Forum: Gesundheit
Familienpflegezeit: Wer pflegt, verliert
DPA

Lohnersatz bei akutem Pflegebedarf von Angehörigen und Auszeit aus dem Job: So will ein Gesetz die Pflege von Angehörigen ab 2015 erleichtern. Doch die Regelung hat Schwachstellen und schließt viele Arbeitnehmer aus.

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Ri Chie 30.12.2014, 15:59
1. ...

Ohne Worte.
Wer hätte auch je Gedacht, dass was Hand- und Fußfestes bei dieser Regierung raus kommt..

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Leser161 30.12.2014, 16:04
2. Hoho said the Clown

Alles kompliziert und unattraktiv. Warum bekommen Angehörige nicht einfach die fürstlichen Beträge die Heime bekommen, wenn sie jemanden aufnehmen. Da wäre die Entscheidung doch viel einfacher und Pflege durch Verwandte ist - solange noch möglich - immer die bessere Lösung.

Ach so. Ich weiss die Antwort. Weil die gesamte Pflegegesetzgebung eine Subvention für die Pflegeindustrie ist.

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pass.opp.do 30.12.2014, 16:19
3. Vergleichsfall Niederlande

"Chef, die Frau ist krank. Muss mich ein halbes Jahr als Pfleger betätigen." - Chef: "Richte ihr liebe Grüsse aus gute Besserung. Bis nächsten Juni dann." Etwas weniger Deutschtum würde der deutschen Politik viele Sympathiepunkte bringen. Nur so als Anregung.

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rheinläufer 30.12.2014, 16:36
4.

Was für eine geistlose Überschrift! Nein, sie hat mich nicht zum Lesen des Artikels animiert. Ich wende mich eher angewidert ab. Pflegen ist immer menschlicher Gewinn. Zudem ist es gut, dass es staatliche Unterstützung gibt.

Ich frage mich: Sind die Journalisten zunehmend kleingeistig oder versuchen sie nur eine solche Leserschaft zu bedienen. Beides ist schlecht. Der Journalismus nimmt in D keine gute Entwicklung.

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felix750_4 30.12.2014, 16:46
5. Warum sollen Angehörige

Die Beträge von Heimen bekommen? Erstens wird inzwischen bei Ausnutzung aller Leistungen mehr gezahlt als stationär und zweitens gibt es einen Unterschied zwischen Fachkräften und Laienpflege. Letztere wird in Zukunft immer mehr weg brechen. Warum sollte der Staat die Pflege zuhause noch mehr subventionieren? Unter Einbeziehung aller Faktoren ist sie teurer für die Gesellschaft. Und wir alle werden 50% mehr Pflegebedürftige versorgen müssen.

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ihawk 30.12.2014, 17:01
6. Pflegekosten

Die Pflegekosten wären um ein Vielfaches teurer ... Dieses Gesetz ist ein untauglicher Versuch der Versicherungslobbyisten die höchst gewinnträchtigen Pflegeversicherungen zu schonen und die Last auf die Betroffenen und deren Arbeitgeber abzuwälzen ... genau genommen ist dieses Gesetz Beihilfe zu einem dreisten Betrug der Versicherungswirtschaft die Jahrzehnte Prämien kassiert hat und jetzt nicht zahlen will.

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pekaef 30.12.2014, 17:20
7. Freiberufler sind die Deppen

Die kommen im Gesetzentwurf gar nicht vor. Nehmen wir als Beispiel einen Literaturübersetzer mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 13.000 EUR: Der kann selber schauen, wie er zurechtkommt.
Im Grunde geht es hier wie bei allen Förderungen des Bundes um reine Wirtschaftsförderung. Punkt.

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herkurius 30.12.2014, 17:45
8. Hinweis an die Redaktion

"Bislang wurde das nicht bezahlt, nun gibt es Lohnersatz - bis zu 90 Prozent des Nettogehalts. Es wird ein Verfahren ähnlich wie bei erkrankten Kindern angewendet. Es reicht, einfach sofort den Arbeitnehmer zu informieren".

Sie wollten sicher "Arbeitgeber" statt "Arbeitnehmer" schreiben.

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Paradox77 30.12.2014, 17:56
9. Das

ist doch bekannt.Für die " Eigenen " Alten und Kranken ist kein Geld vorhanden, weil es z.B: für die Verteidigung der Demokratie am Hindukusch, den Zuzug von Wirtschaftsflüchtlingen und diversen Einrichtungen für Migranten mit anderen Demokratischen Vorstellungen verbraten wird. Wie meinte schon Herr Gauck, kommt alle zu uns wir sind ein großes Land und haben Platz für ALLE !
Guten Rutsch.

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