Forum: Gesundheit
Hamburg: Klinik verschickt mehrfach Patientendaten an falsche Person
Christian Charisius/ DPA

Elf Arztbriefe bekam eine Hamburger Psychotherapeutin von der Asklepios-Klinik in Altona. Sie enthielten Daten von Patienten, die sie gar nicht kannte. Trotz Meldung der Panne hörten die Zustellungen nicht auf.

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flytogether 03.12.2019, 19:18
1. Im Suchen und Finden von

dämlichen Ausreden ist die Klinik erfolgreich. Das war’s dann aber auch schon. Ich würde dieser Institution nicht meine Gesundheit anvertrauen.

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Leonia Bavariensis 03.12.2019, 19:19
2. Falsche Reaktion

Nicht die Therapeutin hätte gesperrt werden sollen, sondern die Bearbeiter bzw. Versender der Patientenbriefe.

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c.bartling 03.12.2019, 19:21
3. Sind über 800 Fälle in anderthalb Jahren viel?

Sicherlich sind es 800 Fälle zu viel und natürlich ist die Dunkelziffer sehr viel höher; sagen wir, um den Faktor 1000.
Aber: In dem Zeitraum gab es ca. 33 Millionen stationäre (Krankenhaus und Reha) und über 800 Millionen (sic!) ambulante Behandlungsfälle.
Vielleicht ist die Dimension dieses Problems doch nicht so groß, wie die Berichterstattung vermuten lässt.

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nebeljacob 03.12.2019, 19:46
4. Kirche im Dorf lassen..

Das ist doch wirklich eine lächerlich geringe Zahl von Fehlversendungen. Natürlich ist jeder doof und sollte vermieden werden, aber zig Millionen stationär behandelten Patienten welche oft mehrere Briefe mit noch ausstehenden Befunden bekommen....und viele Menschen wissen nicht wie ihre Hausärzte geschrieben werden bzw. deren Adressen...Ich finde es erstaunlich wenig.
Da werden sicherlich mehr Briefe falsch zugestellt bei richtiger Anschrift im selben Zeitraum...

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tafka2937981 03.12.2019, 20:42
5. Von Kanonen und Spatzen...

Klar, wenn ich innerhalb von 6 Jahren (!) 11 (!) fehladressierte Briefe erhalte (wohlgemerkt: als Arzt Briefe erhalte, die für einen (anderen) Arzt bestimmt sind), dann wende ich mich nicht nachdrücklich an die Klinikleitung, sondern renne zu NDR und Datenschutzbeauftragtem... ja-nee-isklar

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lunge02 03.12.2019, 22:14
6.

Zitat von tafka2937981
Klar, wenn ich innerhalb von 6 Jahren (!) 11 (!) fehladressierte Briefe erhalte (wohlgemerkt: als Arzt Briefe erhalte, die für einen (anderen) Arzt bestimmt sind), dann wende ich mich nicht nachdrücklich an die Klinikleitung, sondern renne zu NDR und Datenschutzbeauftragtem... ja-nee-isklar
Vielleicht hätten Sie den Artikel etwas sorgfältiger lesen müssen. Sie hat sich zuerst nachdrück an die Klinikleitung gewandt.

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flyermeier 03.12.2019, 22:18
7. Wieso nicht relevant?

Selbst wenn es "nur" 11 Patientenbriefe waren die an die elne (falsche) Empfängerin gesendet wurden:
Es ist absolut ein Unding dass selbst nach mehrmaliger Kontaktaufnahme mit der Klinik, bei der die Situation geschildert wurde trotzdem weitere Briefe gesendet wurde. An wen sollte die Empfängerin sich dwnn sonst wenden, wenn der Verursaxher nicht reagiert?

Ich wäre jedenfalls richtig sauer wenn meine Patientendaten in fremde Hände gelängen!

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Luemgi 03.12.2019, 22:58
8.

Ich habe mal eine komplette Rechnung für einen anderen Patienten bekommen. Die steckte zusammen mit einem Brief an mich im Umschlag. Reaktion der Klinik: "Schmeißen Sie sie einfach weg."

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tafka2937981 03.12.2019, 22:59
9.

Zitat von lunge02
Vielleicht hätten Sie den Artikel etwas sorgfältiger lesen müssen. Sie hat sich zuerst nachdrück an die Klinikleitung gewandt.
Woher nehmen Sie diese Information?
Wörtlich ist die Rede hiervon:
'Trotz vehementer Anrufe seien in den folgenden Wochen immer wieder Arztbriefe bei der Psychotherapeutin gelandet [...]'

Sie hat angerufen (also nicht etwa böse Briefe geschrieben), und das vielleicht auch bloß im Stationszimmer und nicht bei der Klinikleitung.

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