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Frauen in der Familie: Advent, Advent, die Mutter rennt
Mareen Fischinger/ Westend61/ Getty Images

Die Vorweihnachtszeit ist der Höhepunkt der Familienorganisation - und bringt vor allem Mütter alle Jahre wieder an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Warum ist das bis heute so? Und wie können wir das endlich ändern?

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phreak123 19.11.2019, 20:59
1. Die Gesellschaft ist nicht das Problem...

... sondern Ihre individuelle Familie, Ihr Lebenspartner und deshalb auch Sie selbst, ihr Kommunikationsversagen bezüglich Ihrer Bedürfnisse innerhalb Ihrer Familie. Als Familienvater von 3 Kindern habe ich es satt aufgrund meines Geschlechts über einen Kamm geschoren zu werden, nur weil in manchen Familien ein Kommunikationsproblem besteht. Sagen Sie Ihrem Lebensgefährten doch, er soll es machen, wenn es Ihnen zu viel wird. Meine Güte....

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Tubus 19.11.2019, 21:24
2. So what?

Wundervolle Beschreibung der Realität Genau so lief es bei meinen Eltern, bei uns und wenn ich es recht beobachte, bei meinen Töchtern ab. Kein Weihnachten, ohne einen Weinkrampf meiner Mutter. Der gehörte einfach dazu. Auch die Diagnose ist richtig. Mütter begreifen sich als das Zentrum der Familie. Und tatsächlich, sie sind es auch. Es ist ein traditionelles Rollenverständnis. Na, und? Meine Mutter und meine Frau waren glücklich damit und meine Töchter vermutlich auch. Meine Mutter und meine Frau habe ich dafür geliebt. Ich bin mir sicher, sie wussten das auch. Das kann man natürlich ändern. Meine Töchter sind ganz offensichtlich nicht dazu bereit und deren Männer werden es vermutlich auch nicht erzwingen. So what?

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aggro_aggro 19.11.2019, 21:29
3. Hihi

Gut, dass der letzte Teil noch dabei war, denn auch Männer haben es nicht leicht.
Mütter geben oft ungern die Kontrolle ab, von der Elternzeit (Mutter 12, Vater 2 Monate) bis zum Kauf von Pullovern.
Männer lassen sich ungern kritisieren, und wenn sie den zweiten "hässlichen" Pullover gekauft haben, kaufen sie nie wieder einen.

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Der wilde Hase 19.11.2019, 21:30
4. Was Machtbesessenheit betrifft

ist Uli Höness ein Waisenknabe gegenüber einer Hausfrau. Wenn ihr mithelft, liebe Männer, führt das sicher nicht zur Entlastung, sondern die Planung wird noch ehrgeizig erweitert. Und wehe, wenn ihr beim 10 Gänge Menue einen Gang weglassen wollt, was sollen da die Gäste denken. Und wehe ihr denkt daran, das Besuchsprogramm zu reduzieren, dann könnt ihr gleich die Scheidung einreichen. Am besten ihr verdrückt euch so heimlich wie möglich. Ein Tip noch, wenn eure Frau ein weibliches wesen zum sSchwatzen und Schimpfen findet, seid ihr gerettet, da vergißt sie alles.

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gumbofroehn 19.11.2019, 22:06
5. Hellsichtige Frauen wussten das schon immer.

Beispielhaft hat sich Renate Schmidt (ehemalige Bundesfamilienministerin) im SZ-Magazin 13/2015 wie folgt geäußert (siehe https://sz-magazin.sueddeutsche.de/familie/es-kann-immer-was-passieren-81102):

"Die Frauen machen sehr gute Abschlüsse – und nutzen sie nicht. Weil sie die Macht im Bereich Familie nicht hergeben. Dafür verzichten sie auf Macht an anderen Stellen. Sie fühlen sich von vornherein zuständig für die Kinder, für die Organisation von Familie. Klar wünschen sie sich Männer, die mehr mitmachen, als es noch in meiner Generation üblich war. Aber sie müssen dann auch loslassen. Wenn ich sage, ich fühle mich nicht zuständig für saubere Fenster, muss ich akzeptieren, dass mein Mann die Fenster so putzt, wie er sie putzen will."

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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quark4@mailinator.com 19.11.2019, 22:09
6.

Was willst Du machen, wenn Du (und andere männliche Familienmitglieder) jedes Jahr darum bittest, weniger Aufwand zu betreiben, weniger zu kochen, zu dekorieren, etc. und wenn dennoch die ganze Zeit bis zum Letzten gerackert wird, so daß kaum gemeinsame Zeit bleibt und die Nerven blank liegen ? Jede Hilfe, die man gibt, wird aufgesogen und sofort dazu verwendet, noch mehr Aufwand zu treiben. Sorry, aber irgendwo ist eine Grenze, wo man einfach nicht mehr schuld daran ist, wenn die andere Seite schlicht unfähig oder unwillig dazu ist, mal gemütlich zu sein. Mir wäre es jedenfalls 1000x lieber, es gäbe weniger zu essen und dafür mal ne Spielerunde, einen Spaziergang oder wozu auch immer man gemeinsam Lust hat.

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pirre 19.11.2019, 22:34
7. Stimmt, Männer...

...haben den ganzen Tag ja praktisch nichts im Kopf, liegen faul rum und wundern sich über outburnende Frauen. Und klar auch, dass WENN sie dann etwas tun, machen sie es NATÜRLICH erstmal falsch.

Himmel, aus welchem Jahrhundert ist dieser Text?

Ärgerlich.

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ckoenig 19.11.2019, 22:42
8. Vom eigenen Anspruch überfordert

Die meisten dieser Frauen sind völlig überfordert von ihren überzogenen Ansprüchen an sich selbst. Nicht die Partner sollten bei diesem überzogenen Perfektionismus mitspielen, sondern diese gestressten Frauen sollten sich mal locker machen. Die Welt geht nicht unter wenn es nur 24 Stückchen Schokolade im Adventkalender gibt, anstatt von 24 Spielzeugen. Und wenn es nur 1 Sorte Plätzchen gibt, dann ist's auf nicht schlimm. Warum nicht mal ganz auf Adventskalender und Den ganzen anderen Krams verzichten? Aber nein, will man ja alles haben und dann ist man gestresst. Selbst schuld.

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fillthegap 19.11.2019, 22:51
9. arme mütter

sorry aber das ist kram aus dem letzten jahrhundert. wenn frauen kapieren, und die wenigsten tun das, dass männer dinge anderst angehen und die frauen das einfach akzeptieren, dann klappt das mit den jungs. es gibt NICHTS was ein mann nicht genauso kann, aber er muss seine eigenen fehler und erfahrungen machen dürfen. ok beim stillen wirds schwierig. und mal ehrlich, stress wegen adventskalender ist albern.

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