Forum: Gesundheit
Gift in Erfrischungsgetränken: Experten streiten über Benzol-Gefahr
DPA

Können Durstlöscher der Gesundheit schaden? Recherchen des NDR haben gezeigt, dass manche Erfrischungsgetränken krebserregendes Benzol enthalten. Seit Jahren warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung vor einer möglichen Gefahr. Doch Experten streiten weiter, wie groß sie wirklich ist.

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sikasuu 24.04.2013, 00:54
10. ...kein Risiko für die Gesundheit....

Zitat von sysop
Können Durstlöscher der Gesundheit schaden? Recherchen des NDR haben gezeigt, dass manche Erfrischungsgetränken krebserregendes Benzol enthalten. Seit Jahren warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung vor einer möglichen Gefahr. Doch Experten streiten weiter, wie groß sie wirklich ist.
Benzol im Getränken, Samonellen im Tiefkühlkost, Schimmel im Brot, Gift in der Milch......
ich verstehe diese Erbsenzähler nicht. Wollen die wirklich Lebensmittel die gesundheitlich unbedeklich sind? Pruuuuust!
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Naiv vom Verbraucher so etwas zu verlangen. Dann könne wir ja gleich alles nur noch BIO machen und die ganze schöne Profite geht den Bach runter. NEIN, bei dieser Agrarindustrie und der Lobbymacht wird es in Europa so solch ungewöhnlichen Massnahmen doch wohl nicht kommen. Lebensmittel für den "Naturverzehr" ohne schädliche Inhaltstoffe und industrielle Verarbeitung?
Wenn der Verbraucher selbst kochen, zubereiten... will muss er halt mit dem Risiko leben! Kann ja auf unbedenkliches "Fertigfutter" ausweichen:-))
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Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen muss wenn ich das Wort Verbraucherministerium lesen, höre oder sehen.

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Ursprung 24.04.2013, 01:41
11. Saftleichen

Zitat von sysop
Können Durstlöscher der Gesundheit schaden? Recherchen des NDR haben gezeigt, dass manche Erfrischungsgetränken krebserregendes Benzol enthalten. Seit Jahren warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung vor einer möglichen Gefahr. Doch Experten streiten weiter, wie groß sie wirklich ist.
ZITAT
Die entstehenden Mengen sind aus Sicht des Herstellers "in der dabei nachweisbaren Konzentration in keiner Weise gesundheitsgefährdend". Benzoat und Ascorbinsäure, so Gehring-Bunte, schützten vor Schimmelpilzen und Bakterien und dienten damit dem Verbraucherschutz.
ZITATENDE
Zu dieser Herstellerluege: Chemiezusaetze "gegen Schimmelpilze und Bakterien" in Suessgetraenken dienen natuerlich nicht "dem Verbraucherschutz". Sondern dem eigenen Umsatz-Geschaeftsinteresse: Gammelware ist nicht verkaufbar.
Warum gammelt die Ware ohne Chemiezusaetze: weil Zucker reingepanscht wird.
Warum wird Zucker reingepanscht?
Weil er Durst nach mehr davon macht. Natuerlich zu Lasten der Gesundheit und Lebenszeit des Verbrauchers.
Aber es stellt "Benzoat und Ascorbinsaeure" sowie Benzol in geringen Mengen ja "kein Gesundheitsrisiko" dar.
Ein Cocktail aus Benzoat, Ascorbinsaeure und Benzol ist konzentriert dagegen ohne Sofortrettungsmassnahme sehr wohl toedlich, also doch wohl "gefaehrlich", vor allem sofort nachweisbar "ein Gesundheitsrisiko".
Die Verduennung streckt halt das Problem in die Zukunft und vor allem: unter den Haftungsnachweis zu Lasten des Lieferanten.
Soweit zum Geschaeftsmodell dieser Fraktion der Denaturierungsindustrie.
Wozu werden ueberhaupt Zuckergetraenke ohne Totenkopfetikettierungspflicht in die Regale gestellt?
Weil sie teurer, also besser Profit bringend sind, als die Kunden zu Hause Leitungswasser mit Zucker aufkochen zu lassen, die das Zeugs dann auch nicht lagern muessen, weshalb dann auch die Konservierungsmittel total unnoetig waeren.
Nochwas zum Karottensaft:
der ist hochgesund und biologisch sehr wirksam. Das Problem: er muss binnen 7 Minuten nach der Entsaftung getrunken werden, weil danach die besonders gesunden Substanzen als erstes zu verfallen beginnen. Danach verwest der Saft zunehmend auch sonst noch.
Gekaufter Karottensaft aus der Flasche ist nur noch eine Saftleiche, die mit Chemie einbalsamiert oder gleich toterhitzt wurde, damit sie noch nicht stinkt, wenn diese nutzlose Bruehe endlich mal beim Verbraucher ankommen wird.

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Ursprung 24.04.2013, 01:46
12. Todesraten light?

Zitat von rolarndt
Klar sollten Getränke kein Benzol enthalten. Wer sich aber davor schützen möchte sollte erst mal mit dem Rauchen aufhören und das Auto in der Garage lassen.
Meinen Sie damit:
wer sich nur langsam in Raten selber toeten will, sollte nicht alle Massnahmen gleichzeitig durchfuehren?

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Ursprung 24.04.2013, 01:58
13. Benzolstrukturaehnlichkeit

Zitat von Stegreif
Was hat das jetzt mit dem Artikel zu tun? Das Benzol kommt jedenfalls nicht aus dem Kunststoff.
Nein aber der Weichmacher. Z. B. Hexamoll, chemisch ein Abkoemmling des Benzol-(ringes).
Die Verbindung zum Artikel liegt in der chemischen Strukturaehnlichkeit zum Benzol.

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Ursprung 24.04.2013, 02:03
14. Gesellschaftsbeitrag

Zitat von brainbox
Wenn man mal genau überlegt: welche dieser Produkte erfrischen eigentlich wirklich? Viele sind fürchterlich klebrig und man muss hinterher Wasser trinken, damit man das wirklich erfrischende Gefühl bekommt. Wenn man statt sog. Erfrischungsgetränke gekühltes Quellwasser aus Glasflaschen bzw. Selbstgefiltertes getrinkt, hat man mehr für's Geld. Und man gibt mehr für Prävention aus als die kranken Kassen demnächst pro Versicherten ausgeben sollen. Denn man verzichtet nicht nur auf das umstrittene Benzol oder das Biphenyl, sondern auch auf jede Menge Zucker oder potentiell krebsfördernde Zuckerersatzstoffe.
Sie sind ein Systemverweigerer und Geizhals, sehr geschaeftsschaedigend. Dazu kommt, dass Sie auch noch lange nerven werden, da Sie so vermutlich laenger leben werden.
Das verschlimmert Ihren Gesellschaftsbeitrag noch.

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pigtime 24.04.2013, 08:16
15.

Zitat von Mertrager
Wir meiden Kunststoff-Flaschen, wo immer es geht. Diesen Aufwand sind wir uns wert. Auch wenn wir wissen, dasz es eine Vorsichtsmassnahme ist und die Gefahr bisher nicht konkret belegbar ist. -Das muss Jeder für sich selbst entscheiden.
Bei Kunststoffflaschen sind eher Weichmacher das Problem. Diese lösen sich insbesondere bei säurehaltigen Getränken (z.B. Cola).

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ReneMeinhardt 24.04.2013, 08:31
16. Deutscher Fortschritt und deutsche Intelligenz?

Seit vielen Jahren gilt die Nomenklatur der IUPAC und trotzdem können sich die Deutschen nicht dran gewöhnen. Trotzdem, ich mag auch kein Benz"en" trinken.

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M. Michaelis 24.04.2013, 09:29
17.

Der Fluch immer besserer Messmethoden.

In vielen Bereichen erlaubt die Messtechnik das aufspüren von Mengen deren Gesundheitsrisiko überhaupt nicht mehr nachvollziehbar bewertet werden kann.

Das ist letzlich ein Irrweg.

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bea_02 24.04.2013, 09:33
18. Umwelt- und Verbraucherschutz nur bei maximalem Profit!

Dafür steht diese Regierung! Und jetzt bitte ganz viel Verbraucherbashing! Prost!

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M. Michaelis 24.04.2013, 09:37
19.

Zitat von brainbox
Wenn man statt sog. Erfrischungsgetränke gekühltes Quellwasser aus Glasflaschen bzw. Selbstgefiltertes getrinkt, hat man mehr für's Geld. Und man gibt mehr für Prävention aus als die kranken Kassen demnächst pro Versicherten ausgeben sollen. Denn man verzichtet nicht nur auf das umstrittene Benzol oder das Biphenyl, sondern auch auf jede Menge Zucker oder potentiell krebsfördernde Zuckerersatzstoffe.
Das Problem ist eine Grundhaltung die in immer mehr Substanzen in immer geringeren Mengen krankheitsgefahren wittert.

Vor allem das Krebsrisiko wird masslos überschätzt, weitaus gefährlicher bei Nahrungsmitteln sind Hygienemängel. Die weitaus meisten Menschen fallen Unterernährung oder verdorbenen Nahrungsmitteln zum Opfer.

Nachweisbar eindeutig ernährungsbezogen Krebsrisiken hingegen gibt es kaum. Vieles basiert hier auf fragwürdigen statistischen Verfahren und willkürlichen Übertragungen aus Tiermodellen.

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