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Experten-Interview: Diese Medikamente helfen bei Heuschnupfen
Corbis

Sollten Allergiker Pollen meiden? Welche Medikamente helfen gegen Heuschnupfen und Augenjucken? Allergologe Jörg Kleine-Tebbe erklärt, welche Antihistaminika nicht müde machen und warum viel öfter Kortison eingesetzt werden sollte.

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bejaflor 07.06.2014, 02:35
30. Nahrungsumstellung hilft

Wie so oft erwähnt der Experte die vielleicht effektivste Therapie nicht: Nahrungsumstellung!
Nachdem ich gut 30 Jahre unter allen möglichen Allergien gelitten habe - mit Etagenwechsel - und kaum noch im Frühling und Sommer raus konnte, habe ich konsequent auf Milch-, Weizen und Zuckerprodukte verzichtet und nur noch selten Fleisch (und dann Biofleisch) gegessen. Nach 3 Monaten waren meine Allergien fast zu 100 % verschwunden, ich habe mehr Energie, brauche weniger Schlaf. Aber daran verdient die Pharmabrache halt nix. Und es verlangt die Konsumgewohnheiten zu verändern ... schwer ... lieber zur Pille greifen ...

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helianthe 07.06.2014, 13:59
31. Bejaflor

Sie sind bestimmt der vermisste Zwilling von no.wonder!Gleiche Symptome,gleiche Wunderheilung!

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postnational 07.06.2014, 19:10
32. Ich möchte gern mal was qualifziertes zur Behandlung lesen!

Wenn einer ankommt, mit Allergien ließen sich mit Medikamenten „behandeln“, fällt bei mir schon die Klappe, denn es sind allein die Symptome, die gelindert werden, mehr nicht – das kann durchaus akzeptabel sein, aber eine Behandlung ist es nicht.

Von diesen angeblich nicht müde machenden Medikamenten war ich irgendwann immer dauerschlapp und so toll wie diese vollschläfrig machenden haben die auch nie gewirkt – das waren Hammer-Tabletten, die in wenigen Minuten alle Symptome gestoppt hatten, nur halt auch mit Einschlafen.

Meine persönliche beste Erfahrung ist, mich einfach nicht um meinen Heuschnupfen kümmern, und wenn mich doch ein Anfall erwischt, bin ich halt mal eine viertel- bis halbe Stunde ausgeknockt und dusche im Idealfall die Pollen aus den Haaren – so wenig Streß hatte ich seitdem noch nie mit Heuschnupfen.

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pittydoc 09.06.2014, 09:23
33. Allergie

beim Lesen der Zuschriften wird mir klar,earum nur 10% der Allergiker richtig behandelt werden und 90% falsch behandelt sind.Die persönliche Krankheitserfahrung wird medizinisch globalisiert.

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hans_olo_ 10.06.2014, 09:44
34. Gute Erfahrung

Mit Ceterizin habe ich keine allzu gute Erfahrung egamcht, da tatsächlich Müdigkeit aufkam. Loratadin verkrafte ich besser. Und mal eines an dieser Wunderheiler: Schön, dass es bei Ihnen mit Hypnose geklappt hat, ist doch super!
Die Menschen mit radikaler Ernährungsumstellung: Ehe ich das wegen meines Heuschnupfens machen, esse ich lieber einen Kaktus. Ich frage mich welche Einschränkung größer ist, auf alles mögliche verzichten oder so wie ich gerade dimysta (Nasenspray, als sinnvolles Kombipräparat) nehmen. Natürlich sollte man dazu erwähnen, WIE allergisch man tatsächlich reagiert. ( Ich bspw. Gräser früh-spät Stufe 5)
Von daher jedem das seine, aber hier so selbstgefällig Wunderheilungen zu propagieren, nervt einfach!

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Stegreif 10.06.2014, 13:11
35. Ernährung

Wie einige andere schon schrieben, ist eine Ernährungsumstellung auf jeden Fall einen Versuch wert.

Seit ich mehr Milchprodukte esse, hat es sich bei mir deutlich gebessert. Also mehr Milch, Joghurt, Quark, Käse usw. Dazu Vollkornprodukte (darf auch ruhig Weizen sein; ist mir unklar, warum manche Leute etwas gegen Weizen haben). Faustregel beim Fleischkonsum: Keine Säugetiere. Also kein Schwein oder Rind, aber Fisch und Geflügel, möglichst Bio.

Aber natürlich ist jeder Mensch anders. Was dem einen hilft, muss nicht allen helfen. Obiges sind nur meine eigenen Erfahrungen.

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tizian 13.06.2014, 20:40
36. Nasendusche

Zitat von jack_daniels
Die Hinweise von Herrn Klein-Tebbe sind nah an der Realität des Allergikers und sicher relevant. Ein Hinweis fehlte mir: Das Ausmaß der allergischen Reaktiuon ist stark abhängig von der aufgenommenen Menge an Pollen. Diese kann man wirksam reduzieren durch 2-3 x tägliche Anwendung einer Nasendusche, die es in jedem Drogeriemarkt gibt. Beim ersten Mal ist es lästig, weil Nase häufig verstopft; später rauscht die warme Kochsalzlösung in einer Minute durch. Hat bei mir dazu geführt, dass man Antihistaminika-Verbrauch gegen Null pendelt; gegen den Rest helfen Nasensprays, ebenfalls aus dem drugstore, ohne Kortison; würde ich ggf. dazu nehmen, wenn nichts mehr geht.
Ich kann das mit der Nasendusche aktuell bestätigen. Ich benutze eine seit etwa 3 Monaten und bin bisher so beschwerdefrei wie sonst mit Kortisonmitteln.

Im Übrigen weise ich darauf hin, dass die Artikelüberschrift etwas reisserisch ist, es heisst dort, der Interviewte sage welche Mittel nicht müde machen, im Interview nennt er Mittel die nicht mehr so müde machen. Aus meiner Sicht ein Unterschied.

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