Forum: Gesundheit
Genetische Daten: Wohin uns das Wissen treibt
Corbis

Je mehr wir über unsere Gene wissen, desto genauer können wir bei Krankheiten ins Erbgut eingreifen. Aber der Schutz der Daten muss uns mindestens genauso wichtig sein, meint die Medizinethikerin Eva Winkler.

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TheBlind 30.01.2016, 14:57
1.

Den Schutz der Daten können wir uns abschminken, TTIP wird das schon richten. Gibt genügend amerikanische und global agierende Firmen die danach letzchen eine Gelddruckmaschine mit den Gen-Patenten in die Hände zu bekommen, wie in den USA... und wer hat Queen Mom (Merkel) und Sigi Pop (Gabriel) gewählt, na, Händchen hoch, ggf. kanns der Pfleger ja übernehmen... :->

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dexter_douglas 30.01.2016, 15:24
2. Patente sind Loesungen fuer technische Probleme

inwieweit soll das Gene betreffen?

Technik ist etwas Erschaffenes, bei dem der Antragsteller nachweisen muss, dass er etwas Originaeres bisher noch nicht dagewesenes selbst erstellt hat, und zwar glaubhaft.
Sollte das bei Genen je der Fall sein ziehe ich meinen Hut, dann doch lieber Lotto.

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shran 30.01.2016, 16:24
3.

Interessant wird es wenn irgendwann die DNA/RNA/Protein Analyse für Jedermann kommt wie z.B. demnächst MinION von Nanoporetech.
Natürlich muss es dafür guten Datenschutz und Schutz vor Diskriminierung geben und man sollte seine DNA nicht in irgendeine Cloud oder zu sonstigen Anbietern schieben wo Daten weg kommen können.
Sondern sie nur lokal/verschlüsselt speichern und dann eben diversen Apps nur temporären Zugang zu Analysezwecken (und ohne Upload) ermöglichen.
Letzlich gilt aber dass wir irgendwann alle sterben werden. Insofern sollte man dann eben lernen entspannter mit Diagnosen/Analysen umzugehen.

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Bernd.Brincken 30.01.2016, 19:47
4. Mehr Verantwortung

"Mehr Verantwortung für die Medizin" ist ja eine schönfärberische Formulierung (für Mediziner: Euphemismus).
Denn es bedeutet im Klartext: Wer sich "vorsorglich" untersuchen lässt, liefert den Ärzten zunehmend konkrete Daten und Argumente, in das eigene Leben massiv einzugreifen, auch ohne dass ein konkreter Grund besteht.
Wenn dann noch "Ethikexperten" in Stellung gebracht werden, kann der Einzelne dem wenig entgegen setzen - er wird kaum einen "Experten" auftreiben, der seine Position vertritt: Lieber statistisch 15 Jahre unbeschwert leben, als sich 18 Jahre durch Chemotherapien zu quälen, oder Körperteile vorsorglich amputieren lassen, wenn es "statistisch nachgewiesen das Leben verlängert".

'The road to hell is paved with good intentions'.
Man kann nur hoffen, und jeder muss sich auch selbst organisieren, um diesem Strudel zu entgehen.

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albert schulz 30.01.2016, 21:44
5. Klein Erna erklärt die Welt

Datenschutz ist in unserem Krankheitswesen ein schlechter Witz. Ich erzählte neulich meinem Arzt von Untersuchungen, die in anderen Praxen, Instituten und Krankenhäusern durchgeführt wurden. Er drückte auf einen Knopf und hatte die Ergebnisse.

Daß wir etwas über die Gene wissen ist eher ein Märchen. Und daß wir an der Stelle eingreifen können auch. Und selbst wenn wir hin und wieder Einfluß nehmen können ist keineswegs gesagt, daß es Sinn macht.

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tommit 01.02.2016, 04:56
6. Gentechnik

wird zu 'intelligenteren' Waffen führen....
Der Mensch glaubt sich schon in einer Führungsrolle or der Natur?
Glaubt seine Klappe halten zu können? Macht nicht durch gekd auszuüben?

Hier ist aber jemand .. wie würden Frauen sagen: 'süüüüüüüüss'

Wie kämen dann 60% des Vermögens in 10 Prozent der Bevölkerung?Dummheit von 90% und die Wasserstoffbombe nutzen wir zum Bretzelbacken...

Immer diese Gezappele aber ich denke Forscher müssen das tun...

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alexzzz 01.02.2016, 06:42
7.

Wirklich nützlich wird die Gendiagnostik erst mit dem Einsatz von transgener Methoden am Menschen. In Tieren ist es heute der Wissenschaft möglich, bestimmte schädliche Gene in bestimmten Zellen auszuschalten, um so den Ausbruch der Krankheit zu verhindern.

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dr.u. 01.02.2016, 08:34
8. Analyse des Genoms sagt erst mal gar nichts

Die Analyse des Genoms sagt erst mal gar nichts über die Gesundheit aus; weder die aktuelle, noch die zu erwartende.
Der größte teil des Genoms besteht nämlich aus Schaltern, die die entsprechenden Gene aktiviert / einschaltet, oder eben nicht. Und dieses Ein- bzw. Ausschalten, die Genexpression, hängt deutlich vom Lebensstil ab (Ernährung, Bewegung, Schadstoffexposition, Streß, etc.). Ein mutiertes, potentiell gefährdendes Gen zu haben, heißt nicht notwendiger Weise auch, dass es aktiv und damit auch tatsächlich gefährdend ist.

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Robin_of_Locksley 01.02.2016, 10:22
9. Ich moechte gerne meinen Halbbruder kennenlernen

Gentechnisch hergestellte Antigene sind Impfstoffe. Wie hoch ware unsere Lebenserwartung, wenn es diese Impfstoffe nicht gaebe? Es gibt immer Nebeneffekte, aber das Beispiel mit dem Halbbruder ist ein soziales. Leider konnten die Betroffenen mit dieser Tatsache nicht vernuenftig umgehen, aber deswegen Datenschutz. ????

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