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Gesundheitswerbung: Foodwatch wirft Lebensmittelkonzernen Täuschung vor
foodwatch

Sie preisen "Energie für den Tag" an oder Joghurt "für Ihr Wohlbefinden": Auf Lebensmitteln werben Hersteller dafür, dass ihre Produkte die Gesundheit fördern. Die Verbraucherschützer von Foodwatch beklagen jetzt irreführende Botschaften.

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Kauzboi 09.12.2013, 15:48
20.

Zitat von Rickie
Hin und wieder macht Foodwatch schon den Eindruck, als ob sie uns alle für geistig minderbemittelt oder für naiv oder für Kinder halten würden. Ich meine, ich glaube ja auch nicht, dass das Wetter besser wird, wenn ich eine Margarine mit einer Sonne auf dem Deckel kaufe. Schon die Einteilung in "gesund" oder "ungesund" ist Gängelung.
Was heisst denn hier "halten würden"? Junge, das ist so und recht haben sie! Und du, typisch deutsch, machst sie dafür zu deinem Feindbild: Obrigkeitshörig und jetzt noch kndustriehörig?

Gut das es Foodwatch gibt, die uns das immer und immer wieder vor die Nase halten. Es ist weiss Gott notwendig!

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südtirol11 09.12.2013, 15:49
21.

Wenn es um Gewinne von Konzernen geht, lügen deren Vertreter meist ohne jede Gewissensbisse! Leider biegen sich in der Realität keine Balken! "Die Wirksamkeit der Pflanzensterine in Becel pro.activ wurde inzwischen in über 45 Studien belegt." Der Satz wäre eigentlich eine Lachnummer, aber angesichts der Konsequenzen bleibt dieses Lachen im Halse stecken. Phytosterine verursachen Herzinfarkte und andere Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystemes! Wer dies in der Werbung verharmlost und das Zeug in Lebenmittel mischt, nimmt den Tod von Mitbürgern in Kauf! Wer über diese Wirkungen Bescheid weiss, tut dies dann vorsätzlich!

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zodiacmindwarp 09.12.2013, 15:49
22. Kompliment, Kompliment.....

Zitat von Malshandir
Also die Aussage von redbull ist ja in der Werbung sowas von falsch. "Redbull verleiht Flügel" Dies ist einfach nur falsch, ich kenne keinem Fall, in dem jemanden Flügel gewachsen sind oder mir ist nicht bekannt, dass Redbull inzwischen Verleiher von Flügeln ist, weder als Fluggerät noch Musikinstrument. Ergo ist das wohl eine Werbelüge.
Schöner und zugleich gehässiger und humorvoller kann der Forist es nicht auf den Punkt bringen. Glückwunsch von
mfG Zodiacmindwarp

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gustavbamgans 09.12.2013, 15:50
23.

gateroade hat elektrolyte.. ja aber warum? ... na du brauchst elektrolyte. na aber was sind denn elektrolyte?? na die sind in gatorade.. Idiocracy laesst gruessen.

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Vex 09.12.2013, 15:50
24. Arrogant

Zitat von Tom Joad
Mit Sauerstoff angereichertes Wasser ... Wer auf so etwas hereinfällt, ist selbst schuld. Sorry.
Es gibt Menshcen die haben keine Ahnung was Sauerstoff chemsich ist und wie er Metabolisiert wird. Nicht jeder weiss wie ein Mitochondrium udn die Lunge genau funktioniert und deshalb muss man diese Menschen nicht gleich versuchen zu täuschen.

Sie unterliegen der Arroganz alles zu wissen aber sie täuschen sich. Sie können auch hinters Licht geführt werden vielleicht nicht mit etwas chemisch so trivialem wie molekuralem Sauerstoff im Wasser aber ich Wette sie sind nicht Biochemiker, Elektroinginieur, Physiker, Wirtschaftswissenschaftler, Jurist etc ... alles in einer Person. Also tun sie nicht so als wären sie gefeilt gegen jede Art von Täuschung. Jeder hat Gebiete die einen nicht interessieren das ist doch kein Freischein das man dort getäuscht werden darf. Psychologisch werden wir eh alle durch Werbung und das Umfeld manipuliert wer glaub das es mit ihm nicht geschieht der lebt einsam im Wald oder unterliegt der allergrößten Täuschung.

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Kauzboi 09.12.2013, 15:51
25.

Zitat von M. Michaelis
Der Fehler liegt eigentlich darin Nahrungsmittel mit Gesundheit zu assoziieren. Nahrung macht satt, nicht gesund.
Nahrung macht satt und krank. Wenn es die richtige Nahrung ist, macht sie satt und hält gesund. Und wenn man aufgrund falscher Nahrung krank war, dann macht gesunde Nahrung auch wieder gesund.

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knürken 09.12.2013, 15:53
26. Wir sind tatsächlich "geistig minderbemittelt"

Zitat von Rickie
Hin und wieder macht Foodwatch schon den Eindruck, als ob sie uns alle für geistig minderbemittelt oder für naiv oder für Kinder halten würden. Ich meine, ich glaube ja auch nicht, dass das Wetter besser wird, wenn ich eine Margarine mit einer Sonne auf dem Deckel kaufe. Schon die Einteilung in "gesund" oder "ungesund" ist Gängelung.
Sonst würden Marktforscher nicht immer wieder bestätigt bekommen, dass sich durch solche Healthclaims die Umsätze spürbar nach oben korrigieren lassen.Und dann könnten Unilever und Konsorten doch wohl ohne weitere Diskussion auf derartige Werbeaussagen verzichten, oder? Tun sie aber nicht, weil die Dummen sonst nicht mehr kaufen! Und davon gibt's eben noch zu viele.

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birdseedmusic 09.12.2013, 15:55
27. Foodwatch-Kritik trifft die Richtigen

Gerade die Großkonzerne wie Unilever, Nestlé und auch Red Bull sind die Speerspitzen einer Lebensmittel-Industrie, welche ihre industriell zusammengerührte Nahrung geschickt durch umfangreiche Werbekampagnen in die Hirne der breiten Masse uninformierten Konsumenten prügelt.

Die Konzerne spielen bewußt mit dem Image, "etwas gutes für den Körper" zu tun und loten zielgerichtet die Grenzen der Gesetzgebung aus. Wie weit darf man gehen, ohne die genannte EU-Richtlinie zu verletzen?

Gerade gesunde Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Getreide und Milch haben keine großen Firmenkonglomerate mit entsprechendem Werbebudget, um dagegen zu halten.

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Marniko 09.12.2013, 16:05
28. Lebensmittel sind keine Medikamente

Es fehlt manchmal nur noch der Zusatz: "Fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker". Jedes veränderte Lebensmittel sollte extra deklariert werden und am besten die Gefahren wie bei Zigaretten ausweisen. Zum Beispiel: Zuviel Zucker verursacht Karies und Zahnarztkosten.Ich unterstütze Foodwatch, denn ich möchte bei Lebensmitteln keinen Beipackzettel lesen müsssen.

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dr.joe.66 09.12.2013, 16:07
29. Information vs. Lobby-Arbeit

Zitat von OttoEnn
Wer fällt denn noch solche Art auf Werbung rein? Verbraucherschutz heißt wohl hauptsächlich, die Verbraucher vor ihrer eigenen 'Uninformiertheit' (vulgo: Dummheit) zu schützen. Viel Glück dabei. _
Genau!

Das ist (1) ein Thema der Information:
- vernünftige und nicht ideologisierte Information in den Schulen
- inklusive Gegenüberstellung und Diskussion von widersprüchlichen Forderungen (z.B. die immer noch weit verbreitete Nahrungspyramide, die heute mehr als umstritten ist)
- dazu Kochkurse, und immer wieder Kochkurse (alle werdenden Mamas und Papas üben ohne Ende Schnappatmung und Baby-Yoga bis zum Knoten im Knie, aber wie man Kinder (und sich selbst) ernährt, sagt denen niemand)

Und (2) ist das ein Thema des Willens:
- Fett werden kann ich nämlich auch mit Fleisch aus dem Ökoladen und mit Vollkornkeksen

Leider gibt es zwei mächtige Lobbys die das unterbinden:
zu (1) die von foodwatch angesprochene Lebensmittelindustrie
zu (2) die Verfechter von "political correctness"; denn leider darf man einem 8-Jährigen mit einem BMI von 28 nicht mal mehr sagen, dass er zu fett ist.
Siehe: Prince Philip's harsh words for youngster | Mail Online
Lieber wartet man, bis er mit 15 einen BMI von 38 hat und dann selbst merkt, dass er ausgegrenzt wird.

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