Forum: Gesundheit
Farbstoffe in Lebensmitteln: Bunt und gefährlich
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Mehr als 300 Zusatzstoffe für Lebensmittel sind in der EU zugelassen. Bei fast der Hälfte raten Verbraucherschützer vom häufigen Verzehr ab, andere halten sie grundsätzlich für bedenklich - darunter auch Farbstoffe aus Süßigkeiten für Kinder.

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Stabhalter 14.07.2013, 19:13
1. darum

Zitat von sysop
Mehr als 300 Zusatzstoffe für Lebensmittel sind in der EU zugelassen. Bei fast der Hälfte raten Verbraucherschützer vom häufigen Verzehr ab, andere halten sie grundsätzlich für bedenklich - darunter auch Farbstoffe aus Süßigkeiten für Kinder.
hätte hier die EU ein grosses Feld zu bestellen,aber diese Triefnasen sitzen nur faul herum und labern Nonsens von früh bis spät anstatt mal die Finger aus dem Hintern zu nehmen und diese Farbpanscherei zu unterbinden.

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incognito@spon 14.07.2013, 19:21
2. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Zusatzstoffen und Obesie?

Folgende Dinge konnte man in den letzten 20 Jahren beobachten: Einerseits eine starke Zunahme an industriellen Lebensmitteln mit Farb-und Aromastoffen, andererseits eine Zunahme an dicken Kindern. Wird es evtl. einen Zusammenhang geben?

Schon in meiner Jugend gab es McDonalds und Haribo. Auch ich hatte dies in geringen Maßen konsumiert. Auch Limo hatte ich getrunken und bin dabei nicht dick geworden.

Inzwischen findet man kein industriell hergestelltes Produkt, welches nicht "Aroma" enthält. sei es "natürlich" (auch verschimmelte Sägespäne als Erdbeergeschmack gilt als natürlich) oder "naturidentisch" nichts gibt es mehr ohne.

Zucker an sich mag überall drin sein, sei es in Schokolade, Obst, Honig oder Säften. Dies ist auch OK so. Ich vermute jedoch, daß die Kombination von Zucker und Aromen etwas Suchtauslösendes mit sich bringen kann. Jeder, der eine Dose Haribo vor sich hatte, und darauf einen Heißhunger bekam, kann davon ein Lied singen.

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wt@dd 14.07.2013, 19:40
3. Na, dann bedanken sie sich mal eher bei der Bundesregierung

statt auf die EU alleine zu schimpfen.
Denn die EU ist hier nur der Sündenbock. Hinter den Kulissen sorgen nämlich die Lobbyisten der Nahrungsmittelindustrie hervorragende Arbeit und sorgen dafür, das an den entscheidenden Stellen die nationalen Regierungen jeglicher Verschärfung einen Riegel vorschieben.
Da muss man sich nur mit Leuten von der EU unterhalten, was die zur Bundesregierung hinsichtlich Verbraucherschutz zu sagen haben.
Da ist nämlich der Merkelismus einer der grössten Verhindere für mehr Verbraucherschutz.
"Unsere" Verbraucherschutzministerin hat ja auch die letzten 4 Jahre nur mit nahezu absoluter Untätigkeit geglänzt. Viel Spass mit der Fortsetzung dieser Regierung, die offensichtlich von der Mehrheit der Deutschen so gewollt ist...

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deedl 14.07.2013, 19:47
4. Selbst schuld

Wer sowas kauft ist selbst Schuld. Sicher ist man, wenn man nur Dinge kauft, die Zutaten enthalten, die man selbst kennt. Wenn die Konsequenz daraus ist, dass Kinder keine Süßigkeiten mehr bekommen, dann ist das für deren Gesundheit auch nicht das schlechteste.

Mittlerweile sollte doch auch der letzte Mensch in diesem Land mitbekommen haben, dass die "Lebens"-mittelindustrie einem nur bunt verpackten Mist verkauft. Wie kann man immer noch so doof sein und das kaufen?

Es sollte wohl jeder erwachsene Bundesbürger in der Lage sein, die Zutatenlisten auf den Lebensmitteln zu lesen. Sobald man was nicht kennt oder versteht, wandert das Produkt zurück ins Regal, fertig. Wer sich das bischen Zeit nicht nimmt, dem ist seine Gesundheit (oder die seiner Familie) scheinbar nicht viel wert.

Und bevor jetzt gleich alle schreiben, wie stressig ihr Leben ist und wie wenig Zeit zum kochen sie haben, die sollten mal in sich gehen, wieviel Zeit sie beim Fernsehen verplempern. Solange sogar werktätige Menschen in diesem Land 3-4 Stunden täglich vor der Glotze sitzen, ist offensichtlich genügend Zeit da, auch mal selbst was zu kochen.

Ich habe kein Mitleid mit Menschen, die sich am Dreck der "Lebens"-mittelindustrie krank gefressen haben. Ich finde, das ist durch große Fahrlässigkeit selbst verschuldet.

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diskantus 14.07.2013, 19:53
5. Das Verbot gesundheitsschädigender Stoffe

greift tief ein in die Food-Industrie. Das ist die, die nicht nur die gefährlichen Stoffe Glutamat und Aspartam einsetzen, sondern auch Zucker, den schlimmsten Förderer degenerativer Erkrankungen in unserer Zeit.
Die Ärzteschaft steckt mit in diesem Kreis: denn wer nicht krank wird, an dem ist nichts zu verdienen.
Und daher steckt auch die Politik mit in diesem Kreis: Sie wird nichts verbieten, das der Ärzteschaft und Pharma-Food-Industrie zuwiderläuft. Denn alle verdienen sie am Menschen, der durch sie krank wird.

Wer mehr wissen will:
Frank Wittig: Die weiße Mafia
Thilo Bode: Die Essensfälscher
Hans-Ulrich Grimm: Vom Verzehr wird abgeraten
d.o.: Garantiert gesundheitsgefährdend - Wie uns die Zucker-Mafia krank macht

Alle keine "Verschwörungs"-Literatur, sondern sachlich und mit Quellen belegt.
Die Menschen werden mit allen PR-Mitteln aufs Kreuz gelegt, betrogen. Es ist längst an der Zeit, auch für die Medien, die Machenschaften aufzuklären.

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Affenbrotbaum 14.07.2013, 19:57
6. Der "Dank" geht an die EU

Tja, das ist der "Segen" der EU.

Die mühsam erarbeiteten Verbote von Azofarbstoffen in Deutschland wurden 1993 von der EU teilweise wieder aufgehoben (Tartrazin etc.).
Denn es darf ja nicht in Deutschland verboten sein, was anderswo erlaubt ist.

Danke auch dafür ...nicht!

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Terabyte 14.07.2013, 19:59
7. Obesie?

Zitat von incognito@spon
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Zusatzstoffen und Obesie?
Gibts das Wort wirklich oder ist das nur eine Erfindung von Ihnen?

Im englischen heisst Fettleibigkeit Obesity, klingt schon mal ähnlich aber in deutsch kenn ich nur Fettleibigkeit oder Adipositas.

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mischpot 14.07.2013, 20:04
8. Haribo macht Kinder froh

die Industrie mischt alles zusammen Hauptsache die Kasse klingelt.

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deedl 14.07.2013, 20:05
9. Droge Zucker

Zitat von incognito@spon
Zucker an sich mag überall drin sein, sei es in Schokolade, Obst, Honig oder Säften. Dies ist auch OK so. Ich vermute jedoch, daß die Kombination von Zucker und Aromen etwas Suchtauslösendes mit sich bringen kann. Jeder, der eine Dose Haribo vor sich hatte, und darauf einen Heißhunger bekam, kann davon ein Lied singen.
Zucker an sich ist süchtigmachend. Außerdem kommt Zucker in der Natur nur in Kombination mit Ballaststoffen vor. Zucker ohne entsprechende Ballaststoffe, ist etwas, auf das wir evolutionär gar nicht angepasst sind. Deshalb ist z.B. Obst gesund (Fruchtzucker und Ballaststoffe) aber Obstsäfte sind Dickmacher (Saft ist im Prinzip Obst ohne die Ballaststoffe).

Zucker wird bei der Verdauung sehr schnell ins Blut aufgenommen, so dass der Blutzuckerspiegel in Höhen steigt, für die unser Körper nicht ausgeleht ist. Der schüttet dann aus Verzweiflung riesige Mengen Insulin aus, um den Blutzucker zu entfernen. Das bedeutet, der Blutzucker wird in Körperfett umgewandelt und eingelagert. Das geht also direkt auf die Hüften. Diese Insulinmengen entfernen zu viel Blutzucker, weil der Körper das in den Mengen nicht ordentlich dosieren kann. Deshalb sinkt dann der Blutzucker in den Keller. Niedriger Blutzucker signalisiert dem Gehirn Energiemangel und schon hat man wieder Hunger. Also haut man sich den nächsten Zuckersnack rein, der dann wieder auf die Hüften geht.

Das ist die Insulinachterbahn, deretwegen sich alle an Zucker dick und fett fressen, und die langfristig zu Diabetes führt. Deshalb gibt es auch so viele Dicke, die sich wundern, wo ihr Gewicht herkommt, obwohl sie doch kein Fett essen. Es ist auch nicht das Fett, das dick macht, es ist der Zucker.

Zuckerkonsum aktiviert die gleichen Bereiche im Gehirn, die bei anderen Drogen auch aktiv sind. D.h. zusätzlich zur Insulinachterbahn gibt es noch einen Suchtmechanismus, der den Konsum weiter erhöht.

Man muss sich auch vor Augen halten, dass reiner Zucker nichts natürliches ist, sondern ein hochverarbeitetes Lebensmittel, dass durch einen aufwendigen Prozess gewonnen wird. Wer auf Fertigprodukte verzichten will, sollte auch mit Zucker sparsam umgehen. Natürlich gehört Zucker in den Sonntagskuchen, aber er gehört nicht in Kindermüslis, Fruchtjogurts oder Streichwurst. Viele unachtsame Menschen essen, ohne es zu wissen, zu jeder Mahlzeit Produkte, die als Zutat reinen Zucker enthalten.

Lest die Packungsbeilagen und stellt das Zeug zurück ins Regal, wenn Zucker drin ist. Eine Erdbeere in Naturjogurt einrühren kann jeder selbst, da braucht keiner den gezuckerten Fertigmist.

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