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Hauen, beißen, kneifen: Kinder sind mit dreieinhalb Jahren am aggressivsten
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Egal wie unschuldig sie gucken können - die meisten Kinder verwandeln sich hin und wieder in schlagende und kratzende Raufbolde. Bis zum Grundschulalter nimmt die Ruppigkeit bei den meisten wieder ab.

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oldman2016 02.01.2019, 21:23
1. Naturvölker als Vorbild

Ein Sprichwort, das mir zu dem Artikel spontan eingefallen ist, lautet sinngemäß: " Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf." In den westlichen Industriestaaten ist noch nicht einmal die Familie, also Oma, Opa, Tanten und Onkel in einem Dort oder Stadt, sondern über das ganze Land verteilt. Kinder müssen gerade in jungen Jahren beschäftigt werden, damit meine ich, dass sie mit möglichst vielen Personen mit unterschiedlichen Interessen in Kontakt kommen und ihre Zeit verbringen.

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three-horses 02.01.2019, 21:48
2. Nicht alles kompliziert machen.

Zitat von oldman2016
Ein Sprichwort, das mir zu dem Artikel spontan eingefallen ist, lautet sinngemäß: " Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf." In den westlichen Industriestaaten ist noch nicht einmal die Familie, also Oma, Opa, Tanten und Onkel in einem Dort oder Stadt, sondern über das ganze Land verteilt. Kinder müssen gerade in jungen Jahren beschäftigt werden, damit meine ich, dass sie mit möglichst vielen Personen mit unterschiedlichen Interessen in Kontakt kommen und ihre Zeit verbringen.
Ich nehme an, die Kinder blicken in dem Alter in die Welt hinaus und versuchen die zu verstehen. Was in der Stadt ziemlich schwierig ist.
Mehr Erwachsene brauchen die sicher nicht. Eher mehr Kinder, Wald und eine Wiese wo sich Viecher herumtreiben. Dann kommen die kaputt nach Hause und haben was zu träumen.

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freigeistiger 02.01.2019, 22:17
3. Es geht wohl nicht ohne obligatorisches Genderbashing

Wie immer wurde Aggressivität nur mit körperlicher Gewalt gleich gesetzt. Es gibt auch andere Formen von Aggressivitäten. Aussagen von „Wir glauben ….“ gehören nicht in eine Untersuchung. Hier fließen immer populistischer aktueller Mainstream ein. „Ich weiß dass ich (es) nicht weiß.“ Sokrates. Es handelt sich hier um die so genannte „Trotzphase“. Es ist die Verwandlung von einem Kleinkind zu einem Elternkind mit bestimmter Selbstständigkeit. Es ist die Übungsphase wie Laufen lernen oder Fahrrad fahren lernen. Wichtig ist ein gutes förderliches Umfeld. Kinder lernen durch das Imitieren von Erwachsenen. Deshalb sind Kinder von Eltern mit guter Bildungserziehung im Vorteil. Vertrauensvolles Umfeld, Zuverlässigkeit, gutes miteinander Sprechen, gute Sozialkontakte und klare Regeln mit persönlichen Freiheiten sind die Zutaten.

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kika2012 02.01.2019, 22:24
4. oldman2016

Das sehe ich ähnlich. Mein Sohn ist mit seinen 5 Jahren in 4 verschiedenen Ländern unterwegs. 4 verschiedenen Kulturen, Mentalitäten und Sprachen.
Er war bei mehreren Tagesmütter und Babysittern. Er ist weltoffen und mutig.

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freigeistiger 02.01.2019, 22:45
5. Es geht wohl nicht ohne obligatorisches Genderbashing

Wie immer wurde Aggressivität nur mit körperlicher Gewalt gleich gesetzt. Es gibt auch andere Formen von Aggressivitäten. Aussagen von "Wir glauben ..." gehören nicht in eine Untersuchung. Hier fließen immer populistischer aktueller Mainstream ein. "Ich weiß dass ich (es) nicht weiß." Sokrates. Es handelt sich hier um die so genannte "Trotzphase". Es ist die Verwandlung von einem Kleinkind zu einem Elternkind mit bestimmter Selbstständigkeit. Es ist die Übungsphase wie Laufen lernen oder Fahrrad fahren lernen. Wichtig ist ein gutes förderliches Umfeld. Kinder lernen durch das Imitieren von Erwachsenen. Deshalb sind Kinder von Eltern mit guter Bildungserziehung im Vorteil. Vertrauensvolles Umfeld, Zuverlässigkeit, gutes miteinander Sprechen, gute Sozialkontakte und klare Regeln mit persönlichen Freiheiten sind die Zutaten. __ Satzzeichen wurden in der ersten Version gelöscht.

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VormSpiegel 03.01.2019, 07:08
6. Erziehung bis 4 Jahre entscheidend

Sobald ein Kind mit anderen Kindern zusammen kommt ist entscheidend ob es bis dahin gelernt hat mit diesen so umzugehen das diese mit dem Kind spielen wollen.
Mit den Kindern die alle schlagen und beißen will keiner spielen, demnach werden sie nur umso mehr isoliert und de sozialisiert , das wird zum ernsten Problem, da sich solche Probleme auf addieren.

Demnach, die Erziehung in den ersten Jahren ist immens wichtig, wer sein Kind hier schlecht erzieht wird das sein ganzes Leben lang bereuen, den die verlorene Zeit geht einfach verloren und das aufzuholen braucht viel mehr Arbeit / mit der Kraft könnte man dann schon viel weiter kommen.

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MathiasSteffens 03.01.2019, 09:15
7. Re: freigeistiger

"Aussagen von 'Wir glauben ...' gehören nicht in eine Untersuchung. ". Im Abschnitt zur Validität der Studie ist es im Gegenteil zwingend notwendig, mögliche alternative Zusammenhänge zu nennen. Diese zu Verschweigen würde die Qualität der Studie deutlich herabsetzen.

Es ist dann die Aufgabe zukünftiger Studien, diese möglichen Zusammenhänge nachzuweisen oder zu widerlegen.

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krypton8310 03.01.2019, 09:49
8. Fazit?

Zitat von kika2012
Das sehe ich ähnlich. Mein Sohn ist mit seinen 5 Jahren in 4 verschiedenen Ländern unterwegs. 4 verschiedenen Kulturen, Mentalitäten und Sprachen. Er war bei mehreren Tagesmütter und Babysittern. Er ist weltoffen und mutig.
Was wollen Sie damit sagen? Dass es empfehlenswert ist, dass jedes Kind um die Welt jettet und mehrere Nannys hat? Eines ist mal sicher: Dieses Konzept ist von der Natur unter Garantie nicht vorgesehen und für die Mehrheit weder finanzierbar, noch nachhaltig.

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Freedom of Seech 03.01.2019, 10:46
9. Interessante Ausnahme: Williams-Beuren Syndrom

Das Williams-Beuren Syndrom WBS) ist eine (poly-)genetisch bedingte primär neuropsychiatrische Störung. Ein auffälliges Merkmal bei den von WBS betroffenen, ist die häufige Distanzlosigkeit gegenüber fremden Menschen: Während Regelkinder übliche Phasen des Fremdelns durchleben, sind Kinder mit WBS oft durchgehend offene, kontaktfreudige und gesellige Kinder. Charakteristisch ist auch ein weitgehendes Fehlen jeglicher Aggressvität. Sie zeigen sich insgesamt gesehen eher ängstlich als optimistisch und machen sich insbesondere auch auf die Zukunft bezogen Sorgen um sich und andere Menschen. Ihre Sprache entwickelt sich gut, sie sprechen in der Regel flüssig, reden gern, extrovertiert und freudig und sind meist sehr sprachgewandt. Dadurch werden ihre kognitiven Fähigkeiten oft überschätzt, was zu einer Überforderung der Kinder führen kann (zum Beispiel im Schulunterricht). Die kognitive Behinderung ist von unterschiedlichem Schweregrad (häufig ist die Größe des Schädels/Gehirns deutlich reduziert (Mikrozephalie). Ihr räumliches Vorstellungsvermögen ist vergleichsweise schlecht (räumlich-visuelle Konstruktionsdefizite), sie haben Konzentrationsschwierigkeiten, erkennen allerdings Gesichter sehr schnell wieder. Das Lesen fällt ihnen meist recht leicht, viele fangen schon deutlich früher als Regelkinder an zu lesen (Hyperlexie). Aufgrund ihrer Eloquenz und Fähigkeit, sich u. a. Gesichter gut zu merken, werden Personen mit WBS oft auch als Cocktailparty Personalities bezeichnet.

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