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Geschäfte mit Diabetes Typ-2: Niedriger Blutzucker, hohe Gewinne
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Diabetiker müssen ihren Blutzucker senken - meist mit Medikamenten. Aber gerade Älteren kann eine strikte Therapie schaden. Trotzdem propagiert der Pharmakonzern Sanofi niedrige Werte, unterstützt von einer Krankenkasse.

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Hamberliner 16.06.2017, 13:56
20.

Zitat von Oppenheimers Trinity
Alt werden schön und gut, aber die Lebensqualität sollte dabei auch eine gewichtige Rolle spielen.
Eben. Dazu gehören Selbstverständlichkeiten wie Motorrad fahren, reisen (auch fliegen), Bier trinken, rauchen. Dazu gehört nicht: mit täglichen Blutzuckermessungen und Blutzuckertagebuch sich selber zu schikanieren oder sich verrückt zu machen wenn die Tabletten alle sind und man nicht sofort Zeit hat für den Arzt.

.. schreibt ein zufriedener Typ-2-Diabetiker.

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GrinderFX 16.06.2017, 14:11
21.

Zitat von christianf42
Eine Störung des Kohlenhydratstoffwechsel wegen lebenslang zu viel Zucker und Kohlenhydraten behandelt man am besten mit einer massiven Reduktion von Kohlenhydraten. In den ersten Jahren ist damit sogar noch eine Remission mögliche. Das hört die Pharma-Industrie natürlich nicht gerne und zu den meisten Ärzten ist diese Erkenntnis auch noch nicht durchgedrungen ...
Ja klar, weil das auch ein Problem der Pharmaindustrie ist.
Die wissen genau, dass eine Reduktion von Kohlenhydraten helfen würde aber die Leute haben wegen der schlechten Ernährung Diabetes und nicht um die Pharmaindustrie reich zu machen.
Schuld sind hier also die Personen selbst und nicht irgendwelche Ärzte. Die Ärzte können die Patienten auch nicht zwingen abzunehmen. Das müssen die Personen selbst tun aber nachweislich schaffen das 95% der schwer übergewichtigen NICHT!
Natürlich sagen die Ärzte den Patienten, dass wenn sie sich gesünder ernähren, auch das Diabetes besser oder gar verschwinden würde. Nur wollen die betroffenen Menschen gar nichts ändern, ganz im Gegenteil. Das sollte auch echt bei ihnen angekommen sein.

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ulrich_loose 16.06.2017, 15:03
22. Was erwarten Sie von einem Autorenteam

Zitat von Oppenheimers Trinity
Für die meisten Typ 2 Diabetiker neigen die Ärzte zu schlimmen Verharmlosungen. Für mich als Typ 1 Diabetiker war es im Krankenhaus mehr als grausam anzusehen, dass Menschen ab 60 aufwärts erzählt wird, dass Werte von 160 bis 200 mg/dl vollkommen in Ordnung seien. Die hatten ständig durst und waren ermattet. Man muss nur auf eine Diabetesmesse gehen und sich die Typ 2 Diabetiker einmal ansehen: so viele schlimm gezeichnete Menschen sieht man selten auf einem Fleck.
das schon im ersten Absatz mit der Klassenkampfthese beginnt, dass sich die Pharmakonzerne wohl die Taschen voll stopfen wollen? Dann wie selektiv gelöscht was nicht genehm ist - Sie haben Glück durchgekommen zu sein - im Gegenzug schafft(e) es aber glatt ein Bei Beitrag der Homöopathe als hilfreich erachtete.

Auch ich halte das Thema für erheblich zu "riskant" als das man durch die Blume veröffentlicht, dass ein bisschen mehr Zucker ganz ok ist und weniger nur der Pharmaindustrie gelegen kommt.

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ulrich_loose 16.06.2017, 15:30
23. Zumal

Zitat von GrinderFX
Ja klar, weil das auch ein Problem der Pharmaindustrie ist. Die wissen genau, dass eine Reduktion von Kohlenhydraten helfen würde aber die Leute haben wegen der schlechten Ernährung Diabetes und nicht um die Pharmaindustrie reich zu machen. Schuld sind hier also die Personen selbst und nicht irgendwelche Ärzte. Die Ärzte können die Patienten auch nicht zwingen abzunehmen. Das müssen die Personen selbst tun aber nachweislich schaffen das 95% der schwer übergewichtigen NICHT! Natürlich sagen die Ärzte den Patienten, dass wenn sie sich gesünder ernähren, auch das Diabetes besser oder gar verschwinden würde. Nur wollen die betroffenen Menschen gar nichts ändern, ganz im Gegenteil. Das sollte auch echt bei ihnen angekommen sein.
mit dem häufigsten Medikament Metformin ohnehin kein Geld mehr zu verdienen ist. Der genannten Firma Sanofi dürfte das Medikament jedenfalls völlig egal sein. Der "Markt" wird von Generika dominiert und 120 Stk kosten 12 Euro. Davon kassieren die Apotheker 8 Euro, der Fiskus 19% und die 1,50 Euro bleiben den bösen Konzernen die solche Medikamente nur noch in Indien in Kapseln schaufeln lassen kann, weil sie sonst draufzahlen würden.

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hemithea 16.06.2017, 16:03
24. @tomtom

Meine Freundin ist Physiotherapeuthin und leitet Kurse zur Rückengesundheit. Ausserdem behandelt sie natürlich zahlreiche andere körperliche Probleme. Sie mag ihre Arbeit, eigentlich.

Was sie jedoch aufregt, dass sie nur an den Symptomen werkeln kann. Kommt ein Patient immer wieder mit den gleichen Problemen zu ihr, versucht sie die Ursachen herauszufinden und daran zu arbeiten. Bei vielen Patienten stößt sie auf taube Ohren: Abnehmen, Haltung ändern, sich mehr Bewegen, einen Rucksack, weniger Absatzschuhe tragen usw braucht sie erst gar nicht vorschlagen.

Mittlerweile gibt sie immer mehr auf und behandelt nur die Symptome, weil sie nicht gegen eine Wand reden mag.

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Feerix 16.06.2017, 18:01
25. Zahnarzt

Ich merke es tagtäglich in der Zahnarztpraxis, dass ein erhöhter Hb1ac Wert, regelmäßig mit Wundheilungsstörungen begleitet wird.

Ich mische mich nicht in die Diabetesbehandlung ein, aber mir würde die Arbeit erleichtert werden, wenn der Blutzucker perfekt eingestellt wäre.

Inwiefern es ein Leben verlängert oder verkürzt, kann ich nicht einschätzen. Aber ich vermute, dass der Einsatz von Antibiotika weniger wäre und auch Patienten schneller genesen würden.

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krautrockfreak 16.06.2017, 18:47
26. Dank dieser "neuen" Modekrankheiten darf ich immer mehr Beitrag bezahlen

Die PKV erhöht permanent die Beiträge mit dem Hinweis auf die stark zunehmeden Diabetis und ich ernähre mich gut, mache Sport und darf nun die Fehler der Politiker, der Nahrungsmitelindustrie und die Habgier der Pharmaindustrie ausbaden einschließlich der Faulheit vieler Patienten. Es ist echt zum Ko....!

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Actionscript 16.06.2017, 19:45
27. Prävention

Übergewicht wurde schon als eine Ursache erwähnt. Ernährung spielt eine grosse Rolle. ZB sollte man hauptsächlich Nahrung bestehend aus langkettigen Kohlenhydraten essen, die keine Insulin Spikes auslösen, weil sie nur langsam zu Glukose abgebaut werden. Dazu gehören Vollkornbrot und pflanzliche Kohlenhydrate. Weissbrot, Brötchen und Baguette sollte man möglichst vermeiden.

Auch Kaffee ist zu empfehlen, da es bekannt ist, dass Kaffee das metabolische Syndrom (unter Anderem hoher Blutzucker, Blutdruck und Cholesterin) zum Teil verhindern kann. Ein Artikel ist vor ein paar Wochen erschienen (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28358620), wo Kaffee in einem Maus Model mit metabolischem Syndrom getestet wurde. Kaffee dient der Prävention, Diabetes Typ 2 zu bekommen (Ergebnis aus Langzeitstudien). Hat man jedoch Diabetes, dann ist Vorsicht geboten, da Kaffein den Blutzuckerspiegel erhöht. Natürlich sollte man den Zucker im Kaffee vermeiden :).

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steinbock8 16.06.2017, 21:37
28. Diabetes

Ist eine individuelle hochkomplexe stoffwechselerkrankung die mit dem Wort Diabetes zu schwach dargestellt wird alle Stoffwechselprotagonisten sind bei jedem anders beteiligt an verschiedenen Organen und Extremitäten kann man die Auswirkungen erkennen diese ganzen stoffwechselteilnehmer sind sehr schwer zu steuern ein wichtiger Aspekt ist auch die Psyche über Generationen meistens kümmern wir uns um die Symptome nicht um auch die psychischen Ursachen

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Hamberliner 16.06.2017, 22:07
29. Re: Dank dieser "neuen" Modekrankheiten darf ich immer mehr Beitrag bezahlen

Zitat von krautrockfreak
Die PKV erhöht permanent die Beiträge mit dem Hinweis auf die stark zunehmeden Diabetis und ich ernähre mich gut, mache Sport und darf nun die Fehler der Politiker, der Nahrungsmitelindustrie und die Habgier der Pharmaindustrie ausbaden einschließlich der Faulheit vieler Patienten. Es ist echt zum Ko....!
OK, wir sind hier anonym, wenn auch nur schlecht abgesichert. Ich verrate Dir etwas: Ich bin privat versichert, wenn der Teufel will sogar in derselben PKV wie Du, habe (wohl selbst verschuldet) Diabetes 2 seit Jahren, und habe noch nie die Kosten daraus bei der PKV abgerechnet. Die wissen bis heute nichts davon.
Machst Du bei mir eine Ausnahme? Bekomme ich ein Dankeschön?

An die anderen: Ja, lacht mich ruhig aus weil ich nichts einreiche, mein Arzt tut das auch. Er fragt mich immer, ob ich vielleicht zuviel Geld habe. Ich habe keine Lust mir etwas zu vermasseln solange ich keine Zeit habe mich ganz genau zu informieren ob es klug oder unklug ist mich gegenüber der PKV als Diabetiker zu outen, und ich habe auch noch ein bisschen soziale Verantwortung. Das ist nämlich kein plötzlich und unerwartet eingetretener Versicherungsfall, ein Risiko, Fall für eine Versicherung, umzulegen auf die Solidargemeinschaft, sondern die Kosten sind bis an mein Lebensende Fakt, den ich mir selber eingebrockt habe. Es sind meine Lebenshaltungskosten wie das Brot und das Klopapier, das ich verbrauche. Warum sollte sowas einen Umweg über eine Versicherung nehmen? Ich habe mich ja auch noch nie gegen das Risiko versichert, dass ich einmal Brot und Klopapier benötigen würde. Wenn ich also in ferner Zukunft einmal Zeit habe werde ich zeitraubend recherchieren ob es einen Tarif gibt, der diese Kosten, die kein Risiko mehr sind sondern Gewissheit, ausklammert. Die zahl ich lieber direkt ohne Pirouhetten. Man muss doch nicht alle Kosten, die mit Arzt und Medizin zu tun haben, über eine Versicherung laufen lassen, was soll der Quatsch.

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