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Ex-McDonalds-Manager: "Fast Food ist Kindesmisshandlung"
kiankhoon/ iStockphoto/ Getty Images

Harald Sükar arbeitete 13 Jahre lang für McDonalds, zuletzt als Geschäftsführer. Im Interview erklärt er, warum er Kinder nie mehr in ein Fast-Food-Restaurant mitnehmen würde - auch nicht ausnahmsweise.

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spon_1972100 08.07.2019, 12:05
20. Als Kind...

...war ich nie bei McDonalds weil die damals diesen hässlichen Clown hatten, der war mir unheimlich :D
Heute bin ich nur ganz selten bei längeren Autofahrten mal dort, dann aber auch nur für nen Kaffee, und beim Betreten der Filialen vergeht einem bei dem Publikum, das heiß auf den Unterschichtenfraß ist, schon der Appetit.

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migampe 08.07.2019, 12:06
21. weltfremde Kommentare

Schon interessant, wie weltfremd hier einige schreiben. 1x pro Lebensjahr im Fastfoodladen, 5-6 McD-Besuche bei ausreichender Bewegung, "freier Wille"....
Hier geht es um die manipulierende Politik des Unternehmens und die Abhängigkeit derer, die auf diese Manipulationen hereinfallen. Lebensmittel, die diesen Namen nicht verdienen, sollte man auch nicht als solche anbieten und verkaufen dürfen. ...und dann kommt noch der unglaubliche Verpackungsmüll hinzu....

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rghrichter 08.07.2019, 12:07
22. Der Mann hat Recht

Der Mann hat grundsätzlich Recht. Zucker hat die Evolution nicht für die Ernährung des Homo Sapiens vorgesehen. Bis vor 500 Jahren gab es außer Honig keinen zu haben. Die Zunahme von Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht sind eindeutig AUCH dem Fast Food anzulasten.

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StefanWickbold 08.07.2019, 12:09
23. das eigentliche Problem ist doch

eigentlich nicht, ab und zu mal zu McDonalds zu gehen, sondern ich frage mich, warum überhaupt?
Es schmeckt nicht (zu salzig, zu süß, etc.), macht irgendwie voll, aber nicht satt, man hat ein unangenehmes Gefühl danach. Und es ist teuer, für das gleiche Geld kann ich richtiges Essen kaufen, das schmeckt.
Warum etwas essen, was kein Nahrungsmittel ist? Ich esse ja auch keinen Staub.

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thomsky 08.07.2019, 12:10
24. Meine Lieben negativen Kommentatoren,

bitte das Interveiw im durchlesen und dann kommentieren. Ich finden einige Details sogar sehr aufklaerend. McDonalds u.A. sind zu leicht zu verharmlosen. Der Autor des Buches hat aktiv dort gearbeitet und sah, dass sich zu viele Menschen zu oft darauf einlassen, dass bezieht sich auch zu oft auf Leute des aermeren Spektrums der Gesellschaft. Vor allem in Grossstaedten ist so ein Resto ein Zufluchtsort, wo sich kein Mensch drumm schert, wie du aussiehst und wie du isst. Wer jemals fettleibig, dort taeglich Kunde war und sich davon getrennt hat, weiss genau, wie leicht das mit einer Sucht zu vergleichen ist, die eiskalt vom Geschaeftsmodell des Konzerns ausgenutzt wird.

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aa_aa_aa 08.07.2019, 12:10
25. @mschuldes

also ich weiss nicht, das erste Eis, das ich auf der McD Seite aufgemacht hab hat 68g Zucker, Cola hat normal meist über 10g (also bei 0,4 l über 40 , bei 11g sinds 44 g) - somit sind die 2 Sachen schon bei über 110g + ihre 9g stimmt alles ... also kann der Mann vermutlich schon KH und Zucker unterscheiden ;-)

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sponnerd 08.07.2019, 12:15
26.

Zitat von Gruenz
Die Menüs lassen sich doch individuell zusammenstellen - z.B. BigMäc/Salat/Softdrink zuckerfrei oder Wasser - diese Kombi hat dann nur 10g Zucker/45g Kohlenhydrate. Das nennt man "freier Wille" oder Eigenverantwortung. Ob ein derartiges "Menü" dann einem 7 Euro wert ist steht auf einem anderen Blatt...
Dem kann ich nur zustimmen. Ausserdem ist das zitierte Menü mit BigMac, mittlerer Pommes, mittlerer Cola und als Nachtisch sogar noch Eis sicher kein Standardmenü für ein Kind!

Aber der Mann will sein Buch verkaufen! Da muss man schon mal auf die Pauke hauen, wenn man Erfolg haben will.

Damit mich niemand falsch versteht, ich mag das McDonalds-Zeug auch nicht. Aber solange Tabak, Alkohol und demnächst wohl Cannabis legal verkauft werden dürfen, gibt es größere Probleme, die zuerst gelöst werden sollten.

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sj_comment 08.07.2019, 12:16
27. Die meisten Nahrungsmittel

unserer Zeit sind ungesund und bewusst oder unbewusst „schädlich“. McDonald ist recht einfach einzuordnen, dafür brauchts keine Experten: der Preis kann keine Produktqualität ermöglichen! Den meisten „billig-will-ich“ Deutschen ist das aber ohnehin egal. Macht das Essen uns krank gehts zum Arzt und die Pharma hat Abhilfe und kostet alles ja nix! Letztens schrieb hier einer im Kommentar zu uns Deutschen: 0,99 cent für das Salatöl und 99,00 euro für das super leichtlauföl fürs Auto, er hat leider Recht! Dem Auto gehts besser als den Kids! Das ist schlimm!

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Furchensumpf 08.07.2019, 12:19
28.

Zitat von spon_1972100
...war ich nie bei McDonalds weil die damals diesen hässlichen Clown hatten, der war mir unheimlich :D Heute bin ich nur ganz selten bei längeren Autofahrten mal dort, dann aber auch nur für nen Kaffee, und beim Betreten der Filialen vergeht einem bei dem Publikum, das heiß auf den Unterschichtenfraß ist, schon der Appetit.
Tja, kann eben nicht jeder so ein doller Hecht sein wie Sie. Geht es Ihnen jetzt besser? Schön das wir helfen konnten. Macht dann 58 Punkte. Welche Kasse?

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schwerpunkt 08.07.2019, 12:21
29.

Zitat von Eulenspiegel 13
... Auszerdem sollten diese Junkfood- und Abfallproduzenten für die Folgekosten haftbar gemacht werden (Krankenversicherung, Müllbeseitigung), für die wir Steuerzahler aufkommen. Parallel dazu solide Aufklärung in den Schulen, färbt vielleicht auch auf die Eltern ab.
Weshalb? Zwingen diese Unternehmen Menschen mit Erpressung oder vorgehaltener Waffe dazu deren Restaurants zu besuchen und ihre Kunden zu werden?

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