Forum: Gesundheit
Glyphosat im Urin: Panikmache auf Verbraucherkosten
DPA

Umweltschützer haben im Urin von Kindern und Erwachsenen Glyphosat gefunden. Experten überrascht das nicht. In der Diskussion um mögliche Gesundheitsgefahren verstärkt die Untersuchung diffuse Ängste.

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meineeine020 05.03.2016, 11:45
300.

Zitat von bloßich
tWenn wir aber über objektive Gefährlichkeit reden - und das ist der Maßstab für ein eventuelles Verbot - dann zählt nicht wer Kundenwunsch sondern Wissenschaft.
Muss ja auch gar kein Verbot sein, in fast allen Fällen würde ja eine Kenntlichmachung der Produkte helfen (über Anbaubedienungen der Lebensmittel und Co.). Aber das verhindert nicht der Kunde sondern die Wirtschaft, weil sie Angst vor dem Kundenwunsch haben! Darum ist es einfach absurd dem Kunden bei jedem Problem mit Lebensmitteln die Schuld zuzuschieben. Aber das hat sich ja so schön eingebürgert.

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Beat Adler 05.03.2016, 11:48
301. Bitte die wissenschaftlichen Studien verlinken

Zitat von dschungelmann
https://www.youtube.com/watch?v=9RQ-xqZ-0cg. Selbst deutsche Bauern sind schwehrst erkrankt. Indien tausende krank. Sie sind blind oder wollen es sein.
Bitte die wissenschaftlichen Studien verlinken, welche beweisen, dass in Deutschland und in Indien Bauern an Glyphosat erkranken. Danke im voraus.

Solange niemand solche Studien vorlegt, wird die EPA, die FDA, und alle Anderen Behoerden rund um den Globus nicht reagieren und Glyphosat verbieten, was den Konzernen im Bereich Pflanzenschutz viel mehr Gewinn einbringen wuerde.

Wer also diesen Konzernen helfen will, postuliert ein Verbot von Glyphosat. Wer den Bauern, vorallem denjenigen, die knapp kalkulieren muessen, beistehen will, verlangt die Beibehaltung der Zulassung von Glyphosat.

Ich bin fuer die Bauern, vorallem denjenigen die umweltgerecht produzieren, ihre Bodenfruchtbarkeit erhalten oder gar verbessern, damit ihre Ertraege nicht nur sichern, sondern sogar steigern.
mfG Beat

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maros 05.03.2016, 11:51
302. Gefährlich hin oder her.

Grenzwerte hin oder her.

Wenn ich den Dreck nicht in mir haben will, dann wünsche ich mir auch die Wahlmöglichkeit.

Also wäre es nur Fair gegenüber dem Verbraucher, wenn gekennzeichnet werden würde, ob das Zeug enthalten ist oder nicht. Dann kann ich als Verbraucher selsbt entscheiden. DAS wäre mal freie Marktwirtschaft.

Aber "Friss einfach, das wird dir schon nicht schaden" diktiert zu bekommen, geht mir gegen den Strich.

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bloßich 05.03.2016, 11:51
303. ...

Zitat von meineeine020
Wo war ich den Wissenschaftsfeindlich oder habe Verschwörungstheorien verbreitet? Die Argumentation ist ja alles nicht so schlimm weil es ja auch Natürliches Gift gibt wäre so als ob man sagt, Mord ist ok, weil es sterben ja täglich sogar viel mehr Menschen an natürlichen Tod ... Es gibt einfach Sachen gegen die man was machen kann und es gibt Sachen gegen die man nichts machen kann. Die Naturwissenschaft zu verbieten gehört zu den Sachen, die man nicht machen kann. Was wir auf unsere Acker bringen und Co. können wir aber beeinflussen. Nur weil man natürliche Faktoren nicht abschalten kann ist das kein Argument bei von Menschenhand gemachten Problemen weg zusehen. Das ist einfach lächerlich und nur darum ging es den Postern worauf ich geantwortet habe! Ja ich weiß schlimmer Verschwörungstheorie ...
Ihr Beitrag, an dem sich die Diskussion entsponnen hat lautete:

"Und das ist natürlich bedingt z.B. bei Obst und Obstsaft und ist darum was ganz anderes als der bewusste Einsatz von Gift in der Landwirtschaft, dass auch noch im Nahrumsmitteln nachweisbar ist bzw sogar bei uns. Da muss man schon stark verblendet sein um den Unterschied nicht zu erkennen!..."

Der liest sich (jedenfalls für mich) so, als ob sie einen qualitativen Unterschied zwischen "natürlich bedingten" Giften und künstlichen machen wollten.
Und zwar in Bezug auf die Gefährlichkeit.
So haben das andere hier ja auch zur genüge schon getan...

Wenn es ihnen aber tatsächlich nicht um die Gefährlichkeit geht, sondern um die Vermeidbarkeit, dann habe ich mit dem Punkt auch kein Problem !

Allerdings ist diese Lesart (gerade auch wegen des Abschnitts zur Nachweisbarkeit in Lebensmitteln "bzw. sogar in uns") nicht gerade die naheliegendste...

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kratzdistel 05.03.2016, 12:01
304. bisher ist Gly unbedenklich

es wird auf eine Veröffentlichung der Heinrich-böll-Stiftung hingewiesen. dort wird wieder auf die BI landwende verwiesen.so soll deren in auftrag gegebene Studie mängel im Bereich der probenahmne aufweisen. die proben sollen nicht überwacht genommen worden und nicht tiefgefroren an das labor gesandt worden sein, was zu Veränderungen führen kann.der höchste gehalt der dort festgestellt worden war betrug 4,2 ng GLY je ml urin. das ist weniger als die täglich duldbare aufnahmemenge. selbst kinder würden mit diesem wert höchstens ein Prozent der täglich duldbaren aufnahmemenge erreichen. so in etwa das BfR die Bundesanstalt für risikobewertung.bei der BI Landwende ist auch eine link zum BUA bundesumwelt amt. dort ist auch ein bericht von einer langjärigen Untersuchung.
auch da wird keine Gefährdung durch GLY für den menschen attestiert eher für die biodiversität.es sollen jedoch noch weitere Forschungen erfolgen. am 4. 3 fand in Braunschweig der 27. unkrauttag statt, eine fachtagung von herbologen. da waren die kritiker wohl abwesend zumal auch neue ansätze in der herbizidreduzierung diskutiert wurden. veranstalter war das bundsamt für Pflanzenschutz, das JKI lulius-kühn-Institut. BfR , UBA,JKI sind ja als Ämter des bundes zur
zusammenarbeit verpflichtet. was überhaupt nicht dargelegt ist, ob die studienteilnehmer ausschließlich europäische gemüseprodukte verspeisten. China ist z. b. der weltgrößte Tomaten Produzent und liefert diese in fässern vorbereitet an die großen westlichen lebensmittelkonzerne für sugo, ketchup, Tomatenmark, -säfte, dosentomaten etc.die landwirtschaft trägt nunmal auch wesentlich zur Umweltbelastung bei, sei es biologisch mit zuviel gülle, Kompost, mist oder konventionell mit Kunstdünger und Pflanzenschutzmitteln.es müssen auch Millionen von menschen gesund ernährt werden.es gibt kein grund zur Gly-hysterie. kausal ist bisher bei sachgemäßer Anwendung keine gesundheitsgefährdung belegt. wir haben in der EU strenge grenzwerte im vergleich zu anderen Staaten, so dass eine gesundheitsgefährdung
nicht angenommen wird.

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7-zwerge 05.03.2016, 12:11
305. Keine Panik ...

… alles halb so schlimm. Frau Merlot hat Recht, so lange keine besseren, eindeutigere Beweise vorliegen, alles bedenkenlos. Wie bei Contergan - bedenkenlos bis die Missbildungen an Kindern nicht mehr verschwiegen werden konnte. FCKW - bedenkenlos, bis sich das Ozonloch nicht mehr zu leugnen war. Asbest - bedenkenlos, bis der Nachweis als krebsverursachend nicht mehr verheimlicht werden konnte. Atomstrahlung – bedenkenlos! AKW Tschernobyl und Fukushima - alles nur Panikmache. DDDT - bedenkenlos bis … Sie wissen schon. In der Türkei schaltet die Regierung gewaltsam unliebsame Medien aus, in DE machen das die Medien von sich aus. Früher berichtete SPON kritisch über Politik, Wirtschaft usw., heute ist es zu einem regierungs- und industriefreundlichen Organ verkommen. Selbst TTiP-Gegner wurden vor einiger Zeit bei SPON als Rechte diffamiert. Wann startet SPON eine Spendenaktion für Herrn Winterkorn? Oder für Herrn Beck? Der eine hat nichts von der „Schummelei“ (ich würde sagen: „Betrug“) gewusst, der andere verharmlost harte Drogen unter dem Deckmantel einer „Liberalen Drogenpolitik“. Aber Hauptsache, der SPON mokiert sich über den Armutsbericht. Würde ja den Rechten zuspielen und macht es wie die SPD: Bekämpfung die Armen, statt die Armut. Wer finanziert eigentlich SPON? Alles, was in den leisesten Verdacht steht, krankheitserregend zu sein und vermeidbar ist, hat in Lebensmittel nichts zu suchen. Allein der Gesundheit meiner Enkelkinder zuliebe!

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Svante07 05.03.2016, 12:13
306.

Zitat von PhilippThomsen
Der gute alte Paracelsus. Man sollte denken, die Dosis-Wirkung Beziehung gehöre mittlerweile zum Allgemeinwissen. Dem ist offenbar leider nicht so. Sonst würde keiner wegen Mikrogramm/L so eine Alarmstimmung verbreiten.
Oder vielleicht gerade deswegen?

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wolly21 05.03.2016, 12:13
307. Warum

muß eigentlich das Unkraut im Gerstenacker mit Glyphosat vernichtet werden?
Jahrhunderte lang wurde Gerste für's Bier angebaut, ohne Glyphosat. Wuchs da kein Unkraut? Hat das geschadet?

Gleiches gilt für den Hopfen.

Und mit welchem Aufwand wird Glyphosat hergestellt?
Rechtfertigt der Mehrertrag (wenn's denn wirklich welchen gibt) den Produktionsaufwand?

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h_harz 05.03.2016, 12:14
308. Das

Ist anders, als der Name vielleicht suggeriert, keine staatliche Einrichtung, sondern auch mit Vertretern von Bayer, Monsanto und Basf besetzt, die das Zeug produzieren.
Die einen lügen, weil sie Kohle machen wollen, die anderen erstellen amateurhafte Studien und stellen sich ziemlich blöd an beim Veröffentlichen.
Ich leite daraus ab, dass der Stoff NICHT einfach frei gegeben werden darf, sondern dass erst einmal, eine vernünftige und unabhängige Studie klären muss, ja was den nun!
Die WHO Einschätzung ist hier, denke ich, ein guter Anfang

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wolly21 05.03.2016, 12:19
309. Richtig,

Zitat von gustavsche
Es wird seit Jahrzehnten geforscht, geprüft, zugelassen oder abgelehnt. 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht. Wer sich darauf einlässt, sollte sich einen Strick nehmen. Und selbst bei dem ist es nicht 100-prozentig sicher, dass er nicht reißt und man runterfällt wie ein nasser Sack. Und wer ist eigentlich "alle"? Jeder Hinz und Kunz? Meine Oma war der Meinung, Farbfernsehen sei schlecht für die Augen, Schwarzweißfernsehen natürlich nicht. Wir haben darüber gelacht. So sollte man es eigentlich auch mit Ökopaxen machen: Einfach mal nicht ernst nehmen. Es gibt Profis an den Universitäten, in den Bundesministerien und in Konzernen. Die wissen, was sie tun. Und gewiss werden keine Beamten geschmiert und es wird auch nicht betrogen. VW hat's dennoch getan und hat nun einen Riesenärger. Ein amerikanischer Chemiekonzern wird sich darauf nicht einlassen. Und man müsste ja einiges an Schmiermittel aufbringen, um EU-Behörden zu schmieren und US-Behörden. Dann lieber ehrlich und versuchen, die Anforderungen bestmöglich zu erfüllen. Mit der Zeit kommen dann automatisch bessere Pestizide. Das ist der allgemeine Fortschritt. Unglaublich, aber war: Die Grünen sind Anhänger der Biolandwirtschaft. Dabei ist diese schädlich, weil sie auf alle Segnungen der Agrikulturchemie verzichtet, die in den letzten 100 Jahren entwickelt wurden. Die natürlichen Dinge, die man so auf die Äcker streut, sind eben nicht zwangsläufig schonender. Schweinegülle in hoher Konzentration ist was ganz übles.
....aber Schweine- (und andere)-Gülle in zu hoher Konzentration gibt's nur durch die zu großen Massentierhaltungen. Haltet die kleiner, und es gibt auch weniger Gülle.

Dann wird das Fleisch teurer? Gut, es wird ja eh zuviel gegessen, heißt es allenthalben.

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