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Glutenunverträglichkeit: Wenn Nudeln krank machen
DPA

Es ist ein Hype: Viele Menschen ernähren sich glutenfrei, ohne, dass sie es müssten. Auf der anderen Seite gibt es in Deutschland vermutlich eine große Dunkelziffer bei der Glutenunverträglichkeit - also Betroffene, die gar nicht wissen, woran sie leiden.

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mm200894 08.01.2016, 15:31
80. schon getan

Zitat von ackergold
Das bestellen Sie mal in Bayern... ein glutenfreies Weißbier. Ich würde mich über Ihren Erfahrungsbericht freuen.
allerdings nach Pilsener Brauart. Ist geschmacklich anders. Allerdings ist es so, dass das was gut schmeckt immer das Gewohnte ist. Geschmack ist im wesentlichen eine Erziehungs- und Gewöhnungsfrage.
Inzwischen soll es aber auch glutenfreies Weizen geben...
Preislich ist es natürlich eine Katastrophe.

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skeptikerin007 08.01.2016, 17:03
81. Noch eine Mode Krankheit

Nachdem die Hälfte meiner Bekannten und Verwandten Laktiseintoleranz hat, bekommen die mit Wonne Zöliakie. Wobei bei dem Laktiseintoleranz ich persönlich auf die neue Art von Milch (Kühe ohne Hörner z.b.) und die Milchverarbeitung tippe und deswegen glaube ich eher daran.
Die Leute haben viel Geld und müssen es ausgeben.

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Wolffpack 08.01.2016, 17:11
82.

Zitat von vino1
das muss man auch erst einmal fertigbringen. Schade, dass die Autorin trotz Doktortitel auf einem völlig veralteten Stand ist. Schubladenartikel?
So kurz wie der engl Wiki-Artikel ist, und auch eine bis jetzt niedrige Studienquote beschreibt, kann das ja wohl nicht sonderlich alt sein. Von daher würd ich das (im Gegensatz zu sonst) nicht der Autorin ankreiden.

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happy2010 08.01.2016, 17:48
83.

Zitat von skeptikerin007
Nachdem die Hälfte meiner Bekannten und Verwandten Laktiseintoleranz hat, bekommen die mit Wonne Zöliakie. Wobei bei dem Laktiseintoleranz ich persönlich auf die neue Art von Milch (Kühe ohne Hörner z.b.) und die Milchverarbeitung tippe und deswegen glaube ich eher daran. Die Leute haben viel Geld und müssen es ausgeben.
Laktoseintoleranz ist messbar über einen H2 Atemtest

Sollten Ihre Bekannten diesen gemacht haben, dann muss man da nicht klug dreinreden.

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ericstrip 08.01.2016, 22:53
84. An die Spaßvögel hier...

...erfreuen Sie sich an Ihrer Gesundheit und schulen Sie ansonsten ihr Taktgefühl. Wenn Sie eine mehrjährige Ärzteodyssee hinter sich hätten, würden Sie das auch nicht lustig finden.

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ericstrip 08.01.2016, 22:57
85. Probieren Sie mal...

Zitat von Vex
Sie bekommen kein anständigen Hefeteig ohne Gluten hin ich hab das schon wirklich oft versucht ... Reismehl, Hirse, Teff, Maismehl und auch die fertig gekauften glutenfreien Mehle sind nicht das gleiche wie Pizzamehl das ja sogar den doppelten Glutengehalt von normalem Mehl hat. Pasta und Brot können sie problemlos ohne Hefe herstellen das wird auch schmecken aber bei Hefeteigen ist der verzicht von Gluten für mich klar spürbar. Möglicherweise gibt es einen Ersatzstoff der die Elastizität und das Gehverhalten des Teiges ähnlich macht aber ich hab das noch nie feststellen können. Aber wenn ihnen die glutenfreien Pizzas besser schmecken dann ist ja wunderbar ich bekomme aber einen Teig der schön aufgeht auf dem Pizzastein und denn ich da überhaupt darauf geschoben bekomme leider nur mit Gluten hin ... bin aber auch kein Koch oder Pizzabäcker sondern Amateur.
...Fiber Husk (fein gemahlene Flohsamenschalen) als Backzutat. Macht glutenfreie Teige saftig und geschmeidig. Dasselbe ist es trotzdem nicht, das liegt halt am Geschmack der Getreide.

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Miere 09.01.2016, 05:52
86. Anstieg des Weizenkonsums?

Wie das denn, bitte? Hat man früher nicht eher mehr von Brot und weniger von Gemüse und Fleisch gelebt als heute? Roggen enthält übrigens auch Gluten.

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syn4ptic 09.01.2016, 10:26
87.

Zitat von ericstrip
...erfreuen Sie sich an Ihrer Gesundheit und schulen Sie ansonsten ihr Taktgefühl. Wenn Sie eine mehrjährige Ärzteodyssee hinter sich hätten, würden Sie das auch nicht lustig finden.
Sehe ich ähnlich. Freut Euch, dass Ihr gesund seid. Meine jüngste Schwester rennt seit vier Jahren von Pontius zu Pilatus und keiner kann Ihr sagen, was denn nun eigentlich das zugrunde liegende Problem ist. Nur eines ist bekannt: dass ihr Immunsystem und Stoffwechsel durch irgendetwas nicht mehr richtig funktioniert, nur wegen was hat noch niemand herausgefunden, trotz CTs, Blutbildern, Laboruntersuchungen, Krankenhausaufenthalten, verschiedenen Fachärzten zu denen sie geschickt wurde,... und es wird bisher eher immer schlimmer denn besser.

Ich mache das letzten Endes am Zeitmangel (aufgrund der Kassenvorgaben) und den eingefahrenen Tellerrändern vieler Fachärzte fest. Wenn man keine Standardkrankheit hat, muss man Glück mit der Wahl des Arztes haben, dass einem wirklich geholfen wird. Ich habe kein besonders hohes Vertrauen mehr in unser Gesundheitssystem, denn am Ende ist es dort auch nur eines was zählt: Geld, nicht die Gesundheit.

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syn4ptic 09.01.2016, 10:34
88.

Zitat von tiefenrausch1968
Ich persönlich hab ja den Verdacht, dass die steigenden Unverträglichkeiten mit dem vermehrten Einsatz von krebserregendem Glyphosat/Roundup auf den Feldern und den entsprechenden Restbeständen in den produzierten Produkten einhergeht. Das sollte mal umfassend untersucht werden. Ich selbst hegte einige Zeit den Verdacht, auf Milch und Sahne allergisch zu reagieren. Die Reaktionen bleiben aber aus, wenn ich Bioprodukte verwende.
Glyphosat steht schon immer in Teilen der Öffentlichkeit im Verdacht krebserregend zu sein, was jedoch nie nachgewiesen werden konnte. Kann deswgen trotzdem möglich sein, da die Lebensmittelindustrie das sicher niemals zugeben würde (der Einsatz ist zu breit gefächert dafür), aber man bräuchte einmal belastbare Quellen. Gentoxisch ist es allerdings nachweislich.

Ich glaube es ist die Summe an Zusätzen, Spritzmitteln, Antibiotika, etc. die über Zeit zu diesen Unverträglichkeiten führen. Mit selbst geht es ähnlich wie Ihnen mit jedem Obst, dass man idR mit Schale isst (Äpfel, Birnen,..). Das gekaufte kann ich nicht essen, da mir dann mein Hals zuschwillt und der ganze Mundraum juckt - egal wie gut ich das vorher wasche und selbst bei Bio-Produkten. Wenn ich Äpfel aus dem Garten nehme habe ich das Problem nicht.

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b5200 09.01.2016, 12:27
89. Was soll der letzte Satz?

Zitat: Und: Wer sich nach einer abrupten Ernährungsumstellung plötzlich besser fühlt, beweist damit nicht zwingend, dass ihm Gluten geschadet haben. /Zitatende/ Ist das vorauseilender Gehorsam vor der Weizenlobby? Wenn nach erfolgter Ernährungsumstellung die Leiden aufhören, dann ist das definitiv ein Beweis, das Gluten nicht gut war und nicht ist. Brot/Gluten ist generell nicht gut für uns. Stichwort Alzheimer. Das Problem, wie bei bei vielen Dingen in Bezug auf Essen wie Weichmacher von Polymeren oder GMO Food ist, dass die Zeitkonstanten so verdammt gross sind. Oft Jahrzehnte. Wer will/kann da schon eine Verbindung herstellen zu den Ursachen. (Die Lebensmittel-INDUSTRIE findet das natürlich gut - her mit den Glutenen, Raucharomen und Geschmacksverstärkern. Schmeckt so einigermassen und ist billig...) Wohl bekomm's...

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