Forum: Gesundheit
Gesünder leben: 135 Kilo - ist das noch Erfolg oder schon Scheitern?
Stefan Franke

25 Kilo weniger als vor vier Jahren, aber auch 27 Kilo mehr als vor drei Jahren: Diese Zahlen machen Michael Klotzbier mal traurig, mal wütend und mal stolz. Zeit, seinen Standpunkt zu überdenken.

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chb_74 29.03.2019, 16:10
20. Ausgewogene Ernährung

Zitat von spon_2542768
Mir scheint langfristig am erfolgversprechenden eine auf Pflanzen basierende Vollwerternährung zu sein. Damit wurden in den USA schon enorme langfristige Erfolge erzielt. Tierische Produkte werden ganz weggelassen. Industriell hergestellte Nahrung, Öl, Salz und Zucker so weit es geht reduziert. Viel Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst, Nüsse und Samen. Damit erreicht jeder sein Normalgewicht, ohne hungern zu müssen. Im Gegensatz zu Low Carb unterstützt die Whole-Food-Plant-Based-Ernährung auch das Herz-Kreislaufsystem, wirkt gegen Diabetes 2 und Krebs. Wer mehr darüber wissen möchte: www.forksoverknives.com
Eine einseitig angelegte vegane Ernährung eines Allesfressers erfordert immer besondere Aufmerksamkeit zur Vermeidung von Mangelzuständen, denn einfach nur Tierprodukte wegzulassen, was manche dann tun, weil sie z.B. die proteinreichen Hülsenfrüchte und Nüsse nicht gut vertragen, ist ziemlicher Unsinn - Mangelzustände wie z.B. beim Vitamin B12, mit denen viele Veganer zu kämpfen haben, sind zu erwarten. Letztlich ist die gesündeste Ernährung eine ausgewogene Mischung von hochwertigen Nahrungsbestandteilen aller Kategorien, deren Energieinhalt nicht über dem üblichen täglichen Energieumsatz liegt.

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fvaderno 29.03.2019, 16:26
21. Willensstark !

Sicher gibt es Leute, die sich noch mehr im Griff haben, aber er ist schon deutlich im Bereich: Hut ab!

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gatopardo 29.03.2019, 17:50
22. Wie ich ihn verstehe

Habe selber bei 1,80m jahrelang immer über 100kg gewogen und zuletzt 104kg im April 2018. Nach Lendenwirbelstenose dann eine von der Ärztin verordnete strikte Intervall-Diät und täglich 6km "nordic-walking" und Reha-Übungen. Seit August 2018 halte ich mein Gewicht von 87-88kg und bin heute ein neuer Mensch. Falls Michael das liest, hier mein Rat : Nach dem Mittagessen 16 Stunden lang bis zum Frühstück überhaupt nichts mehr essen, sondern nur Wasser trinken . Man fühlt förmlich, wie das Fett wegschwimmt. Du schaffst das auch, das wäre doch gelacht ! Freundlichen Gruss aus den Guadarrama-Bergen in Zentralspanien

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h3micuda 29.03.2019, 17:55
23. Falsche Sportart

Ich stelle immer wieder fest, dass viele Leute ohne Not eine Sportart wählen, die nicht zu ihrer Statur und ihren körperlichen Voraussetzungen passt. Langstreckenläufe sind für kräftige und übergewichtige Menschen zum Beispiel eine schlechte Wahl.

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mariomeyer 29.03.2019, 18:49
24. Yo!

Wenn man erstmal zu relativieren begonnen hat, so wie Herr Klotzbier, dann kann man es auch gleich bleiben lassen mit den Zielen. Wenn alles relativ ist, ist alles egal.

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Terminator01 29.03.2019, 19:37
25.

Gut, hab ich mir jetzt extra dafür einen Account gemacht, um mal meine Erfahrung teilen zu können. Respekt an den Herrn, der sein Gewicht so reduzieren konnte.

Ich bin derzeit auch dabei, Gewicht zu reduzieren, weil es über die Jahre dann doch sich schlimm angefühlt hat und ich jahrelang eine depressive Phase hatte. Seit knapp einem 3/4 Jahr kam dann der Umschwung in vielen Bereichen und hab in einem halben Jahr 33 Kilo abgenommen (von 133 auf ungefähr runde 100 Kilo stand heute). Das hab ich aber auch nur mit der nötigen Motivation geschafft.

Ich weiß, dass da noch ein bisschen Luft nach unten ist, habe aber auch gleichzeitig wegen meinem Beruf einen relativ muskulösen Körper und das extra Gewicht ist nicht nur Fett. Das hat auch mein Arzt mir so erzählt. Ich weiß aber nicht, was bei meinen 1,75m jetzt ideal wäre.

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Newspeak 29.03.2019, 23:31
26. ....

"Ich glaube heute: Erfolg ist das, was ich selbst aus einer Situation mache. Erfolg ist eine subjektive Empfindung, ebenso wie das Scheitern."

Sorry, wenn es zu hart klingt, aber das ist Schönreden. Erfolg ist objektiv messbar. Man muss aber auch dazusagen, dass es einfach eine statistische Ausnahme ist, Erfolg, egal mit was, zu haben. 80% der Dünnen machen ja gar nichts dafür. Die sind es einfach. So wie jemand 175 cm oder 183 cm gross ist. Da macht auch keiner etwas dafür. Ist das dann Erfolg? Ich denke, es wäre gesünder und ehrlicher sich einzugestehen, dass man mit einer momentanen, aktiven Lebensveränderung keinen Erfolg haben wird, wenn diese nicht dauerhaft angenommen wird, was wohl in 90% der Fälle nicht passiert. Das ist keine persönliche Schwäche, sondern ein unmögliches Ziel. Ich kann mir auch zum Ziel setzen so berühmt und reich wie ein Hollywoodstar zu werden und es besteht nur eine minimale Chance, dass dies eintritt. Realismus in der Einschätzung braucht es. Und dazu gehört Ehrlichkeit. Also...Erfolg ist NICHT das, was man daraus macht. Erfolg ist objektiv. Aber Erfolg ist auch nicht nur eigenes Handeln. Erfolg ist nicht planbar. Misserfolg ist statistisch der Normalfall. Und deshalb nicht persönlich zu nehmen.

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langenscheidt 30.03.2019, 08:03
27. Die Sucht...

... erfolgreich zu sein, macht jeden fertig. Sucht ist Extremismus an Seele und Körper. Extremistisch denken und handeln führt in der Gesamtheit zu mehr Extremismus. Welches Extremismusgen reitet einen, für einen Marathon zu planen und darauf hin zu trainieren, wenn man dies nur macht, um der Chimäre Genüge zu tun "ich schaffe das"? Genausogut kann man planen, an einem Krieg teilzunehmen und diesen zu überleben, ich schaffe das. Vor 25 Jahren nahm ich von 125 kg auf 90 kg ab, tiefer ging es nicht, aber ich fühlte mich mit dem Gewicht sauwohl. Heute habe ich von 144 kg nur noch 120 kg. Ich fühle mich zwar nicht sauwohl aber gut, immerhin bin ich älter geworden. Wie ich mit abnehmen anfange? Ich nehme mir dafür kein festes Ziel vor.

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gatopardo 30.03.2019, 08:09
28. Goldene Regel

Zitat von Terminator01
Gut, hab ich mir jetzt extra dafür einen Account gemacht, um mal meine Erfahrung teilen zu können. Respekt an den Herrn, der sein Gewicht so reduzieren konnte. Ich bin derzeit auch dabei, Gewicht zu reduzieren, weil es über die Jahre dann doch sich schlimm angefühlt hat und ich jahrelang eine depressive Phase hatte. Seit knapp einem 3/4 Jahr kam dann der Umschwung in vielen Bereichen und hab in einem halben Jahr 33 Kilo abgenommen (von 133 auf ungefähr runde 100 Kilo stand heute). Das hab ich aber auch nur mit der nötigen Motivation geschafft. Ich weiß, dass da noch ein bisschen Luft nach unten ist, habe aber auch gleichzeitig wegen meinem Beruf einen relativ muskulösen Körper und das extra Gewicht ist nicht nur Fett. Das hat auch mein Arzt mir so erzählt. Ich weiß aber nicht, was bei meinen 1,75m jetzt ideal wäre.
war bislang immer z.B. bei 1,75m wäre das Idealgewicht 75kg plus 10% erlaubtem Mehrgewicht. Ich habe es bei 1,80m auf 87kg geschafft, was beachtlich ist. War auch schon vor einigen Wochen mal auf 85,5kg, aber da war der Aufwand des Fastens zu gross..
Versuchen Sie´s doch einfach mal mit der Intervall-Diät. Man gewöhnt sich daran, in 16 Stunden nichts zu essen. Besser diese Fastenzeit in die Nacht legen, da nimmt man leichter ab, weil man dann sowieso nichts zu sich nimmt.

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supergrobi123 30.03.2019, 11:07
29. Völliger Unsinn.

Tut mir leid, wenn das jetzt hart klingt, aber irgendwer muss hier doch mal die Wahrheit schreiben:
Mit 135 Kilo bei 1,83m Körpergröße sind Sie schwerst adipös, Herr Klotzbier.
Ab einem BMI von 25 gilt man als übergewichtig, jenseit der 30 spicht man von Adipositas aka Fettleibigkeit.
Ihr BMI liegt bei 40,3!!!
Das ist ganz sicher kein "Erfolg"!
Das ist schlimm!
Sie sind 45 Kilogramm von der Grenze zum Normalgewicht entfernt!
Nur weil es früher schon einmal unmenschlich schlimmer war (BMI 47,8!!!!) macht das diese Vollkatastrophe doch zu keinem Erfolg! Es ist nur einen Hauch weniger katastrophal.
Sogar Ihr ach so toller Bestwert von 108 kg führt zu einem BMI von adipösen 32,2!
Mit all Ihren Anstrengungen, über die Sie bloggten und sogar ein kostenpflichtiges E-Book vertreiben (Werbung oben: Micha läuft sich schlank (ja, da steht "schlank"!!!), Teil 1) sind Sie nicht mal in den Bereich des nicht adipösen Übergewichts vorgestoßen!
Und dann haben Sie direkt und für immer aufgegeben und deklarieren nun mir nichts dir nichts nach Gutdünken alles zum "Wohlfühlgewicht" und zum "Erfolg", was Ihnen gerade in den Kram passt?
Tut mir leid, aber so läuft das im echten Leben nicht.
Sie können sich natürlich in Ihre eigene Fantasiewelt zurückziehen und jeden Blödsinn für sich selbst als Erfolg feiern. Der Rest der Gesellschaft wird das aber anders sehen. Ob Sie daurch glücklicher werden, darf bezweifelt werden. Körperlich gesünder werden Sie aber ganz sicher nicht.
Noch eine Bitte an SPON: Verschont uns doch bitte in Zukunft von diesen Artikeln eines Fettleibigen, der uns erklärt, warum er fettleibig sein und bleiben möchte.

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