Forum: Gesundheit
Gesunde Ernährung: Iss nur 43 Gramm Fleisch pro Tag, rette die Welt
Getty Images/EyeEm

Zehn Milliarden Menschen gesund ernähren und gleichzeitig die Umwelt schützen? Das geht, glauben Forscher. In fünf radikalen Schritten.

Seite 2 von 7
me-and-bobby 17.01.2019, 10:00
10. Die GRÜNE bevormundung schreitet voran...

Solche Artikel überlese ich gewöhnlich...
Es ist nur noch nervig, weil es von den wichtigen Themes des Mensch- Seins und den zu lösenden Probleme in Deutschland ablenkt...Deutschland will mit seinen kümmerlichen 80 Mio. Einwohner gegenüber 7 Mrd. Menschen, also weniger als 1 % in allen Dingen wie CO² oder oder oder "die Welt retten"...Traumatisiertes Deutschland wird aber nicht gefragt, sondern wird von der Öko- MAFIA einfach auf Grund ihrer Naivität und Leichtgläubigkeit abgezockt, auch von den MEDIEN...
Die Gründungsväter der USA haben in der Präampel stehen: the persuit of Happyness, also "das Streben nach Glück"...Das ist doch ein gutes Motto, oder?

Beitrag melden
f-rust 17.01.2019, 10:06
11. so, so ... Warum

kommen Leitmedien immer erst rund 20 bis 30 Jahre (ja, kein Tippfehler) darauf, sich mit solchen bereits seit Jahrzehnten bekannten Tatsachen auseinander zu setzen. Die industrielle Nahrungsmittelproduktion vorzugsweise an küstennahen Standorten mit permanenter Stallhaltung (gleich, ob Rinder, Schweine, Puten), damit die per Schiff aus Übersee kommenden Futtermittel (Sojaschrot u.a.) war doch mit ihren Konsequenzen (rund Faktor 10 höherer Wasser- und Stromverbrauch, unglaublicher Antibiotika- und Masthormon-"Medikamenten"-Einsatz und Zerstörung der eher kleinteiligen bäuerlichen Landbewirtschaftung (alles Fachbegriffe für Menschen, die sich bereits in der Zeit von Min. Ertl selig mit dem Thema befasst haben. Die Umweltschäden und die Belastung der persönlichen Gesundheit sowie in der Folge der Krankenkassen durch Konsequenzen des Viel-Fleisch-Verzehrs (Ablagerungen von Purinen, Gicht, Rheuma, Arthrose, Herz-+Kreislaufbelastungen, Übergewicht, etc.) sind doch spätestens seit den Pionieren Bircher, Buchinger, Bruker, Waerland, Schnitzer, Brecht bereits seit den 1910er und Folgejahrzehnten bekannt. Aber immerhin: Nun wachen ForscherInnen auf, und auch Massenmedien thematisieren es.

Beitrag melden
ich2010 17.01.2019, 10:12
12.

Zitat von rambazamba1968
Man könnte über die Mehrwertsteuer anreize schaffen, dass gesunde Lebensmittel eher gegessen werden. Gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse entfällt der Mehrwertsteuersatz und Fleisch, Alkohol, Convenience Produkte, zuckerhaltige Produkte usw. sollte ein 30% Mehrwertsteuer erhoben werden. Es kann nicht sein, dass Bier zum Teil günstiger als Wasser ist, und das Schweineschnitzel günstiger als Äpfel.
aha. d.h. Leute mit geringem Einkommen leben dann von Nudeln mit Tomatensauce, oder wie?! Ihnen ist schon klar, dass tierische Proteine durchaus notwendig sind und kohlenhydratreiche Nahrung alles andere als gesund. Nudeln, Kartoffeln und Co haben nun mal sehr viel davon.

Beitrag melden
shotaro_kaneda 17.01.2019, 10:13
13. @jharrison

Die Überschrift suggeriert wie gesagt eine Meinung bzw. ist ziemlich unglücklich gewählt. Dieser Satz taucht bestimmt so nicht in der Studie auf. Man hätte wenigstens ein Fragezeichen dahinter setzen können. Es wird ja zur Zeit viel über Verantwortung und Lenkungswirkung des Journalismus debattiert und über präzise und differenzierte Sprache. Da sollte man auch bei den Head-Lines drauf achten.

Beitrag melden
Blaue Fee 17.01.2019, 10:17
14. Der Elefant im Raum,

über den keiner sprechen will, ist der politische Unwille zur rigiden Familienpolitik. Entwicklungshilfe muss, wenn die Natur geschützt werden soll, an diese gekoppelt werden. Wer sich nach ein oder zwei Kindern sterilisieren lässt, sollte in Entwicklungsländern mit Mikrokrediten u.ä. unterstützt werden. Leider hat die UNO sich seit den 1970ern so verändert, dass das Eindämmen des Bevölkerungswachstums von vielen Ländern keine politische Priorität mehr hat und man Hinweise aus den entwickelten Ländern als Bevormundung sieht, bzw. als Eingriff in die Religionsausübung. Deutschland ist nicht Nigeria, aber man kann sich durchaus mal die Statistiken beider Länder ansehen, um zu sehen, dass ein deutscher Bauer mit seiner Arbeit weitaus umweltfreundlicher und ressourcensparender ausführt als sein nigerianischer Gegenpart, der zumeist überweidet und zur Versteppung beiträgt, wenn er sich im Norden befindet. In vielen Entwicklungsländern ist Fleisch zudem ein Symbol für Wohlstand, große Herden bringen dem Besitzer Status, egal ob das Tier wohlgenährt ist, oder Haut und Knochen. Die angegebenen Portionen im Text ernähren nicht mal einen Teenager am Tag, darüber brauchen wir nicht reden.

Beitrag melden
madameping 17.01.2019, 10:20
15.

Zitat von jan07
Das mag ja alles sein. Aber merkwürdigerweise wird das Bevölkerungswachstum immer als 'gottgegeben' hingenommen und nie thematisiert. Dabei wird sich bis 2050 die Bevölkerung Afrikas verdoppeln und bis 2100 vervierfachen. Hier muss radikal gegengesteuert werden - und sei es mit einer 1-Kind Politik wie in China. Länder, die hier nicht mitmachen, sollten von der UNO sanktioniert werden. Aber komischerweise nie ein Wort darüber! Verstößt das etwa gegen ein Dogma der Political Correctness?
Ja. Tut es. Um auf Ihren letzten Satz einzugehen. Es ist nicht politisch korrekt, etwas anzumahnen, was emotional aufgeladen ist.
Doch ich bin völlig Ihrer Meinung. Auch bei uns, hier in den westlichen Industrieländern sollte das Bevölkerungswachstum eingedämmt werden. Alleine, was ein einzelner Mensch an nur einem Tag an Abwassern produziert (angefangen vom Zähneputzen über das Haarewaschen bis hin zum Wäschewaschen), die Mengen, die ein einzelner Mensch pro Tag an Abfall produziert, sagt mir, vor allem, wenn ich den Plastikmüll in den Ozeanen sehe, dass auch wir etwas falsch machen. Die Luftverschmutzung durch Autos, nicht alleine durch ihre Abgase, sondern auch durch den Abrieb der Reifen, tut ein Übriges. Das gilt übrigens auch für Fahrräder, denn deren Reifen produzieren den gleichen Feinstaub, der in die Luft und die Ozeane geht.
Der Club of Rome hat vor etwa gut 3 Jahren einen Bericht herausgegeben, wonach kinderlose Frauen oder die mit nur maximal einem Kind eine Prämie erhalten sollten. Natürlich hat sich diese Expertenkommission empörteste Kritik eingefangen - wie kann man auch nur gegen das Kinderkriegen sein... Denn darauf reduzierte sich letztlich die Kritik und da hilft dann kein Argument weiter.
Wenn der Mensch also nicht hören will, dann kann der andere sagen, was er nur will. Ein Blick in die aktuelle Tagespolitik beweist uns das einmal mehr, aber das würde jetzt zu weit führen.

Beitrag melden
tomwing 17.01.2019, 10:23
16. Fleisch ist mein Salat

Ich habe mich doch nicht in Jahrmillionen der Evolution an die Spitze der Nahrungskette gekämpft, um mir dann eine Salatplatte zu gönnen. Fleisch ist mein Salat!

Beitrag melden
Mindbender 17.01.2019, 10:26
17. ...

Beim Spon ist Fisch also kein Fleisch? Schon interessant... Muskelgewebe - check, Fett -check, Knochen, Knorpel, yadayada - check. Aber wohl kein Fleisch... was ist Fisch denn dann, frage ich mich?

Beitrag melden
blurps11 17.01.2019, 10:33
18.

Zitat von jan07
Das mag ja alles sein. Aber merkwürdigerweise wird das Bevölkerungswachstum immer als 'gottgegeben' hingenommen und nie thematisiert. Dabei wird sich bis 2050 die Bevölkerung Afrikas verdoppeln und bis 2100 vervierfachen. Hier muss radikal gegengesteuert werden - und sei es mit einer 1-Kind Politik wie in China. Länder, die hier nicht mitmachen, sollten von der UNO sanktioniert werden. Aber komischerweise nie ein Wort darüber! Verstößt das etwa gegen ein Dogma der Political Correctness?
Damit können wir gerne anfangen, sobald die entsprechenden Länder die Bevölkerungsdichte von Deutschland erreicht haben. Bis auf ganz wenige Ausnahmen ( Ruanda z.B. ) werden die meisten afrikanischen Länder selbst nach dem prognostizierten Bevölkerungswachstum in diesem Jahrhundert nämlich noch weit darunter liegen.

Beitrag melden
!!!Fovea!!! 17.01.2019, 10:34
19. OK, wir haben verstanden

... wenn ich lese, "glauben" Forscher.....

Lasst gut sein, Qualitätsjournalismus der auf jeden Mist draufspringt?!

Wir wissen doch, glauben heißt nicht wissen!

Beitrag melden
Seite 2 von 7
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!