Forum: Gesundheit
Faktencheck zum Münster-"Tatort": Autist, also ein Mathegenie?
WDR/ Willi Weber

Verschlossen, aber harmlos - und ein Zahlenzauberer: So wird der Autist Andreas Kullmann im Münster-"Tatort" dargestellt. Treffend oder ein überzeichnetes Klischee? Der Faktencheck.

Seite 1 von 6
RalfHenrichs 08.11.2015, 22:26
1. Uninteressant

Als Boerne Petras Liebesgeschichte (der schwarze Schwan) rezitiert hat, gab es von mir Standing Ovations vor dem TV. DAS war wichtig, bin halt Münsteraner.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mindbender 08.11.2015, 22:38
2. ...

Es interessiert keinen, deswegen nicht wichtig. Sorry.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mostrichdazu 08.11.2015, 23:00
3. Kult

wie immer hervorragend!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
CancunMM 08.11.2015, 23:14
4. ?

ja wirklich super. muss ja richtig was los sein in münster, wenn sie deswegen aus dem häuschen sind. man wünscht sich eigentlich immer etwas mehr realismus vom münsteraner tatort. oder sind dort wirklich alle so durchgeknallt? und so viele medzinische fehler....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
speyspey 08.11.2015, 23:52
5. Unangemessen

"Comedy" hin oder her: Dieser Tatort stellt in unangemessener und undifferenzierter Weise Menschen mit psychischen Besonderheiten bloß und missbraucht sie für billige Gags.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hrlange 09.11.2015, 00:02
6. Uninteressant und dumm

Dieser und fast alle Münster-Tatorte sind einfach dumm
und schlechtes Kabarett.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pebcak 09.11.2015, 00:55
7.

"Es ist ja keine Aufklärungssendung über psychische Krankheiten", sagt Röpke.

--

Autismus ist keine psychische Krankheit sondern eine Entwicklungsstörung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Miere 09.11.2015, 01:02
8. Der Münster-Tatort ist der beste.

Die Kurzcharakteristik hat ja nun auch nicht Boerne aus einem Fachbuch vorgelesen, das passt schon. So reden die Leute.

Den Schwan einzubinden war super. Ich fand aber auch die Blitzer-Serie sehr fein. Hoffentlich schafft der Taxifahrer es noch, Boerne das komplette Bußgeld anzuhängen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spigelman 09.11.2015, 01:06
9. Das Vermeiden von Blickkontakt

Der einzige Fehler in diesem Tatort (bezüglich Autismus): Am Ende eines kurzen Gesprächs (eher Gesprächsversuchs) schaut der Autist seinem Gegenüber Boerne einige Sekunden ruhig in die Augen, bevor er geht. Das macht kein Autist. Autisten weichen aus. Kein Blickkontakt, kein Körperkontakt, nicht im Mittelpunkt stehen. Der Schluss, als der Autist beginnt, seine Ermittlungen an einer Wandtafel darzustellen, lässt vermuten, dass er kein 'richtiger' Autist ist, sondern eher autistische Tendenzen hat. Ich habe jahrelang mit Autisten gearbeitet. Ich liebe und respektiere ihr reiches Innenleben und ihre Phantasie. Mathematische oder sonstige Begabungen sind eher die Ausnahme. Meist kommen sie aus ihrer Isolation nicht heraus.
Aber sind wir nicht alle etwas autistisch?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6