Forum: Gesundheit
Gesundheitsgefahr: Krebshilfe fordert Werbeverbot für E-Zigaretten
DPA

Nirgends in der EU dürfen Tabakkonzerne so ungestört werben wie in Deutschland. Das könnte sich bald ändern. Die Frage ist: Wird das umfassende Werbeverbot auch für E-Zigaretten gelten?

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xysvenxy 26.04.2019, 13:14
1.

Die E-Zigarette ist das wirksamste Mittel zum Ausstieg vom Rauchen. Es gibt mittlerweile Studien die belegen, dass Dampfen um mindestens 95% weniger schädlich ist als Rauchen. Eine weitere Studie belegt, dass es beim Dampfen keinerlei negativen Auswirkungen auf die Lunge gibt - die Testgruppe waren Nichtraucher.

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karlsiegfried 26.04.2019, 13:39
2. Haben die nichts anderes zu tun?

Stimmt doch: Alkohol und Nikotin, rafft die halbe Menschheit hin. Und nach gutem alten Brauch, stirbt die andere Hälfte auch.

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barlog 26.04.2019, 13:53
3.

Sicher werden hier bald viele ehemalige Raucher beschwören, welch segensreiche Übergangslösung diese Batterielutscher für Sie bei der Zigarettenentwöhnung darstellen, weswegen festgelegt werden sollte, daß diese drolligen Geräte nur als Entwöhnungshilfe vom Teerrauchen beworben werden dürfen.

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meckes 26.04.2019, 15:06
4. Langzeitstudien zum E-Dampfen werden konsequent ignoriert ...

... weil sie "Verantwortlichen" und anhängenden Lobbyisten nicht in ihr Konzept passen. Von gesundheitlicher Gefährdung durch das E-Dampfen, was durchaus auch ohne Nikotin ausgeübt wird, kann keine Rede sein: https://www.innocigs.com/blog/aktuelle-langzeitstudie-e-zigarette-konsum/?fbclid=IwAR2in8YHnT2fF3JUrTZyeylfziFR49lt707Sl0s5 Gelc-I13ByQIIEoZMQM

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gunnarqr 26.04.2019, 15:09
5. Also mir hat der Umstieg auf eDampfer mit nikotinhaltigen Liquids

viel gebracht. Vor rund 6 Monaten gewechselt. Der fürchterliche Dauerhusten ist weg, Atemlosigkeit bis zu Schwindel beim Treppen steigen mit Rucksack und Einkaufstüten ist weg. Die Hütte stinkt nicht mehr nach Rauch und ich spare deutlich mehr als die Hälfte an monatlichen Ausgaben für Zigaretten. Es fallen auch keine Kippen mehr an und Feuerzeug ade. Inzwischen bin ich von 10 mg Nikotin bei 7 mg Nikotin. Ziel: weiter senken und dann ganz aufhören. Im Übrigen stimme ich Post 1 völlig zu. Ein Werbeverbot halte ich zum Schutz der Jugend für sinnvoll.
Die 8,80 € für eine Packung Zigaretten in Frankreich sind niedlich. In Australien zahlte man 2016 umgerechnet schon 18,50 €, inzwischen dürfte es noch mehr sein.

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herjemine 26.04.2019, 15:41
6. Haha, lustig

Zitat von barlog
Sicher werden hier bald viele ehemalige Raucher beschwören, welch segensreiche Übergangslösung diese Batterielutscher für Sie bei der Zigarettenentwöhnung darstellen, weswegen festgelegt werden sollte, daß diese drolligen Geräte nur als Entwöhnungshilfe vom Teerrauchen beworben werden dürfen.
...sind Sie nicht mit ihrem “Batterielutscher”. Aber vielleicht sollten Sie mal über ihre Strombildschirmschreibmaschine oder Ihr elektrisches Taschentelefon nachdenken. Achso, das Wählscheibentelefon ist ja nur um junge Menschen von ihrer Konsumsucht zu befreien.

Zurück zum Thema: bei Dampfen, die hiessen nur früher „eZigaretten“, wird nichts verbrannt. Es sieht nur aus wie Rauch. Aber wenn mein Enkel auf seinem Bobbycar durch die Wohnung „rast“ und dabei Autogeräusche von sich gibt, kommt auch keiner auf die Idee Bobbycars versicherungspflichtig zu machen und auf die Fahrbahnen zu verbannen.

Das Dampfen ist ein Genussmittel ungefähr so gefährlich wie Espresso oder Skifahren, aber noch weit ab vom Alkohol oder Autofahren.

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woum 26.04.2019, 16:25
7. 25,4 Milliarden Euro entstehen dem Gesundheitssystem

Hmmm, "25,4 Milliarden Euro entstehen dem Gesundheitssystem" - die würden beim Umstieg auf die Dampfe also in den Kassen von Pharamariesen, Gesundbetern und Apotheken fehlen - klar, geht gar nicht im Wirtschaftswunderland. Nicht auszudenken die Dampfer würden auch noch länger und gesünder leben und damit die Rentenkassen belasten. Die Dampfe, dieses Teufelszeug, könnte massiv der Gesundheitsindustrie schaden und was in D egal welcher Industrie schadet gehört verboten - selbst wenn es Leben rettet.

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ArnoNym 26.04.2019, 16:52
8. Ketten-Dampfer

Zitat von xysvenxy
Die E-Zigarette ist das wirksamste Mittel zum Ausstieg vom Rauchen.
Das können Sie Ihrer Oma erzählen. Die vom Rauchen auf Dampfen umgestiegenen Raucher, die ich kenne, dampfen inzwischen alle erheblich mehr als sie vorher geraucht haben. Sie sind mehr oder weniger den ganzen Tag nur noch am Dampfen und legen den Verdampfer kaum noch aus der Hand. Früher hätte man Kettenraucher gesagt, also übelste Form des Rauchens.

Einziger Vorteil für das Umfeld ist, daß es nicht ganz so übel stinkt wie Zigaretten. Nur leider ermöglicht genau dies, viel mehr und viel öfter zu Dampfen, was sehr schlecht für den Raucher/Dampfer selbst ist.

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Sleeper_in_Metropolis 26.04.2019, 17:45
9.

Zitat von ArnoNym
Das können Sie Ihrer Oma erzählen. Die vom Rauchen auf Dampfen umgestiegenen Raucher, die ich kenne, dampfen inzwischen alle erheblich mehr als sie vorher geraucht haben. Sie sind mehr oder weniger den ganzen Tag nur noch am Dampfen und legen den Verdampfer kaum noch aus der Hand. Früher hätte man Kettenraucher gesagt, also übelste Form des Rauchens. Einziger Vorteil für das Umfeld ist, daß es nicht ganz so übel stinkt wie Zigaretten. Nur leider ermöglicht genau dies, viel mehr und viel öfter zu Dampfen, was sehr schlecht für den Raucher/Dampfer selbst ist.
Und worin besteht nun das Problem ? Wenn ein Ex-Raucher sich den ganzen Tag mit dampfen beschäftigt, ist das vielleicht nicht der schönste Zeitvertreib den man sich vorstellen kann, aber im Vergleich zum herkömmlichen Rauchen mit annährend null Gesundheitsrisiko verbunden, insbesondere wenn man nikotinfreies Zeug dampft.

Die segensreiche Möglichkeit, Raucher durch E-Zigaretten von ihren glimmenden Dreckschleudern loszubekommen kann man gar nicht hoch genug loben. Deshalb verbietet sich auch eine gleichsetzung der beiden Produkte. Was übrigens nicht heißt, das man E-Zigaretten exzessiv bewerben dürfen sollte, denn ganz ohne jegliches Dampfzeug ist natürlich gesundheitlich immer besser.

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