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Gesund und gut: Stiftung Warentest rät zu Billig-Wasser
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Gutes Mineralwasser mit Kohlensäure kann sehr günstig sein, zeigt eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest. Nur zwei Produkte schnitten schlecht ab - aufgrund von Keimen und Plastikgeschmack.

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schuggerleo 27.06.2018, 09:17
30. Einweg-Plastikflaschen grundsätzlich verbieten

Mein Vorschlag für eine EU-Verordnung: Alle Plastik-Einweg-Getränkeflaschen grundsätzlich verbieten. Wie man am Rückgabeautomaten gut hören kann, handelt es sich bei den von vielen für Pfandflaschen gehaltenen Plastikflaschen aus dem Discounter nämlich nicht um wirkliche Pfandflaschen, sondern sie werden geschreddert. Dass der Rohstoff wiederverwertet wird, ist gut und besser, als wenn er im Restmüll landet, mit einem echten Pfandsystem (egal ob mit Glas- oder Plasikflaschen) hat das aber nichts zu tun.
Das sog. "Dosenpfand" hatte den positiven Effekt, dass deutlich weniger Plastik/Metallmüll unsere Umwelt verschandeln und sich Müllsammler ein paar Cent dazuverdienen können. Gleichzeitig hat es aber nicht verhindern können, dass die Einwegquote weiter gestiegen ist. Ein guter Anlass für die EU, aktiv zu werden, so wie z.B. beim Verbot von Glühbirnen.

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felisconcolor 27.06.2018, 09:22
31. Ähem

Zitat von wiesenflitzer
Ist das nicht der völlig falsche Weg? Warum nicht die Plastikflaschen vollständig ignorieren und sich auf Glas konzentrieren? Und was ist überhaupt mit Aluminium im Trinkwasser „aus dem Hahn“? Darin ist reichlich Aluminium, DER Krankmacher schlechthin.
wo bitte soll denn das Aluminium denn herkommen? Ausserdem passiviert Aluminium so schnell (durch Oxidation) das kaum ein Aluminium Molekül in ihr Wasser gelangen kann. Die einzige Quelle kann höchstens ihr Wasserhahn sein und da genügt es das Wasser für ein zwei Sekunden weglaufen zu lassen. Glauben sie nicht alle Märchen die im Internet erzählt werden. Allerdings gehe ich mit ihnen konform das es ein Unding ist überhaupt Wasser aus Plastikflaschen zu bewerten.

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DemDerrik 27.06.2018, 09:22
32. @Palmdale, Nr. 19

Ich halte eine Recyclingquote von 98% bei PET Flaschen für Propaganda der Verpackungsindustrie. Beim Recycling verlieren Kunststoffe immer eine Menge ihrer gewünschten Eigenschaften, wie. z.B. Elastizität. Deshalb wird das recycelte Granulat bei der Herstellung weniger Produkte in geringen Mengen neuem Granulat beigemischt. Neue Einweg-PET Flaschen werden nie daraus gemacht. Vielleicht ein Flaschenboden einer Mehrweg Kunststoffflasche oder einer Parkbank. Wahrscheinlicher scheint mir, dass 98% der PET Flaschen an Drittweltländern vertickt werden, die unseren Wohlstandsmüll für ein paar Cent abnehmen. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Glas kann dagegen beliebig oft eingeschmolzen und wieder verwendet werden, ohne seine Eigenschaften zu verändern. Wenn es dann mal auf der Deponie landen sollte, was passiert dann? Nichts! Keine Auflösung unter UV Licht und Entstehung von Mikroplastik, dass man dann im Grundwasser wiederfindet.

Getränkeabfüller mögen Mehrweg Glasflaschen nur nicht, da sie mehr Aufwand beim Abfüllen haben: Rückführung, Spülen, Etikettenreste entfernen, beschädigte Flaschen aussortieren, etc. Man kann so natürlich nicht mit den billigst-Anbietern der Branche preislich mithalten. 90% der Kunden kaufen ja nur "hauptsache billig und viel".Einweg PET geht da einfacher. Abfüllen, versenden, vergessen.

Soviel dazu...

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hup 27.06.2018, 09:25
33. So einfach ist das nicht, bzw. es ist noch einfacher

Zitat von famark
Alle Welt spricht über Plastikmüllvermeidung und die Stiftung haut mal eben ne Kaufempfehlung für billige discountwasser raus, die es ausschließlich in EINWEG-Plastikflaschen gibt.
Besagte PET-Flaschen werden wegen des hohen Pfands fast zu 100% sortenrein recycelt, rund 50% können für neue PET-Flaschen wiederverwertet werden. Glasflaschen sind ebenfalls alles andere als unproblematisch was die Umweltfreundlichkeit angeht, denn erstens muss ein Umlauf bei Glas mindestens 7 mal erfolgen damit die Ökobilanz besser ist als bei PET (hoher energetischer Aufwand bei der Herstellung der Glasflasche (CO2), und agressive Reinigung mit Gewässerbelastung nach jedem Umlauf). Nicht mit eingerechnet ist der weitaus höhere Energiebedarf zum Transport, da Glasflaschen schwer sind, die Nettonutzlast eines Lasters mit Glasflaschen also geringer ist als bei einem der PET-Wasserflaschen transportiert.
Aus Sicht der Umwelt sind sowohl PET- als auch Glasflaschen völlig unsinnig, denn wie im Artikel erwähnt ist es Irrsinn Wasser auf der Strasse zu transportieren wenn es in jeder Wohnung aus dem Hahn kommt. Wer es sprudelig mag kann sich einen CO2-Wassersprudler kaufen. Schleppen muss man dann auch nichts mehr.
Gespart werden: Erstellung, Reinigung, Lageraufwand, Recycling, der Behaelter und immer der Transport des Wassers. Umweltfreundlicher als der Wasserhahn ist nichts. Wir haben das perfekte Transportsystem für Wasser in Deutschland mit dem Leitungsnetz und im Gegensatz zu anderen Laendern ist unser Leitungswasser astrein, auch was den Geschmack angeht. Wasser im Supermarkt kaufen ist schon das Grundübel aus Umweltsicht, ob es dann PET oder Glas ist, ist nur ein wenig bedeutender Nebenkriegsschauplatz.

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Steep 27.06.2018, 09:32
34. Natürlich gibt es Einwegflaschen

Nur sind es halt Einwegpfandflaschen und zu unterscheiden von Mehrwegpfandflaschen. Aber nur weil sie bepfandet sind heißt das nicht das es plötzlich keine Einwegflaschen mehr sind. Und auch gesetzliche Handhabe von einweg und Mehrwegpfandflaschen in grundverschieden. Während der Kreislauf über Verpackungsgesetze geregelt ist gibt es solch eine Regelung bei Mehrweg nicht und ist eine rein zivilrechtliche Angelegenheit

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dbeck90 27.06.2018, 09:35
35. @qoderrat

Soweit ich weiß sind alle Plastikflaschen Einwegflaschen. Sie werden zwar gegen Pfand zurück gegeben, aber danach geschreddert, zu pellets gepresst und verfeuert oder zur Verfeuerung verkauft - auch wenn am Ende ein bisschen Strom raus kommt (und das auch nur aus einem Bruchteil), wiederverwerten ist das noch nicht. Klassischer „Einweg“ (und ab in den Müll) herrscht nurnoch bei Milchprodukten, weswegen einige Dosen kein Pfand haben. Da wirft man einfach 51% Molkenerzeugnis rein, und schon ist der Pfand gegessen.

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HorstOttokar 27.06.2018, 09:44
36.

Zitat von DemDerrik
Getränkeabfüller mögen Mehrweg Glasflaschen nur nicht, da sie mehr Aufwand beim Abfüllen haben: Rückführung, Spülen, Etikettenreste entfernen, beschädigte Flaschen aussortieren, etc. Man kann so natürlich nicht mit den billigst-Anbietern der Branche preislich mithalten. 90% der Kunden kaufen ja nur "hauptsache billig und viel".Einweg PET geht da einfacher. Abfüllen, versenden, vergessen.
Man liest auch, dass Transport + Spülen-müssen bei den Glasflaschen sich auch nicht so dolle auf die Umwelt auswirke. Und zwar in dem Umfang, dass Verbundverpackungen angeblich sogar schon umweltfreundlicher sind.

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll - ich bin persönlich auch Glas-Fan, aber den Aspekt sollte man vielleicht auch berücksichtigen.

Was ich mich immer frage: Wenn schon Einweg beim Wasser, warum dann nicht Verbundverpackungen? Die sind ja wohl besser als Plastik. Wenn ich Milch und Saft daraus trinke, warum dann kein Wasser?

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hup 27.06.2018, 09:45
37. Der völlig falsche Weg ist Wasser im Supermarkt zu kaufen

Zitat von wiesenflitzer
Ist das nicht der völlig falsche Weg? Warum nicht die Plastikflaschen vollständig ignorieren und sich auf Glas konzentrieren? Und was ist überhaupt mit Aluminium im Trinkwasser aus dem Hahn? Darin ist reichlich Aluminium, DER Krankmacher schlechthin.
Glas ist genauso unsinn wie PET. Hoher Energieaufwand in der Herstellung (CO2), Gewaesserschaedliche Reinigung im Ruecklauf, unsinniger Energieverbrauch im Transport (CO2, NOx, Feinstaub), da ein Kasten und das Glas fast genauso schwer sind wie das Wasser darin. 50% des Gewichts wird also unsinnig mit Diesellastern durch die Gegend gekarrt - für Wasser, dass in der selben oder besseren Qualität aus dem Hahn kommt. Dieselverbotsbefürworter, die ihren Sprudel in Glasflaschen kaufen sollte man mit eben jenen verhauen. damit sie ihre verdrehte Ignoranz erkennen.

Aluminium im Wasser? Über die Nahrung nehmen sie im Mittel 10x mehr Aluminium auf als über Trinkwasser. Auch "natürliches Wasser" aus Quellen enthaelt Aluminium - in unbedenklichen Mengen, die mit denen in Leitungs und Flaschenwasser gleichgestellt sind. Es ist schlicht egal ob sie Leitungswasser oder Wasser aus PET- oder Glasflaschen trinken was das Aluminium angeht. Entgehen können sie dem nur durch Verdursten oder konsequenter Nutzung von Umkehrosmosefiltern die ihnen destilliertes Wasser ausgeben - was noch ungesünder ist da komplett mineralienbefreit und damit mineralienzehrend fuer den Körper - aber auf Dauer können sie so genug Aluminium ausfiltern um sich nach ein paar Jahren einen Aluhut basteln zu können. Der hilft dann gegen die schädlichen Mikrowellen-Strahlen, die der böse Nachbar immer durch die Wand schickt.

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HorstOttokar 27.06.2018, 09:49
38.

Zitat von hup
Wer es sprudelig mag kann sich einen CO2-Wassersprudler kaufen.
Ich kenn die Dinger aus dem Berkanntenkreis - ich finde immer, das so aufgesprudelte Wasser steht schnell ab und schmeckt fad.

Vielleicht nehmen meine Bekanmnten aber auch einfach zu wenig CO2 oder sprudeln zu viel auf Vorrat - keine Ahnung.

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frankfurtbeat 27.06.2018, 09:51
39. alles ...

alles eine farce ... weder kann man billige noch teure Mineralwasser einfach so empfehlen ... die Analysedaten bspw. zeigen interessante Werte bei Nitrat und Co.. Während bspw. Mineralwasser zu 1,99 €/Kiste tatsächlich Werte bis über > 7 mg/l aufzeigen kann man im mitleren Segment Werte von < 1 mg/l finden. Hochpreisige Wasser habe ich mir noch nicht im Detail angesehen ... und Plastikflaschen fasse ich soweit möglich gar nicht erst an.

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