Forum: Gesundheit
Experiment bestätigt: Fertiggerichte machen dick
Tom Chance/ Westend61/ Getty Images

Zum Frühstück einen Joghurt mit Obst und Nüssen, oder doch lieber das gesund wirkende Hafer-Crunchy-Müsli mit Honig? Der Unterschied ist immens. Wie sehr Fertigessen dick macht, haben Wissenschaftler jetzt erforscht.

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so-long 20.05.2019, 12:57
1. Banalitäten

Old news. Räumt man jedoch den Supermarkt von allen Fertigprodukten frei, ist der Laden zu 80% leer.
Sämtliche Essensliferanten (Pizzabäckerei, Asiafood usw) sind nicht wesentlich besser.

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hichame 20.05.2019, 12:59
2. unzulänglich

Hier wird alles in einen Topf geworfen: Fertiggerichte und stark verarbeitete Lebensmittel, Brot und Limo. Eine bessere Differenzierung hätte dem Artikel gut getan.

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krautrockfreak 20.05.2019, 13:02
3. Man muss sich ja nur umschauen, die meisten Menschen sind fehlernährt!

Und zwar massiv und immer mehr Kinder auch - eine Katastrophe, deren Auswirkung wir erst in einigen Jahrzehnten erahnen werden, wenn diese ganzen dicken Menschen zu Pflegefällen werden und mangels geeignetem Personal (welche Frau kann schon eine 130 kg-Person bewegen?) dahinvegetieren werden.
Der Skandal ist aber, dass man das seit vielen Jahren alles schon weiß und dass unsere Politiker vor der Nahrungsmittellobby kuschen und alles tun, dass die noch mehr verdienen. Man muss sich ja nur in Supermärkten umsehen, alles was Süß und fettig ist, kostet ja nichts. Süßigkeiten kosten umgerechnet heute nur einen Bruchteil noch wie vor 50 Jahren. Kein Wunder, dass die Mensche immer fetter und kränker werden.

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huz6789 20.05.2019, 13:29
4. Nutriscore - eine gute Sache

Inzwischen bin ich sicher, dass der Nutriscore - trotz starker Vereinfachung - eine gute Sache ist. Das zeigt die Fotostrecke sehr gut auf. Es ist gerade die einfache Darstellung, die sich sehr deutlich im Umsatz zeigen dürfte. Natürlich werden die Firmen versuchen, zu tricksen, um einen besseren Score zu bekommen. Das alles aber führt zu mehr Bewusstsein bei allen.

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ohjeee 20.05.2019, 13:40
5.

Geht doch eigentlich.
nur 500kcal täglich mehr, das entspricht etwas mehr als 1 Liter Softdrinks. Ohne genaue Angabe, was da den ganzen Tag konsumiert wurde, ist die Studie kaum was wert.

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santosilver 20.05.2019, 13:45
6. Runter von der Couch...

...der Bequemlichkeit. Gerade weil das alles seit langem bekannt, muss sich jeder aufmachen, für sich selber Verantwortung zu übernehmen. Dafür wird es nie und niemals Ersatz geben. In unserer Gesellschaft gilt nur eine wirklich immer zutreffende Regel: folge der Spur des Geldes. Niemand tut etwas, damit es uns gut geht, es geht immer und ausschließlich um Geld. Ohne Kapitalismuskritik kommt man einfach nicht weiter. Und wer wirklich gesund werden und bleiben will, muss die komplette Verantwortung für sich selber (und z.B. seine Kinder) übernehmen, Ausreden gelten nicht (mehr). Gesunde, weitestgehend Natur-belassene Ernährung und Bewegung plus der entschiedene Wille, ein guter Mensch zu sein, dann klappt das schon. Man ist dabei allerdings ziemlich allein ;-)

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sober 20.05.2019, 14:03
7.

Von Landwirtschaftsministerin Klöckner ist da leider gar nichts zu erwarten. Sie wird nichts tun, das nicht im Sinne der Lebensmittelindustrie ist. Zugegeben: Die Frau ist mir unsympathisch. Aber auch nicht mehr als zum Beispiel ihr Kabinettskollege Spahn, und dessen Arbeit als Minister muss man objektiv betrachtet als engagiert und mutig bezeichnen. Klöckner ist das absolute Gegenteil davon, eine Lobby-Ministerin ohne Rückgrat.

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almeo 20.05.2019, 14:04
8.

Ich glaube, da muss man verschiedene Dinge auseinanderhalten: In vielen Fertigproduktion ist verdammt viel versteckter Zucker, das ist einem so oft gar nicht bewusst. Ich hatte das letztens erst wieder bei meinen Cornflakes: Klar, das sind Haferflocken mit kleinen Schokostücken und Mandeln, das ist jetzt nix, was man viel essen sollte und definitiv nicht gesund. Das da aber gleich an sieben Stellen der Zucker in den Inhaltsstoffen auftaucht, hat mich dann doch erstaunt. Selbst die Mandelstücke waren mit Glucosesirup gesüßt und mit Karamell eingefärbt.
Jetzt kaufe ich aber nicht nur so Zuckerzeug, es gibt ja z.B. TK Gemüsemischungen, die nutze ich inzwischen ganz gerne, es macht das Kochen für mich einfacher, schneller und z.B. das TK-Asia-Gemüse vom Aldi spart mir viel Arbeit und auch Müll, da ich da eine gute Gemüsemischung habe, die ich je nach Bedarf auftauen kann, ohne entweder einen riesen Berg Gemüse kochen zu müssen oder am Ende die Hälfte wegzuwerfen. Da finde ich jetzt erstmal nichts schlechtes dran.
Am Ende ist aber selbst die TK Pizza nicht das Problem, eine selbstgemachte Pizza dürfte auch nicht gesünder sein. Problematisch ist wohl eher, dass Menschen, die sich fast ausschließlich von Fertigprodukten ernähren, vermutlich gar nicht wirklich kochen können und darüber ziemlich häufig auch kein gutes Verhältnis zum Essen haben. Da ist dann halt die Pappschachtel in der Mikrowelle "kochen" und es ein völlig normaler Zustand, dreimal die Woche eine TK Pizza zu essen. Zuletzt versaut man sich mit Fertigprodukten auch seinen Geschmack und sein Hungergefühl. Das ist zumindest der Eindruck, den ich von Menschen habe, die seit ihrer Jugend sehr viel beim McDonalds und Co sind. Die kippen sehr viel Salz und Geschmacksverstärker ins Essen, oder haben ganz andere Mengen, die sie essen. Mich selbst macht aber gerade so McDonalds Essen selbst kaum satt, ich würde da vermutlich auch deutlich zu viel Kalorien essen

Oh, und da fällt mir noch die Zeit ein: Meine Mutter hat Mittags jeden Tag eine Stunde in der Küche gestanden und für uns Kinder gekocht. Mein Vater war Mittags eine Stunde in der Kantine oder hat Abends mit uns gegessen. Wer macht das denn heute noch? Beim Tankstopp auf der Autobahn zwischen zwei Terminen oder kurz zwischen Schule und Gitarrenstunde reicht es halt auch zu kaum mehr als den Tortellini aus der Pappschachtel...

Es wäre wirklich Zeit für eine Kalorienampel, Zuckersteuern oder verstärkte Anreize der Krankenkassen, sich gesund zu ernähren, aber da dürfte die Lobby wohl nicht stark genug für sein.

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ohjeee 20.05.2019, 14:12
9. 1

Zitat von huz6789
Inzwischen bin ich sicher, dass der Nutriscore - trotz starker Vereinfachung - eine gute Sache ist. Das zeigt die Fotostrecke sehr gut auf. Es ist gerade die einfache Darstellung, die sich sehr deutlich im Umsatz zeigen dürfte. Natürlich werden die Firmen versuchen, zu tricksen, um einen besseren Score zu bekommen. Das alles aber führt zu mehr Bewusstsein bei allen.
da der Artikel hier lediglich auf eine Gewichtszunahme augerichtet ist, brauchen Sie keinen Nutriscore, sondern lediglich die Packung umdrehen und schauen, wie viele kcal/KJ in dem Produkt enthalten sind. Wenn es nur um Kalorienzufuhr geht, nehmen Sie im Zweifel eben das mit durchschnittlich weniger kcal. Der Nutriscore bringt da herzlich wenig, da bspw. Nüsse als Naturprodukt "B", "C" gelabelt würden, obwohl bspw. Macadamia-Nüsse (C) mit 700kcal wohl mit zu den Nährstoffreichsten Lebensmitteln gehören und damit in den meisten Fällen wohl doppelt so viel kcal enthalten, als diverse Fertigprodukte.
Walnüsse würden übrigens mit 696 kcal grün "A" gelabelt. Wenn Sie meinen das wäre als Zwischensnack geeigneter, als C-gelabelte Fertigprodukte mit der Hälfte an Kalorien... nur zu.

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