Forum: Gesundheit
Fruktoseunverträglichkeit: Schmerzhafter Fruchtzucker
dapd

Lange Zeit galt Fruchtzucker als gesundes Diätprodukt, doch das positive Image verblasst: Wer viel Fruchtzucker isst, gefährdet seine Gesundheit. Immer mehr Menschen leiden unter Verdauungsbeschwerden, weil sie die großen Fruktosemengen in der Nahrung nicht vertragen.

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Wololooo 16.02.2013, 11:58
10.

Fructose (bzw. das von der US-Regierung stark subventionierte High-Fructose-Corn-Syrup) ist der Hauptgrund für das Übergewichtsproblem in den USA. Wenn das Freihandelsabkommen mit den USA entstehen sollte, wird sich dieses Teufelszeug auch in allen Speisen wiederfinden (mehr als ohnehin schon).

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doc 123 16.02.2013, 12:14
11. Absolut richtig

Zitat von tuttofatto
Bei der Beschreibung des Fructosegehalts in den genannten Früchten fehlt ganz eindeutig der Glukosegehalt und die Gemüse!
Auch mit Fruktose kann man tatsächlich dick werden, eine Leberverfettung bis hin zu beschriebenen Fällen einer Leberzirrhose bekommen. Wie Sie richtigerweise schreiben können Betroffene tatsächliche einige Betroffene einzelne Obstsorten tatsächlich nicht vertragen, aber vor Kernobst und glechzeitigem Flüssigkeitsgenuss hat selbst meine Großmutter schon gewart; heute weiß ich die medizinische Ursache dafür, denn durch die gleichzeitige Flüssigkeitsaufnahme wird die Darmpassage beschleunigt, das passive Absorptionssystem kann nicht ausreichend Fruktose aufnehmen und diese gelangt in die unteren Darmabschnitte, vergärt dort und entwickelt dabei Gase, die dann die Beschwerden machen.

Jedoch überwiegt in jedem Obst und Gemüse der positive Effekt durch zigtausend weitern pflanzlichen Inhaltsstoffe, wie Vitamine oder Antioxidantien. Künstlich zugesetzter Fruchtzucker muss natürlich, genau wie der andere Einfachzucker Glucose (ist deklariert) gemieden werden.

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rainerkor 16.02.2013, 13:18
12. Youtube

suchen bei Youtube: Sugar the bitter truth

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ralfhettich 16.02.2013, 13:26
13. Zucker ist nicht gleich Zucker

Bei Fruktose, also bei Fruchtzucker, denken Sie bestimmt an einen gesunden Inhaltsstoff von vielen Obst- und Gemüsesorten. Oder dass Lebensmittel, denen Fruchtzucker zugesetzt wurde, besonders empfehlenswert sind. Doch weit gefehlt. Zucker bleibt Zucker – auch wenn man Ihnen etwas anderes einreden möchte.

Die Hersteller von Lebensmitteln setzen auf Ihre Unwissenheit und verwenden eine Reihe von Tarn- und Decknahmen für diesen Fruchtzucker. Auch werden Ihnen nebulöse Werbeaussagen unterbreitet.

Wissen Sie, was in Ihrem Joghurt enthalten ist, der Ihnen „mit der Süße aus Früchten“, angeboten wird? Fruktose natürlich.

Auch mit dem Slogan „Ohne Haushaltszucker“ werden Ihnen Produkte angeboten, die mit Fruktose hergestellt wurden. Besonders die kalorienreduzierten Nahrungsmittel und solche speziell für Diabetiker enthalten Fruktose in größeren Mengen.

Die Aussage „zuckerfrei“ bezieht sich nämlich ausschließlich auf Haushaltszucker.

Aufgepasst: Mit diesen Tarn- und Decknamen verschleiert die Lebensmittelindustrie einen hohen Anteil von Fruktose:

1. Gesüßt mit der Süße aus Früchten

2. Ohne Kristallzucker

3. Traubenfruchtsüße

4. Für Diabetiker geeignet

5. Zuckerfrei

6. Ohne Zuckerzusatz

7. Fruktose-Glukose-Sirup

8. Fruchtsüße

9. Apfelfruchtsüße

Mit den besten Wünschen für ein längeres und gesünderes Leben

Ihr Dr. Ralf Hettich

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butternut 16.02.2013, 13:28
14. Mehr Fisch und Fleisch

Zitat von lanier67
Schön, daß darüber mal geschrieben wird. Schade, daß Sorbit in diesem Artikel überhaupt nicht erwähnt wird. Oft geht eine Fruktoseintoleranz Hand in Hand mit einer Sorbitintoleranz.Einkäufe werden zu einer Anstrengung, da von Fertigbackwaren über Kaugummis und Zahnpast bis zu Medikamenten, Sorbit anscheinend überall verwendet wird.
Tja, da fällt vegane Ernährung flach. Außerdem sollten die Betroffenen möglichst keine Zahnpasta essen und sich dafür mehr Fisch und etwas Fleisch gönnen.

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inci2 16.02.2013, 13:32
15.

Zitat von pm22
Unverträglichkeit ist die eine Sache, ansonsten ist die Menge an Obst, welches der Gesundheit "angeblich" schadet, durch moderaten Obstkonsum nicht zu erreichen. Obst ist nährstoffreich und gesund und wichtig, dazu gehören auch Äpfel!
Jetzt rechnen Sie nur die jeweils 5 Portionen Obst und Gemüse, die man ja für eine "gesunde" Ernährung täglich zu sich nehmen soll.

Eine Portion entspricht in etwa einer Handvoll. Das macht dann beim Obst schon mal locker 5 Äpfel pro Tag. Dann das Gemüse jetzt noch dazugerechnet wird, kann man, je nach Gemüseart auf Mengen von bis zu 1kg kommen.

Diese Portionen nimmt man natürlich zusätzlich zu den normalen Mahlzeiten zu sich. Nicht anstatt.

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Airkraft 16.02.2013, 13:32
16. Wer viel...

Zitat von sysop
Lange Zeit galt Fruchtzucker als gesundes Diätprodukt, doch das positive Image verblasst: Wer viel Fruchtzucker isst, gefährdet seine Gesundheit. Immer mehr Menschen leiden unter Verdauungsbeschwerden, weil sie die großen Fruktosemengen in der Nahrung nicht vertragen.
Wer (zu)viel von irgendwas isst oder trinkt verträgt das bekanntlich nicht. Das kann sein was es will!

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inci2 16.02.2013, 13:34
17.

Zitat von Powerslave
Ich trinke zwar keine Limonaden und verzichte weitgehend auf Fertigprodukten, dafür esse ich viel Obst und bereite meine Mahlzeiten aus Gemüse zu. Mit "viel Obst" meine ich z.B. einen im Blender hergestellten Frühstückstrank aus 1 Apfel, 3 Clementinen, 1 Kiwi, 1 Grapefruit, 1 Karotte. Je nachdem was im Fruchtkorb gerade da ist. Das 3-4 mal pro Woche. Stellt das dann bereits ein Problem dar?
Wenn Sie keine Probleme haben, wohl nicht. Das Problem dürfte eher darin liegen, daß es eine Menge Leute gibt, die so einen Trank nicht 3-4 pro Woche, sondern 3-4 mal täglich zu sich nehmen.

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Mitchmalibu 16.02.2013, 13:34
18. Die Kirche im Dorf lassen

Es ist wie mit Ernährungsthemen allgemein üblich zur pauschalisierung und Stigmatisierung zu tendieren. Fruktoseintoleranz oder Unverträglichkeit ist eine genetisch determinierte, enzymatisch bedingte Stoffwechselstörung, die nichts nichts mit irgendwelchem Hokuspokus über Verschwörungstheorien der Lebensmittelindustrie oder alternativer Ernährungslehren zu tun hat. Im Darm existiert extra ein Transporter zur Fruktoseresorption, welcher ebenfalls durch genetischen defekt bedingt zu verminderter Resorption führen kann, was dann ähnliche Symptome wie Bsp. Milchzuckerunverträglichkeit verursachen kann. Ersteres und letzteres haben aber zunächst nichts miteinander zu tun. Die Mengen an Fruktose, die man über normalen Obstkonsum aufnehmen kann, sind für den gesunden Menschen ungefährlich. Fructose ist in geringen Mengen durchaus auch als Zuckerersatz geeignet, da seine Umwandlung in Glukose in der Leber einen verzögertern Blutzuckeranstieg bewirkt. Aber EINE Studie zu nennen ohne Angabe der Quelle ist ohnehin Journalismus geringer Qualität!

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lanier67 16.02.2013, 14:05
19.

Zitat von pm22
Unverträglichkeit ist die eine Sache, ansonsten ist die Menge an Obst, welches der Gesundheit "angeblich" schadet, durch moderaten Obstkonsum nicht zu erreichen. Obst ist nährstoffreich und gesund und wichtig, dazu gehören auch Äpfel!
Ausser bei einer zusätzlichen Sorbitintoleranz, dann sind Äpfel, Birnen, Trauben, Pflaumen und Kirschen absolute No-Gos

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