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Frage nach dem "Tatort": Erhöht Cannabis das Risiko für Hodenkrebs?
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Kiffende Männer haben ein erhöhtes Risiko für Hodenkrebs. "Da gibt es eine Studie", behauptete Professor Boerne im Münsteraner Tatort. Stimmt das? Der Faktencheck.

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disklord 22.09.2014, 21:03
80. Wenn man etwas verbieten möchte sollte man zumindest etwas informiert sein.

Zitat von derigel3000
Ich würde mal behaupten, dass Cannabis vom Krebsrisiko her keinen Deut besser ist als Tabak. Das ist nämlich genau das, was die "Legalisieren"-Rufer immer schön vergessen: Ob Tabak oder Dope: Bei beidem zieht man sich den Rauch von was verbranntem in die Lunge, bei beiden entstehen beim Verbrennen diverse Giftstoffe. Aber was sag ich, SPON gehört ja zu den Vorreitern: Tabak will man verbieten, Cannabis legalisieren. Ob man so nur den Strick mit der Guillotine tauscht, darüber verliert man kein Wort.
Das eigentliche Ziel beim Cannabiskonsum ist es das THC zu konsumieren. Die so ziemlich dämlichste Darreichung ist das Rauchen zusammen mit Tabak (nicht nur wegen der von ihnen beschriebenen Nebenwirkungen). Aber das ist nicht die einzige Möglichkeit des Konsums. THC ist lipophil. Falls ihnen dazu nichts einfällt, können sie ja mal googlen. Rauchen (von egal was) würd ich schon deshalb verbieten, weil man seinen (Drogen-)Konsum anderen aufzwingt. Wenn sie ihren Körper schädigen wollen, kein Thema, aber die äquidistante Verteilung von Rauchern an Haltestellen nervt.

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jtu 23.09.2014, 23:10
81. Was?!

Vielleich liegt es auch einfach daran dass durch die verdammte Prohibition das gute Kraut durch Schuhcreme, Sand, Brix, Plastik, Haarspray und Glas gestreckt werden kann?!

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sozialrentenfall2026 23.09.2014, 06:55
82. ...und Helmut Schmidt lebt immer noch!

Wieder mal so ne Kiffer-Panik-Studie.
Wie hoch ist denn das erhöhte Risiko von Rauchern an Hodenkrebs zu erkranken?
Normalerweise konsumiert man doch den Stoff mit Tabak.
Also ist eine isolierte Betrachtung der Substanz garnicht möglich.
Abgesehen davon, das Kiffer keinen grauen Star bekommen, das Risiko einer Leberzerrose geringer ist und man an keiner Überdosis krepieren kann ist die Sache mit dem Hoenkrebs ja wohl eher ne Randerscheinung.
Und allen Studien zum Trotz - Helmut Schmidt raucht immer noch!

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No Salafisten 23.09.2014, 09:27
83. Schwachsinn

Zitat von jujo
Dann hat Mann die Wahl, kiffen und poppen geht nicht zusammen ohne Risiko, Mann kann nicht alles haben!
Ich habe nie gekifft und bekam mit 37 Jahren Hodenkrebs. Wie sagte Paracelsus schon sagte alles ist Gift nur allein die Dosis machts aus.

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spon-facebook-1409121214 23.09.2014, 12:12
84. blödes Gift

Zitat von tactical
Nicht clever. So bezeichnet man Menschen die das Offensichtliche nicht wahrhaben wollen und auf Grundlage ihrer eigenen Peter-Pan-Welt sich die Welt machen wie sie ihnen gefällt. Grundsätzlich ist zu sagen das jedes Mittel, das einen Rauschzustand hervorruft, ein Neurotoxin ist. Toxin heißt Gift und das .....
Wenn Sie dieser Meinung sind. sollten Sie sich unbedingt das von mir zu diesem Thema gepostete Video anschauen.

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citizen_of_zulu_nation 23.09.2014, 14:10
85. Cannabis-Extrakt als Therapieform für Krebs

Genau das Gegenteil ist der Fall:
http://www.cureyourowncancer.org/how-cannabis-oil-works.html
Author: Dennis Hill, Biochemiker und 10 Jahre Mitarbeiter in Forschung und Administration im M.D. Anderson Cancer Center .
Er hat sich entschieden seinen fortgeschrittenen Prostatakrebs mit Cannabis-Extrakt zu behandeln und auf konventionelle Therapien komplett zu verzichtet:
https://www.youtube.com/watch?v=c_mIn0GOZsA

Weitere Studien zu dem Thema:
http://pastebin.com/aAvSuSn0
(siehe "Third, information regarding cannabis ability to treat cancer:")

Darüber hinaus führt die Pharmafirma G.W. Pharmaceuticals aus U.K. derzeit klinische Studien zur Behandlung von Hirntumoren mit Cannabis-Extrakt am Menschen durch:
http://www.leafscience.com/2013/11/12/cannabis-treatment-brain-cancer-begins-first-human-trials/
Sie versuchen nun Cannabis-Patente über das Cannabinoid-Verhältnis von THC zu CBD zu deklarieren - man hatte ja gedacht eine Pflanze wie Cannabis könne man nicht patentieren:
http://www.leafscience.com/2013/12/13/drug-maker-will-soon-hold-patent-thc-cbd-cancer-cures/

Die Cannabis-Medikamente, wie Nabiximols (Handelsname Sativex), die sie "verticken" kosten ein Schweinegeld!
Demnächste kommt dann Epidiolex für an Epilepsie erkrankte Kinder.

Auf die Schädlichen Wirkungen, verbrannte Substanzen zu Rauchen, muss man wohl nicht näher eingehen. Gilt für Cannabis genauso.

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ewert 24.09.2014, 18:02
86. Beiträge, die die Prohibition verharmlosen

Zitat von suplesse
wenn sich dabei das Leben nur noch um den Stoff dreht. So ist weiterhin zu bemerken, dass es in Reinstform auf dem freien Markt nicht zu haben ist und die Suchtkranken alles das konsumieren, was auf der Straße gehandelt wird.
Alles, was sie hier schreiben,sind Effekte der Prohibition:

* Beschaffungsdruck bis hin zur -Kriminalität
* Miese Qualität verbunden mit
* unbekannten Streckmitteln

Hätte der Süchtige einen kontrollierten Zugang (vgl. Diamorphinabgabe per Rezept), gäbe es DIESE Probleme schon mal gar nicht.

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Soziopathenland 24.09.2014, 22:15
87. Eröhen unbezahlte Überstunden das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall?

...wäre auch eine Schlagzeile, aber ein Teil der Presse ist unermüdlich damit beschäftigt die Schädlichkeit von Cannabis öffentlich zu diskutieren. Weshalb? Wieso will man ausgerechnet die Schädlichkeit von Cannabis öffentlich diskutieren? Wieso diskutiert man nicht die Schädlichkeit unbezahlter Überstunden?

Die häufigste Todesursache bleiben Herz-Kreislauferkrankungen. 40,2 Prozent aller Sterbefälle wurden so verursacht – vor allem bei älteren Menschen. 92 Prozent der an einer Krankheit des Herz-Kreislaufsystems Verstorbenen waren 65 Jahre und älter.

An einem Herzinfarkt, der zu dieser Krankheitsgruppe gehört, verstarben im Jahr 2012 insgesamt 55.425 Menschen. Davon waren 55,7 Prozent Männer und 44,3 Prozent Frauen.


aus:
http://www.welt.de/gesundheit/article122843459/Die-haeufigsten-Todesursachen-in-Deutschland.html

Dagegen:
In Deutschland erkranken im Jahr etwa 4000 Männer im Jahr an Hodenkrebs.

Man berichtet lieber darüber, dass es unter den 4000 Hodenkrebskranken vielleicht, möglicherweise, unter Umständen einige wenige gibt, deren Erkrankung durch Cannabiskonsum hervorgerufen wurde, statt darüber, dass es zigtausende Menschen gibt, die an Herz-/Kreislauferkrankungen sterben?

Wie viele von denen machten unbezahlte Überstunden?
Das würde mich weit mehr interessieren.

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