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Faktencheck: Stimmt es, dass Kinder vegan gesund aufwachsen können?
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Eine vegane Kita in Frankfurt sorgt für Aufregung. Alles kein Problem, sagen Veganer. Eine Gefahr für die Gesundheit der Kinder, entgegnen die Kritiker. Drei Aussagen im Faktencheck.

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laka77 03.08.2018, 20:01
190. Re: 186. @laka77

Zitat von interessierter Laie
lassen Sie es mich so ausdrücken. Ein Säugetier, das für seinen eigenen Nachwuchs weniger Empathie aufbringt, als für andere bewusste Lebewesen, wäre eigentlich zum Aussterben verdammt. Nur in einer Überflussgesellschaft wie unserer ist sowas überhaupt möglich. Aber da dieselben Spinner ja oftmals auch Impfungen und klassische Medizin ablehnen, erledigt sich das vielleicht auch. Dauert halt ein bisschen länger.
Hier fehlt mir etwas der Kontext, auf welche meiner Aussagen beziehen Sie sich? Sind Sie der Ansicht, dass ich diese Auffassung vertrete?

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laka77 03.08.2018, 20:12
191. 189. Re 184 laka

Zitat von aober
Versuchen Sie nicht, mit ihren Vorstellungen zum Begriff Nachhaltigkeit in eine Abitursprüfung zu gehen, Die würden bei dem Thema glatt durchfallen.
Die Anmerkung zur Nachhaltigkeit war absichtlich nur nachgeschoben. Es ist aber bezeichnend, dass Sie darauf mit dem nächsten Scheinargument antworten...

Können wir uns darauf einigen? Sie behalten Ihr idyllisches Bild vom Schäfer, trotzdem stammen 99+% der bei uns produzierten tierischen Lebensmitteln aus industriellen Quellen, und das hat überhaupt nichts mit Natürlichkeit, Nachhaltigkeit oder Menschlichkeit zu tun.

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widower+2 03.08.2018, 20:22
192. Fake News

Zitat von oj911
Veganer machen sich in der Regel viel mehr Gedanken ums Essen als nicht veganer. Schimpansen, die mit unserem Genmaterial zu 99% übereinstimmen essen auch überwiegend vegan: Diabetes, Krebs und so weiter gibt es bei diesen Tieren extrem selten.
Erstens essen Schimpansen nicht vegan. Zweitens: Was soll überwiegend vegan heißen? Nach der Definition wäre ich auch Veganer, da mindestens 90 % der von mir verzehrten Lebensmittel vegan sind. Drittens: Zur Häufigkeit von Krebs und Diabetes bei Schimpansen gibt es schlicht keine validen Daten.

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aober 03.08.2018, 21:12
193. Re 191 laka

Es ist bezeichnend für ihre Argumentation, dass sie mit Begriffen hantieren, deren Definition sie entweder nicht verstehen können oder wollen, und wenn man die dann widerlegt ausweichen. SIE haben behauptet, tierische Lebensmittel könnten nicht nachhaltig produziert werden. Das habe ich sachlich widerlegt. Daraufhin wurden SIE polemisch anstatt ihren Fehler einzuräumen. Sollten Sie tatsächlich Wert darauf legen außerhalb ihrer "Gesinnungsgenossen" ernst genommen zu werden, sollten Sie diese Art zu diskutieren dringend überdenken.

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interessierter Laie 03.08.2018, 21:22
194. @oj911

hinsichtlich Diabetes haben Sie Recht. Diese Krankheit hat tatsächlich viel mit unserer Ernährung und unserem Lebenswandel zu tun. Für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt das nur zum Teil. Und für Krebs gilt es gar nicht. Krebs tritt mit einer gewissen und leider mit dem Alter steigenden Wahrscheinlichkeit auf - auch bei Schimpansen. Sie wird nur bei Tieren erstens seltener diagnostiziert, weil zu einem Schimpansen in freier Wildbahn kein Arzt kommt und ist tatsächlich seltener, weil Schimpansen in der Natur, so wie wir Menschen früher auch, kaum älter als 40 Jahre werden. Ziehen Sie bei Menschen alle Fälle nach dem 40. Lebensjahr ab sind die Zahlen nahezu identisch. Auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen lässt sich damit ein großer Teil erklären, aber nicht alles. Der Rest sind Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen etc. Mit den Nahrungsmitteln hat das nichts zu tun - höchstens mit der Menge.

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anna cotty 03.08.2018, 21:28
195.

Zitat von laka77
Wie genau möchten Sie Teile von dafür getöteten Tieren, unbefruchtete Eier und zum Teil verdauten Blütennektar sonst nennen? Das ist aber nur Semantik und geht am Thema vorbei... Sie halten es für natürlich, abgepackte Stücke von ganz bestimmten Tieren, deren Kühlkette keinesfalls unterbrochen sein darf, im Supermarkt zu kaufen, diese dann zu kochen um sie zu essen? Sie halten es für natürlich, die Muttermilch einer anderen Spezies zu konsumieren, die dafür unbeschreibliche psychische und physische Qualen erleiden muss? Ich denke, die bessere Beschreibung wäre "normal" anstatt "natürlich". Und ja, ich weiß, dass ich als Veganer einer winzigen Minderheit angehöre und somit gesellschaftlich nicht normal bin... Wichtig: Ich halte "natürlich" nicht automatisch für "gut", kann diesem Teil der allgemeinen Argumentation aber nicht so weit folgen, dass man die andere Seite der Konversation als "Schwachsinn" beschreibt.
Ach, wissen Sie, ich kaufe nicht nur Fleisch im Supermarkt, sondern habe sogar meine eigenen Zicklein gehabt, die wir gegessen haben. Diese hatten ein kurzes, aber gutes Leben und wurden ohne Stress und schmerzlos ins Jensseits befoerdert.
Ausserdem hatten wir auch unser eigene Kuh, die wir gemolken haben und deren Milch getrunken haben und ich kann Ihnen versichern, sie litt keine ' unbeschreiblichen psychischen und physischen Schmerzen'. Und wieso ich das weiss: ich kannte unser Tier sehr gut und ob sie es glauben oder nicht, so etwas merkt man. Ausserdem--- da ist immer noch ein Unterschied zwischen Tieren und Menschen. Wenn Sie Tiere halten , was Sie vielleicht als Veganer nicht tun, sollten sie das wissen.
Ich halte auch Huehner und esse deren Eier---- und auch bei meinen Hennen bin ich davon ueberzeugt, dass sie ein gutes Leben haben.
Ich halte es fuer voellig natuerlich, dass ich Fleisch esse. Es ist nicht mein Hauptnahrungsmittel, aber ich weiss, dass es gut fuer mich ist. Auf der anderen Seite, sind Sie wirklich davon ueberzeugt, dass die freie Natur fuer die Tierwelt ein ' Ponyhof' ist, wo alte und kranke Tiere ihren Lebensabend mit ihren Nachkommen verbringen? Wo der Tod, wenn er ueberhaupt kommt, schnell und schmerzlos ist und wo kein Tier leiden muss?
Glauben Sie wirklich, dass beim Gemueseanbau nicht jede Menge Tiere umkommen, egal wie vorsichtig man ist und ob man Gift gebraucht oder nicht?
Ob es nur Semantik ist, oder nicht, wie man Eier, Honig und Fleisch benennt, ist fraglich; denn der Sinn hinter Ihrer Wortwahl , ist ja , natuerliche Lebensmittel ekelhaft erscheinen zu lassen. Ob es funktioniert , ist fraglich. Zumindest nicht bei mir, meinen KIndern oder meinen Enkelkindern.

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anna cotty 03.08.2018, 22:09
196.

Zitat von laka77
Die Anmerkung zur Nachhaltigkeit war absichtlich nur nachgeschoben. Es ist aber bezeichnend, dass Sie darauf mit dem nächsten Scheinargument antworten... Können wir uns darauf einigen? Sie behalten Ihr idyllisches Bild vom Schäfer, trotzdem stammen 99+% der bei uns produzierten tierischen Lebensmitteln aus industriellen Quellen, und das hat überhaupt nichts mit Natürlichkeit, Nachhaltigkeit oder Menschlichkeit zu tun.
Ich lebe in Irland und Viehzucht ist eine 'Hauptindustrie'. Das bedeutet aber nicht, dass die Rinder in Fabriken leben. Sondern sie verbringen den groessten Teil ihres Lebens draussen auf den Weiden, wo das Gras 9 Monate im Jahr waechst.
Nachhaltig und natuerlich wuerde ich das schon nennen, weil sie wirklich zum groessten Teil nur Gras fressen, was hier besonders gut waechst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es fuer einen Veganer in Irland moeglich waere, sich nur mit einheimischen Lebensmitteln zu ernaehren. Da muesste sehr viel eingeflogen werden, weil hier selbst der Anbau von normalen Bohnen problematisch ist. Ausserdem werden zum Beispiel besonders in den Bergen Schafe gehalten, wo sonst absolut nichts gedeihen wuerde. Diese Schafe leben so natuerlich, wie man es sich vorstellen kann: ohne Schaefer , sich fuer den Sommer und Herbst voellig selbst ueberlassen. Im Winter werden sie zugefuettert, aber auch dann bleiben die meisten Tiere draussen.
Was kann nachhaltiger sein, als so etwas. Und das ist keine romantische oder idyllische Art und Weise, Tiere zu halten, die langsam ausstirbt, sondern eine ganz normale Art fuer irische ' Hill Farmers'.

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M von B 03.08.2018, 22:17
197. Traue keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast.

In diesem markt wird gelogen was das Zeug hält.
Ein drittel der indischen Bevölkerung ernährt sich vegan. Sind die alle krank ?
Ich hatte vor meiner Ernährungsumstellung auf vegan sehr viel Pleisch und Fisch gegessen und ich hatte einen massiven Eisenmangel. So dass ich täglich auf eisentabletten angewiesen war.
nach einem halben Jahr habe ich die eisentabletten einfach mehr und mehr weg gelassen.
Nach einem Jahr eine erneute Untersuchung und siehe da... mein Eisenmangel ist weg.
Jetzt wo ich kein Fleisch und kein Fisch mehr esse habe ich keinen Eisenmangel?
Kann mir das jemand erklären ??
Ich halte die meisten Ärzte und pseudo Wissenschaftler für Scharlatane.
Und der nebeneffekt meiner Ernährungsumstellung ?
ich ernähre mich heute wesentlich vielfältiger und meine Küche ist deutlich interessanter geworden.

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laka77 03.08.2018, 22:24
198.

Zitat von aober
Es ist bezeichnend für ihre Argumentation, dass sie mit Begriffen hantieren, deren Definition sie entweder nicht verstehen können oder wollen, und wenn man die dann widerlegt ausweichen. SIE haben behauptet, tierische Lebensmittel könnten nicht nachhaltig produziert werden. Das habe ich sachlich widerlegt. Daraufhin wurden SIE polemisch anstatt ihren Fehler einzuräumen. Sollten Sie tatsächlich Wert darauf legen außerhalb ihrer "Gesinnungsgenossen" ernst genommen zu werden, sollten Sie diese Art zu diskutieren dringend überdenken.
Das ist für mich in Ordnung, ich bin bereit Ihre Beschreibung vom nachhaltigen Schäfer zu folgen: Welchen Anteil der Bevölkerung sind Sie der Meinung, auf diesen Weg mit Nahrung versorgen zu können?

Meine Behauptung bezog sich im Übrigen darauf, dass ein Großteil der Fleischesser von sich behauptet, ganz wenig und wenn dann nur gutes Bio-Fleisch zu essen, und trotzdem mehr als 99% der tierischen Produkte bei uns industriell produziert werden. Wenn Sie die Massentierhaltung als nachhaltig betrachten, klären Sie mich bitte auf!

Polemik mag es sein, aber eher von Seiten der Gesellschaft, weniger von mir.

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laka77 03.08.2018, 22:52
199. Re: 195.

Zitat von anna cotty
Ach, wissen Sie, ich kaufe nicht nur Fleisch im Supermarkt, sondern habe sogar meine eigenen Zicklein gehabt, die wir gegessen haben. Diese hatten ein kurzes, aber gutes Leben und wurden ohne Stress und schmerzlos ins Jensseits befoerdert. Ausserdem hatten wir auch unser eigene Kuh, die wir gemolken haben und deren Milch getrunken haben und ich kann Ihnen versichern, sie litt keine ' unbeschreiblichen psychischen und physischen Schmerzen'. Und wieso ich das weiss: ich kannte unser Tier sehr gut und ob sie es glauben oder nicht, so etwas merkt man. Ausserdem--- da ist immer noch ein Unterschied zwischen Tieren und Menschen. Wenn Sie Tiere halten , was Sie vielleicht als Veganer nicht tun, sollten sie das wissen. Ich halte auch Huehner und esse deren Eier---- und auch bei meinen Hennen bin ich davon ueberzeugt, dass sie ein gutes Leben haben. Ich halte es fuer voellig natuerlich, dass ich Fleisch esse. Es ist nicht mein Hauptnahrungsmittel, aber ich weiss, dass es gut fuer mich ist. Auf der anderen Seite, sind Sie wirklich davon ueberzeugt, dass die freie Natur fuer die Tierwelt ein ' Ponyhof' ist, wo alte und kranke Tiere ihren Lebensabend mit ihren Nachkommen verbringen? Wo der Tod, wenn er ueberhaupt kommt, schnell und schmerzlos ist und wo kein Tier leiden muss? Glauben Sie wirklich, dass beim Gemueseanbau nicht jede Menge Tiere umkommen, egal wie vorsichtig man ist und ob man Gift gebraucht oder nicht? Ob es nur Semantik ist, oder nicht, wie man Eier, Honig und Fleisch benennt, ist fraglich; denn der Sinn hinter Ihrer Wortwahl , ist ja , natuerliche Lebensmittel ekelhaft erscheinen zu lassen. Ob es funktioniert , ist fraglich. Zumindest nicht bei mir, meinen KIndern oder meinen Enkelkindern.
Verstehe ich das richtig? Sie Sind der Meinung, dass es kein Problem ist, eine absolut unethische Industrie zu unterstützen, weil diese nicht die einzige Quelle für Ihr Fleisch, Ihre Milch und Ihre Eier ist?

Haben Sie Ihren Enkeln dann auch mal erklärt, wie und warum die Kühe Milch geben und was mit den Kälbchen passiert, damit wir Milch trinken können? Was mit den männlichen Küken direkt nach der Geburt passiert...? Haben Sie Ihren Enkeln gezeigt, wie Tiere außerhalb Ihrer Idylle aufgezogen, getötet und zerlegt werden?

Der Tiertod ist kein absichtlicher Bestandteil des Getreide- und Gemüseanbaus. Wenn jemand damit ein Problem hat, sollte der aber umso mehr vegan leben, da die Pflanzen als Tierfutter letztlich nur einen Bruchteil der Kalorien zum Verbraucher bringen, die ursprünglich geerntet wurden.

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