Forum: Gesundheit
Ex-McDonalds-Manager: "Fast Food ist Kindesmisshandlung"
kiankhoon/ iStockphoto/ Getty Images

Harald Sükar arbeitete 13 Jahre lang für McDonalds, zuletzt als Geschäftsführer. Im Interview erklärt er, warum er Kinder nie mehr in ein Fast-Food-Restaurant mitnehmen würde - auch nicht ausnahmsweise.

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Garum 08.07.2019, 15:45
160. Leider können

Zitat von Kanalysiert
Zitat “Zu meiner Zeit gehörten gerade Menschen mit wenig Einkommen zu den treuesten Kunden, die bis zu fünfmal in der Woche zu uns kamen.” McDreck ist ja nicht gerade billig, d.h. statt was Gescheites im Supermarkt zu kaufen und selbst frisch zu kochen, geht man aus Faulheit dahin und isst lieber diese Zuckerfettpampe? Da wundert es mich nicht, dass soviele Menschen adipös sind.
viele Menschen nicht mehr kochen. Trotz der vielen Kochschows
sind viele Menschen nicht mehr in der Lage sich selber essen zu zubereiten.

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g_bec 08.07.2019, 15:45
161. Develey

Zitat von PolitBarometer
Den Ketchup dabei auch nicht vergessen. Das von Heinz an MD gelieferte Ketchup ist besonders zuckerhaltig! Bei der Mayonaise trifft dies besonders auf den Fettgehalt zu. Ist zwar beides lecker, aber besser nur in Kleinstmengen zu konsumieren.
Das Ketchup bei McD ist von Develey, zumindest bei uns in D. Aber die nehmen sich alle nichts beim Zuckergehalt.
Und Mayo ist IMMER besonders fettig. Das liegt in der Natur der Sache und nicht an den Fastfoodkonzernen. Auch selbstgemachte Mayo besteht zu weit über 50% aus Fett/Öl.

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PTerGun 08.07.2019, 15:47
162. Fastfood

Wer etwas auf seine Ernährung gibt, lässt generell die Finger von Fastfood. Egal ob McDonalds, Currwurst, Nordsee oder Döner. So richtig gesund ist das alles nicht. Auch was man beim Bäcker in der Süßkramauslage so findet, hat mit Nahrungsmitteln nicht allzuviel zu tun. Wer dann noch im Supermarkt die Finger von verarbeiteten Lebensmitteln wie Frühstücksserialien und anderen Süßigkeiten, Wurst, Fertigsoßen und Fertiggerichten lässt, hat wohl noch eine Chance, sich halbwegs vernünftig zu ernähren, was eigentlich gar nciht so schwer ist. Aber die Industrie gaukelt uns was anders vor. Und in der Poliktik freut man sich, so lange die Gewinne stimmen.

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ohjeee 08.07.2019, 15:48
163.

Zitat von misterknowitall2
Natürlich regen Süßstoffe die Insulinproduktion an! Diabetiker können kein eigenes Insulin erzeugen, oder, in einer anderen Form, kann das Insulin den Zucker nicht ausreichend abbauen. Aber Zucker ist ja keiner da! Da ist nichts abzubauen, es gab ja Süßstoff. Statt dessen bekommen Sie Hunger (und Schweine fangen an zu fressen...). Der Körper meldet sich auch nicht, wenn der Insulinspiegel abfällt, der Insulinspiegel folgt dem Essen. Es wird eine entsprechende Menge Insulin hergestellt, um die Nahrung zu verwerten. Woher haben sie denn ihr Wissen? Oder haben Sie da was falsch verstanden? Insofern ist ihr letzter Satz wirklich lustig.
https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/suessstoffe-in-der-ernaehrung/

"Insulin und Appetit

Hinter der Aussage „Süßstoffe machen dick“ steht die Theorie, dass Süßstoffe über die Geschmacksqualität „Süߓ eine kephalische1 Insulinsekretion anregen und nachfolgend einen Blutglucoseabfall provozieren, der zu gesteigertem Appetit und einer unbeabsichtigten hyperkalorischen Ernährung führt. Diese Hypothese ist in entsprechenden Experimenten nicht bestätigt worden. Studienergebnisse zeigen vielmehr, dass Insulinsekretion und Blutglucosekonzentration durch Süßstoff nicht beeinflusst werden (13, 17, 21, 26)."

Oder siehe Wiki.
https://de.wikipedia.org/wiki/Süßstoff
Blundell-Hill-Hypothese

Oder auch im Rentnerblatt:
https://www.apotheken-umschau.de/Abnehmen/Machen-Suessstoffe-dick-127565.html
""Es konnte allenfalls ein minimaler Insulin-Anstieg gemessen werden, der nicht relevant ist", erklärt Ernährungsmediziner Professor Andreas Pfeiffer von der Charité Berlin. Er leitet beim Deutschen Institut für Ernährungsforschung die Abteilung für Klinische Ernährung."


Ergo: Süßstoffe regen eben nicht die Insulin-Produktion an.

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ancoats 08.07.2019, 15:58
164.

Zitat von misterknowitall2
Natürlich regen Süßstoffe die Insulinproduktion an! Diabetiker können kein eigenes Insulin erzeugen, oder, in einer anderen Form, kann das Insulin den Zucker nicht ausreichend abbauen. Aber Zucker ist ja keiner da! Da ist nichts abzubauen, es gab ja Süßstoff. Statt dessen bekommen Sie Hunger (und Schweine fangen an zu fressen...). Der Körper meldet sich auch nicht, wenn der Insulinspiegel abfällt, der Insulinspiegel folgt dem Essen. Es wird eine entsprechende Menge Insulin hergestellt, um die Nahrung zu verwerten. Woher haben sie denn ihr Wissen? Oder haben Sie da was falsch verstanden? Insofern ist ihr letzter Satz wirklich lustig.
Nein, der Forist hatte recht: Süßstoffe regen die Insulinproduktion nicht (oder nur äußerst minimal an); das haben diverse seriöse Studien einwandfrei ergeben. Das Problem mit Süßstoffen ist ein anderes: es werden die gleichen Geschmacksrezeptoren wie beim Zucker aktiviert, und das wiederum aktiviert entsprechende Zentren im Gehirn, die dann ggf. nach "Mehr" verlangen (mindestens bei besonders dafür Disponierten). Zudem stehen Süßstoffe im Verdacht, bei Viel- und/oder Dauergebrauch die Darmflora ungünstig zu verändern - was wiederum ungünstige Folgen für die Verwertung der Nahrung resp. den Hang zur Fettleibigkeit nachsichziehen kann - dafür sprechen zumindest aktuelle Forschungsergebnisse.

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Peletua 08.07.2019, 16:01
165. #101, misterknowitall2

Na, wer sagt‘s denn. Die Art und Weise, in der Sie hier die Diskussion an sich reißen, zeigt mir, dass ich mit meinem eingangs geäußerten Verdacht vermutlich nicht ganz daneben lag... Woher kommt nur die Leidenschaft, mit der Sie den Fett- und Zuckerfraß verteidigen?

'Privatsache' ist an der Ernährung von Kindern, aber auch von Erwachsenen erstmal herzlich wenig, solange die Solidargemeinschaften der gesetzlich und privat Krankenversicherten die Folgen tragen.

Kinder mit Adipositas und Diabetes Typ 2 sind keine Seltenheit mehr; das sollte Ihnen bekannt sein. Vieles davon wird durch Fehlernährung verursacht, die auf den Mangel an vernünftiger Regulierung der Nahrungsmittelbranche zurückgeht. Das IST die Aufgabe des Gesetzgebers. Und kommen Sie mir jetzt bitte nicht auch noch mit dem Industrie-Schnack vom 'mündigen Bürger' bzw. dem 'aufgeklärten Verbraucher‘, ja?!

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ernisven 08.07.2019, 16:03
166.

Zitat von mschuldes
Ich habe mal eben geschaut: Burger plus Pommes kommen auf knapp 9 Gramm Zucker. Selbst wenn ich einen halben Liter Coke Classic und dann noch ein Eis mit Oreo nehme komme ich nicht auf die 119 Gramm Zucker. Kann der Mann KHs und Zucker nicht unterscheiden? Dann hoffe ich, dass er nicht wirklich über Ernährung berät... Das immer alles völlig schwarz/weiss dargestellt wird ist echt nervig.
Grad das wichtige nicht beachtet. Hättest mal mit Cola und McFlurry mit Schoko zum Beispiel angefangen. Ich geh mal von normaler Cola aus, nicht von zero. Beide Sachen kommen schon auf ca. 90g Zucker, Burger und Pommes noch drauf sind es knapp 100. Damit das 4fache von den empfohlenden 25g pro Tag. Ich glaub der Mann kann sehr wohl KH von Zucker unterscheiden. Um 19g feilschen bei der Größenordnung? Wer zu Mc Donalds und Co. geht, selber schuld.

siehe:
https://www.mcdonalds.de/qualitaet/export/sites/default/media/dokumente/Naehrwerttabelle_Stand_Juli_2017.pdf

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mapcollect 08.07.2019, 16:03
167. McD ist nicht schlimmer als irgendwelche anderen Imbissbuden

und man kann bei McD ncoh eher davon ausgehen, dass gewisse Hygiene- und Lebensmittelstandards eingehalten werden, als beim Döner- oder Gyrosgrill um die Ecke, der ein Döner/Pita für 4€ anbietet.
Hauptproblem ist zuviel Zucker. Wer also einen McD Besuch mit Kindern als Kindesmisshandlung definiert, der muss jegliche Abgabe von Süssigkeiten, Fruchtsäften oder Kuchen an Kinder konsequenterweise auch als Kindesmisshandlung bezeichnen.

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_oliver_ 08.07.2019, 16:04
168. Buchwerbung

Ein bisschen undifferenziert und einfach ist es schon das Interview.Man kann sich ja auch woa ders ungesundeernähren. Was nicht heißen soll dass der Artikel schlecht ist. Er ist eben bewusst einfach geschrieben worden. Zielgruppenorientierte (Buch-)Werbung wird hier gemacht. Das Publikum, das regelmäßig bei McDonald's verkehrt soll das auch verstehen können. Da hat der Buch-Autor sicher viel Erfahrung mit seiner Zielgruppe sammeln können in seiner MD-Zeit und so auch die Interview-Fragen gegengelesen bzw. passend geantwortet. Kann man machen, ob man dies veröffentlichen möchte ist noch eine andere Frage. Insofern eine schöne Auftragsarbeit für Herrn Sükar.

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Valis 08.07.2019, 16:08
169. Ach, er hat ein Buch geschrieben.....

Hab mich Anfangs gefragt warum er das jetzt so sagt... möchte er wirklich die Welt verbessern? Aber dann gesehen das er ein Buch geschrieben hat und für sehr viel Geld verkauft.
Da helfen solche radikalen Aussagen natürlich dem Marketing.

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