Forum: Gesundheit
Geburtstrauma: Die diffuse Angst nach dem Kreißsaal
Corbis

Eine unbelastete Schwangerschaft, trotzdem wird die Geburt zum Alptraum: Hebammen und Ärzte können durch schlechte Betreuung bei werdenden Müttern ein Geburtstrauma auslösen - selbst wenn alles gut geht. Hilfe gibt es von Fachleuten. Sogar per Internetchat.

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heidschnucke 06.12.2014, 10:52
20. Mensch Männer,

könnt ihr nicht einfach mal das Maul halten? Es gibt Sachen, von denen habt ihr wirklich keine Ahnung.
Ich habe nach der Geburt meines Kindes sofort meine Familienplanung ad acta gelegt, obwohl alles relativ schnell ging.
Seitdem bewundere ich Frauen, die den Mut haben, die Prozedur zu wiederholen.

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FabianSvii 06.12.2014, 12:51
21. Entspannen Sie sich...!

Zitat von heidschnucke
könnt ihr nicht einfach mal das Maul halten? Es gibt Sachen, von denen habt ihr wirklich keine Ahnung. Ich habe nach der Geburt meines Kindes sofort meine Familienplanung ad acta gelegt, obwohl alles relativ schnell ging. Seitdem bewundere ich Frauen, die den Mut haben, die Prozedur zu wiederholen.
Ihre Ausfälligkeit lässt tief blicken.
Natürlich werden Männer nie Kinder gebären und auch für jede Frau bleibt jede Geburt ein individuelles, persönliches Erlebnis.
Aber interessant ist die Debatte deswegen, weil offensichtlich Frauen die Geburt als Profilierungsmerkmal vor allem gegenüber kinderlosen Frauen ansehen.
Um wessen Anerkennung geht es hier eigentlich? Erkennt euer Partner euren Part in der Familienplanung nicht an? Dann tretet ihm in den Hintern?
Aber wenn ein (!) Alibikind als Trophäe herhalten muss, um vor "emanzipierten Karrierefrauen" und "der Männerwelt" zu bestehen, tut ihr weder Euch, noch dem Kind (Fixierung, Erziehung, Rolle als einsamer Rentenzahler) einen Gefallen.
Der Erfolg als Eltern zeigt sich nicht im Kinderzeugen und -kriegen, sondern in der Liebe zu den Kindern und der Erziehung.

Und zu all denen, die tatsächlich ein echtes psychisches Trauma durch die Geburt erlitten haben: Es gibt Hilfe! Man muss sie aber auch annehmen.

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heidschnucke 06.12.2014, 13:29
22. Mein Kind

Zitat von FabianSvii
Ihre Ausfälligkeit lässt tief blicken. Natürlich werden Männer nie Kinder gebären und auch für jede Frau bleibt jede Geburt ein individuelles, persönliches Erlebnis. Aber interessant ist die Debatte deswegen, weil offensichtlich Frauen die Geburt als Profilierungsmerkmal vor allem gegenüber kinderlosen Frauen ansehen. Um wessen Anerkennung geht es hier eigentlich? Erkennt euer Partner euren Part in der Familienplanung nicht an? Dann tretet ihm in den Hintern? Aber wenn ein (!) Alibikind als Trophäe herhalten muss, um vor "emanzipierten Karrierefrauen" und "der Männerwelt" zu bestehen, tut ihr weder Euch, noch dem Kind (Fixierung, Erziehung, Rolle als einsamer Rentenzahler) einen Gefallen. Der Erfolg als Eltern zeigt sich nicht im Kinderzeugen und -kriegen, sondern in der Liebe zu den Kindern und der Erziehung. Und zu all denen, die tatsächlich ein echtes psychisches Trauma durch die Geburt erlitten haben: Es gibt Hilfe! Man muss sie aber auch annehmen.
musste für nichts herhalten. Und ein Alibikind war er schon gar nicht.
Vor "emanzipierten Karrierefrauen" musste ich auch nicht bestehen, weil meine eigene Karriere sich sehen lässt. Und dass aus ihm ein rundherum zufriedener Mensch geworden ist, beweist, dass Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen sind.
"Einsamer Rentenzahler"? Na das ist ja mal ein Argument zum Kinderkriegen.

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amama 06.12.2014, 13:29
23.

Ich hatte auch ein Geburtstrauma. Als ich nach zehn Tagen einmal darüber reden wollte, habe ich danach zwei Tage durchgeweint.
Meine Frauenärztin hat mir eine Heilpraktikerin empfohlen. Die hat mich sehr einfühlsam noch einmal durch die Emotionen der Entbindung geführt. So dass ich auch erkennen konnte, dass ich nicht die Schuld trage.
Darüber reden ist das einzige das hilft.

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FabianSvii 06.12.2014, 16:06
24. Na dann,...

Zitat von heidschnucke
musste für nichts herhalten. Und ein Alibikind war er schon gar nicht. Vor "emanzipierten Karrierefrauen" musste ich auch nicht bestehen, weil meine eigene Karriere sich sehen lässt. Und dass aus ihm ein rundherum zufriedener Mensch geworden ist, beweist, dass Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen sind. "Einsamer Rentenzahler"? Na das ist ja mal ein Argument zum Kinderkriegen.
Was verlangen Sie also? Anerkennung? Mitleid?
Wie gesagt, ist die Wahrnehmung und psychische Resilienz höchst individuell.
Von daher mag es nicht verwundern, dass einerseits Frauen nach einer "relativ schnell"en Geburt das Kinderkriegen aufgeben, andere Frauen nach komplikationsreichen Geburten es wieder erneut versuchen.
Worauf es ankommt ist die eigene Darstellung: Die Geburt muss schmerzhaft (gab's da nicht noch die PDA; wäre auch eine Möglichkeit), das Kind krank und die Mutter traumatisiert sein; sonst meint frau keine Anerkennung zu finden.
Anstatt aber zu sehen, dass bei aller Individualität alles einigermaßen gut verlaufen ist und dass es anderen viel schlechter geht, muss das eigene vermeintliche Elend herausgestellt werden, um nicht in der Bedeutungslosigkeit unterzugehen.

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judas-adolf 06.12.2014, 16:31
25. Liebe Admins,

Wo ist denn mein Kommentar von 14.30 Uhr abgeblieben? Werden einfach beliebige Konmentare unter den Tisch fallengelassen, obwohl der Inhalt weder unkorrekt noch beleidigend war?

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judas-adolf 06.12.2014, 16:36
26. Liebe Admins,

Wo ist denn mein Kommentar von 14.30 Uhr abgeblieben? Werden einfach beliebige Konmentare unter den Tisch fallengelassen, obwohl der Inhalt weder unkorrekt noch beleidigend war?

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storchentante 06.12.2014, 16:42
27. Hebammenbashing

Keine Hebamme lässt eine Frau gerne längere Zeit allein. Aber bei 3, 4, 5 wehenden Frauen zu zweit im Dienst geht es oft nicht anders. Wie oft komme ich nach dem Dienst nach hause und habe weder etwas gegessen, noch etwas getrunken oder gar selbst die Toilette innerhalb von 8 Stunden aufgesucht. Und meiner Schülerin nachgerufen " du musst grad selbst klar kommen, ich kann hier jetzt nicht weg".Bei 1700 Geburten gelten 2 Hebammen als gut besetzt.
Was die Beleghebammen angeht, liebe (werdenden ) Eltern Bitte engagiert euch. Meine freiberuflichen Kolleginnen können die Haftpflicht nicht mehr bezahlen und nach 2016 gibt es keine Versicherung Gesellschaft mehr, die Hebammen generell Haftpflicht versichert. Das bedeutet, daß die Hausgeburt ebenso wie die Beleggeburt der Vergangenheit angehören. Das Gleiche gilt für die Geburtsvorbereitung, die Schwangerenvorsorge, die Nachsorge und die Rückbildungsgymnastik durch die Hebamme. Ohne Haftpflicht versicherung dürfen wir nämlich nicht arbeiten.
Bis dahin kümmern wir uns mit viel Herzblut und Engagement oft über unsere Kräfte und häufig zu Lasten unserer eigenen Kinder um die Paare und Kinder in unserer Betreuung.

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storchentante 06.12.2014, 17:06
28. hebammenbashing

Ich wundere mich auch, wie lange es dauert, bis ein Beitrag das O.k. bekommt.

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aila39 06.12.2014, 18:34
29. Kommentare verschwunden

Liebes Spon-Team, hierzu hatte ich heute Mittag auch einen weder ausfälligen noch merkwürdigen Kommentar geschrieben - verschwinden Kommentare einfach im Nirwana?

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