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Forderung nach Rezeptpflicht: So gefährlich ist Paracetamol
DPA

Paracetamol ist günstig, ohne Rezept zu haben und darf während der Schwangerschaft genommen werden. Neue Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass das Schmerzmittel Kinder im Mutterleib schädigen könnte.

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Noctim 22.10.2014, 10:34
60. mothers little helper

bei kopfschmerzen aspirin; bei gelenkschmerzen ibuprofen. und beides nur im wirklichen notfall. dann passiert nix.

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medicus22 22.10.2014, 10:35
61.

Zitat von untitled0
Ibuprofen ist, zumindest für Leute mit empfindlichem Magen, keine "gefahrlose" Alternative. Ich habe nach jeder Ibuprofen-Einnahme Magenprobleme bis hin zu schweren Magenschleimhautentzündungen bekommen. Mittlerweile verzichte ich weitgehend auf Schmerzmittel. Schmerzen können oft auch anders bekämpft werden. Bei Rückenschmerzen z.B. nutze ich ein TENS-Gerät und versuche es mit Wärmebehandlungen. TENSen hilft oft und auch das "Körnerkissen" hat mir schon so manche Pille erspart.
Für Leute mir empfindlichen Magen gibt es Zäpfchen und generell sollte man Pantoprazol nehmen, wenn man Schmerzmittel schluckt um den Magen etwas zu schonen.
Aber warum auch informieren oder den Arzt fragen...Wie sie ihre Schmerzen bekämpfen ist egal, Hauptsache es hilft. Schmerzfreiheit ist das Ziel. Die Ursache der Schmerzen muß aber auch angehen. Nur Symptome bekämpfen bringt auf die Dauer nix.
Wärme kann helfen, aber es gibt genauso viele die auf Kälte schwören. Der Glaube versetzt Berge. Hauptsache es hilft und jeder muß da seinen Weg finden.

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medicus22 22.10.2014, 10:37
62.

Zitat von dalethewhale
daraufhin das Medikament limitieren zu wollen ist nicht glaubwürdig.
Zumal kleinere Packungen nix bringen, denn an jeder Ecke gibt es Apotheken. Und bei einer Rezeptpflicht beginnt man eben das Ärztehopping. Arzt X weiß nämlich nicht, was Arzt Y verschreibt...

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women_1900 22.10.2014, 10:37
63.

und wieder: den Ärzten & Apotheken Einnahmen zuschanzen. Nichts anderes ist diese Forderung. Heute muss eigentlich jede Schwangere wissen, daß jedes Medikament ein Risiko für da Ungeborene darstellt. Müssen jetzt gleich ALLE Bürger zum Arzt, um sich ein Rezept zu holen?
Bevormundungsland Deutschland, leider werde ich mit entmündigt.

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kfp 22.10.2014, 10:40
64.

Zitat von static_noise
Mein bewusst provokanter "Deutungsvorschlag" : Überempfindliche und verkrampfte Eltern die wegen jedem Wehwehchen Schmerzmittel nutzen, erziehen auch ihre Kinder übervorsichtig und verkrampft und erzeugen so besagte Entwicklungsdefizite.
Einerseits kommt das sicher vor. Andererseits ist halt ADHS auch eine der Krankheiten, die gerne auftritt, wenn man danach sucht - ist doch oft praktischer, ein Kind as krank einzustufen und fortan alle möglichen Medikamente, Erziehungshilfen und Entschuldigungen in Anspruch nehmen zu können, als dem Kind selbst die benötigte Aufmerksamkeit entgegenzubringen und altersgerechtes Herumtollen zu erlauben. Sprich, Leute die jedes Wehwehchen sofort mit Schmerzmitteln "wegmachen", sind vielleicht auch eher dazu geneigt, die Launen eines Kindes medikamentös bzw. durch Therapeuten "wegmachen" zu lassen.

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retro71 22.10.2014, 10:43
65. Eigenverantwortung

Es liegt erstmal in der Eigenverantwortung von jedem einzelnen wann und wieviel Schmerzmittel eingenommen wird.In der Schwangerschaft sollte man sich nat.mit SM zurückhalten u.über Alternativen nachdenken.Aber auch Schwangere haben mal Fieber oder Kopfschmerzen.Paracetamol kenne ich als gut verträgliches Medikament.Ibuprofen hingegen sorgt bei vielen Pat.schon nach einer einzigenTbl.für Bauchschmerzen und sollte bei längerem Gebrauch nur in Kombination mit einem Säuerehemmer eingenommen werden.Magenbeschwerden bis zu Magenblutungen und Durchbruch sind bei Ibu.oder generell bei Antiphlogistika keine Seltenheit.Gerade für Schwangere die oft unter Bauchschmerzen, Übelkeit und Sodbrennen leiden eher eine harte Kost.Eine Rezeptpflicht halte ich für übertrieben und wer weiß was in 10Jahren bei einer Studie über Ibu.herauskommt?

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medicus22 22.10.2014, 10:49
66.

Zitat von static_noise
Au weia... Da gibt es also eine statistisches Zusammenfallen von Schmerzmittelkonsum und Auffälligkeiten und Entwicklungsdefiziten bei Kindern. Wobei besagte Auffälligkeiten erst Jahre nach der Geburt zu diagnostizieren sind und zB der Sympthomkomplex ADHS bis heute umstritten. Mein bewusst provokanter "Deutungsvorschlag" : Überempfindliche und verkrampfte Eltern die wegen jedem Wehwehchen Schmerzmittel nutzen, erziehen auch ihre Kinder übervorsichtig und verkrampft und erzeugen so besagte Entwicklungsdefizite. Ich halte die Forschung für richtig, wenn solche Forderungen und Aussagen aber tatsächlich auf derart 'gewagten' Analysen vermeintlicher Kausalitäten beruht ist sie methodisch ein Armutszeugnis für Herrn Braune!
Es gibt auch Eltern die wegen jedem kleinen Mist ihren Kindern diese "Zuckerkugeln" geben. So bringt man dem Kind bei, das man immer irgendetwas schlucken kann, statt mal die Backen zusammenzukneifen. Wenn "Zuckerkugeln" helfen, dann hilft die Zeit genauso.
Die Kausalitäten des Herrn Braune sind aber sehr amüsant. Und da SPON den Umsatz für rezeptrfreie Medis zeigt, könnte man noch dem Umsatz für Nahrungsergänzungsmittel anzeigen und den Boomende Markt von diversen "Heilern".
Was werden den Kindern nicht alles für Krankheiten angedichtet, von Eltern und "Gesundheitsexperten". Aber in einer Zeit wo Ratgeber ganze Buchläden füllen, braucht man sich nicht mehr zu wundern. Manchen Menschen kann man alles einreden, gegen Geld noch mehr...

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Luna-lucia 22.10.2014, 10:58
67. Unvernunft wird eben

Zitat von retro71
Es liegt erstmal in der Eigenverantwortung von jedem einzelnen wann und wieviel Schmerzmittel eingenommen wird.In der Schwangerschaft sollte man sich nat.mit SM zurückhalten u.über Alternativen nachdenken.Aber auch Schwangere haben mal Fieber oder Kopfschmerzen.Paracetamol kenne ich als gut verträgliches Medikament.Ibuprofen hingegen sorgt bei vielen Pat.schon nach einer einzigenTbl.für Bauchschmerzen und sollte bei längerem Gebrauch nur in Kombination mit einem Säuerehemmer eingenommen werden.Magenbeschwerden bis zu Magenblutungen und Durchbruch sind bei Ibu.oder generell bei Antiphlogistika keine Seltenheit.Gerade für Schwangere die oft unter Bauchschmerzen, Übelkeit und Sodbrennen leiden eher eine harte Kost.Eine Rezeptpflicht halte ich für übertrieben und wer weiß was in 10Jahren bei einer Studie über Ibu.herauskommt?
"überall" bestraft. Wenn jemand z.B. zuviel ACC-Akkut, also Aspirin schluckt, kann er / sie innerlich verbluten.Das lässt sich dann nicht mal mehr vom Notarzt nebenan stoppen. Einfaches Aspirin kann, muss aber nicht, genau wie Paracetamol, schlimmste Nebenwirkungen haben, oder auslösen! Fast jedes! Medikament kann praktisch tötliche Nebenwirkungen auslösen - fraglich ist nur, ab welcher Menge man es zu sich nimmt.

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wolhei58 22.10.2014, 11:02
68. Das eigendliche Problem ist ein anderes

Paracetamol wird immer und gegen alles genommen, da kann ruhig bei dem Verkauf auf alle möglichen Nebenwirkungen hingewiesen werden. Wie kann mann diese wahrlich aufgekärten Kunden bremsen? Wohl nur mit einer Rezeptpflicht. Traurig aber wahr

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agua 22.10.2014, 11:10
69.

Wie immer geht es um das Maß.
In Ausnahmefällen,starke Kopfschmerzen oder hohes Fieber bei einem grippalem Infekt,greifen wir bei uns zu Hause auf die Einnahme von Paracetamol zurück.
Wer dieses Medikament in großen Mengen einnimmt,
sollte eigentlich wissen, dass er seiner Gesundheit schadet.
Die Rezeptpflichtigkeit dient nicht dem Verbraucher.
Einen Zusammenhang mit Adhs herzustellen halte ich für zweifelhaft.

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