Forum: Gesundheit
Glyphosat im Urin: Panikmache auf Verbraucherkosten
DPA

Umweltschützer haben im Urin von Kindern und Erwachsenen Glyphosat gefunden. Experten überrascht das nicht. In der Diskussion um mögliche Gesundheitsgefahren verstärkt die Untersuchung diffuse Ängste.

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mborevi 05.03.2016, 10:01
270. Diese

... keineswegs diffus, sondern, und das sage ich als Wissenschaftler, durchaus sehr begründet. Es ist die Frage, ob wir wirklich, um der Industrie ihren Profit zu sichern, unsere Gesundheit riskieren wollen? Untersuchungen zur Wirkung vieler Pestizidrückstände gemeinsam (und es sind teilweise mehr als 10) gibt es nur wenige und die sind alarmierend, auch weit unter dem - sowieso bedarfsangepassten - einzelnen Grenzwert. Einen Grenzwert kann es, rein wissenschaftlich gesehen, für kanzerogene Substanzen ehrlicherweise sowieso nicht geben.

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bloßich 05.03.2016, 10:04
271. ...

Zitat von meineeine020
Und ich trinke kein Alkohol und rauche nicht. Warum soll aufgrund so einer dummen Argumentation damit abfinden, dass die Wirtschaft mir Gift ins Essen mischt? Außerdem ist ja wohl noch ein Großer unterschied ob man sich selbst schädigt (Drogen zu sich nehmen) oder von anderen (Wirtschaft) und diesem nicht mal aus dem weg gehen kann weil es mittlerweile überall zu finden ist! Aber wo sie schon Drogen erwähnen: Warum muss eigentlich die Ungefährlichkeit von Cannabis bewiesen werden um es zuzulassen damit die Benutzer vor sich selbst geschützt werden, aber von Stoffen die die Wirtschaft einsetzt muss die Schädlichkeit zweifelsfrei bewiesen werden bevor der Bürger vor der Wirtschaft geschützt wird?
Auch sie können sich wirksam selbst schützen, indem sie eben Bio-Lebensmittel kaufen.

Denn sie werden eben nicht von "der Industrie" zwangsernährt.

Genau so, wie sie Apfelsaft statt Bier kaufen, könnten sie auch den Bio-Salat statt den konventionell erzeugten kaufen ...

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Robert_Rostock 05.03.2016, 10:04
272.

Zitat von Haltich
Das mag ja so sein, nur hinkt der Vergleich. Im Gegensatz zu Glyphosat kann ich mich für oder gegen den Konsum von Alkohol entscheiden. Ich kann, muss ihn aber nicht zu mir nehmen. ...
Sind Sie sicher?
Können Sie wirklich mit Sicherheit ausschließen, dass in einem von Ihnen konsumierten Lebensmittel Alkohol in denselben minimalen Konzentrationen enthalten ist, über die wir hier bei Glyphosat sprechen? Also ein paar Mikrogramm pro Liter?

http://www.rundschau-online.de/ratgeber/gesundheit/-lebensmittel-in-denen-alkohol-versteckt-ist-5588026

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thequickeningishappening 05.03.2016, 10:07
273. Ich hab in der Landwirtschaft

gearbeitet!
1. Es gab ein Mal die Drei Felder
Wirtschaft!
2. Spacing
3. Pruning
Dann kommt der Woolworth und der
Aldi, Marktanteile, Preisdruck!
Folge: Monokultur, Double Planting,
Krankheitsbefall!
Folge: es muss immer mehr gespritzt werden!
Nothing comes from nothing!

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Robert_Rostock 05.03.2016, 10:09
274.

Zitat von meineeine020
Und ich trinke kein Alkohol und rauche nicht. Warum soll aufgrund so einer dummen Argumentation damit abfinden, dass die Wirtschaft mir Gift ins Essen mischt? ...
Ich gehe jede Wette ein, dass auch Sie Alkohol und Tabakrauch, Nikotin zu sich nehmen. In mindestens den Dosierungen, über die Sie sich bei Glyphosat aufregen.

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bloßich 05.03.2016, 10:10
275. ...

Zitat von mborevi
[...] Einen Grenzwert kann es, rein wissenschaftlich gesehen, für kanzerogene Substanzen ehrlicherweise sowieso nicht geben.
Dann bleibt aber leider gar nix mehr zum Essen übrig.
Denn alle Lebensmittel - egal wie produziert - beinhalten irgendwas krebsauslösendes wenn man nur genau genug hinsieht.

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unimog_andi 05.03.2016, 10:10
276. Unabhängigkeit

Zitat von jooden
Wenn schon der Eindruck erweckt wird, die Autoren der Studien seien nicht unabhängig und das BfR als Gegenpol genannt wird, sollte nicht unerwähnt bleiben, dass dort Mitarbeiter von Chemieriesen wie BASF und Bayer mitarbeiten. Auch das BfR ist nicht unabhängig.
Die links-grüne Heinrich-Böll-Stiftung, eine Bio-BI und eine Bioladen-Kette sind natürlich völlig unabhängig in der Meinung über den Einsatz von chemischen Mitteln in der Landwirtschaft :-)

Fragen Sie die doch mal zum Stand von natürlichen Pflanzengiften oder Schimmelgiften in BIO-Lebensmitteln, oder zu EHEC oder Salmonellen. Alles natürlich, aber leider auch wahrscheinlich tödlich und nicht nur krebserregend.

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rene.muellender 05.03.2016, 10:20
277. ich will das nicht

Ich will keine Pflanzenschutzmittel in meinem Essen, weder die sich einlagern noch andere.

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meineeine020 05.03.2016, 10:22
278.

Zitat von Robert_Rostock
Ich gehe jede Wette ein, dass auch Sie Alkohol und Tabakrauch, Nikotin zu sich nehmen. In mindestens den Dosierungen, über die Sie sich bei Glyphosat aufregen.
Und das ist natürlich bedingt z.B. bei Obst und Obstsaft und ist darum was ganz anderes als der bewusste Einsatz von Gift in der Landwirtschaft, dass auch noch im Nahrumsmitteln nachweisbar ist bzw sogar bei uns ...
Da muss man schon stark verblendet sein um den Unterschied nicht zu erkennen!

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Martin Tr. 05.03.2016, 10:23
279. Rebell am Schreiben oder wie?

Zwei Fragen, wieso hat das BfR recht und die WHO unrecht?
Und wieso dürfen Privatpersonen es dann nicht in den Konzentrationen wie die Landwirtschaft einsetzen?
Achja, weil ja so viele Privatpersonen die Pflanzen aus ihren Einfahrten essen und das Wasser aus den Äckern der Bauern gefiltert, gereinigt und erst dann ins Trinkwasser entlassen wird.... oO

Wieso geht an nicht einfach präventiv vor. Ein Stoff bei dem sich alle uneinig sind ob er nun schädlich ist oder nicht, wird erstmal vom Markt genommen und in mindestens 3 Studien untersucht und bewertet.

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