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Frage nach dem "Tatort": Erhöht Cannabis das Risiko für Hodenkrebs?
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Kiffende Männer haben ein erhöhtes Risiko für Hodenkrebs. "Da gibt es eine Studie", behauptete Professor Boerne im Münsteraner Tatort. Stimmt das? Der Faktencheck.

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MartinK. 22.09.2014, 14:36
20. Boah

Wie mich das anödet. Da wird irgendetwas in die Welt gesetzt und man macht n Artikel mit 0 Aussagekraft draus.
Man kann jedes Wochenende besinnungslos gesoffen in der Fußgängerzone wachwerden. Interessiert keine Sau. Aber wehe man zieht mal n Joint durch. Dann ists was ganz böses.
Und das sage ich als Nichtkonsument.

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Tom Joad 22.09.2014, 14:49
21. Mann kann etwas dagegen unternehmen

Laut einer australischen Studie - über die vor einiger Zeit ebenfalls auf SPON berichtet wurde - haben Männer, die regelmäßig onanieren, ein geringeres Risiko, an Hodenkrebs zu erkranken, als solche, die es nicht tun. Wer also regelmäßig sein Rohr spült, darf ruhig weiterkiffen.

(In den USA wird übrigens weitestgehend Gras pur geraucht, mit Tabak hat das also nicht zu tun.)

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dergallenstein 22.09.2014, 14:50
22. Was ich mir schon alles für Krankenheiten

durchs Kiffen eingefangen haben soll..... Da müßte ich eigentlich schon seit zig Jahren harte Drogen konsumieren, mit einem Messer manisch depressiv durch die Gegend laufen, Kinder f*cken, Frauen verschrebeln, etc. etc und entsorgt werden. Aber seltsam: Mein Geist wird immer klarer und reziert immer: Qui bono?

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99flow 22.09.2014, 14:50
23.

Zitat von tactical
Nicht clever. So bezeichnet man Menschen die das Offensichtliche nicht wahrhaben wollen und auf Grundlage ihrer eigenen Peter-Pan-Welt sich die Welt machen wie sie ihnen gefällt. Grundsätzlich ist zu sagen das jedes Mittel, das einen Rauschzustand hervorruft, ein Neurotoxin ist. Toxin heißt Gift und das bedeutet das .....
Hoffentlich ist das ganz satirisch gemeint. Soviel Unfug kann man eigentlich nicht ernst meinen. Cannabis als neurotoxisch zu bezeichnen und von einer Vergiftung zu reden ist schon sehr weit hergeholt. Zumindest bei reinem Cannabiskonsum(Verdampfung).
Ich frage mich was sie so zu sich nehmen, um ihren eigenen Horizont so zu beschränken? Vielleicht könnte man daraus auch eine nette Studie aufbauen.

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bart80 22.09.2014, 14:50
24. Rauchen verursacht Krebs.

Das ist richtig. Cannabis sollte nicht geraucht werden, erst recht nicht mit Tabak wie das allgemein üblich ist.
Es gibt Verdampfer unterschiedlicherster Bauart und zahllose Rezepte zur Herstellung schmackhafter Speisen.
Wenn Hopfen geraucht anstatt in Bierform als Getränk gereicht würde, dann müsste Überschrift wohl lauten: "Hopfen verursacht Krebs". Das ist einfach nur albern derart unsachlich zu diskutieren.

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phiko91 22.09.2014, 14:50
25.

Ohne die einzelnen Studien im Orginal gelesen zu haben, sollte man keine Aussagen über evt. vorhandene oder eben auch nicht vorhandene Risiken durch THC-Konsum machen. Das Drogenkonsum jedoch sicher nicht zur Gesundheit beiträgt sollte allerdings allgemein bekannt sein.

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Vollklappspaten 22.09.2014, 15:01
26. Prima

Zitat von Tom Joad
Laut einer australischen Studie - über die vor einiger Zeit ebenfalls auf SPON berichtet wurde - haben Männer, die regelmäßig onanieren, ein geringeres Risiko, an Hodenkrebs zu erkranken, als solche, die es nicht tun. Wer also regelmäßig sein Rohr spült, darf ruhig weiterkiffen. (In den USA wird übrigens weitestgehend Gras pur geraucht, mit Tabak hat das also nicht zu tun.)
Da bin ich ja dann fein raus.
Danke für die Info.

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will keinen Namen angeben 22.09.2014, 15:05
27. Tabak?

Also zum Thema ob denn die Kiffer aus den Studien nicht alle auch Tabak konsumieren würden.
In den USA ist es üblicherweise so, dass man sein Marihuana pur raucht oder verdampft und nicht mit der deutlich gefährlicheren und süchtigmachenderen Droge Tabak mischt.
Wieso das in Deutschland so ist verstehe ich nicht.
Generell wurden wohl viele positive Effekte bzgl. Krebs festgestellt wenn man Cannabis konsumiert:
http://www.collective-evolution.com/2013/08/23/20-medical-studies-that-prove-cannabis-can-cure-cancer/

Insgesamt besteht wohl wirklich der Verdacht eines Zusammenhangs von Cannabiskonsum und Hodenkrebs. Mehr aber auch nicht:
http://www.cancer.org/cancer/news/study-links-marijuana-use-to-testicular-cancer
Len Lichtenfeld, MD, deputy chief medical officer for the American Cancer Society cautioned that the study’s findings are preliminary, and the number of men studied was small. Lichtenfeld said, “The study is interesting, but the findings are not conclusive. More research needs to be done to form a firmer conclusion that this is a definite relationship (between marijuana use and testicular cancer risk).”

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suplesse 22.09.2014, 15:14
28. Eins gegen das Andere?

Bringt es was, die eine Droge gegen die Andere zu stellen. Wenn Canabis schlecht für die Gesundheit ist, bedeutet das noch lange nicht das Gegenteil für den Alkohol. Sowohl der Alkohol wird verharmlost, als auch beinahe alle anderen Drogen, zumeist von denen, die sie konsumieren und damit handeln. Wenn man nur lange genug im Internet sucht, findet man sogar Fürsprecher für Heroin und Crystal Meth. Also liebe Jugendliche, lasst euch nichts erzählen. Ihr verändert euch durch Drogen, zu eurem Nachteil. Drogen schaden eurer Gesundheit, eurem Körper, eurer Psyche. Lass die Finger davon. Profiteure sind allein die Dealer.

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Ganzgeber 22.09.2014, 15:17
29. Gegenargument zu pauschal

"Alle drei Studien haben allerdings dasselbe Grundproblem: ... Es könnten ebenso andere Faktoren dafür verantwortlich sein, die die Wissenschaftler bei ihrer Untersuchung nicht berücksichtigt haben."

Mit diesem Argument können Sie JEDE Studie zurückweisen. Möglich ist das immer. Wenn Ihre Kritik Substanz haben soll, sollten Sie schon erwähnen, welche Faktoren das sein könnten (etwa begleitender Tabakkonsum...)

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