Forum: Gesundheit
Hanfanbau: Regierung plant Cannabis-Agentur
DPA

Zur medizinischen Therapie konnten Patienten bisher nur per Sonderregelung Cannabis erhalten - etwa zur Schmerzlinderung bei schweren Krankheiten. Zukünftig soll eine neu gegründete Cannabis-Agentur das Verfahren vereinfachen.

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morph2k8 13.01.2016, 19:55
30. Legalize it!

Wer es will, bekommt es sowieso. Und wenn es legal würde, bekäme der Staat massig Steuereinnahmen und müsste kein Geld mehr für die Strafverfolgung der Konsumenten und Verkäufer ausgeben. Win-Win für alle...

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managerbraut 13.01.2016, 20:02
31. Wer Cannabis braucht, einfach konsumieren möchte

besorgt es sich in Szenekreisen jeder Deutschen Großstadt, wie benachbarten EU Ausland.
Seit 50 Jahren bemüht sich der Deutsche Staat mit kriminalisierenden Strafgesetzen - Haftstrafen vergeblich und total erfolglos die Verbreitung - Konsum von Cannabis zu unterbinden.
Im Gegenteil! Umso schärfer Politik mit kriminalisierenden Strafgesetzen - Verfolgung - Haft gegen Cannabis Verbreitung - Konsum vorging umso mehr Cannabis, wie andere Drogen gelangten bei den Konsumenten.
Der Staat wird mit keinem noch so scharf kriminalisierenden Gesetzen die Verbreitung, den Konsum von Cannabis, wie andere Drogen jemals unter Kontrolle, geschweige stoppen können.
Mit den kleinen Nadelstichen welche der Staat für sich als Erfolge betrachtet, hat er in 50 Jahren bis heute nicht bewirkt noch Cannabis Konsum stoppen, verhindern können.

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fxe1200 13.01.2016, 20:03
32. Gemaess WHO Definition ist..

Alkohol ein Rauschgift, dass psychisch und körperlich abhängig macht, Cannabis ist ein Rauschmittel, dass psychisch abhängig machen kann, aber nicht physisch. Es ist daher absolut unlogisch Cannabis weiter zu kriminalisieren, oder eine neue Kontrollinstanz für den Konsum zu schaffen. Warum geht das in diese Holzköpfe in Berlin nicht rein.

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verbal_akrobat 13.01.2016, 21:06
33. 06. Sept. 2013 - REUTERS/Eric Erbe/USDA

Arzneistoff frühestens 2016 auf dem Markt
Bei dem in den vergangenen fünf Jahren entwickelten Dortmunder Verfahren kommt das Darmbakterium Escherichia coli zum Einsatz. Ihm werden die isolierten Gene, die in der Cannabispflanze für die THC-Bildung zuständig sind, eingepflanzt. Entsprechend vermehrt können die Bakterien dann durch Fermentation THC produzieren. Zusammen mit einem Pharmaunternehmen plant die Uni Dortmund nun die Gründung eines Unternehmens zur THC-Produktion nach dem neuen Verfahren. Kayser rechnet damit, dass dieses THC als Arzneistoff frühestens 2016 auf den Markt kommen kann.
Mit der Grundlagenarbeit für eine industrielle Herstellung von THC mit Hilfe der Bakterien ist die Biotechnologie-Arbeitsgruppe um Kaysers Kollegen Andreas Schmid beschäftigt. Schon jetzt glauben die Forscher, die Produktionskosten erheblich senken zu können. Koste das Kilo legal hergestelltes THC derzeit rund 50.000 Euro, rechnet Kayser mit künftig rund 2500 Euro.

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ichbinich2011 13.01.2016, 21:20
34. eine bekannte von mir

leidet unter interkranieller hypertonie und muss täglich 7 verschieden Medikamente nehmen und sie hat trotzdem noch Schmerzen und leidet unter schwindelgefühlen. In einem Amsterdam Urlaub hat sie sich selbst mit cannabis behandelt und sogar ihre Augen sind dabei wieder besser geworden. Aber in Deutschland bekommt sie keine Behandlung damit....Eine Schweinerei wie ich finde...

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tusche22 13.01.2016, 21:50
35.

Zitat von beefbow
wieso verweigert man sich dem Nutzhanf. Es gibt soviele Einsatzbereiche wo Hanf allen anderen Materialen überlegen ist. Bei der Papierherstellung. Als Dämmstoff, bei Textilien, als Bindemittel für Farben und und und ... Das dieses Potential kaum genutzt werden darf ist für mich unverständlich. Riesige Waldflächen abholzen die über 100 Jahre gewachsen sind anstatt auf eine Pflanze zu setzen die ca.120 Tage wächst entzieht sich meiner Logik.
Nutzhanf kann überall wachsen (tatsächlich war es früher überall auf der Welt zu finden), wächst wie Unkraut.

Seine Fasern sind für viele Dinge zu gebrauchen, die der Mensch erfunden hat.

Hanffasern schimmeln nicht und verrotten kaum. Früher wurden davon Seile und Segel gefertigt. Eine Hanfhose würde viel viele Jahre halten. Es gibt Hempstone als Plastikersatz in der Automobilindustrie für das Cockpit und Hempcrete, ein Baumaterial. Ich bin mir sicher, dass man die Fasern auch zum isolieren nutzen könnte.

Hanf wächst wie hulle und bindet dabei CO², welches wir dann zum Beispiel am Körper herumtragen können oder in unseren Biogas-Autos spazierenfahren können.

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Datenscheich 13.01.2016, 21:52
36. Vorschlag

Man sollte die Kompetenzen dieser Agentur gleich entsprechend erweitern - und zwar um den Auftrag dafür zu sorgen, daß auch alle Mitglieder des Bundestages und der amtierenden Regierungen mindestens 1x wöchentlich an einem Tütchen ziehen (oder alternativ einen Haschkeks knabbern) ... um wieder Bodenhaftung zu bekommen!

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justsaying 13.01.2016, 23:58
37. lachhaft

Ich finde es sehr gut dass es schwerkranken Menschen ermöglicht wird, Zugang zu einer schmerzmildernden Alternative zur Schulmedizin zu bekommen. Gleichzeit können sich alle anderen, die über die richtigen Kontakte verfügen, wohl für einen Bruchteil der Kosten, mit der „Droge“ versorgen. Das momentan grassierende übel sind aber wohl „Räuchermischungen“, die mit chemischen THC Derivaten versetzt sind und die jährlich, durch eine Änderung der chemischen Formel, an das aktuelle BTM Gesetz angepasst werden. Dadurch sind sie Jahr für Jahr wieder legal erhältlich, trotz eines Suchtpotentials das mittlerweile den harten Drogen entspricht.

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hanfbauer2 14.01.2016, 00:15
38. Traurig, dass wir eine

... aber "verbotene" Substanzen werden traditionell gesteckt und auch gerne "schwerer" gemacht - notfalls durch den Einsatz von Blei.
In Deutschland leiden geschätzte 300 Käufer von bleihaltigem Gras auch heute noch an ihrer Bleivergiftung.
Wenn ich sowas für "amtliches" Gras vermeiden will (genauso wie das Vorkommen von Pestiziden, Schwermetallen usw.) dann bleibt mir nur die Gründung einer neuen Kontrollbehörde - oder aber auch die Beauftragung einer existierenden Kontrollbehörde mit neuen Aufgaben.
Keine Ahnung was besser ist, aber wir haben hierzulande eine eher theoretische Überwachung im Pharma-Bereich und eine rudimentäre Überwachung im Lebensmittel-Sektor...

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fragel 14.01.2016, 00:52
39. Ich nenne das Erpressung

- Zudem soll die Krankenkasse erst dann zahlen, wenn sich die Betroffenen für die Forschung zur Verfügung stellen", so Harald Terpe, drogenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von den Grünen. -
Die Patienten als Versuchskaninchen und das ganz offiziell.
Die Grünen sollten sich doch mal rein aus Forschungsgründen mit einem Strick um den Hals an die Laternpfähle hängen.
Freiwillig überprüfe ich danach, ob es immer noch solch dummes Geschwätz gibt.

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