

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willib1955 08.07.2019, 14:49
127.

Zitat von misterknowitall2
Wann waren Sie das letzte Mal essen? Wenn ich nicht gerade in einer Pommesbude oder Kneipe essen, werde ich sicher 25€ auf den Tisch legen. Komme gerade aus dem Urlaub im eigenen Land. Jeder Abend hat zu zwei mehr als 50€ gekostet. Gut, da war auch das eine oder andere Glas Wein dabei, aber ich erinnere mich zumindest an ein Rindersteak für 23€. Hochklassige Küche rechnet mit 70-80 € pro Gast, Sterneküche mit etwa 300 €. Nur mal so, damit sie eine Vorstellung bekommen, was man in Sternerestaurants bezahlt.
Was wollen Sie mir sagen? Ihre überhebliche Art können Sie sparen, Sie Schlaumeier.
In einer hochklassige Küche bekommt man auch kein Jägerschnitzel mit Pommes.

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jupp78 08.07.2019, 14:50
128.

Zitat von willib1955
Schnitzel mit Pommes und ein Bier. Schnitzel mit Pommes und Gemüse 11 Euro Bier 3 Euro Und dazu Salat vom Salatbuffet.
Also wenn ich mit meiner Frau essen gehe, ganz normal, dann kommt fast immer ein Betrag zwischen 40 und 50 Euro raus.
Klar, wir können auch ins XXL-Häusle um die Ecke gehen und da den Kinderteller bestellen, dann wird billiger, aber dann sind wir auf McDonald's Niveau.

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troy_mcclure 08.07.2019, 14:51
129.

McDonalds ist wie die Bild: keiner geht dorthin bzw.keiner liest sie und trotzdem machen sie Umsatz...
Ich gehe ca. 2-3 Mal pro Jahr dort hin (bzw. zum Burger King) und niemand zwingt mich dort, Unmengen zu verputzen.

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