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Gebärmutterhalskrebs: Initiative drückt Preis für HPV-Impfung in armen Ländern auf Re
AP

Die Impfung soll Millionen Mädchen vor Gebärmutterhalskrebs schützen: Einer Initiative ist es gelungen, den Preis für HPV-Impfstoffe in den ärmsten Ländern der Welt auf ein Rekordtief zu senken. Noch in diesem Monat starten erste Impfkampagnen.

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legastheniker 11.05.2013, 15:51
10. danke

Zitat von Bowie
Ein Auszug aus Wikipedia, die Originalstudien lesen Sie nitte dort direkt nach: "Im Jahre 2011 wurden erste Daten nach Einführung eines flächendeckenden Impfprogramms mit einem quadrivalenten Impfstoff publiziert. Das Programm wurde 2007 in Australien etabliert. Die Impfrate liegt dort bei 80 bis 90 Prozent. Drei Jahre nach Beginn der Impfkampagne waren die behandlungsbedürftigen Krebsvorstufen bei Mädchen unter 18 Jahren um 59 Prozent niedriger als zuvor.[23][24]"
erst einmal danke für die antwort.
leider ist die datenlage wie ich befürchtete sehr schwach. ich habe mir den link komplett angeschaut und die dazugehörigen angaben geprüft und komme zu dem schluss das die wahrscheinlichkeit das es sich um eine sog. "ente" handelt grösser ist als das in der impfung das versprochene heil liegt. die zukunft wird es zeigen.
eins steht allerding jetzt schon fest und ist auch für sie wichtig: es ist überhaupt nicht gesagt ob eine impfung z.b. ihren krebs verhindert hätte und damit unterscheidet sich diese impfung schon mal zu den meisten impfungen die man traditionell kennt. es geht hier darum durch eine impfung die wahrscheinlichkeit zu reduzieren und ob dies erreicht wird ist nach meiner recherche vollkommen offen.
wirklich gute daten wird es erst in 10-40 jahren geben was in der sache der natur/erkrankung liegt.

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xebudig 11.05.2013, 21:51
11. Sachlichkeit?

Zitat von glasperlenspieler
Aus allen bisherigen Studien geht hervor, dass HPV-Impfungen zwar gutartige Zellveränderungen verhindern, die meist auch von allein wieder verschwinden, aber gerade bei der Verhinderung höhergradiger Zellveränderungen, den eigentlichen Krebsvorstufen, versagen die hier propagierten Impfungen.
Bitte auf Quellen verweisen.

Zitat von glasperlenspieler
Die Wirkung der Impfung wird auch dadurch eingeschränkt, dass Mädchen von dem angenommenen Impfschutz nur dann profitieren, wenn sie innerhalb von fünf bis sieben Jahren nach der Impfung ungeschützten Geschlechtsverkehr haben. Im Übrigen sollen Kondome auch schützen ...
Nahezu ALLE (epidemologisch relevant >80%) Frauen in dieser Welt haben vor dem 20 Lebensjahr ungeschützten Geschlechtsverkehr.
Komdome schützen nur wenn sie zu 100% angewandt werden. HPV ist hochinfektiös!

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knightsurfer 12.05.2013, 14:22
12. Ja, impfen hat Nebenwirkungen...

nämlich die Immunität gegen eine Krankheit. An Alle Impfgegner: Nennt gefälligst Zahlen und nicht immer irgendwelche Anekdoten von Kindern des Schwagers der Cousine dritten Grades! Dieses Impfgegegnertum ist eine unausrottbare Seuche geistig Verwirrter Esoteriker, die ihre wissenschaftsfeindliche Grundhaltung platt überall an Mann und Frau bringen wollen. Nun einmal die beliebteste Verschwörungstheorie. Die ständige Impfkomission ist von Pharmavertretern durchsetzt und versucht ungetestete, uberteuerte Impfstoffe zum Wohle der Industrie in unschuldige Kinder zu injizieren. Diesen Blödsinn durfte ich mir schon anhören. Hierzu mal Fakten: selbst wenn eine Impfdosis 500,-- € kostet, verdient die Pharmaindustrie nicht sehr viel damit, bei 4,50 € gar nichts. Geld wird mit chronisch Kranken, in diesen Falle Krebspatienten, verdient. Die Behandlungskosten eines Krebspatienten gehen in die zig- bis hunderttausende. So blöd, sich das eigene Geschäft zu versauen sind diese Leute auch nicht. Möglichkeit zwei, die Impfstoffe sind unwirksam. Wenn das rauskommt, kann die Pharmaindustrie gar nicht so viele Leute schmieren, wie notwendig wären. Die Schadenersatzprozesse, insb. in den USA, würden mehr Schaden anrichten, als man je erwirtschaften kann. MIllionenfache Körperverletzung, da kommt schon ein schönes Sümmchen zusammen.

Gruß

Knightsurfer

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wschwarz 12.05.2013, 14:35
13. traurig aber wahr

Männliche Vorhautbeschneidung senkt das Risiko an HPV bzw.H zu erkranken, effektiv. Ansonsten Kondome.

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querulant1892 12.05.2013, 17:28
14.

Zitat von knightsurfer
nämlich die Immunität gegen eine Krankheit. An Alle Impfgegner: Nennt gefälligst Zahlen und nicht immer irgendwelche Anekdoten von Kindern des Schwagers der Cousine dritten Grades! Dieses Impfgegegnertum ist eine unausrottbare Seuche geistig Verwirrter Esoteriker, die ihre wissenschaftsfeindliche Grundhaltung platt überall an Mann und Frau bringen wollen. Nun einmal die beliebteste Verschwörungstheorie. Die ständige Impfkomission ist von Pharmavertretern durchsetzt und versucht ungetestete, uberteuerte Impfstoffe zum Wohle der Industrie in unschuldige Kinder zu injizieren. ....... ......................... ................... Gruß Knightsurfer
Danke für ihren Kommentar!

Auch ich habe den Eindruck, dass es den meisten Impfgegnern eher um Emotionen geht, als um Fakten.

Da ist irgendetwas mystisches, was die Leute nicht verstehen (Kleine Mikroorganismen, Gene, angebliche (!) Krebszellen bei der Impfstoffherstellung.....).

Aber anstatt sich fachlich zu informieren (Biologielehrbücher aus der Schule....), lassen sie sich einfach von der German Angst anstecken.

Umgekehrt haben viele Impfgegner eine ziemlich technik-feindliche Grundhaltung und glauben stattdessen oft an irgendwelche Esoterik-Naturreligionen.
(Alles was natürlich ist, ist gut. Und alles Künstliche ist pöse, pöse.)

Wenn man Ihnen Dinge erzählt, die ihr Weltbild in Frage stellen, tuen sie so, als ob sie nicht zuhören würden oder reden sich irgendwelche Verschwörungstheorien ein, welche ihr Weltbild wieder gerade rücken.

Oft wird dann auch mit pseudowissenschaftlichen Scheinargumenten hantiert ("Quecksilber" in Impfstoffen, Steigende Krebsraten seit Einführung der XY-Impfung......) und man beruft sich auch gerne auf irgendwelche Homöopathie-Ärzte die sich gerne von anderen Homöopathie-Ärzten bestätigen lassen.

Hier bei Spiegel-Online habe ich schon oft mit Impfgegnern "diskutiert". Teilweise waren deren "Argumente" so absurd, dass ich mich manchmal gefragt habe, ob Das Satire sein soll.

Umgekehrt:
Dass es auch in der Anti-Impfgegner-Szene Lobbyismus und Gefälligkeitsstudien gibt, wird einfach ignoriert;
-
Ebenso, dass auch die bei Impfgegnern so beliebte Naturheilkunde gefährliche Risiken und Nebenwirkungen haben kann.

Und wenn ein Impfgegner bei einer sachlich-wissenschaftlichen Diskussion nicht mehr weiter weiß, wird gerne auch mal mit der Menschen-Hasser-Keule ("Ihr Impfbefürworter vergiftet kleine Kinder....") hantiert oder das Totschlagargument des "Mietmauls" ("Wie wieviel Geld kriegst Du für deine Pharma-Propaganda") wird rausgekramt.

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querulant1892 12.05.2013, 17:35
15. Korrektur!

Zitat von querulant1892
Umgekehrt: Dass es auch in der Anti-Impfgegner-Szene Lobbyismus und Gefälligkeitsstudien gibt, wird einfach ignoriert;

Doppelte Verneinungen können oft verwirren.

Das "Anti" gehört weg!

Ich meinte natürlich:
"Dass es auch in der Impfgegner-Szene Lobbyismus und Gefälligkeitsstudien gibt, wird einfach ignoriert"

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les2005 12.05.2013, 18:30
16. Fakten?

Zitat von knightsurfer
Nun einmal die beliebteste Verschwörungstheorie. Die ständige Impfkomission ist von Pharmavertretern durchsetzt und versucht ungetestete, uberteuerte Impfstoffe zum Wohle der Industrie in unschuldige Kinder zu injizieren. Diesen Blödsinn durfte ich mir schon anhören. Hierzu mal Fakten: selbst wenn eine Impfdosis 500,-- € kostet, verdient die Pharmaindustrie nicht sehr viel damit, bei 4,50 € gar nichts. Geld wird mit chronisch Kranken, in diesen Falle Krebspatienten, verdient.
Ihre Behauptung, daß die Pharmaindustrie bei 500 Euro pro Dosis 'nicht sehr viel' verdient, wenn sie zu 4,50 kostendeckend produzieren kann, als Fakt zu bezeichnen ist schon mutig. Außer Sie sind im Hauptberuf Finanzvorstand des Herstellers. Nicht sehr viel ist vermutlich relativ, aber ich finde eine Rohgewinnspanne von 99,1% schon beneidenswert. Natürlich muß damit die teure Forschung finanziert werden, ich vergaß. Und die Marketing/Vertriebsaufwendungen, die im Falle Merck, des Herstellers von Gardasil, das Doppelte ausmachen.

Daß die Impfkomission eine ungesunde Nähe zur Pharmaindustrie hat, ist nicht von der Hand zu weisen. Daß das zu Interessenkollisionen führt ist naheliegend. Daß die fragliche Impfung interessengesteuert ist, kann man natürlich nicht nachweisen, aber aus gutem Grund ist man andernorts zu dem Ergebnis gelangt, daß Interessenkollisionen besser vermieden werden sollten.

Ich bin kein pauschaler Gegner von Impfungen, aber daß die Beweislage PRO Impfung in diesem Fall ausgesprochen dürftig ist, wird jeder unvereingenommene Betrachter erkennen. Es werden nur einige von vielen Viren bekämpft, und Krebsvorstufen sind etwas anderes als Krebs.

Sie meinen, die Pharmaindustrie verdiene viel mehr an Krebstherapien als an Impfungen? Mag sein, aber dann paßt ihr eine Impfung, mit der viel verdient wird UND die die Anzahl der profitablen Krebsfälle gar nicht vermindert doch wunderbar! Das ist jetzt natürlich nicht ernst gemeint, zeigt aber nur wohin Ihre vermeintliche Logik führt, wenn man sie ernstnimmt.

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Medienkenner 12.05.2013, 20:54
17. optional

Man darf nicht vergessen, daß große Zweifel existieren, ob die Studie über den behaupteten Zusammenhang zwischen den Viren und dem Krebs wissenschaftlich haltbar ist.

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ruediger 13.05.2013, 06:59
18.

Zitat von sysop
Die Impfung soll Millionen Mädchen vor Gebärmutterhalskrebs schützen: Einer Initiative ist es gelungen, den Preis für HPV-Impfstoffe in den ärmsten Ländern der Welt auf ein Rekordtief zu senken. Noch in diesem Monat starten erste Impfkampagnen.
Für mich ist unverständlich, warum die Politik nicht in der Lage ist, im Gesundheitsbereich einen Wettbewerb zu etablieren, der in der Lage ist solch massive Preisunterschiede (465 EUR in Deitschland, 280 EUR in den USA, aber 4,50 EUR in Dritte Welte Ländern) zu verhindern.

Die Herstellungskoste der aimpfung sind weniger als 4,50, der VK Preis aber 465.

Ein Instrument dafür wäre eine Verkürzung der Patentschutzdauer oder eine Erkeichterung des Reimports.

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mitsuko 13.05.2013, 10:27
19.

Zitat von ruediger
Für mich ist unverständlich, warum die Politik nicht in der Lage ist, im Gesundheitsbereich einen Wettbewerb zu etablieren, der in der Lage ist solch massive Preisunterschiede (465 EUR in Deitschland, 280 EUR in den USA, aber 4,50 EUR in Dritte Welte Ländern) zu verhindern. Die Herstellungskoste der aimpfung sind weniger als 4,50, der VK Preis aber 465. Ein Instrument dafür wäre eine Verkürzung der Patentschutzdauer oder eine Erkeichterung des Reimports.
Es stimmt, die Herstellungskosten sind niedrig. Aber davor wurde 10 Jahre lang geforscht (im Schnitt), und die aller aller wenigsten Kandidaten für einen neuen Wikrstoff können am Ende produziert werden. Wenn die Pharmafirmen nicht wenigstens hier das Geld für die Forschung wieder einspielen könnten, würden sie die Forschung einstellen. Und im universitären Bereich siehts keinesfalls rosiger aus. Gelder werden gekürzt und die Tatsache, dass Forschung Zeit braucht, wird übersehen. Zur Hausen hat viel Zeit und Geduld gebraucht, bis er seine damals gewagte These belegen konnte. In der heutigen Zeit, wo es nur noch befristete Verträge gibt, wäre so ein Unterfangen noch schwieriger geworden.

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