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Facharzttermin: Kassenpatienten müssen 20 Tage länger warten
DPA

Die Vorzugsbehandlung von Privatpatienten beim Arzt ist sprichwörtlich, auch wenn es dazu bisher nur wenige Zahlen gibt. Jetzt zeigt die Erhebung einer Grünen-Bundestagsabgeordneten, dass Kassenpatienten in Hessen beim Facharzt im Schnitt 20 Tage länger auf einen Termin warten müssen.

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zompel 09.04.2013, 17:30
1. Ist das ein Wunder?

Zitat von sysop
Die Vorzugsbehandlung von Privatpatienten beim Arzt ist sprichwörtlich, auch wenn es dazu bisher nur wenige Zahlen gibt. Jetzt zeigt die Erhebung einer Grünen-Bundestagsabgeordneten, dass Kassenpatienten in Hessen beim Facharzt im Schnitt 20 Tage länger auf einen Termin warten müssen.
Bei PV Patienten kann der Arzt richtig zulangen.

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u.loose 09.04.2013, 17:31
2. Merkwürdiges Zahlenwerk...

Ich kann mich nicht erinnern jemals länger als ein, zwei Tage "Wartezeit" für einen Termin gehabt zu haben...

Unabhängig davon: Die Grünen setzen sich also für 50 Tage Wartezeit für alle ein... Das ist gelebte Gerechtigkeit und lässt erahnen, was denen beim Vermögen so vorschwebt...

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testthewest 09.04.2013, 17:34
3.

Zitat von sysop
Die Vorzugsbehandlung von Privatpatienten beim Arzt ist sprichwörtlich, auch wenn es dazu bisher nur wenige Zahlen gibt. Jetzt zeigt die Erhebung einer Grünen-Bundestagsabgeordneten, dass Kassenpatienten in Hessen beim Facharzt im Schnitt 20 Tage länger auf einen Termin warten müssen.
Nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Medizin des Sozialismus.
Wenn die PKV abgeschafft werden, wird die Wartezeit noch länger.

Aber bei 18 Arztbesuchen pro Jahr und Versichertem, ist es auch nicht so wild, wenn man mal warten muss.

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widower+2 09.04.2013, 17:34
4. Ach so

"Entscheidend ist, dass in Deutschland keine Qualitätsunterschiede in der Behandlung von Privat- und Kassenpatienten bestehen", sagt der Funktionär. Allein die beträchtlich längere Wartezeit ist schon ein erheblicher Qualitätsunterschied, der nicht selten auch tödliche Konsequenzen haben kann.

Wer wollte das bestreiten?

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realpress 09.04.2013, 17:35
5. Wie rückständig !!

Deutschland sollte sich ein Beispiel an die NL nehmen.

Kein Zweiklassensystem, gleiche Versicherung und Behandlung für alle und es funktioniert hervorragend !

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pauleck 09.04.2013, 17:37
6. ist doch nichts neues..

... und trotzdem wundert es mich, dass menschen weiterhin ihr geld für nutzloses zeug aus dem fenster werfen anstatt sich um eine gescheite krankenversicherung zu kümmern.
wer sich auf den staat mit seiner minderleistung verlässt ist selber schuld

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20099 09.04.2013, 17:38
7. optional

Es wäre eigentlich die Aufgabe der gesetzlichen Krankenkassen solche Testanrufe durchzuführen und auffälligen Praxen die Kassenzulassung zu entziehen! Ganz einfach!

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NoTarget 09.04.2013, 17:39
8. Das ist das logische Ergebnis planwirtschaftlicher Eingriffe

Wenn die Politik eine obere Grenze der Patientenzahl pro Quartal vorgibt, ab der nur noch reduziert oder ggfs. gar nicht mehr abgerechnet werden darf, so braucht sie sich auch nicht zu wundern, wenn ein Arzt dann irgendwann "Feierabend macht" - umsonst arbeitet auch Mediziner nicht.

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Aufgeklärt 09.04.2013, 17:41
9. Kann ich als Privatpatient nicht bestätigen!

Ich werde bei der Terminvereinbarung nie nach der Versicherung gefragt. Habe es getestet u. auch nach Nennung der Privatversicherung keinen besseren termin erhalten. Mir sagten Arzthelferinnen, sie seien selbst gesetzlich versichert u. somit auf Seiten der Kassenpatienten. War auch gesetzlich versichert u. wurde nie anders behandelt.

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