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Gesundheitsminister für Widerspruchslösung: Spahn will jeden zum Organspender machen
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Die Entnahme von Organen ist in Deutschland bisher nur möglich, wenn jemand ausdrücklich zustimmt. Geht es nach dem Gesundheitsminister, soll sich das ändern.

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dasfred 03.09.2018, 08:11
40. Er selbst bringt keinen Gesetzentwurf ein

Typisch Spahn. Erstmal was in den Raum stellen, um ins Gespräch zu kommen, aber aus Angst, die Diskussion könnte nach hinten losgehen, lieber mal diskutieren lassen. Wenn die Mehrheit dafür ist, war es seine Idee und bei Gegenwind zieht er sich elegant zurück. Dabei ist es ein Thema, dass ebensoviel Hoffnungen wie Befürchtungen auslöst. Ich persönlich will weder ein Organ spenden, noch empfangen, aber dass kann ich ja deutlich machen. Trotzdem gönne ich den Befürwortern und Betroffenen diese Lösung, da sie, bei gleichzeitiger Strukturverbesserung im Krankenhaus die Chancen erhöht.

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Michael 1234567 03.09.2018, 08:11
41. Der Staat verkommt zur Diktatur.

Was ich mit meinen Organen mache, kann nur ich selbst bestimmen; die Vergangenheit hat gezeigt, dass es korrupte Ärzte gibt. Man stelle sich vor man hat einen schweren Unfall da gibt es jemandenden der zahlt mal gerne 100.000€ unter der Hand für eine Leber oder Niere, schwups fehlt einem die mit Begründung war beschädigt oder man wacht nicht mehr aus der Narkose auf. Dieses Land mit seinen Gummigesetzen wird mir immer unheimlicher! Wir gehen in eine Richtung die wirklich beängstigend ist, das wäre so wenn ich explizit sagen muss: „der Staat darf mir mein Auto nicht klauen“ nur dann macht er es nicht - ansonsten Freibrief für den Staat mich meines Autos zu enteignen. Diese Vorstellung ist extrem befremdlich um es freundlich auszudrücken.

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exxilist 03.09.2018, 08:14
42. @hauro2005

Mit Verlaub, ich habe selten einen solchen Schwachsinn gelesen. Als wenn nur Säufer und Raser Organe bedürfen. Und gerade weil Organe knapp sind, gibt es die von Ihnen angesprochene Mafia.
Vielleicht vorm posten mal nachdenken oder es wie Dieter Nuhr halten.

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cyberpommez 03.09.2018, 08:15
43. @ jozu2

Komischerweise gibt es auch Menschen, wie mich, die Atheisten sind und die Organspende trotzdem ablehnen.
Ich würde niemals eine Organspende annehmen oder machen, da ich es ziemlich ekelig finde, Frankenstein lässt grüßen..
Menschen, egal in welchem Zustand, am Leben zu halten, ist eher christlich. denn damit lässt sich gutes Geld verdienen.
Die einzigen Christen die das ablehnen, sind die Zeugen Jehovas, die betreiben aber auch keine Krankenhäuser und Hospitzen.

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martinmde 03.09.2018, 08:16
44. solange

saudische Prinzen deutsche Organe nicht abgreifen können ist das okay.

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BekloppteRegierenD 03.09.2018, 08:16
45. Die Enteignung geht weiter....

Jetzt wird dem Bürger nicht nur weiter ungeniert in die Taschen gegriffen, nein nun wird er selbst zum Objekt der Begierde.
Jeder der diesen Vorschlag jetzt bejubelt, sollte sich mal informieren, warum in fast allen Ländern organe nur unter Narkose einem noch lebenden (hirntoten) Menschen entnommen werden dürfen, während aus Kostengründen in Absurdistan der Spender ohne Narkose ausgeweidet wird.
Solange ich befürchten müss unter unvorstellbaren Schmerzen diese Welt verlassen zu müssen, kann ich einer Organspende nur widersprechen.
Aber ob in unserer Bananenrepublik wirklich sichergestellt ist, das mein Widerspruch berücksichtigt wird? So ein Spenderausweis mit Widerspruchseintrag geht ja schnell mal "zufällig" verloren, wenn die Ärtze ihren Bonus haben wollen, und schwups wird man ausgeweidet, obwohl man es nicht will.
Daher darf es diese Regelung so NIE geben!

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alterknacker54 03.09.2018, 08:17
46. Wo ist die Zwangsmaßnahme?

Zitat von hauro2005
Die Leute möchten nunmal nicht spenden. Warum soll ein Motorradraser, ein Kampfsäufer, ein Kettenraucher oder der mafiöse Organhandel mit seinen Machenschaften meine Organe bekommen? Warum sollen andere mit meinen Organen Geld verdienen? Und jetzt also Zwangsmaßnahmen?
"Die Leute wollen nun mal nicht spenden." Wollen sie nicht? Woher wissen Sie das? Ist es nicht vielmehr so, dass die meisten zu träge und behäbig sind, sich mit der Angelegenheit zu befassen und sich einen Organspenderausweis zu besorgen? Die, die nicht spenden wollen, können das ja festlegen - alles gut!
Besonders entlarvend aber: "Warum sollen andere mit meinen Organen Geld verdienen?" Sie gönnen offensichtlich Ihrem Nächsten nicht das Schwarze unterm Fingernagel - dann ist jede Argumentation sowieso überflüssig und vergeblich... Die Möglichkeit, dass anderen u.U. mit einer Ihrer Nieren geholfen werden könnte, ziehen Sie nicht einmal in Erwägung. Auch eine Art von "Dunkeldeutschland"....

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Leser161 03.09.2018, 08:18
47. Solidargemeinschaft

Einer Solidargemeinschaft anzugehören bringt einem normalerweise was. Man hilft anderen und einem wird geholfen. Bloss bei den Organen sollen wir die einfach so hergeben.

Ich bin für alle Regelungen zu haben, bei denen Organspender zum Beispiel bevorteilt werden bei der verteilung von Organen oder wenn Hinterbliebene einen Bonus bekommen.

Ohne solidarische Regelung von Organspenden kann ich nur sagen, ich widerspreche.

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thetwentyfirstcentury 03.09.2018, 08:18
48.

Wer hätte gedacht, dass der Spahn mal etwas macht was ich uneingeschränkt unterstützte. Hoffentlich wird die Sache auch zeitnah umgesetzt und nicht wieder zerredet.

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Anna156464641156 03.09.2018, 08:19
49. Nehmt den Menschen noch mehr Freiheit

Entmündigt noch mehr erwachsene Menschen. Schafft am besten die Wahlmöglichkeit direkt mit ab. Der Staat weiß besser was man mit meinem Körper macht...

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